DEP0050885DA - Dampfturbosatz - Google Patents
DampfturbosatzInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Dampfturbosatz zur Erzeugung einphasigen Wechselstromes von 16 2/3 Hz. Die hierfür bisher übliche Anordnung besteht in einer ein- oder mehrgehäusigen Dampfturbine, einem sich daran anschliessenden Zahnradvorgelege und dem Generator, der unmittelbar mit der Abtriebswelle des Zahnradvorgeleges gekuppelt ist. Entsprechend der Frequenz von 16 2/3 Hz können der Generator und somit die Abtriebswelle des Zahnradvorgeleges keine höhere Drehzahl als 1000 U/min haben, wobei die Polpaarzahl p = 1 vorausgesetzt ist. Die gesamte von dem Generator aufzunehmende mechanische Leistung wird über das Zahnradvorgelege geleitet, das auch die Rückwirkungen des Generators, d.h. das pulsierende Moment, bei normalem Betrieb sowie die auftretenden Stösse bei Kurzschlüssen voll aufnehmen muss.
Gegenstand der Erfindung ist ein Dampfturbosatz für 16 2/3 Hz, bei dem im Gegensatz zu der bekannten Anordnung der Niederdruckteil der mehrgehäusigen Dampfturbine - ebenso wie der Einphasengenerator - die Drehzahl 1000 U/min hat und - von dem Hochdruckteil der mehrgehäusigen Dampfturbine durch das Zahnradvorgelege getrennt - auf der langsamlaufenden Seite des Zahnradvorgeleges angeordnet ist, so dass er zugleich die pulsierende und stossweise Rückwirkung des Einphasengenerators auf das Zahnradvorgelege abschwächt.
Diese Aufteilung bringt verschiedene Vorteile gegenüber der bekannten Anordnung. Der Niederdruckteil der Turbine wirkt wie ein mit dem Generator verbundenes Schwungrad und vergleichförmigt daher das pulsierende Moment des Generators mit dem Ergebnis, dass das Zahnradvorgelege schon im normalen Betrieb gleichmässiger belastet ist. Die Schwungradwirkung des Niederdruckteils der Turbine mildert weiterhin bei Kurzschlüssen die damit verbundenen Stösse, die sonst ungeschwächt auf das Zahnradvorgelege zurückwirken würden. Ein wesentlicher Teil der Antriebsleistung wird schliesslich von dem Niederdruckteil der Turbine unmittelbar auf den Generator übertragen und läuft gar nicht erst über das Zahnradvorgelege. Aus all diesen Gründen kann das Zahnradvorgelege kleiner bemessen werden.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung.
Die zum Antrieb des Generators 4 verwendete Turbine besteht aus dem Hochdruckteil 1, der ein- oder mehrgehäusig ausgebildet sein kann und eine höhere Drehzahl hat als der Generator, und aus dem Niederdruckteil 2, dessen Drehzahl mit der des Generators übereinstimmt. 3 ist das zwischen dem Hochdruckteil 1 und dem Niederdruckteil 2 angeordnete Zahnradvorgelege. Besitzt der Hochdruckteil z.B. eine Drehzahl 3000 U/min und der Generator 4 und damit der Niederdruckteil 2 der Turbine eine Drehzahl von 1000 U/min, so übersetzt das Zahnradvorgelege 3 von der Drehzahl 3000 auf die Drehzahl 1000. Es überträgt dabei diejenige Teilleistung, die sich bei der jeweiligen Generatorbelastung für den Hochdruckteil ergibt. Die Aufteilung der insgesamt erforderlichen Antriebsleistung auf den schnellaufenden Hochdruckteil 1 und den langsamlaufenden Niederdruckteil 2 kann beliebig sein, wird aber im allgemeinen so vorgenommen, dass der Leistungsanteil des Niederdruckteiles 2 möglichst gross ist oder dass sich für den Leistungsanteil des Zahnradvorgeleges 3 eine vorgeschriebene Grösse ergibt.
Im allgemeinen wird man, wie in der Zeichnung dargestellt, den Erregermaschinensatz 5 an die Generatorwelle anschliessen. Er kann aber auch beliebig anders angeordnet werden.
In der Regel wird man, wie dargestellt, den Niederdruckteil 2 der Turbine zwischen dem Zahnradvorgelege 3 und dem Generator 4 anordnen. Es ist aber auch möglich, für die auf der langsamlaufenden Seite des Zahnradvorgeleges 3 angeordneten Einheiten eine andere Reihenfolge zu wählen.
Claims (1)
- Dampfturbosatz mit Zahnradvorgelege zur Erzeugung einphasigen Wechselstroms von 16 2/3 Hz, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederdruckteil der mehrgehäusigen Dampfturbine - ebenso wie der Einphasengenerator - die Drehzahl 1000 U/min hat und - von dem Hochdruckteil der mehrgehäusigen Dampfturbine durch das Zahnradvorgelege getrennt - auf der langsamlaufenden Seite des Zahnradvorgeleges angeordnet ist.
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