DE878992C - Elektrische Flaechenheizvorrichtung und Verfahren und Mittel zu ihrer Herstellung - Google Patents

Elektrische Flaechenheizvorrichtung und Verfahren und Mittel zu ihrer Herstellung

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DE878992C
DE878992C DEP10392A DEP0010392A DE878992C DE 878992 C DE878992 C DE 878992C DE P10392 A DEP10392 A DE P10392A DE P0010392 A DEP0010392 A DE P0010392A DE 878992 C DE878992 C DE 878992C
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base plate
heating wire
heating
synthetic resin
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DEP10392A
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Otto Dr-Ing Kraemer
Karl Dr-Ing Maertens
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BLOMBERGER HOLZINDUSTRIE
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BLOMBERGER HOLZINDUSTRIE
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D13/00Electric heating systems
    • F24D13/02Electric heating systems solely using resistance heating, e.g. underfloor heating
    • F24D13/022Electric heating systems solely using resistance heating, e.g. underfloor heating resistances incorporated in construction elements
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
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Description

  • Elektrische Flächenheizvorrichtung und Verfahren und Mittel zu ihrer Herstellung Die üblichen elektrischen Heizvorrichtungen sind in aller Regel so aufgebaut, daß die elektrisch erzeugte Wärme in dicht gewickelten Heizspiralen und ähnlichen Anordnungen entsteht, so daß also die Wärme konzentriert erzeugt wird. Bei vielen Anwendungen wäre es indes erwünscht, wenn die Wärmeerzeugung über größere Flächen verteilt wäre und somit an der einzelnen Erzeugungsstelle die Wärme nur mit einer mäßigen Temperatur entstände. Hierbei ist vor allem gedacht an Beheizungsvorrichtungen für gewerbliche Räume und Wohnräume, für Brutkästen und für sonstige mehr oder weniger abgeschlossene Räume, ferner an medizinische Anwendungszwecke, z. B. auf den menschlichen oder tierischen Körper zu legende flächenförmige Heizbügel u. dgl. Der Aufbau solcher Räume und die Anordnung der Heizvorrichtungen ließe sich vom technischen und vom architektonischen Standpunkt aus vielfach besser und geschmackvoller durchführen, wenn man über gut brauchbar und wirtschaftlich herstellbare flächenförmige Heizvorrichtungen verfügen würde. Es hat auch in der Tat nicht an vielen Versuchen und Vorschlägen für solche Heizvorrichtungen gefehlt, So sind z. B. flächenförmige Heizvorrichtungen bekanntgeworden, bei denen in Übereinstimmung mit dem unten noch erläuterten Erfindungsgegenstand der Heizdraht zwischen zwei Holzplatten angeordnet ist. Bei der praktischen Ausführung solcher Heizvorrichtungen ist man, soweit bekannt, so vorgegangen, daß man den Heizdraht mit einerAsbestumhüllung versehen und die Holzplatten mit entsprechenden Aufnahmerillen für dieseHeizdrahtgebilde ausgestattet hatte. Alle diese und ähnliche und bekannte Flächenheizvorrichtungen haben sich trotz dem obengenannten, an sich vorhandenen Bedarf nicht allgemein einführen können, und zwar anscheinend deswegen, weil diese Heizvorrichtungen für die elektrotechnische Fertigung wegen der umfangreichen Holzteile nicht recht in Betracht kamen, ebensowenig aber auch für die Holzplattentechnik, weil wiederum der Heizdraht mit seiner Bewehrung und den damit zusammenhängenden Sondermaßnahmen für die Betriebe der Holztechnik ein betriebsfremdes Element bildete.
