DEP0052530DA - Schleifmaschine mit elektromagnetischer Spannvorrichtung - Google Patents

Schleifmaschine mit elektromagnetischer Spannvorrichtung

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DEP0052530DA
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Germany
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grinding machine
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English (en)
Inventor
Robert Arthur Louis Hamburg Blohm
Original Assignee
Robert Blohm Fabrik für Apparate-Werkzeugbau, Hamburg
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Description

Zum Einspannen von Werkstücken bei Schleifmaschinen hat man elektromagnetische Spannvorrichtungen verwendet. Dazu ist ein Gleichrichter erforderlich, den man bisher gesondert von der Schleifmaschine aufgestellt hat. Das hatte indessen ernste Nachteile, weil die Gleichrichter mechanischen Einwirkungen wie Stössen durch herabfallende Werkstücke, Beschädigungen, Verschmutzungen ausgesetzt waren und die Kabel nach den einzelnen Maschinen häufig abgerissen wurden oder Hindernisse bildeten. Auch wurden die Stecker und Kabel häufig schadhaft, sodass es zu Betriebsstörungen und Kurzschlüssen kam.
Demgegenüber betrifft die vorliegende Erfindung eine Schleifmaschine mit elektromagneti- scher Spannvorrichtung, die sich dadurch auszeichnet, dass der Gleichrichter und/oder der Schalter im Maschinengehäuse gegen Staub und mechanische Beschädigungen geschützt eingebaut und auch die Verbindungskabel im Innern des Maschinengehäuses geführt sind.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine Flächen-Schleifmaschine in Ansicht und teilweisem Schnitt.
In Fig. 2 ist eine Seitenansicht in Richtung A nach Fig. 1 gesehen mit teilweisen Schnitt dargestellt.
Die Maschine besteht in üblicher Weise aus dem Maschinenrahmen 1, dem verschiebbaren Arbeitstisch 2 und einer Säule 3 zur Führung des Schleifwerkzeuges 4. Erfindungsgemäss ist der Gleichrichter, beispielsweise ein Röhren- oder Trockengleichrichter 5 im Maschinengehäuse 1, beispielsweise in einem Fuss eingebaut und zwar zweckmässig so, dass er vor Beschädigungen und Staub geschützt ist. Vom Gleichrichter 5 führt ein Kabel nach der Steckdose 6, die an das Stromnetz angeschlossen werden kann. Ein weiteres Kabel führt über eine Sicherung 7, eine Signallampe 8 und einen Schalter 9 nach dem in der Zeichnung nicht dargestellten im oberen Schlitten 10 des Arbeitstisches angeordneten Elektromagneten.
Nach Einstecken des Steckers eines Kabels in die Steckdose 6 wird die Verbindung mit dem Netz hergestellt, der Wechselstrom im Gleichrichter 5 gleichgerichtet und nun als Gleichstrom über die Sicherung 7 und die Signallampe 8 nach dem Schalter 9 geführt. Sobald der Schalter 9 eingeschaltet wird, ist der Stromkreis geschlossen, die Signallampe leuchtet auf und das Werkstück wird von der Einspannvorrichtung festgehalten. Sobald der Schalter 9 ausgeschaltet wird, hört der Stromfluss auf, was an dem Erlöschen der Signallampe 8 erkennbar ist, und das Werkstück wird wieder freigegeben.
11 ist ein Hauptschalter, der zum Einschalten des Antriebsmotors für das Schleifwerkzeug dient.
Nach der vorliegenden Erfindung werden Beschädigungen des Gleichrichters, der Gleichrichterröhre und des Entmagnetisierumschalters durch äussere Einflüsse ausgeschlossen, da diese Teile geschützt im Maschinenfuss untergebracht sind. Auch kann die Spannvorrichtung jederzeit nach Einschalten des Schalters 9 in Betrieb genommen werden, sobald die Maschine eingeschaltet ist. Auch lässt sich die elektromagnetische Spannvorrichtung ohne weiteres jederzeit durch andere Spannvorrichtungen ersetzen, da nur die Spannvorrichtung aus dem Tisch ausgewechselt zu werden braucht, während die Gleichrichter und Entmagnetisierschalter im Maschinenfuss verbleiben.

Claims (1)

  1. Schleifmaschine mit elektromagnetischer Spannvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleichrichter und/oder der Schalter im Maschinengehäuse gegen Staub und mechanische Beschädigungen geschützt eingebaut und durch die Verbindungskabel im Innern des Maschinengehäuses geführt sind.

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