DEP0052565DA - Anordnung zum Betrieb eines ortsbeweglichen Widerstandsschweißgeräts - Google Patents

Anordnung zum Betrieb eines ortsbeweglichen Widerstandsschweißgeräts

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DEP0052565DA
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transformer
voltage
welding device
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Inventor
Walter Jacob Augsburg Gladitz
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Description

Walter J, Gladitz, Augsburg, Pferseerstr.
P 52 56WG 34 836 a einggg» 20.8..49, 9 uhr
Anordnung zum Betrieb eines ortsbeweglichen
Widerstands schweißgeräts»
Es ist bekannt, bei ortsbeweglichen Widerstandsschweißgeräten den zur Erzeugung der notwendigen hohen Stromstärke bei niedriger Spannung dienenden Sransformator vom Gerät getrennt anzuordnen. Die «wi&@tor@3ä Schweißgerät und Transformator verbindenden Kabel benötigen außerordentlich starke Querschnitte, die die Handhabung des Schweißgeräts sehrerschweren. Beträgt die Schweißleistung z.B. 24 kVA, so sind bei einer Spannung von 3 YoIt 8ooo Ampere zu übertragen, die bei einer zugelassenen
ρ Q
Stromstärke von Io Ampere/mm einen Querschnitt von 8oo mm erfordern.
Man hat deshalb auch schon den Transformator am Schweißgerät selbst angeordnet. Das hat aber wiederum andere lachteile, nämlich eine erhebliche Vergrößerung des Gewichtes de^ Geräte, die von gewissen Transformatorleistungen ab überhaupt untragbar wird, und das Vorhandensein einer so hohen Spannung am Gerät (nämlich an der Primärseite deines Transformators), daß sie für die menschliche Berührung gefährlich ist und deshalb sorgfältig isoliert sein muß»
Nach der der Erfindung zugrundeliegenden<Aufgabe sollen die Vorteile der einen und anderen Art miteinander vereinigt werden, ohne jedoch ihre.jeweiligen Nachteile mit in Kauf nehmen zu müssen, Diea wird gemäß der Erfindung durch eine neue j* zum Betrieb eines ortsbeweglichen Widerstandsschweißgeräts
f mit an ihm angeordnetem Transformator erreicht, bei dem die
Primärseite des Transformators mit einer für die menschliche Berührung ungefährlichen, aber das Mehrfache der Schweißspana nung betragenden Spannung betrieben wird. Bei einer Anordnung lem^ die Netzspannung
durch einen vom Schweißgerät getrennten Zwischentransformator auf die Primärspannung des am Schweißgerät angeordneten Transformators umgeformt. Diese Spannung kann z.B. 4o Volt betragen
_ 2 —
und würde bei dem oben angenommenen Beispiel einen Kabelquerschnitt von 24ooo ι 4o : Io = 600 : Io = 60 mm erfordern. Ein solcher Querschnitt kann ohnepeiteres in einem leicht flexiblen Kabel untergebracht werden. Der am Schweißgerät angeordnete Transformator wird leichter, weil er ohne besonder® starke Isolierung ausgeführt werden kann, da primärseitig keine für menschliche Berührung gefährliche Spannung vorliegt.
Aus diesem Grunde kann nunmehr der am Schweißgerät angeordnete Transformator auch als sogenannter Spartransformator ausgebildet sein, dessen Sekundärwindung/©» (WTfTeTSWT öaer mehreren Primärwindung/en zusammen:gäl4*/fallen. Ihr Querschnitt braucht also in dem oben erwähnten Beispiel nur für eine Stromstärke von 8000 - 6oo = 74oo Impere bemessen zu werden.
Ferner erlaubt die niedrige Spannung von B.B. 4o Volt eine unmittelbare Berührung mit Wasser und somit eine höhere Strombelastung der Querschnitte, was a-hstr kleinere Querschnitte der Leistungen und damit Gewichtsverminderungen zur Folge hat. Die Primärwindungen des am Schweißgerät angeordneten Transformators sind deshalb gemäß Weiterbildung des Irfindungsgedankens von Wasser durchflossene Rohre. Die Wasserführung erfolgt durch die Stromzu- und ableitungen zwischen Zwischentransformator und Schweißgerättransformator umgebende Schläuche, was den Vorteil hat, daß nur zwei Verbindungsstränge vorhanden sind. Auch die Sekundärwindungen des Zwischentransformators können von Wasser durchflossen sein, sodaß auch dieser gekühlt ist» Ebenso können die Sekundärwindungen des am Schweißgerät angeordneten Transformators von Wasser durchflossen oder dieser Transformator ganz von Wasser umspült sein.
Der Zwischentransformator kann ortsfest sein; zweckmäßig ist auch er ortsbeweglich und besitzt Anzapfungen zur Spannungsregelung, womit der Schweißgerättransformator weiter vereinfacht wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestillt, .
Vom Hetz/ii 1 wird unter Steuerung durch einen Schweiß- oder Steppzeitreg-eöLer 2 die Primärseite eines Zwischentransformators gespeist, dessen Sekundärseite 4 eine Spannung von etwa jt 2o bis
YoIt erhält. 2wis-efe@HH-ite und <§re¥ Primärseite 5 des Schweißgerättransformators verbinden leichte Drahtseile 6. die ohne Iso-
i lierung in Gummischlauchen 7 liegen, d0e vom Wasser durchflossen werden. Das "bei 8 zu- und abgeführte Wasser fließt auch durch die aus Kupferrohren bestehenden Sekundärwindungen 4 des Zwischentransformators 3 und Primärwindungen 5 und Sekundärwindungen 9 des im Schweißgerät Io angeordneten Transformators. Anzapfungen 11 auf der Primärseite des Zwischentransformators 3 ermöglichen eine Spannungsregelung. Als Schweißgerät kann eine Zange, ein Handpunkter oder eine Handsteppmaschine dienen, die trotz hoher Schweißleistung leicht beweglich ist»
Der Transformator am Schweißgerät kann natürlich auch für höhere Frequenzen ausgebildet sein, wofür sich die von der Erfindung gebotenen Kühlungsmöglichkeiten besonders günstig auswirken.

