DEP0050895DA - Vorrichtung zum Einstellen genauer Abstände bei Lehrenbohrmaschinen, Genauigkeitsfräsmaschinen u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Einstellen genauer Abstände bei Lehrenbohrmaschinen, Genauigkeitsfräsmaschinen u. dgl.Info
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Description
PATE N TA N WA LT
Dipl.-Ing. EIDENEIER
STUTTGART-N, Konigstr. 14
Dipl.-Ing. EIDENEIER
STUTTGART-N, Konigstr. 14
Anmelders Wilhelm Harosek» Haohenburg»Ältstadt
Patentanmeldung
A0 2994
A0 2994
Aktenzeichen-, ρ ^O 895 X to /4ja D
16„Äugust 1950/Da
Vorrichtung zum Einstellen genauer Abstände bei Lehrenbohr= maschinen,, G-enauigkeitsfr':smaschinen u· dgl»
Die Erfindung bezweckt» eine optische Feineinstellung · richtung su schaffen, die gestattet, den Werkstück**· oder Werk=
aeugschlitten einer Präzisionswerkzeugmaschine unmittelbar mechanisch oder hydraulisch an ein vorher mikroskopisch
genau eingestelltes Endmaß heranaufahren9 ohne das f'ir die genaue Einstellung des Schlittens eine nachträgliche feineinstellung von Hand erforderlich ist,, Bei den bisher bekannten
"Feineinstellvorrichtungen war dies nicht möglich» Diese bestanden aus einem an dem einzustellenden Schlitten sichtbar
angebrachten Grobmeßstabsfflit dessen Hilfe der Schlitten zunächst mechanisch oder hydraulisch bis auf un<ref::'hr einen
Millimeter an dag Endmaß herangef-ihren xmxvfe, worauf d°r swangläufige Antrieb abgeschaltet uxiä der Schlitten vo3 lends
von Hand mittels einer Feinstellvorrichtung weitergeschoben wurde, bis in einemCst-Boin einem zentralen Steuerpult) ortsfest
eingebauten Mikroskop der zuvor eingestellte Me°strich eines in dem Schlitten verdeckt gelagertön Peinmeßstabes er=·
sohlen» 2um genauen Einstellen eines Schlittens waren also drei Einstellvorgänge erforderlich9 nämlich das vorbereitende
Einstellen des Feinmeßstabes auf die verlangten Millimeter=·
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bruohteile9 dann das mechanische baw0 hydraulische Grob·=
verfahren des Sehlittens und schließlich ö:as feinverfahren des Schlittens von Hand»Alle diese Einstellvorgänge konnten
erst erfolgen, nachdem der in der vorhergehenden Einstellung ablaufende Arbeitsgang (z«B* das Bsliren eines Schraubenloehef;
beendet und der Schlitten zum Verfahren in die neue Arbeitsstellung freige^vorden war«
^rfindtmgsgeaiö.ß besteht die neue ^einstellvorrichtung aus einem gegenüber der Führung des einzustellenden Schlittern
ortsfest und parallel' angeordneten TJrmaßstab und einem über diesem UrraaSstab unabhängig von dem. einzustellenden
Schlitten verschiebbaren Einstellmilcroslcopj .ä-^s mit einem in jeder Stellung feststellbaren Meßanschlag starr-verbunden ists
der in die Bahn eines an dem Schlitten angebrachten An= Schlages ragtj, Das Einstellen einer neuen Arbeitest ellung
erfolgt dadurch.» ü&ß der das Einstallmikroskop, und den Meß« anschlag tragende Meßschlitten von Hand verfahren und mittels des Mikroskopes auf das am UrmaPstab ablesbare Man genau
eingestellt wircL Dieser Einstellvorgangs, bei dem der einzustellende Schlitten überhaupt nicht in Mitleidenschaft gesogen
wird« kann also während des in der bisherigen Arbeitsteilung ablaufe-nden Arbeitsganges erfolgen«, wad. der Schlitten
kann nach Beendigung dieses Arbeitsganges sofort me cha«=? iiisch oder hydraulisch in die schon vorbereitete neue
Arbeitsstellung verfahren werden, ohne daß ein· nachtrag= liches ¥a,ineinateilen von Hand, .nlb'tig wircLBäs Ein=
stellen mittels der neuen Einstellvorrichtung' ermöglicht also eine wesentliche Verkürzung,der Einstellzeiten«
Der G-egenstand der- Erfindung ist in der Zeichnung in
einer beispielsweisen Ausfähnmgsform dargestellts es zeigen
S1Ig0I eine Vorderansicht einer Lehrenbohrmaschine, von deren
KooEöinatenschlitten nur der Tisch mit der neuen Einstellvorrichtung versehen ist, um die Zeichnung
übersichtlich au halten,, während Figo2 eine Seitenansicht der gleichen Werkzeugmaschine
seigt9 die im wesentlichen auf die darstellung der Einstellvorrichtung beschränkt ist ο
Die dargestellte Bohrmaschine ist eine Zweiständermaschine», die aus einem.Bett 1 mit der Horizontalführung 2 für den
Tisch 3s den beiSen Ständern 4 mit; den Vertikalführungen für äen Querbalken 5 und einem auf letzterem horizontal verschiebbaren tferkzeugschlitten 6 besteht« Ein Querhaupt 7
verbindet die beiden Ständer An 'dem Bett 1 ist '-eine Konsole 8 angebracht, die erfindungsgemäß einen Urmaßstab 9 -trägt.
