DEP0052547DA - Zweitaktbrennkraftmaschine in V-Form mit Spülgebläse - Google Patents

Zweitaktbrennkraftmaschine in V-Form mit Spülgebläse

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DEP0052547DA
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DE
Germany
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fan
housing
internal combustion
combustion engine
stroke internal
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Expired
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English (en)
Inventor
Otto Dipl.-Ing. Stuttgart Elwert
Emil Dipl.-Ing. Stuttgart-Bad Cannstatt Hörz
Adolf Dr.-Ing. Stuttgart Schnürle
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Description

Die Erfindung betrifft eine Zweitakt-Brennkraftmaschine mit zwei Reihen von Arbeitszylindern in V-Form und einem an der vorderen Stirnseite, d.h. an der zur Schwungradseite entgegengesetzten Stirnseite des Motorgehäuses angeordneten Schleudergebläse, welches von der Kurbelwelle aus durch ein Zahnradgetriebe angetrieben wird, das in einer vor dem vordersten Kurbelwellengrundlager befindlichen, senkrecht zur Kurbelwellenachse stehenden Ebene angeordnet ist.
Durch die Erfindung soll neben einer durchgehenden Bearbeitung der Zylinderauflageflächen des Motorgehäuses ermöglicht werden, das Getriebe- und das Gebläsegehäuse des Motors, die komplizierte Gußteile sind, kernlos und einfach herzustellen. Außerdem sollen die hoch beanspruchten Zahnräder und Lagerungen des genannten Getriebes leicht zugänglich sein.
Die Erfindung besteht darin, daß das Gebläsegehäuse gesondert hergestellt und an dem Motorgehäuse in einer ebenen Trennfläche befestigt wird, die in der Ebene der Getrieberäder liegt. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird bei einem Gebläse mit einem Spülluftsammelraum hinter dem Gebläselaufrad vorgeschlagen, das gesondert hergestellte Gebläsegehäuse aus einem Zwischengehäuse und einem Gebläsegehäusedeckel zusammenzusetzen, wobei die Unterteilung so getroffen ist, daß die Trennfläche zwischen dem Gebläsegehäusedeckel und dem Zwischengehäuse senkrecht zur Gebläsewelle verläuft und in der Ebene der Trennwand zwischen Gebläselaufrad und rückwärtigem scheibenförmigen Spülluftsammelraum liegt.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Abbildungen gezeigt und beschrieben. Es zeigen:
Abb. 1 einen senkrechten Längsschnitt in der Mittelebene des Motors, aus dem die Anordnung des Gebläses und der Getrieberäder ersichtlich ist;
Abb. 2 einen Teillängsschnitt in der senkrechten Mittelebene des Motors durch das Gebläsegehäuse und das an das Gebläse anschließende Getriebegehäuse des Motors bei ausgebauter Kurbelwelle, ausgebauten Getrieberädern und ausgebautem Gebläselaufrad, so daß die genannten Trennschnitte zwischen Motorgehäuse, Zwischengehäuse und Gebläsedeckel sichtbar sind;
Abb. 3 eine Draufsicht auf die gebläseseitige Stirnseite des Motorgehäuses, welche die Trennfläche zwischen dem Motorgehäuse und dem Zwischengehäuse bildet.
Bei dem in den Abbildungen dargestellten Motor ist 1 ein Arbeitszylinder der linken Zylinderreihe und 2 ein Arbeitszylinder der rechten Zylinderreihe, 3 das Motorgehäuse und 4 die Kurbelwelle. 5 ist das am hinteren Ende der Kurbelwelle angebrachte Schwungrad. 6 ist ein auf der Kurbelwelle vor dem vordersten Kurbelwellengrundlager angeordnetes Zahnrad, welches über ein Zwischenrad 7 das Gebläseritzel 8 antreibt. 9 ist das von dem Gebläseritzel angetriebene Gebläselaufrad. 10 ist das Zwischengehäuse des Gebläses. Dieses Zwischengehäuse 10 bildet den Lagerdeckel für den Räderantrieb und zugleich die Rückwand für das Gebläse. Die zwischen dem Zwischengehäuse 10 und dem Motorgehäuse 3 liegende Trennfläche ist mit 11 bezeichnet. 12 ist der Gebläsedeckel, der zusammen mit dem Zwischengehäuse 10 das Gebläsegehäuse bildet. Die Trennfläche zwischen dem Gebläsegehäusedeckel und dem Zwischengehäuse ist mit 13 bezeichnet. Die Trennfläche 13 verläuft senkrecht zur Gebläsewelle. 14 sind die mit dem Gehäusedeckel 12 zusammengegossenen Leitschaufeln des Gebläsediffusors und 15 ist die zwischen dem Laufrad 9 und dem dahinter liegenden scheibenförmigen Spülluftsammelraum 16 befindliche Trennwand. Der mit dem Gebläsedeckel 12 verbundene Ansaugschacht 17 dient als Lufteintritt zum Gebläselaufrad 9. Die vom Gebläselaufrad 9 geförderte Spülluft strömt durch den Leitschaufeldiffusor 14 in den scheibenförmigen Spülluftsammelraum 16, wird dort radial zusammengeführt und strömt dann durch die Öffnungen 18 und 19 (Abb. 3) zwischen dem Getriebegehäuse in den Spülluftaufnehmer 20, von dem sie den einzelnen Zylindern zuströmt. Der Spülluftaufnehmer 20 ist in dem Ausführungsbeispiel zwischen den beiden Zylinderreihen angeordnet. 21 ist das von oben in das Gebläseritzel 8 angreifende Antriebszahnrad für die Kraftstoffeinspritzpumpe. 22 ist die durch das Zahnrad 21 angetriebene Antriebswelle zur Kraftstoffeinspritzpumpe und 23 die Einspritzpumpe selbst. 24 ist ein unmittelbar vor dem Kurbelwellenzahnrad 6 auf der Kurbelwelle 4 angeordnetes Zahnrad, welches über ein darunter befindliches Zahnrad 25 die Antriebswelle 26 zur Ölpumpe antreibt. 27 ist der am Gebläsedeckel oben angeordnete Kühlwindflügel des Motors und 28 die zum Antrieb des Ventilators 27 dienenden auf der nach vorn verlängerten Kurbelwelle 4 angeordneten Scheibenräder.
Das Zwischengehäuse 10 und der Gebläsegehäusedeckel 12 werden zweckmäßig aus Leichtmetall hergestellt. Die Trennwand 15 zwischen dem Gebläselaufrad 9 und dem scheibenförmigen Spülluftsammelraum 16 ist in dem Ausführungsbeispiel getrennt von den übrigen Gehäuseteilen des Gebläses als Einzelteil hergestellt und eingebaut.
Durch die Erfindung ist es möglich, vor dem Anbau des Zwischengehäuses und des Gebläsegehäusedeckels die Zylinderauflageflächen des Motorgehäuses durchgehend zu bearbeiten. Die Herstellung und der Zusammenbau des Gebläse- und des Pumpengetriebes sowie des Gebläses selbst sind durch die Erfindung wesentlich vereinfacht worden.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. In der Zeichnung ist ein Vierzylinder-V-Motor mit einem Gabelwinkel von 90° wiedergegeben. Die Erfindung bezieht sich auch auf V-Motoren mit einer anderen Zylinderzahl oder mit einem anderen V-Winkel als 90°. In dem Ausführungsbeispiel wird das Gebläselaufrad über ein Zwischenrad von der Kurbelwelle angetrieben. Die Achse der Antriebsräder liegen dabei in einer senkrechten Ebene übereinander. Die Erfindung bezieht sich auch auf Anordnungen, bei denen das Gebläse in einem direkten Sprung von der Kurbelwelle aus angetrieben wird. Auch fallen Ausführungen unter den Erfindungsgedanken, bei denen die Achsen der Getrieberäder nicht in einer senkrechten Ebene übereinander angeordnet sind.

