DEP0052481DA - Gerät für die Herstellung balkenförmiger Stahlbeton-Fertigteile - Google Patents
Gerät für die Herstellung balkenförmiger Stahlbeton-FertigteileInfo
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Description
Besch re i b u η g zu der Patentanmeldung des Herrn Dr.Ing. ..ilhelm Ludowici, Jockgrim/Pfalz.
GerIt fPr dl® Herstellung balk «nfor» ige r Γtafelbeton - FertigteUe.
i «3er Tierstellung balk «nf 6 rasiger Fertigtwllo mm Stahlbo te*,
la Fetrai«» safiaeen aasb da« Vorcilebten dee eingefüllten Betone durch PCtielss Stampfen oder der gl« die ta ingef ortaton Teile entschalt werden, und «war ,je
muMsb, ob β ine unten offen© oder anteh geschloeeene For« verwendet wurde» entweder durch einfaches
Mochaieben oder durch Kippen «as 180° und anachlie»se«des Abziehen der For« nach oben. Hitaater erfolgt hierböl auch das Verdichten de« Material* bei Verwendung einer unten geeenloseeneu
Fora durch BütteIxi alttels Kippbew*£ungen von einer Lgngsfcante auf die andere 1 tores Boden·· Die Vornahme dieser Arbeiten erfolgte bisher »angel* gaslgneter Gerate in der Pegel an»1ttelbar
von MmA «dar «ittelbar «nter Ziabilfenahne priwitiver Wertraouge·
Die Auefflhrung dieaer Arbeiten in bisheriger ist daher
nleiJt nur beschwortic», «ondera auoh Seitreubenaf sodass eine Kassenprodufction von balk enf Sr »ige η Beton^Fortigte ilen bisher
nicht !Möglich war* i*s©lw®j»t wurden diese Arbeiten noch durch Platxtoangel bei» Entsebalen, da die «ntaohalten Fartigteila zun
Abbinden möglichst dircht nebanelnaader gelegt »erden sollen«
Die Erfindung bat sich die Aufgabe gestellt, diesen »angel dure > Schaffung «Ines Osratas en beseitigen, das die Vornahroe dieser
Arbeiten erIelohtart und eine Saesenproduktion von balkenförai-
gen Beton-Fertigteilen eraitt&licht.
Diese Aiifgaoe *»ird dnrch ein Gerat gelöst, das erfindungagwäss
aus zwei durch parallel zur Längerichtung der Form sich eretrekkenäe
Bohre oder der gl. verwindungaeteif mitoinander verbundenen,
parallel zu den Formstirnflachen vor diesen, angeordneten und durch Reeler oder Rollen fahrbar gemachten schildförmigen Aueeeateilen besteht und
mit einer Vorrichtung zum Hochziehen und Absetzen so "/Ip erfcrderliehenf alls ε uro Kippen der beim 1Sinformvorgang reit 3hrer rJntereoite auf der Formunterlage aufruhenden
Form vorsehen let.
Das Gerat kann vorzugsweise .mit Büttel- und/oder Stampfeinrichtungen zum
Verdichten des in die Form eingefüllten Eaterials versehen sein. Ferner kann es entweder abwechselnd mit einer von
mehreren gleichzeitig für das Herstellen der Fertigteile verwendeten Formen durch entsprechende zeitweiee Verbindung einer
Form mit seiner Bwbevori'Achtung oder nur mit einer etSndlg mit
Ihro verbundenen Form zusammenwirken.
Um ein Ecken und Pendeln der Form beim Abelehen und dadurch BescbSdlgungen des geformten Betonkörpere zu vermeiden, ißt in
weiterer AusgeRteltung der Erfindung die Form mit ihren Stirnenden oder mit von diesen vor springenden Zapfen oder der gl. in
der schildförmigen Aussentellen beim Heben und Senken geführt· Zweckmässig besteht femer die Hebevorriehtung aus zwei auf
den Snden einer in den Aussentellen gelagerten durchgehenden, von Hand direkt oder über eine Ueberaettung angetriebenen Welle
angeordneten Seite»trommeln«
Um ferner das Beinigan der Form sowie Einlegen der Araierunge·»
eisen in sie zu erleichtern, greifen ausserdem vorzugsweise die ■
Hubselle etwa in der Form-Längsachse an den Stirnseiten oder den in fieren Mitte angeordneten Führungezapfen an und sind die seaild«
förmigen Auseenteile am oberen fände des Hutrvegee derart Je mit einem seitlichen Vcr sprung oder dergl. versehen, dass ein seitlicher Teil der Form bei deren
Heben gegen den Vor sprung stösst und die Form beim weiteren Hubvorgang uns ihre AnhMngepunJkte gekippt wird«
Bei, Verwendung einer unten geschlossenen Form, die vor dem Absieben erat noch um 180 gekippt and eventuell dabei gerüttelt
werden muss, steht ferner erfindungegeraass das Gerat Je durch einen etwa Eentral von Jeder der beiden Form-Stirnflachen seitlich vor epr ingenden, in die senkrechten Führungen der Auaeenteile eingreifenden Zapfen mit der Forra in
Verbindung ■ und ist diese mit einem Kippbügel en einer oder beiden Seitenflachen ·
vergehen, sodass die auf dem Boden stehende unten geschlossene Form durch kurftes Hin- und Herfehren des Gerätes gerüttelt,
durch grösseres Verfahren in einer Bichtung Über den Kippbügel um 180 gekippt und dann sofort oder nach weiterem Rütteln durch
die Hubvorrichtung nach oben abgezogen werden kann.