Dieser Urmaßstab ist parallel zu der Tisehfiihrung 2 ange^ ordnet und mit FaiiiSe ins teilung versehen,, Ebenfalls genau
parallel su der Tischführung 2 ist eine an der Konsole 8 vorgesehene führung 10 für einen Meßschlitten H9 atf dem
ein gegen die MeSf lache des -UrmaSstabes 9 gerichtetes Sin*=*· Stellmikroskop 12 uftr ein mit dem Schlitten 11 starr verbundener Meßanschlag 13 angebracht ist» Dieser nur au-=
sarameh-mit dem, Mikrskop 12. durch verschieben des Meßschlit« tens 11 verstellbare -leSanschlag 13 ragt in di© Bahn eines
an dem verfahrbären Tisch 3 starr angebrachten Anschlages 14S der somit beim Verfahren des Tisches %Q?Bn den MeSanschlag
13 anläuftc Eine.Spannschraube 15»'die auf der Unterseite des Meßschliitens 11 befestigt ist und durch einen Längs-schlits
der Konsole- 8 unten-aus dieser herausragt, dient
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in Verbindung mit einem Knebel 16 dasu, den Meßschlitten 11 und damit den Meßanschlag ''3 in der jeweiligen Meßstellung
festzustellen.
Me Handhabung und Wirkungsweise der neuen Einstellvor=- richtung ist folgendes
Der Tisch 3 befinde sich in der dargestellten Arbeitstel·= lung und das ierkiseug 17 führe ebsn einen Arbeitsgang durch..
Der nächste Arbeitsgang soll am einer|äuroh horizontales Verfahren des Tisches 3 erreichbaren anderen Arbeitsteilung
erfolgen» Es ist nun mit der neuen Einstellvorrichtung ohne weiteres möglich,, die neue Arbeitsteilung des Tisches solion
einzustellenj während der in Sang befindliche Arbeitsgang noch abläuft«, ^ie Einstellung erfolgt dadurch oda8 der Meß·=
schlitten 11 mit dem Mikroskop 12 und dem MeSanschlag 13 parallel zu äera ortsfesten TJr maßstab 9 um das einzustellende
Maß verschoben wird« Die genaue Einstellung kann öuroh das •Mikroskop kontrolliert werden» In der neuen Stellung wird der
Meßachlitten mit dem Meßanschlag 13 mittels der Spannschraube 15 oder in ariderer Weise festgestellte Sobald nun eier gerade
ablaufende Arbeitsgang beendet und das Terkzeug 17'außer Eingriff mit dem Werkstück gebracht ist, kann der l'isch 3
sofort mechanisch oder hydraulisch in seiner Führung 2 irer·= fahren v/erden,· bis' der- Tischanschlag 14 den Meßanschlag 15
berührt,-, Zweckmäßig wird Torsorge getroffen9 daß die auf den Tisch 3 wirkende Terstellkraftc kurz ehe der Tischanschlag
14 den Meßanschlag 13 erreicht durch an sich bekannte Mittel so 8tar3£ herabgesetzt wird=, daß der Tisch beim Erreichen des
Meßanschlages stoßfrei9oder wenigstens stoPgedämpft, sum Stillstand kommt» So kann man 2o3,. im Falle eines hydraulische!»
Antriebes durch den Meßanschlag 13 eine an dem. Tisch 3 vor·=
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gesehene !Drosselvorrichtung -betätigen·,■ durch welche die Dr Lio χ "!zufuhr zu dem Yerstelizylinder vermindert wird.
Bei mechanischer Verstellung des !Tisches kann in den Am=· trieb der Verstellspindel· eine -Rutschkupplung eingebaut
worden9 die beim Berühren des Meßansoiilages 13 wirksam.wird«
Die im Zusammenhang mit dem Tisch. 3 beschriebene Einstellvorrichtung kann natürlich in entsprechender leise
auch an den beiden anderen iEoodrinatenschlitten 5 bsw0. 6 vorgesehen werden»
Claims (1)
- AnsprücheIc Yoprichtung zum Einstellen genauer Abstände bei Lehren·=· bohrmaschinen,, Senaui-gkeitsfräsmasoainen u. cigl»., dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus einem gegenüber der Führung des einzustellenden Schlittens (3) ortsfest uncj parallel angeordneten ürmaßstab (9) und'einem gegen= über diesem parallel und unabhängig von eiern'einsus-teilenden Maschinenschlitten verschiebbar"·.-1 Sinstellmikroskop (12) besteht«, das efnem feststellbaren Meß=· anschlag (13) starr verbunden ist, der- als S'nöanschlag in die Bahn eines an dem mechanisch oder jiydraulisch verfaiirbaren M'asöhinenschlitten angebrachtsn Anschlages (14) ragt„2, ?orrächtung nach Anspruch I9 dadurch gekemigeichnet„dai ■ Mittel vorgesehen sind» frurch welche die auf: den Schlitten (5) wirkende Yeretellkraft bei der Annäherung dea Schlitz teiiansclilsges (14) an den MeSanschlag (13) herabgesetzt wird»A02934 /93Türdichtung' mach. Jmsprueh ι und 2S dadurch gelcennaeiahnet9. dai3 in äen mechanischen Antrieb des .Schlittens eine Rutschkupplung eingefügt ist= u Torrichtnng naofe Anspruch 1 ηηβ 2S äacupöli gekennaeich= net 9 daß in aen. hydraulischen Antrieb cles Seh-lilvisii eine Orosaelyors-i-clrtimg eingeschaltet .5.Ot5, ςϊχΘ beim ErxBeieia©n. des Meßanschlages (i?) öle Ölzufuhr ·ψ.βτ<·~ mindert«
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