Claims (4)

1. Zweitakt-Brennkraftmaschine mit zwei Reihen von Arbeitszylindern in V-Form und einem an der vorderen Stirnseite, d.h. an der zur Schwungradseite entgegengesetzten Stirnseite des Motorgehäuses angeordneten Schleudergebläse, welches von der Kurbelwelle aus durch ein Zahnrradgetriebe angetrieben wird, das in einer vor dem vordersten Kurbelwellengrundlager befindlichen, senkrecht zur Kurbelwellenachse stehenden Ebene angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläsegehäuse gesondert hergestellt und an dem Motorgehäuse in einer ebenen Trennfläche befestigt ist, die in der Ebene der Getrieberäder liegt.
2. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gesondert hergestellte Gebläsegehäuse hinter dem Gebläselaufrad einen scheibenförmigen Spülluftsammelraum besitzt und aus einem Zwischengehäuse und einem Gebläsegehäusedeckel besteht, wobei die Trennfläche zwischen dem Gebläsegehäusedeckel und dem Zwischengehäuse senkrecht zur Gebläsewelle verläuft und in der Ebene der Trennwand zwischen Gebläselaufrad und rückwärtigem scheibenförmigen Spülluftsammelraum liegt.
3. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand zwischen dem Gebläselaufrad und dem scheibenförmigen Spülluftsammelraum getrennt von den übrigen Gehäuseteilen des Gebläses als Einzelteil hergestellt und eingebaut ist.
4. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischengehäuse und der Gebläsegehäusedeckel aus Leichtmetall hergestellt sind.

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