AT143947B - Verfahren und Anordnung zur selbsttätigen Pegelregelung in Mehrfachträgerstromsystemen, insbesondere für Hochfrequenztelephonie auf Freileitungen. - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur selbsttätigen Pegelregelung in Mehrfachträgerstromsystemen, insbesondere für Hochfrequenztelephonie auf Freileitungen.

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AT143947B
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Karl Dipl Ing Scherer
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Siemens Ag
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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Für die selbsttätige Pegelregelung in   Mehrfaehträgerstromsystemen   ist es bekannt, in den Zwischen- verstärkerstationen und in den Endämtern selbsttätige   Pegelüberwaehungseinrichtungen   vorzusehen, die durch einen für die Pegelregelung bestimmten Steuerstrom betätigt werden und in geeigneter Weise, z. B. durch Verstellung von Dämpfungsgliedern, die durch Witterungseinflüsse od. dgl. hervorgerufenen
Dämpfungsänderungen des vorangehenden Leitungsabschnittes ausgleichen. Die Regelung erfolgt dabei für alle über eine gemeinsame Leitung verlaufenden   Trägerstromkanäle   gemeinsam, wobei gegebenen- falls noch eine gleichzeitige Änderung im Frequenzgang der Dämpfung vorgenommen werden kann. 



   Diese Art der Regelung reicht jedoch praktisch in vielen Fällen nicht aus, insbesondere wenn es sich um die Übertragung eines verhältnismässig breiten Frequenzbandes mit einer grösseren Zahl von
Trägerstromkanälen handelt, da sich infolge der gemeinsamen Regelung erhebliche Restdämpfungsunterschiede für die verschiedenen zu dem Band gehörenden Trägerstromkanäle ergeben können. Auch die bekannten Systeme mit selbsttätiger Regelung der Entzerrung zeigen diesen Fehler, da die durch die Regelvorrichtungen umgeschalteten Entzerrungsglieder von vornherein bestimmte Werte besitzen und sich den jeweils auftretenden   Restdämpfungsunterschieden   der einzelnen Kanäle nicht anpassen. 



   Diese Schwierigkeiten werden   erfindungsgemäss   dadurch beseitigt, dass die durch die selbsttätigen   Pegelüberwachungseinrichtungen   gesteuerte Regelung der Verstärkung bzw. Dämpfung nur in den Zwischenverstärkerstationen für mehrere oder alle Trägerstromkanäle gemeinsam, in den Endämtern jedoch zwecks Angleichung der Restdämpfungen der verschiedenen Kanäle für jeden einzelnen Kanal unabhängig von den andern Kanälen erfolgt. Hiedurch wird erreicht, dass alle   Restdämpfungsunter-   schiede, die trotz der vorangegangenen gemeinsamen Regelung der verschiedenen Trägerstromkanäle (in den Zwischenverstärkerstationen) noch bestehen, nunmehr in den Endämtern durch die getrennte Regelung der einzelnen Kanäle so weit ausgeregelt werden, dass jeder Kanal den vorgeschriebenen Empfangspegel aufweist. 



   Die an sich bereits bekannte Mitregelung der Entzerrung ist dabei nicht etwa überflüssig geworden, vielmehr empfiehlt es sieh, dieselbe trotzdem beizubehalten, damit der Regelbereich der Regler in den Endämtern nicht zu gross wird. Es genügt jedoch, die Entzerrungsregelung auf die Zwischenverstärkerstationen zu beschränken. 



   Die Regelung kann durch besondere Steuerströme erfolgen. Zur Vereinfachung des Systems erscheint es aber zweckmässiger, die Regelung in den   Zwischenverstärkerstationen   durch den Trägerstrom eines zu der gemeinsam geregelten Kanalgruppe gehörenden Kanals, in den Endämtern jedoch für jeden einzelnen Kanal durch den zugehörigen Trägerstrom erfolgen zu lassen. 



   Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in schematischer Form eine Zwischenverstärkerstation und ein Endamt einer Hochfrequenztelephonieverbindung für drei Gespräche dargestellt. Die Übertragung der drei Gespräche soll auf einem Aderpaar stattfinden, so dass unter   Berüek-     sichtigung   der beiden Sprechrichtungen   im ganzen sechs Trägerstrombänder übertragen   werden, von 

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 EMI2.1 
 PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.2 
 selbsttätigen   Pegelüberwachungseinrichtungen   gesteuerte Regelung der Verstärkung bzw.

   Dämpfung in den   Zwischenverstärkerstationen   jeweils für mehrere oder alle Trägerstromkanäle, vorzugsweise für alle gleichlaufenden Trägerstromkanäle eines Aderpaares gemeinsam, in den Endämtern jedoch zwecks Angleichung der Restdämpfungen der verschiedenen Kanäle für jeden einzelnen Kanal unabhängig von den andern erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren und Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Zwischenverstärkerstationen die Verstärkung bzw. Dämpfung für jede Kanalgruppe in an sich bekannter Weise derart frequenzabhängig geregelt wird, dass die bei einer Schwankung der Leitungsdämpfung auftretende EMI2.3 3. Verfahren und Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pegelregelung in den Zwischenverstärkerstationen durch den Trägerstrom eines zu der gemeinsam geregelten Kanalgruppe gehörenden Kanals, in den Endämtern jedoch für jeden einzelnen Kanal durch den zugehörigen Trägerstrom erfolgt.
AT143947D 1933-09-08 1934-09-06 Verfahren und Anordnung zur selbsttätigen Pegelregelung in Mehrfachträgerstromsystemen, insbesondere für Hochfrequenztelephonie auf Freileitungen. AT143947B (de)

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AT143947D AT143947B (de) 1933-09-08 1934-09-06 Verfahren und Anordnung zur selbsttätigen Pegelregelung in Mehrfachträgerstromsystemen, insbesondere für Hochfrequenztelephonie auf Freileitungen.

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