DEP0048966DA - Einknopf-Mehrfachklangregler für Niederfrequenzverstärker - Google Patents
Einknopf-Mehrfachklangregler für NiederfrequenzverstärkerInfo
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Description
Nahezu alle heute angewandten Verfahren zur Klangregelung bei Niederfrequenzverstärkung beruhen darauf, das übertragene Frequenzband an einer oder mehreren Stellen zu schwächen. Schneidet man z. B. die hohen Töne durch ein RC-Glied ab, so ist naturgemäss die Tonwiedergabe dunkler. Mehrere verschieden dimensionierte RC-Glieder ergeben, nacheinander eingeschaltet, eine Graduierung in der Dunkelfärbung der Töne. Durch Anwendung eines RLC-Gliedes mit einem Potentiometer als R-Bestandteil kann ein allmählicher Übergang vom hellen zum dunklen Ton erreicht werden, indem je nach der Stellung des Potentiometers auf der einen Seite die tiefen Frequenzen (Drossel) und auf der anderen Seite die hohen Frequenzen (Kondensator) beschnitten werden. Meist sinkt dabei aber die Gesamtlautstärke. Zur Vermeidung dieses Übelstandes sind Schaltungen mit zwei Parallelresonanzkreisen bekannt, von denen der eine auf tiefe Frequenzen und der andere auf hohe Frequenzen abgestimmt ist. Durch diese Einrichtung werden sowohl tiefe als auch gleichzeitig hohe Töne bevorzugt wiedergegeben. Mit Hilfe von den Resonanzkreisen parallel geschalteten Potentiometern ist es möglich, die Resonanzschärfe und damit die jeweilige Verstärkung des gewünschten Bandes in weiten Grenzen zu verändern.
Alle diese und andere bekannte Einrichtungen zur Klangregelung arbeiten, wenn mehrere gegensätzliche Klangfarben eingestellt werden sollen, mit einem grossen Aufwand an Schaltmitteln.
Sie sind daher verhältnismässig kostspielig. Die meist neben den festen Schaltmitteln erforderlichen zwei Potentiometer erschweren zudem die Klangregelung, da gleichzeitig zwei Einstellknöpfe bedient werden müssen.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, einen Klangregler für Niederfrequenzverstärkung zu schaffen, der preislich und bedienungsmässig dem einfachen Klangregler mit nur einem variablen RC-Glied gleichkommt, der aber trotz dieser Beschränkung die Vorteile der komplizierten Einrichtungen, nämlich die Wiedergabe mehrerer unterschiedlicher Klangfarben, einschliesst. Der Klangregler nach der Erfindung soll demnach sowohl eine dunkle als auch eine helle Tonwiedergabe zulassen; er soll ferner sowohl hohe als auch gleichzeitig tiefe Töne bevorzugt wiedergeben und er soll schliesslich die Töne ungefiltert hindurchlassen. Hierbei sollen die Übergänge von der einen zu der anderen Klangfarbe gegebenenfalls kontinuierlich vor sich gehen und die Klangregelung soll mit Hilfe nur eines Einstellknopfes bewerkstelligt werden.
Erfindungsgemäss wird dieses Ziel eines Einknopf-Mehrfachklangreglers erreicht durch einen zwischen zwei aufeinander folgenden, NF-führenden Klemmen angeordneten Regelwiderstand bzw. Spannungsteiler, der mit einer oder mehreren zusätzlichen Anzapfungen zur Anschaltung frequenzabhängiger Widerstände, wie z. B. Kondensatoren, versehen ist und dessen die Ausgangsklemme bildender Schleifkontakt über einen nur die hohen Frequenzen durchlassenden Kanal, z. B. über einen Kondensator kleiner Kapazität, mit der spannungsführenden Klemme des Trägers gekoppelt ist.
Bei mit Elektronenröhren arbeitenden Verstärkern kann z. B. die veränderliche Widerstandsstrecke des Regelwiderstandes oder Potentiometers parallel mit dem Ankopplungskondensator kleiner Kapazität am Gitter der klanglich zu steuernden Röhre und mit einer zusätzlichen Anzapfung über einen Kondensator grosser Kapazität an Masse liegen. Dabei ist es zweckmässig, den Regelwiderstand durch einen Anschlag in seiner Regelbarkeit zu begrenzen, um zu verhindern, dass mit dem Klangregler nach dem Lautstärkereglerprinzip der Ton vollständig zum Verschwinden gebracht wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Klangreglers nach der Erfindung schaltungsmässig dargestellt.