Schliesslich können erf inäungsgetnäsa die FahrroIlen oder Hader des Gera tea in um senkrechte Zapfen sich selbsttätig auf die
Fahr richtung einstellenden Lagern angeordnet sein, sodass das gesamte Gerät nach allen dichtungen verfahrbar ist»
Weitere Tüinzelheiten, Merkmale und~ Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, in der drei Ausführunge-
beispiele an Band einer schematischen Zeichnung noch näher «r~ läutert sind.
Fig-. 1 stellt in Vorderansicht und
Fig* 2 im .Sehnitt nach Linie A-Bi der Flg. 1 ein Gerät mm Ah*
ziehen einer, unten offenen For» dar. Fig. 3 zeigt ein Gerät in einem der Fig.2 entsprechenden Schmitt
das mit einer Vorrich.tung 'zum Kippen der Form nach dem 'Anliehen versehen ist.
Fig. 4 zeigt in einer ebenfalls der F ig. 2 analogen Darsteliang ein Gerät in Verbindung mit einer unten geschlossenen!
vor dem Kochziehen van 180 zu kippenden Form»
In · allen Figuren, sind mit 1 zwei schildförmige Auseenieile tee* sei ehrst-, äin durch, Söhre 2 oder dergl. .verwind ungssteif miteIn-'
ander verbunden. sind« 'VrD oberen Knde .der Auesenteile 1 iat ferner eine durchgehende seil© 3 drehbar gelagert, die an
ihrer= beiden Enden ,je eine Seiltrommel 4 trägt, sowie unmittelbar durcn eine Kurbel 5 oder mittelbar über-eine Uebersetaung gedreht werden kann und dabei durch Auf- oder Abwickeln der HMb*·
sei I« 6 auf die Rollen 4 das Anheben und »V ie de r abse tzen der für d ic· f-erstellung von balkenförmigen Fertigteilen bestimmten
Forra 7 bewirkt* Die Rollen 4 können, statt wie dar ge stellt, auch auf der Innenseite der schildförmigen Teile ! angeordnet'
In1 wenn die Hubseil© 6 unmittelbar mit den Stirnseiten der
Form 7 verbunden werden sollen, deren länge etwas kleiner ist als der Abstand der beiden Aussenteile 1 voneinander? Di© Gtirnseiten
der Form 7 können aber auch, wie dargestellt, mit seitlichen Vorsprängen 8 versehen sein, an denen die Hubseile 6
angreifen und mittels derer die Form 7 in als Durchbrechungen ausgebildeten Führungen ß der Auesenteile 1 geführt sind* «»
ein Abheben der Form ohne Ecken, Kanten und Pendeln zu ermöglichen. Ole Aussenteile 1 sind mit rädern 14, Rollen oder dergl.
versehen, die erfcrderlichenfalls in um senkrechte Zapfen drehbaren, sicn also selbsttätig auf eine beliebige Fahrrichtung
einstellender- Badgestellen gelagert sein können. Das ganze Gerät erstreckt sich in Längsrichtung der Forrrj 7 JLer deren gesarate
Lange und ist entweder nur quer dazu ooer bei Anordnung der Bäder 14 in sich selbst einstellenden Radgestellen in beliebiger
Richtung verfahrbar. Ls kann erforderlichenfalls auch noch nit den üblichen Buttel- und/oder Stumpfeinrichtungen zun: Verdichten
des in die Form eingefüllten Betons versehen sein. Bcl ^ar Au iSf'ihrUngPc»rt, na'ch den Fig. 1-3 ist die Form 7 unten
Offen5 poaa^c sie lediglich durch Betätigen des indwerkes 3 _ rr>ch oboλ abgezogen werden kann.
Um ^einigen der Form 7 und das Einlegen von Arraierungseisen in cie zu erlei chtern, Avird gerräss Fig.3 α ie Form in ihrer
■-•beren Stellung beim Hochziehen gekippt, hierzu ist seitlich von dem oberen Ende der Führungsbahn 9 an den Aussenteilen 1-je
^in Vorsprung 11 angeordnet und ausserdem greifern die Lubseile C e Lv.fl in der Form-Längsachse an den Form-Stirnseiten be zw.
deren zentralen seitlichen Vorsprünge 10 an, sodass der seitliche Teil der Form 7 beim Hochziehen je gegen den Vorsprung 11
rtoset und die Form beim weiteren Hubvorgang um ihre Anhänge- . ovnkte in die in Fig. 3 gestrichelt dargestellte Lage geschwenkt wird.
