DE874155C - Anordnung zur Pegelregulierung - Google Patents

Anordnung zur Pegelregulierung

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Publication number
DE874155C
DE874155C DEL4621D DEL0004621D DE874155C DE 874155 C DE874155 C DE 874155C DE L4621 D DEL4621 D DE L4621D DE L0004621 D DEL0004621 D DE L0004621D DE 874155 C DE874155 C DE 874155C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
arrangement according
transmission
master
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Expired
Application number
DEL4621D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Dipl-Ing Hannemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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Priority to DEL4621D priority Critical patent/DE874155C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE874155C publication Critical patent/DE874155C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/04Control of transmission; Equalising
    • H04B3/10Control of transmission; Equalising by pilot signal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Anordnung zur Pegelregulierung bei der Übertragung trägerfrequenter Nachrichten über Drahtleitungen sind bekanntlich die einzelnen Nachrichtenkanäle verschiedenen Dämpfungen unterworfen. Abgesehen von der Art der Leitung, ihrer Länge und von der verwendeten Drahtstärke ist die Dämpfung auch von der Größe der Frequenz abhängig, und zwar steigt sie mit größer «-erdender Frequenz. Die Dämpfungswerte der Leitung sind außerdem abhängig von der jeweiligen Wetterlage; so werden sie bei schönem Wetter besser sein als bei schlechtem, ebenso bestehen Unterschiede zwischen Sommer und Winter, da bei letzterem hauptsächlich die Rauhreifbildung einen großen Einfluß ausübt. Zur Ausregelung derartiger Dämpfungsschwankungen ist es bekannt, besondere Regelglieder vorzusehen, die in Abhängigkeit von einer besonderen übertragenen Leitfrequenz arbeiten. Dabei sind in beiden Endstellen der jeweiligen Trägerfrequenzverbiirdung derartige Regel--lieder angeordnet, und es ist auch notwendig, daß in jeder Richtung eine Leitfrequenz übertragen wird. Die Leitfrequenz, die dabei meistens an dem einen Ende des übertragenen Frequenzbandes liegt, wird auf der jeweils empfangenden Endstelle auf einen Pegelanzeiger geführt, der seinerseits je nach dein Pegel der empfangenen Leitfrequenz das Regelglied so beeinflußt, daß der Pegel für das gesamte Frequenzband angehoben oder abgesenkt wird. Der Nachteil derartiger Einrichtungen besteht darin. daß für jede Richtung ein besonderes Regelglied vorgesehen ist und daß in jeder Richtung eine besondere Frequenz übertragen werden muß. Hierdurch wird der Aufwand an zusätzlichen Schaltelementen sehr vergrößert, einerseits durch die größere Zahl der Regelglieder und andererseits durch zusätzliche Filter zur Aussiebung der Leitfrequenzen. Außerdem muß ja auf jeder Endstelle ein besonderer Pegelanzeiger, der das Regelglied betätigt, vorgesehen sein.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile schlägt die Erfindung vor, nur eine Steuerfrequenz in einer Richtung auszusenden und nur ein in einer der beiden Gegenstellen in dem Übertragungsweg für beide Richtungen angeordnetes Regelglied vorzusehen, das die Dämpfungsschwankungen für beide Richtungen ausregelt. Somit ist der Vorteil erzielt, daß nur in einer Gegenstelle ein Regelglied notwendig ist und damit auch nur in dieser Gegenstelle in Pegelanzeiger. Außerdem wird nur eine Steuerfrequenz in einer Richtung benötigt. Somit ist der Aufwand an zusätzlichen Schaltelementen bedeutend herabgesetzt. Bei Mehrkanalträgerfrequenzsystemen wird die Übertragung der Nachrichten in der Weise vorgenommen, daß die einzelnen Niederfrequenzbänder mit bestimmten Trägerfrequenzen vormoduliert sind und daß sämtliche Kanäle weiteren Trägern aufmoduliert werden, die in dem Frequenzband derart liegen, daß für jede Übertragungsrichtung ein zusammenhängendes Frequenzband entsteht. So wird z. B. in der einen Richtung ein Frequenzband von 12 bis 66 kHz und in der anderen Richtung von 72 bis 126 kHz übertragen. Vorzugsweise wird beider vorliegenden Erfindung die Leitfrequenz auf der Gegenstelle ausgesendet, auf der auch das Frequenzband in der höheren Frequenzlage zur Aussendung kommt, und zwar wird hierbei die Leitfrequenz an das sintere Ende dieses Bänden gelegt. Der Sendepegel wird für alle Kanäle dieses Bandes gleich gewählt, um einen großen Abstand von dem Störpegel zu erhalten. Die Aussendung erfolgt also ohne besondere Vorentzerrung. Der Störpegelabstand.des Übertragungsbandes wird bekanntlich mit größer werdender Frequenz kleiner. Bei dem Frequenzband mit den niedrigeren Frequenzen ist der Störpegelabstand sehr groß, so daß er hier keinen Einfluß ausübt, Da der Einfluß aber bei dem höheren Frequenzband bedeutend größer ist, wird hier bewüßt der Sendepegel für dieses Frequenzband hoch und für alle Kanäle gleich gehalten.
