DEP0048441DA - Absperrhahn - Google Patents

Absperrhahn

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DEP0048441DA
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DE
Germany
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plug
valve
cock
medium
stopcock
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Bernhard Koch
Walter Dr. phil. DE Schreiber
Original Assignee
Fried. Krupp Zechen Hannover u. Hannibal, Bochum-Hordel
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Absperrhahn für Rohrleitungen der verschiedensten Art, z.B. für Preßluftleitungen, Dampfleitungen und dergleichen. In der Regel werden solche Hähne in die betreffende Rohrleitung in der Weise eingebaut, daß bei geöffnetem Hahn ein gradliniger Durchfluß des durch die Rohrleitung geleiteten Mittels durch den Absperrhahn gegeben ist.
Die Erfindung betrifft demgegenüber einen Absperrhahn, bei dem im Gegensatz hierzu bei geöffnetem Hahn kein gradliniger Durchfluß vorhanden ist, sondern die Strömungsrichtung innerhalb des Absperrhahnes derart abgewinkelt wird, daß das gasförmige oder flüssige MEdium sowohl bei Durchflußstellung des Hahnkükens als auch bei Abdrosselung ständig einen das Küken in seine Fassung pressenden Druck ausübt und dadurch das Dichthalten des Kükens fördert. Diese Wirkung kann dadurch noch unterstützt werden, daß man eine besondere Dichtungshülse einsetzt, die vorteilhafterweise aus gesintertem und graphitiertem Steinkohlenstaub mit oder ohne Zusatz von Gleit- oder Bindemitteln besteht. Um in den Fällen, in denen die Leitung abgesperrt oder drucklos ist, ein Locker- bzw. Undichtwerden eventuell sogar ein Herausfallen des Kükens aus dem Hahn zu verhindern, ist es zweckmäßig, in diesem eine Feder anzubringen, die das Hahnküken ständig in seine Fassung preßt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt durch einen die Merkmale der Erfindung aufweisenden Absperrhahn, Fig. 2 eine Draufsicht auf diesen Hahn.
Mit 1 ist das Hahngehäuse mit Zu- und Abflußstutzen 2 und 3 bezeichnet. Das Medium tritt durch die Öffnung 4 in die Kükenbohrung ein und fließt durch die Öffnung 5 in den Abflußstutzen 3 ab. Auf dem
Wege von der Öffnung 4 zu der Öffnung 5 übt das durchströmende Medium einen ständigen Druck auf das Küken 6 aus, was sich für dessen Dichthalten als besonders vorteilhaft erwiesen hat. Das Dichthalten wird besonders begünstigt, wenn man, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, noch eine besondere Dichtungshülse 7 einbaut, die vorteilhafterweise aus gesintertem Steinkohlenstaub mit oder ohne Zusatz von Bindemitteln besteht. Auch im abgesperrten Zustand steht das Hahnküken 6 ständig unter dem in der Zuflußleitung vorhandenen Druck, der auf der Stirnfläche des Kükens an seinem stärkeren Ende lastet. Außerdem ist in dem Hahngehäuse 1 eine Feder 8 angeordnet, die die Aufgabe hat, dafür zu sorgen, daß das Küken auch dann in die Fassung 7 eingepreßt wird und somit der Hahn auch dann dicht ist, wenn die Leitung einmal drucklos sein sollte. Der Hebel 9 dient zum Öffnen und Schließen des Absperrhahns.

Claims (4)

1. Absperrhahn, dadurch gekennzeichnet, daß das durchströmende Medium bei seinem Durchgang durch den Hahn (1) eine solche Richtungsänderung erfährt, daß von dem Medium ein das Hahnküken (6) in seine Fassung pressender Reaktionsdruck ausgeübt wird.
2. Absperrhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuflußstutzen oberhalb des stärkeren Endes des Kükens (6) in die Kükenbohrung eintritt und die Stirnfläche des Kükens (6) an dessen stärkerem Ende von dem auf der Einflußseite des Mediums herrschenden Druck beaufschlagt ist.
3. Absperrhahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdichtung des Kükens (6) eine besondere Dichtungshülse (7) zwischen Küken und Hahngehäuse (1) angebracht ist, die z.B. aus gesintertem und graphitiertem Steinkohlenstaub mit oder ohne Zusatz von Gleit- oder Bindemitteln besteht.
4. Absperrhahn nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Hahn (1) eine Feder (8) angebracht ist, die das Hahnküken (6) in seine Fassung drückt.

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