  • Die neue erfindungsgemäße Flächenheizvorrichtung beruht in ihrem Aufbau auf dem Grundgedanken, ein Gebilde zu schaffen, das ohne Schwierigkeiten dem einen der beiden genannten Fachgebiete, und zwar hier dem Gebiete der Holzplattentechnik, zugeordnet werden kann. Damit ist eine wesentliche Voraussetzung einer wirtschaftlichen Fertigung überhaupt und der wirklich umfangreichen Aufnahme und Verbreitung derartiger Flächenheizvorrichtungen geschaffen. Die neue Lösung besteht darin, daß der Heizdraht unbewehrt, d. h. blank, an einer Grundplatte aus Holz, und zwar an einzelnen Befestigungsstellen, insbesondere an aus der. Grundplatte herausgearbeiteten Zungen ausgespannt und durch eine zweite, nach der Technik der Sperrholzplatten mit der ersteren unmittelbar, im wesentlichen auf der ganzen oder nahezu auf der ganzen Fläche verleimten Holzplatte abgedeckt ist. Die dem Heizdraht abgewandte Seite der Grundplatte wird ebenfalls mit einer Abdeckplatte verleimt, um ein Verziehen der Flächenheizvorrichtung zu vermeiden. Es ist also hier ein Gebilde geschaffen, das in der Technik seiner Herstellung nahezu ganz mit der bekannten und in allen Ländern üblichen Technik der Sperrholzplattenherstellung übereinstimmt. Es ist lediglich, ohne daß sich sonst etwas ändern würde, der Arbeitsgang der Belegung der Grundplatte mit dem Heizdraht und der vorhergehenden Herstellung der Zungen oder Nasen od. dgl. einzuschalten. Da entsprechend der Hauptbestimmung der neuen Flächenheizvorrichtung der Heizdraht elektrisch nur schwach belastet wird und ja überhaupt bei der Erfindung vorzugsweise an eine großflächige Erzeugung milder Wärme gedacht ist, ist für einzelne Heizplatten- nur wenig Draht erforderlich; er kann in einer mehr oder minder grobteiligen, hin und her laufenden Belegung auf die Grundplatte aufgebracht werden. Dieser dünne Draht drückt sich Teich in die Holzplatten ein, trägt also nicht auf und gestattet somit die Herstellung des Gesamtgebildes nach den Grundsätzen der Technik der Sperrholzplatten.
  • Offensichtlich ist man früher immer wieder davor zurückgeschreckt, tatsächlich blanken Heizdraht zwischen zwei Holzplatten einzulegen. Es wurde aber gefunden, daß einerseits gerade hierdurch eine große Vereinfachung erzielt wird, und daß sich andererseits durch die völlige Durchtränkung des Holzes mit Kunstharz eine ausreichende Isolationsfestigkeit- entsprechend den Sicherheitsvorschriften sowie ein wirksamer Korrisionsschutz ergibt. Außerdem tritt auch eine leichte Verkohlung an den Berührungsstellen zwischen Draht und Holz ein, die ihrerseits wiederum einen Schutz für das Holz gegen weiteres Verkohlen bildet. Hinzu kommt, daß ohnehin bei den neuen Platten der Heizdraht so ausgelegt wird, daß seine Oberflächentemperatur wesentlich unter der Temperatur der Rotglut bleibt, in aller Regel 2oo° C nicht erreicht, ja sogar noch unter i5o°/ C bleiben kann. Die Flächenheizvorrichtungen können auch mit besonderem Vorteil unsymmetrisch ausgeführt werden, und zwar derart, daß die auf der dem Heizleiter abgewandten Seite angeordnete Abdeckplatte wesentlich stärker als die andere ist oder daß! durch wärmeisolierende Imprägnierung, besondere wärmeisolierende Schichten u. dgl., der Wärmefluß im wesentlichen in Richtung der dünneren Abdeckplatte geleitet wird.
  • Weitere Ausführungseinzelheiten der neuen Flächenheizvorrichtungen sowie die Einzelheiten der Mittel und Verfahren zu ihrer Herstellung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele. Es zeigt Fig. i a die Grundplatte mit dem darauf mittels Zungen (Spannungen) befestigten Heizdraht, Fig. i b die Grundplatte mit dem darauf mittels Nasen befestigten Heizdraht, Fig. 2 a Vorrichtung zur Herstellung der Zungen (Spannungen) in der Grundplatte, Fig. 2b Vorrichtung zur Herstellung der Nasen in der Grundplatte, Fig.3aFlächenheizvorrichtung in symmetrischer Ausführung, Fig.3b Ausführung der Flächenheizvorrichtung mit einseitigem Wärmeschutz, Fig. q. Anordnung von Sammelleitung für zweiteiligen Anschluß, Fig. 5 a Anordnung des Anschlusses der Flächenheizvorrichtung mittels Kabel, Fig. 5 b Flächenheizvorrichtung für Anschluß mittels Klemmen.