Hiernach liegt ein Spannungsteiler 1 von etwa 0,5 bis 1 M Ohm mit seiner abgreifbaren Widerstandsstrecke a - d parallel zum etwa 200 pF grossen Ankopplungskondensator 2 für die Röhren 3 und 7 am Gitter der klanglich zu steuernden Röhre 3. Der Widerstand 1 weist eine zusätzliche Anzapfung 5 auf, über die ein Kondensator 6 grosser Kapazität, z. B. 20000 pF, parallel zu einem Teil der Regelstrecke liegt. Die Regelbarkeit des Potentiometers 1 ist durch einen Anschlag für den Schleifkontakt 4 begrenzt, derart, dass der in der Zeichnung schraffiert gezeichnete Teil des Widerstandes ständig eingeschaltet bleibt, um zu verhindern, dass der Ton auf Null absinkt. Diese Massnahme erübrigt sich, wenn ein besonderer Gitterableitungswiderstand vorgesehen wird. Der Regelwiderstand braucht dann nicht an Masse zu liegen.
Die Wirkungsweise der dargestellten Einrichtung ist folgende unter Zugrundelegung von beispielsweise vier Stellungen a bis d des Schleifkontaktes 4:
In Stellung a ist Kondensator 6 unwirksam, da er in Reihe mit einem Teil des Widerstandes 1 liegt und alle Frequenzen unmittelbar über den Schleifkontakt 4 zum Gitter gelangen können. Es entsteht ein voller, ungefilterter Ton.
In Stellung b liegt Kondensator 6 unmittelbar am Gitter. Es werden die Höhen und Mitten des Frequenzbandes beschnitten und nur die tiefen Frequenzen erreichen das Gitter. Die von dem 200 pF-Kondensator 2 durchgelassenen hohen Frequenzen werden ebenfalls durch Kondensator 6 abgeleitet. Daher dunkle Klangfärbung.
In Stellung c liegt Kondensator 6 in der Mitte des abgegriffenen Teiles des Widerstandes 1. Kondensator 6 filtert wiederum die mittleren und hohen Frequenzen, sodass auf diesem Wege nur die tiefen Frequenzen, wenn auch gegenüber Stellung b etwas geschwächt, an das Gitter gelangen. Die von dem Kondensator 2 ausgefilterten hohen Frequenzen kommen jetzt ebenfalls zur Wirkung. Es werden somit gleichzeitig tiefe und hohe Frequenzen unter Beschneidung der mittleren Frequenzen wiedergegeben.
In Stellung d werden die tiefen Frequenzen weiter geschwächt bis zum Verschwinden, sodass auf dem Wege über Kondensator 2 nur noch die hohen Frequenzen hörbar bleiben. Es entsteht ein heller Klang.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Als frequenzschwächende Mittel können alle Wechselstromwiderstände, also ausser Kondensatoren auch Drosseln oder Kombinationen aus Drosseln oder Kondensatoren, verwendet werden. Der Widerstand 1 kann weiterhin mit mehreren zusätzlichen Anzapfungen versehen sein, über die verschiedene frequenzabhängige Widerstände angeschlossen werden können.
Claims (1)
- Einknopf-Mehrfachklangregler für Niederfrequenzverstärker, gekennzeichnet durch einen nach Art eines regelbaren Vorwiderstandes oder eines regelbaren Spannungsteilers geschalteten Ohmschen Widerstand mit einem den ganzen Widerstand überstreichenden Schleifkontakt und einer oder mehreren festen Anzapfungen, an die ein bzw. mehrere Kondensatoren grosser Kapazität angeschlossen sind und die abgenommene Spannung ableiten, während der Schleifkontakt ausserdem über einen im Wesentlichen nur die hohen Frequenzen des Regelbereiches durchlassenden Kanal mit dem Eingang des Reglers verbunden ist und an ihm die geregelte Spannung abgenommen wird.
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