DEP0051470DA - Fleischkutter - Google Patents
FleischkutterInfo
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Description
Die bekannten Kutter, die in Fleischereibetrieben zum Zerkleinern des Fleisches Verwendung finden, sind so eingerichtet, dass sowohl die Messerwelle als auch die Schüssel, in der die Messer arbeiten, mit einer gleichbleibenden Drehzahl umlaufen. Von diesen bekannten Maschinen, mit denen den besonderen Erfordernissen, die z.B. bei der Herstellung feiner Wurstwaren auftreten, nicht Rechnung getragen werden kann, unterscheidet sich die Erfindung dadurch, dass die Schüsseldrehzahl regelbar ist.
Es wird dabei von Erfahrungen ausgegangen, die bei umfangreichen Versuchen mit dem Kutter von Fleisch zum Zwecke der Wurstverarbeitung gemacht wurden.
Insbesondere zur Verarbeitung feiner Wurstarten ist es erforderlich, dass zu verwendende Fleisch feinstens zu schneiden. Nur durch feinsten Schnitt wird das in dem Fleisch vorhandene Eiweiss freigelegt. Dieses Eiweiss stellt dann das für die Zusatzmittel erforderliche Bindemittel dar. Der Feinschnitt wird dann am besten erzielt, wenn das Fleisch den mit hoher Umdrehungszahl laufenden Messer nur langsam zugeführt wird. Dieser Zweck wird erreicht, wenn die Schüssel sich nur langsam dreht. Die Schüsselumdrehung in der sonst üblichen Geschwindigkeit verhindert den Schnitt. Das Fleisch wird, statt geschnitten zu werden, zerschlagen, das Eiweiss wird nicht genügen freigelegt. Die bisher gebauten Kutter weisen in ihren normalen Ausführungen diese Vorteile nicht auf, da die Tourenzahl der Messer und Schüsseln nicht veränderlich ist.
Nach dem Freilegen des Eiweisses muss das zerschnittene Fleisch mit den Zusatzmitteln möglichst schnell und kräftig verrührt werden. Zu diesem Zwecke ist es erforderlich, die Gesamtmasse den Messern schnell zuzuführen. Nur dadurch wird erreicht, dass kurzfristig und nachhaltig das Fleisch mit den Zusatzmitteln vermengt wird und nur dadurch kann das Eiweiss die erforderliche Bindung mit den Zusatz-
mitteln eingehen. Die Masse quillt schnell auf, sie wird zäh und fest.
Dieser Vorgang wird erzielt, wenn nunmehr die Schüssel sich schnell dreht und damit die Messer in einer schnell laufenden Masse als Quirl nachhaltig wirken können.
Nach Abschluß des Mengvorganges muss der Metzger seine Schüssel mühelos und möglichst schnell entleeren können. Läuft die Schüssel schnell, dann kann er das Brät der Schüssel nicht entnehmen. Mit Hilfe des Regelgetriebes verringert er deshalb die Umdrehungszahl der Schüssel auf das geringste Maß. Er kann dann seine Arbeit mühelos und vollständig beenden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schaubildlich dargestellt.
Die über der Schüssel 1 liegende Messerwelle 2 wird von einem Elektromotor 3 durch Keilriemen 4 angetrieben. Der Antrieb der senkrechten Schüsselwelle ist von der Messerwelle abgeleitet. Von der Messerwelle aus wird durch einen Riemen- oder Kettenantrieb 5 eine zu einem Regelgetriebe 6 gehende Welle angetrieben. Die angetriebene Welle 7 des Regelgetriebes steht durch ein Schneckengetriebe 8 mit der Schüsselwelle in Verbindung.
Bei dieser Ausführung kann die Bauart der bisherigen Kutter im wesentlichen unverändert beibehalten werden. Es ist lediglich erforderlich, in die von der Messerwelle aus angetriebene Vorgelegewelle das Regelgetriebe 6 zur Regelung der Schüsseldrehzahl einzubauen.
Claims (3)
1.) Fleischkutter, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahl der Kutterschüssel (1) durch einen Regeltrieb (6) veränderlich ist.
2.) Kutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem von der Messerwelle (2) abgeleiteten Antrieb der Schüsselwelle ein Regeltrieb (6) zur Drehzahlregelung eingeschaltet ist.
3.) Kutter nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Regeltrieb ein stufenloses Regelgetriebe oder ein Getriebe mit mehreren Geschwindigkeitsgängen ist.
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