DEP0050633DA - Verfahren zum Herstellen von elektrischen Heizkörpern und nach dem Verfahren hergestellter elektrischer Heizkörper. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von elektrischen Heizkörpern und nach dem Verfahren hergestellter elektrischer Heizkörper.Info
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Description
Es ist bekannt, elektrische Heizkörper in der Weise herzustellen, daß auf eine Unterlage aus Isolierstoff, z.B. Glimmer oder Mikanit, ein Widerstandsdraht gewickelt wird. Da diese Unterlagen verhältnismäßig dünn und die dazu verwendeten Isolierstoffe ziemlich weich sind, werden die Drähte recht lose aufgewickelt, so daß sich der Übelstand ergibt, daß die einzelnen Windungen auf den meistens streifenförmigen Unterlagen verschoben werden können, was zu Kurzschlüssen und daraus sich ergebenden Betriebsstörungen und Zerstörungen führen kann. Man hat schon dadurch nach Abhilfe gesucht, daß man die streifenförmigen Isolierunterlagen an den Rändern mit Nuten versehen hat, in welche die Drahtwindungen zu liegen kommen. Bei derart vorbereiteten Unterlagen ist aber ein maschinelles Bewickeln mit dem Widerstandsdraht nicht möglich, so daß solche Widerstände nur in teurer Handarbeit hergestellt werden können. Auch können die Randnuten wegen der unterschiedlichen Stärke der Widerstandsdrähte nicht immer genau genug ausgeführt werden.
Durch die Erfindung soll dieser Nachteil beseitigt und ein Verfahren angegeben werden, das auch bei maschinellem Wickeln ein sicheres und genaues Festlegen der Windungen der Widerstandsdrähte ermöglicht. Wie Versuche ergeben haben, läßt sich auch bei Verwendung dünner Isolierunterlagen aus weichem Isolierstoff die Spannung des Drahtes beim Wickeln so wählen, daß er die Unterlage nicht zerdrückt, aber sich in die Ränder der Unterlage eindrückt. Auf diese Weise schafft sich jede Windung selbst ihren festen Sitz
auf der Unterlage, so daß sie sich nicht mehr seitlich verschieben kann. Falls die Ränder der Unterlagen an einzelnen Stellen schräg verlaufen, wodurch schon beim Wickeln das Abrutschen der Drahtwindungen begünstigt ist, kann man in bekannter Weise diese Randstellen durch kleine Zacken aufrauhen, so daß für den Widerstandsdraht Angriffsstellen entstehen, an denen er sich in den Rand eindrücken kann.
Auf der Zeichnung sind nach dem angegebenen Verfahren hergestellte Heizkörper dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen elektrischen Heizkörper, dessen Unterlage die Form eines Parallelstreifens hat. In dem noch nicht bewickelten Teil 1 weist der Streifen völlig glatte Ränder 2 auf. Wo der Widerstandsdraht 3 bereits aufgewickelt ist, zeigt der Streifen Randnuten 4, die sich der Draht selbst gerissen hat.
Der Heizkörper nach Fig. 2 stellt einen Bodenheizkörper-Innenteil dar, dessen plattenförmige Unterlage 5 eine bogenförmig verlaufende Randstelle 6 aufweist, an der der Widerstandsdraht 7 beim Aufwickeln leicht abrutscht. Daher ist diese Randstelle mit kleinen Zacken versehen, die dem Draht 7 Angriffsstellen bieten, so daß er nicht abrutschen kann, sondern sich auch an dieser Stelle in den Rand der Unterlage 5 eingedrückt und sich wie an den anderen Randteilen Sitznuten 8 geschaffen hat.
Das Verfahren ist, wie schon die Ausführungsbeispiele zeigen, auf Heizkörper beliebiger Form anwendbar.
Claims (2)
1.) Verfahren zum Herstellen von elektrischen Heizkörpern in Form eines auf eine flache Unterlage aus weichem Isolierstoff gewickelten Widerstandsdrahtes, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht (3 oder 7) mit einer so starken Spannung auf die Unterlage (1 oder 5) aufgewickelt wird, daß er sich in die Ränder der Unterlage eindrückt und sich Sitznuten (4 oder 8) schafft.
2.) Nach dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestellter elektrischer Heizkörper in Form eines auf eine flache Unterlage aus weichem Isolierstoff gewickelten Widerstandsdrahtes, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtwindungen (3 oder 7) in durch den Drahtzug eingedrückten Vertiefungen (4 oder 8) der Ränder der Unterlage (1 oder 5) liegen.
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