  • Die Abbildungen erläutern den Erfindungsgedanken näher. -In der Abb. i sind die Gegenstellen A und B einer Trägerfrequenzmehrkänalverbindung dargestellt, und zwar nur so weit; wie es für das Verständnis der vorliegenden Erfindung notwendig ist. Die auf der gemeinsamen ;Leitung zusamrnengefaßten Kanäle gelangen über den Verstärker z und das Filter 3 auf die Über tragungsleiturig 4. Auf der Gegenstelle B werden diese Kanäle, die ein bestimmtes Frequenzband umfassen, über das Filter 5 dem Verstärker 6 der zu. den einzelnen Demodulatoren führenden Leitung 7 zugeführt. In der Gegenrichtung, also von B nach A, gelangt das Frequenzband, das die Kanäle umfaßt, von ,der Leitung 8 über den Verstärker 9, das Filter i o, die Übertragungsleitung 4 zur Gegenstelle A und wird dort über das Filter i r; Verstärker 12 der Leitung 13 zugeführt. Um die auf der Übertragungsleitung auftretenden Dämpfungsschwankungen für beide Richtungen anszüregeln, ist auf der Gegenstelle A in der gemeinsamen übertragungsleitung 4 das Regelglied 14 angeordnet, das für die Frequenzbänder in beiden Richtungen wirksam ist. Beeinflußt wird dieses Regelglied dadurch, daß von der Gegenstelle B die Leitfrequenz f1 übertragen wird, und zwar wird diese Leitfrequenz über das Filter 15 der Leitung zugeführt. Diese Leitfrequenz liegt frequenzmäßig vorzugsweise an dem unteren Ende des Übertragungsbandes und wird -auf der Gegenstelle A durch das Filter i i mit ausgesiebt und ge-Iangt über den Verstärker 12 auf dasFilter 16, das seinerseits lediglich dieLeitfrequenz aussiebt unds:ie auf den Pegelanzeiger 17 gibt. Dieser Pegelanzeiger 17 ist mechanisch mit dem Pegelglied 14 verbunden; und je nach den Dämpfüngsverhältnissen der Leitung und damit den Pegelwerten der Leitfrequenz wird das Regelglied 14 geändert. Durch die lediglich in einer Richtung übertragenen Leitfrequenzen sind jedoch die Dämpfungsverhältnsse auf der Übertragungsleitung 4 eindeutig erfaßt, so daß durch die Ausregelung des Regelgliedes 14 für beide Richtungen die einzelnen Frequenzen entsprechend den Leitungsverhältnissen ausgeregelt werden können.
  • In der Abb. a ist die Dämpfung b der Übertragungsleitung in Abhängigkeit von der Frequenz aufgezeichnet, und zwar stellt die Kurve 18 die Dämpfung bei schönem Wetter und die Kurve i9 die Dämpfung bei schlechtem Wetter dar. Natürlich können je nach der Wetterlage die Dämpfungskurven auch zwischen den Kurven 18 und ig liegende Werte einnehmen. Diese Zwischenwerte sind durch die gestrichelten Kurven 2o und 2i angegeben. Die zwischen den Gegenstellen übertragenen Frequenzbänder sind mitz2, und zwar für dieRichtung A B. und 23 für die Richtung B-A bezeichnet: Die Leitfrequenz fo liegt am unteren Ende des Frequenzbandes 23 für die Richtung B-A.
  • Die Abb. 3 zeigt die Abhängigkeit des Störpegelabstandes c in Abhängigkeit von der Frequenz. Die einzelnen Kanäle der Frequenzbänder sind wieder mit 22 und 23 bezeichnet, und es ist ersichtlich, daß der Störpegelabstand 24 für das untere Frequenzband bedeutend größer ist als für das obere Frequenzband. Somit wird der Störpegel bei dem unteren Frequenzband keinen Einfluß ausüben, während der Einfluß bei dem oberen Frequenzband schon beträchtlich werden kann. Aus diesem Grund wird der Sendepegel für das obere Frequenzband für alle Kanäle gleich gehalten, so daß hierdurch der Einfluß des Störpegels herabgesetzt ist.. Eine frequenzabhängige Aüsregelung der Leitungsdämpfung kann z. B. durch entsprechend- Bemessung ,des Regelgliedes erfolgen, sie kann aber auch dadurch herbeigeführt werden, daß das Regelglied linear ausregelt und die frequenzabhängige Ausregelung durch Ohmsche Regler im hoch- oder niederfrequenten Übertragungsweg jedes Kanals erfolgt. Die übertragene Leitfrequenz kann auch zugleich als Symmetrierungsfrequenz verwendet werden, und zwar kann sie zur Erzeugung der einzelnen auf der Gegenstelle .1 benötigten Trägerfrequenzen dienen. Zu diesem Zweck wird aus der Leitfrequenz q. durch Frequenzteilung die Grundfrequenz, die ihrerseits durch Vervielfachung der Erzeugung der Trägerfrequenzen dient, erzeugt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Pegelregulierung in Trägerfrequenzanlagen, dadurch gekennzeichnet, claß nur in einer Richtung eine Leitfrequenz zur Aussendung gelangt und daß nur ein in einer der beiden Gegenstellen in dem Übertragungsweg für beide Richtungen angeordnetes Regelglied die Dämpfungsschwankungen für beide Richtungen ausregelt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Gegenstelle, in der die Leitfrequenz ausgesendet wird, der Sendepegel für alle Kanäle gleich groß ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelglied die Leitungsdämpfung frequenzabhängig ausregelt. .
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i bis- 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelglied linear ausregelt und daß die frequenzabhängige Ausregelung durch Ohmsche Regler im hochfrequenten oder niederfrequenten Übertragungsweg jedes Kanals vorgenommen wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Leitfrequenz zugleich Synchronisierfrequenz ist.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitfrequenz am unteren Ende des oberen Frequenzbandes liegt.
DEL4621D 1944-07-01 1944-07-01 Anordnung zur Pegelregulierung Expired DE874155C (de)