  • In Fig. i a ist i die Grundplatte aus Holz, an der der Heizdraht 2 an den Zungen (Spanzungen) 3a ausgespannt ist, dargestellt. Für die Grundplatte i wird mit besonderem Vorteil eine mehrfach verleimte Sperrholzplatte verwendet. Hierdurch soll ein Krümmen der Grundplatte beim Ausspannen des Heizdrahtes :2 vermieden werden. Zweckmäßig hat sich für die Drahtführung eine mäanderförmige Anordnung bewährt, wobei zwischen benachbarten Leitern eine möglichst kleine Spannungsdifferenz besteht. Bei der Herausführung der Heizdrahtenden 4 befindet sich ein z. B. schwalbenschwanzförmiger Ausschnitt 5 in der Grundplatte i für die spätere Aufnahme der Anschlußklemmen oder des Kabelanschlusses. Um ein Abbrechen der Heizdrähte zu vermeiden, werden diese zweckmäßig mit weichem Kupferdraht oder Kupferlitze auf entsprechender Länge verdrillt. Die Grundplatte wird-vor der Belegung mit dem Heizdraht mit Kunstharz, gegebenenfalls mehrfach. getränkt und getrocknet, bis eine völlige Durchtränkung der Hohlräume und der Faserstoffe erreicht ist.
  • Fig, i b zeigt die gleiche Anordnung der Grundplatte wie in Fig. i a, jedoch sind hier durch Ausschnitte in der Grundplatte i gebildete Nasen 3b vorgesehen, in die der Heizdraht eingehängt wird.
  • Die Vorrichtungen zur Herstellung der Zungen (Spannungen) 3a und der Nasen 3b sind in Fig. 2 a und 2b dargestellt.
  • In Flg. 2 a ist eine Vorrichtung zur Herstellung der aus der Grundplatte i herausgearbeiteten Zun-3 a aufgebaut auf eine normale Frästnaschine z3en dargestellt. In Fig. 2a treibt der Fräsdorn 69 über die Nocke 51 den Stößel 54 gegen die Feder 55, 56 an. Beim Zurückgehen des Stößels wird über das i%lalteserlcreuz 52, 61 und die Kegelräder 57 und 62 sowie die Zahnräder 63, 6:1. das Walzenpaar 67, 68 angetrieben, das den Transport der Grundplatte i besorgt. Die Grundplatte i wird in dem auf dem Frästisch aufgebauten Winkelschienen 65, die mittels Langlöchern in den Führungsschienen 66 auf passendem Abstand gebracht werden können, geführt. Um ein Eindrücken der herausgearbeiteten Zungen 3a durch die Walze 68 zu vermeiden, sind an der Stelle der Zungen 3a Distanzstücke 59 in der Walze angeordnet. Die Dicke der Grundplatte i wird durch Verstellen der oberen Walze 68 in der Führungseinrichtung 70, 71, 72 und 73 erinöglicht. Die Einrichtung selber arbeitet nun derartig, daß bei dem Vorstoßen des Stößels 5.4 ein zungenförmiger Span aus der Grundplatte herausgearbeitet und der Stößel durch die Feder 56 zurückgezogen wird. Hierauf wird die Grundplatte i über das Malteserkreuz 52, 61 und die weitere Zahnradübersetzung um eine Teilung weitergeschoben, worauf wiederum der Stäßel5.I die nächste Zunge abhebt.
  • Fig. 2b zeigt eine einfache Stanzvorrichtung zur Herstellung der durch Ausschnitte in der Grundplatte i gebildeten Nasen 3b. Die Vorrichtung selber ist zum Einbau in eine beliebige Stanze vorgesehen und arbeitet so, daß nach erfolgtem Abwärtsgang des Stempels 31 und des Schnittwerkzeuges 32 der Stempel bei der Aufwärtsbewegung mittels des Armes 33 und der Klinke 3;I über das auf der Welle 35 gelagerte Zahnrad 36 um einen Zahn weiter dreht. Hierdurch wird mittels der Walze 68 die Grundplatte i um eine entsprechende Teilung «-eitergeschoben. Entsprechend der Dicke der Platte ist die Walze 68 in ihrer Höhe durch die Langschlitze in Führungskörper 37, 70 mittels der Stellschrauben 73 in der Höhe verschieb- und feststellbar. Die Grundplatte i selber wird in den auf den Längsschienen 66 befestigten Winkeleisen 65 geführt. Der Abstand dieser Winkeleisen 65 ist entsprechend der Breite der Grundplatte i auf den Längsschienen 66 einstellbar. Bei entsprechender Anordnung voll -2 Stempeln 31 und entsprechenden Schnittwerkzeugen 32 können gleichzeitig Ausschnitte auf beiden Seiten der Grundplatte i gestanzt werden.
