DEP0053008DA - Anordung zum Dämpfungsausgleich für Wechselstrom-Telegrafiesysteme - Google Patents

Anordung zum Dämpfungsausgleich für Wechselstrom-Telegrafiesysteme

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DEP0053008DA
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DE
Germany
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current
telegraphy
channel
pilot channel
arrangement
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Expired
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English (en)
Inventor
Gerhard Dr.-Ing. Korntal Häßler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mix und Genest AG
Original Assignee
Mix und Genest AG
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf nach dem Einfachstromprinzip arbeitende Wechselstromtelegrafiesysteme. Es ist bekannt, dass derartige Systeme infolge der Dämpfungsschwankungen auf den Übertragungsleitungen beträchtliche Zeichen<Nicht lesbar> können, und es sind bereits die verschiedensten Massnahmen getroffen worden, um diesen Nachteil zu beseitigen. So ist es vor allem bei nach dem Ruhestromprinzip arbeitenden Systemen bekannt, einen selbsttätigen Dämpfungsausgleich vorzusehen, der darin besteht, dass man von den einzelnen Kanälen auf die Empfangsseite eine Regelgrösse ableitet, die jeweils die Ausregelung des eignen Kanals bewirkt. Ein solcher Dämpfungsausgleich kann jedoch nicht als ausreichend angesehen werden, weil sich der Mittelwert des Trägerstromes je nach der übertragenen Zeichenkombination ändert. Die Folge davon ist, dass der Regelbereich wesentlich kleiner wird, und dass bei plötzlichen<Nicht lesbar> notwendigen<Nicht lesbar> Zeitkonstante der Regelung vorübergehend sehr grosse Zeichenverzerrungen auftreten können.
Es ist ferner bekannt, bei Trägerfrequenz<Nicht lesbar> zum Zwecke einer selbsttätigen <Nicht lesbar> <Nicht lesbar> Pilotströme zu übertragen, deren Amplitudenänderungen empfangsseitig zur Ausregelung der Empfangseinrichtungen ausgenutzt werden. Diese Pilotströme bilden besondere Frequenzkanäle<Nicht lesbar> <Nicht lesbar> auf der Empfangsseite auf jeweils einer Anzahl von Kanälen gemeinsame Regelelemente ein, und zwar auf einen sogenannten Regelverstärker im Eingang oder unmittelbar auf den Breitbandverstärker selbst, dessen Verstärkungsgrad durch die aus dem Pilotstrom abgeleitete Regelgrösse gesteuert wird. Dieses Regel- verfahren ist bei der Trägerstromtelephonie aus verschiedenen Gründen notwendig. Man hat bei einem derartigen Verfahren, auch schon den Pilotkanal gleichzeitig zur Übertragung von Telegrafiezeichen ausgenutzt, wobei ein Telegrafieverfahren Anwendung gekommen ist, bei dem die Zeichenamplituden sich bei der Tastung nicht ändern.
Es ist nun ohne weiteres denkbar, dieses Regelverfahren unter Verwendung eins gemeinsamen Pilotkanals auch auf Wechseltelegrafiesysteme der oben genannten Art anzuwenden, jedoch würde hierbei der Regelverstärker einen im Hinblick auf den üblichen Gesamtaufwand für ein solches Telegrafiesystem beträchtlichen Mehraufwand darstellen. Es ist jedoch erkannt worden, dass dieser Mehraufwand vermieden werden kann, wenn<Nicht lesbar> gemäss der Erfindung die von einem gemeinsamen Pilotkanal abgeleitete Regelgrösse unmittelbar auf die Empfänger der einzelnen Telegrafiekanäle einwirken lässt. Auf diese Weise wird nicht nur das gemeinsame Regelelement eingespart, sondern darüberhinaus der weitere Vorteil erzielt, dass die Regelung trägheitslos erfolgen kann, was bei der Pegelregelung für Telephoniesysteme nicht der Fall ist. Der Nachteil, dass der Pilotkanal im Gegensatz zu den Telephoniesystemen bei einem Telegrafiesystem ein relativ grösseres Frequenzband für sich in Anspruch nimmt, das etwa einem Einfachstrom-WT-Kanal entspricht, lässt sich leicht dadurch beseitigen, dass man in an sich bekannter Weise den Pilotkanal gleichzeitig als weiteren Telegrafiekanal benutzt, wozu es natürlich für diesen Kanal der Anwendung eines Telegrafieverfahrens mit Doppelstromeigenschaften bedarf, da die Amplitude des Pilotstromes durch die Telegrafietastung nicht beeinflusst werden darf.
Die unmittelbare Empfängerbeeinflussung durch die Regelgrösse kann in verschiedener Weise erfolgen. So kann, wie das Blockschaltbild gemäss Abb.1 zeigt, die von der Empfangsamplitude des als Pilotkanal dienenden Kanals (z.B.Kanal 1) abgeleitete Regelgrösse unmittelbar zur gleichzeitigen Steuerung der Gittervorspannungen sämtlicher Empfänger der einzelnen Telegrafiekanäle verwendet werden. In der Abbildung sind dabei beide Möglichkeiten, nämlich die eines reinen Pilotkanals, dem gleichwertig ist einem ungetasteten Ruhestromkanal, und die der
Doppelausnutzung eines solchen Kanals als Pilot- und Doppelstrom-WT-Kanal angedeutet. Der Unterschied zwischen beiden Ausführungsformen besteht lediglich darin, dass im letzten Falle noch Anschlüsse für die senderseitige Tastung und für das Empfangsrelais notwendig werden, was in der Abbildung durch die gestrichelten Linie erkennbar gemacht ist.
Eine andere Lösungsmöglichkeit zeigt Abb.2, in der nut der Empfangsteil eins WT-Systems wiedergegeben ist. Bei Einrichtungen für Einfachstrom-WT, die mit Empfangsrelais arbeitet, kann von dem Pilot- bzw. Doppelstromkanal ein der Empfangsamplitude proportionaler Gleichstrom abgeleitet werden, der gegebenenfalls nach vorheriger Verstärkung durch <Nicht lesbar> der Empfangsspannung gewonnen wird und als Haltestrom für die Empfangsrelais der Einfachstromkanäle dient.

Claims (4)

1) Anordnung zum Dämpfungsausgleich für nach dem Einfachstromprinzip arbeitende Wechselstrom-Telegrafiesysteme unter Verwendung eines gemeinsamen Pilotkanals, dadurch gekennzeichnet, dass die aus diesem Pilotkanal abgeleitete Regelgrösse unmittelbar auf die Empfänger der einzelnen Telegrafiekanäle zur Einwirkung gebracht wird.
2) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem Pilotkanal abgeleitete Regelgrösse zur gleichzeitigen Steuerung der Gittervorspannung der einzelnen Kanalempfänger dient.
3) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von der Empfangsamplitude des Pilotstromes ein proportionaler Gleichstrom abgeleitet wird, der als Haltestrom für die Empfangsrelais der Telegrafiekanäle dient.
4) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pilotkanal in an sich bekannter Weise gleichzeitig zur Übertragung von telegrafischen Nachrichten nach dem Doppelstromprinzip ausgenutzt wird.

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