DEP0049898DA - Druckkessel für Holztrocknung. - Google Patents

Druckkessel für Holztrocknung.

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DEP0049898DA
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Germany
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pressure vessel
boiler
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wood
fan
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Otto Bolay
Hermann Kaiser
Otto Kiefer
Original Assignee
Maschinenfabrik Gg. Kiefer, Stuttgart
Publication date

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Description

Die Trocknung insbesondere von Hartholz mit Temperaturen über 100°C bildet immer wieder Schwierigkeiten, weil auch bei Trocknung mit höchstmöglicher Luftfeuchtigkeit Risse unvermeidlich erscheinen, wenn die Anfangsfeuchte des Holzes über 35% liegt.
Deshalb wird zur Trocknung von Holz in einem Druckkessel gemäß der Erfindung dieser derart ausgestaltet, daß am gasdicht verschließbaren, im wesentlichen zylindrischen Kessel, mit horizontaler Zylinderachse, die stirnseitigen Deckel (2, 3) als Türen ausgebildet sind und daß ein oder beide Deckel (2, 3) als Zentrifugalventilatoren (6) ausgebildet sind oder einen solchen enthalten, wobei die Ventilatorachse achsgleich mit der Zylinderachse des Kessels, oder mit ihr parallel angeordnet ist und daß entweder Dampf mit vorzugsweise 120-130° unmittelbar in den Druckkessel eingeleitet wird oder daß Verdampfer (10) im Wasserbad (11) im untersten Teil des Druckkessels angeordnet sind, mittels welcher der erforderliche Dampf erzeugt wird. Der Kessel besteht aus einem liegenden Zylinder 1 und zwei gewölbten Deckeln 2 und 3 an den Stirnseiten, wobei der eine oder beide als Tür ausgebildet sein können. Ein eingebautes Gleis 4 erleichtert die Einbringung des Holzstapels 5. Einer der beiden Deckel 2, 3 oder beide sind als Zentrifugalventilator 6 ausgebildet, wobei Luft von der einen Seite 7 des Holzstapels angesaugt und entlang der anderen Seite des Holzstapels in das Segment 8 gedrückt wird, das durch die Kesselwand und die senkrechten Holzstapel gebildet wird. Von hier aus durchdringt die Luft den Stapel 5 wagrecht und gelangt zu dem gegenüberliegenden Segment 7, das unter relativem Unterdruck steht. Die in den gewölbten Deckel 3 eingelegte Ventilator-Spirale 6 nimmt ohne Schwierigkeiten die erforderlichen Heizdrähte 9 auf, sofern nicht unmittelbar Dampf von 120-130°C in die Kammer eingeleitet werden kann. Steht Dampf nicht zur Verfügung, so werden an der tiefsten Stelle des Zylinders 1 elektrische Verdampfer 10 eingelegt und mit einer entsprechenden Wassermenge 11 bedeckt, um bei Beginn der Trocknung eine möglichst hohe relative Luftfeuchtigkeit und gleichzeitig den im Kessel gewünschten Druck zu erhalten.

Claims (3)

1.) Druckkessel für die Trocknung von Holz, dadurch gekennzeichnet, daß am gasdicht verschließbaren im wesentlichen zylindrischen Kessel, mit horizontaler Zylinderachse, die stirnseitigen Deckel (2, 3) als Türen ausgebildet sind und daß ein oder beide Deckel (2, 3) als Zentrifugal-Ventilatoren (6) ausgebildet sind oder einen solchen enthalten, wobei die Ventilatorachse achsgleich mit der Zylinderachse des Kessels, oder mit ihr parallel angeordnet ist und daß entweder Dampf mit vorzugsweise 120-130° unmittelbar in den Druckkessel eingeleitet wird oder daß Verdampfer (10) im Wasserbad (11) im untersten Teil des Druckkessels angeordnet sind, mittels welcher der erforderliche Dampf erzeugt wird.
2.) Kessel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den Einbau von Leitblechen (14 und 13) in den bezw. die Ventilator-Deckel (2, 3) durch welche Luft aus dem von Holzstapel und Kesselwand gebildeten Zylindersegment mit senkrechter Grundfläche abgesaugt und in das gegenüberliegende Zylindersegment (8) geleitet wird.
3.) Kessel nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch den Einbau von Heizstäben (9) in die Spirale des Ventilatorgehäuses (6) zur zusätzlichen Erzeugung von Wärme unabhängig von den Verdampfern (10).

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