  • Ist die Heizwicklung in der erläuterten Weise befestigt, so werden die ebenfalls mit Kunstharz getränkten Abdeckplatten 6 und 7 mit der Grundplatte i gemäß Fig. 3 a und 3 b nach der Technik der Sperrholzplatten mit Hilfe von Wärme und Druck unter Verwendung eines entsprechenden Bindemittels, z. B. Kunstharz, verbunden. Nach bekannten Verfahren wird hierbei außerdem die Oberfläche allseitig mit einer Kunstharzschicht S überzogen. Eine derartige Oberfläche weist eine hohe mechanische Widerstandsfähigkeit auf und verhindert mit Sicherheit das Eindringen von Feuchtigkeit. Als noch weitergehenden mechanischen Schutz kann noch zusätzlich ein Metallblech 88 oder eine :Metallfolie 89 sowie als Schmucküberzug ein Belag go aus Textilien, Papier oder Edelholzfurnier u. dgl. aufgebracht werden. Die Aufbringung kann gleichzeitig mit der Verleimung sowie nachträglich erfolgen.
  • Mit besonderem Vorteil wird für die Vortränkung der Grundplatte und der Abdeckplatten sowie für die Verleimung dieser drei Platten miteinander der gleiche Kunstharzstoff verwendet. Im besonderen zeigt Fig. 3 a eine symmetrisch aufgebaute Flächenheizvorrichtung, bei der die Abdeckplatten 6 und 7 gleich stark sind. In Fig. 3 b ist eine Flächenheizvorrichtung mit einseitigem Wärmeschutz durch entsprechende Bemessung und Behandlung der Abdeckplatte 7 dargestellt.
  • Es können auch bei freistehenden Anordnungen zur besseren Ausnutzung beide Seiten der Grundplatte i mit Heizdraht 2 belegt werden. Diese Ausführung eignet sich besonders für den Bau ortsveränderlicher Heizkörper.
  • Bei Raumbeheizungen besteht vielfach der Wunsch, besondere durchgehende Sammelleitungen zum Anschluß der einzelnen Heizplatten zu vermeiden. Erfindungsgemäß wird nach Fig. 4. auf der Grundplatte i eine Sammelleitung 9, io in genau der gleichen Weise wie die Heizdrähte :2 befestigt und mit verleimt. In der Fig. 4 ist eine Grundplatte i für :2 Anschlüsse dargestellt. Durch die dargestellte Führung der Sammelleitung io sind Kreuzungen mit der Sammelleitung 9 vermieden. Bei i i und 12 sind die Enden des Heizdrahtes 2 mit der Sammelleitung 9 bzw. io verbunden. An der Steile der Herausführung der Sammelleitung g, io befinden sich wiederum z. B. schwalbenschwanzförmige Ausschnitte zur Aufnahme der Anschlußklemmen oder Anschlußleitung. Durch diese vorstehend erläuterte Anordnung ergibt sich eine wesentliche Vereinfachung und Verbilligung z. B. bei der Montage einer Raumbeheizung.
  • Zur Herstellung eines Anschlusses von großer Isolationsfestigkeit wird gemäß Fig. 5 a über die Heizdrahtzuleitungen 4. eine oder mehrere Isolierstoffhüllen i.@t bis in die z. B. schwalbenschwanzförmige Aussparung 13 der Grundplatte i hineingeschoben und darin mit hartbarem Kunststoff oder mittels entsprechend geformter Klemmenstücke aus Kunststoff ig unter Zugabe eines geeigneten Lösungsmittels bei dem Verleimungsprozeß der Heizvorrichtung fest verbunden. Vorzugsweise wird für die Isolierstoffumhüllung, den sie umgebenden Kunststoff und den für die Flächenheizvorrichtüng verwendeten Kunstharzleim der gleiche Kunststoff oder doch solche Kunststoffe verwendet, die sich unter dem Einfluß von Wärme und Druck verbinden lassen.
  • Gemäß Fig. 5 b dient der durch die z. B. schwalbenschwanzförmige oder rechteckige Ausnehznungen in der Grundplatte i und die beiden Abdeckplatten 6 und 7 gebildete Hohlraum zur Aufnahme der Klemmen 16. Die Klemmen können, wenn ein besonderer Feuchtigkeitsschutz erzielt werden soll, beim Verleimungsprozeß fest mit der Vlächenheizvorrichtung durch Verleimen verbunden werden. Nach erfolgter Verbindung mit den Anschlußleitungen werden die Klemmen mit z. B. Isoliermasse vergossen.- Mit besonderem Vorteil wird zwischen der Anschlußklemme und der äußeren Kante der Flächenheizvorrichtung ein Hohlraum 15 zur@Aufnahme der zusammengelegten Anschlußleitung 18 freigelassen, um eine Beweglichkeit des Anschlusses zu erreichen.