Bei der Ausführung nach Fig.4 ist die Form 12 unten geschloss
sen und mit einem Kippbügel 13 an einer oder beiden Seiteniläciu
versehen. Sie ist mittels der etwa zentral von ihren Stirnflächen seitlich
vorspringenden Zapfen 10 in den Aussparungen 9
'jer Ausstmteile 1 geführt. Durch Ein- und Herbewegen des ganaen
fahrbaren Gerätee kann die auf dem Boden ruhende Fora IS gerüttelt worden, indem sie von einer Langsunterkante auf die andere gekippt wird. Durch
entsprechendes Bewegen des Geräte© im. der gleichen Kicbtung kann die Forra 12 auch Über den Kippbfigel
13 um 180° gekippt, erforderlichenfalls dann nochmals gerüttelt, und dann durch das Windwerk nach oben in die gestrichelte Lag«
von äem balkenförmigen Fertigteil aus Stahlbeton .abgezogen werden»
Die Erfindung ist. selbstverständlich nicht auf die dar ge stell«
ten und er lcuter te η .einzelheiten beschränkt, Vielmehr sind in
ihrem Rahmen Abweichungen verschiedener konstruktiver Art möpr-
' ilen.
Paten ta'ns i?r lic,
he»
Claims (1)
- jfttentTfflgnrflche«U Gerat für die Htretedlung balktmf6r»ig«r fertigteile aus Stanlteton in Vorraedadurch £oηηϋθicimu t, cKse «.·:· au::· zivui euren parallel rar Ltngsriehtung der Form (7 be zw. IS) sich orstrt'Cfconde '.rohre oder der gl» (2) ver * indüiigsste If .ni teiniMer Veruundanea, parallel zu den •OrmstirnrieohGri vor di-isvr. ■uu^or Jricton und durch .-.ader odor Pollen (14) fahrbar gemachte r. sebilöi'öi-rcignr; Aase«nt*ilen (!) beßtfefot*. Jaesmit «liier Vorrichtung (3 - 6) ZMiJi ijochaiehen unö Absetzen bowIe erforderlichenfalls tust Kippen der bei» λ inforravorgang aui ö»r jrormuntcrlage auf run* nden ϊ or« (7 bis«. Iii) wrseheB ist*2« Gerät nach Anapmacii Is dftdurCn gekonnzt» icjrnot, dass mit einer Hütt«l~ und/oder C- tampfeinricπ tung zum Verdicliten dos in die For® (7 bszw-lS) eingebrachten Betons versehen ist·3. Gerat ng.cn Ansyyiach 1 und 2, dadurch gek«nnz*icnnat, dass es isit F^hrmigsai (z.B. Auesparungeη 9 oder der gl.) in den schildförmigen Aueeenteilon (1) v« reohon ist, in denen die Forss (7 bez« IS) rait ihren Stirnonden oder reit von diesen vor epr inge nden Zapfen (10) oder dcrnl« beim Hochsiohon mi& Senken geführt ^lro.4« GerSt nach Anspruch 1-3, dadurch .^kennzeichnet, dass als Prtfcevorriohtung eine in den Aueeantei 3'* η (I) glaser te durchgehende , von Hand mittels einer Kurbel (5) direkt oder über ein* Uoberaetzung angetriebene »Volle (3) sowio zwo! «ixif deren ^ndon angeordnete Seiltrommeln (4) mit Hubeo11«η (β) d ionon»£. Gerät nach Anspruch 1-4, dadurch g» konnzeichnet, das« die Hubs**lie (6) etwa in der Form-Längsachoe an den Stirnseiten odor €en in deren Mitto angeordneten FÜhrimgeaapfea (10, Fig.3) an-» greifen wad dl« Auoetmteile (1) a» oberen £nde des Iiubwegesderart '4©· mit einem seitlichen ^ersprwng (11) oder dötgl» ter«* sehen sind, dass «iß seitlicher fell der Fora (7) bei deren Heben gegen den Vorsprung (Ii) stösst und die- Fotxo (7) beim wtitereia Hubvorgang um ihr«- Anbringe punk te .(a»B. 10) gekippt wird«6* GorKt nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung einer unten geschlossenen Fona (IS, Fig.4) diese durch je einen an ihren Stirnflächen aontral angeordneten,; coitlich vorspriögen//§apfen (10 mit den senkrocht«η Führungen (9) des Gerätes- in Vertoindung steht und mit einem Kippbügel (13) an einer oder beiden Seitenflächen versehen Ist^ sodass durch .kurzes Hin- und Kerfahren des Gerätes die IOrm (12) . gerüttelt«, durch Verfahren in einer Hjchtung über den Kippbügel (13) una 180° gekippt und dann-sofort oder nach weiterem Rütteln durch die Hubvorrichtung (3 - 6) nach oben
abgezogen werden kann»7. Gerat nach Anspruch 1-6, Aadtircii gekernteietostf das» di® Fahr rollen .-oder Fader (14) in 'um Benkreehte Zapfen sich selbst« tatig auf die Jeweilige Fahrrichtung,«instellenden Lagern'an* geordnet sind»
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