Claims (9)

Pat ent an sp rüche.
1) -^e^fetereh zum Betrieb eines ortsbewegliclien Widerstandsschweißgeräts mit an ihm angeordnetem Transformator, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärseite des Transformators mit einer für die menschliche Berührung ungefährlichen, aber das Mehrfache der Schweißspannung betragenden Spannung betrieben wird«
2) Anordnung z^^^^w.^eto^feK^ag^.Ae^-^ertlÄ^eas- nachanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Netzspannung durch einen vom Schweißgerät getrennten Zwischentransformator auf die Primärspannung des am Schweißgerät angeordneten Transformators umgeformt wird.
3) Anordnung nach Anspruch,2. dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärwindung^» des am Schweißgerät angeordneten Transformators mit einer oder mehreren Primärwindung/en zusammenbau·*^ allen
4) Anordnung ^^^^^^^xQunam&^ABB^Ms^E^xi^is-n&oh Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwindungen des am Schweißgerät angeordneten Transformato/e von Wasser durchflossene Bohre sind.
5) Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserführung durch die Stromzu- und -ableitungen zwischen Zwischentransformator und Schweißgerättransformator umgebende SchSämche erfolgt.
6) Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Sekundärwindungen des Zwischentransformators von Wasser durchflossen sind.
7) Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Sekundärwindungen des am Schweißgerät angeordneten Transformators von Wasser durchflossen sind oder dieser Transformator ganz von Wasser umspült ist.
8) Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischentransformator ortsbeweglich ist.
9) Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischentransformator Anzapfungen * zur Spannungsregelung besitzt.

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