  • Gegebenenfalls ist es vorteilhaft, auch noch eine Ausnehmung in der rückwärtigen Abdeckplatte, die sich nicht auf deren ganze Dicke (Stärke) erstreckt, vorzusehen, um stärkere Klemmen unterbringen zu können.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Flächenheizvorrichtung, die insbesondere für die Raumheizung z. B. als Decken-" Wand- oder Fußbelag und für medizinische Zwecke verwendbar ist und bei der der Heizdraht zwischen zwei isolierenden Platten aus Holz angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizdraht unbewehrt, d. h. blank, an einer Grundplatte aus Holz, und zwar an einzelnen Befestigungsstellen, insbesondere an aus der Grundplatte herausgearbeiteten Zungen ausgespannt und durch eine zweite, nach der Technik der Sperrholzplatten mit der ersten unmittelbar, im wesentlichen auf der ganzen oder nahezu auf der ganzen Fläche -verleimten Holzplatte abgedeckt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, entsprechend der Sperrholzplattentechnik, die den Heizdraht tragende Grundplatte auch auf der dem Heizdraht abgewandten Seite durch eine mit ihr auf der ganzen oder nahezu auf der ganzen Fläche verleimten Holzplatte (Abdeckplatte) abgedeckt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizdraht an der einzelnen Einspannstelle jeweils unter eine durch einen Einschnitt gebildete Zunge (Spanzunge) eingeschoben ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch:[ oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizdraht an der einzelnen Einspannstelle an einer durch einenAusschnitt gebildetenNase eingehängt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch r, 2, 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden zwischen sich die Grundplatte mit dem Heizdraht einschließenden, der Abdeckung dienenden Holzplatten wesentlich dünner ist als die andere im Sinne der Ableitung des Wärmeflusses in Richtung der dünneren Platte.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, .dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Anordnung nach Anspruch 5 angestrebte Wirkung durch wärmeisolierende Maßnahmen, wie z. B. durch wärmeisolierende Imprägnierung, Verwendung besonderer wärmeisolierender Schichten u. dgl., an der stärkeren Platte unterstützt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte ihrerseits eine Sperrholzplatte ist, hingegen die eine oder beide Abdeckplatten aus einem einzelnen Furnier bestehen. B. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die .Grundplatte und die Abdeckplatte bzw. Abdeckplatten allseitig mit Kunstharz getränkt und vorgetrocknet sind, so daß die Flächenheizvorrichtung nach der Verleimung und Härtung eine allseitig mit einer gehärteten Kunstharzschicht umgebene Einheit bildet. g. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Kunstharzschicht und zur Verleimung der gleiche Kunststoff benutzt ist, so daß die Bildung und Härtung der Kunstharzschicht gleichzeitig mit dem Verleimen durchgeführt werden kann. zo. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder g, dadurch gekennzeichnet, daß für die Isolation der Heizdrahtzuleitungen ein Isolierstoff verwendet ist, der mit der auf der Oberfläche der Flächenheizvorrichtung gebildeten Kunstharzschicht bei dem Härten derselben gegebenenfalls unter Verwendung eines geeigneten Lösemittels eine Verbindung eingeht und daß die Heizdrahtzuleitungen mittels Kunststoff oder mittels entsprechend geformterKlemmenstücke ausKunststoff in beispielsweise schwalbenschwanzförmige Ausschnitte der Flächenheizvorrichtung eingebettet und mit der Oberflächenkunstharzschicht fest verbunden sind. i i. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußklemmen in ihrer Breite gleich der Stärke (Dicke) der Grundplatte i bemessen sind und in z. B. schwalbenschwanzförmige Ausnehmungen der Grundplatte i eingesetzt sind (Fig.5b). i2. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch zo, dadurch gekennzeichnet, daß zusammen mit dem Heizdraht durchgehende Sammelleitungen mit mehrseitigem Anschluß derartig angeordnet sind, daß sich keine Leitungen mit verschiedenem Potential kreuzen und die herausgeführten Enden dieser Sammelleitungen in die Flächenheizvorrichtung gemäß Anspruch zo eingelagert sind. 13- Vorrichtung nach Anspruch 8, 9 oder ro, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf einer oder auf mehreren Seiten mit einem zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit dienenden Metallüberzug oder mit einem Schmucküberzug aus Stoff, Papier, einem Edelfurnier od. dgl. versehen ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4778979A (en) * 1985-10-11 1988-10-18 Sigrid Windisch Electrical surface heating element and process for producing same
AT387614B (de) * 1985-10-11 1989-02-27 Windisch Sigrid Belagselement

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