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DEL4621D DE874155C (de) 1944-07-01 1944-07-01 Anordnung zur Pegelregulierung

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DEL4621D DE874155C (de) 1944-07-01 1944-07-01 Anordnung zur Pegelregulierung

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DE874155C true DE874155C (de) 1953-04-20

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DE (1) DE874155C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1056184B (de) * 1956-03-29 1959-04-30 Int Standard Electric Corp Signalempfaenger fuer Nachrichten-uebertragungssysteme zum Empfang von ausserhalb des UEbertragungsbandes liegenden Signalen, z. B. Ruf- oder Wahlzeichen
DE1085197B (de) * 1958-04-09 1960-07-14 Siemens Ag Pilotpegelregeleinrichtung fuer Zweidraht-UEbertragungsanlagen der Nachrichtentechnik
DE1125974B (de) * 1961-02-07 1962-03-22 Telefunken Patent Verfahren zur Regelung von Vielkanal-Traegerfrequenz-UEbertragungssystemen mittels Leitungsregler und Orthogonalentzerrer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1056184B (de) * 1956-03-29 1959-04-30 Int Standard Electric Corp Signalempfaenger fuer Nachrichten-uebertragungssysteme zum Empfang von ausserhalb des UEbertragungsbandes liegenden Signalen, z. B. Ruf- oder Wahlzeichen
DE1085197B (de) * 1958-04-09 1960-07-14 Siemens Ag Pilotpegelregeleinrichtung fuer Zweidraht-UEbertragungsanlagen der Nachrichtentechnik
DE1125974B (de) * 1961-02-07 1962-03-22 Telefunken Patent Verfahren zur Regelung von Vielkanal-Traegerfrequenz-UEbertragungssystemen mittels Leitungsregler und Orthogonalentzerrer

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