DEP0048205DA - Einrichtung im Eisenbahn-Sicherungswesen zur Steuerung von Weichen, Signalen, Schranken u. dgl. - Google Patents
Einrichtung im Eisenbahn-Sicherungswesen zur Steuerung von Weichen, Signalen, Schranken u. dgl.Info
- Publication number
- DEP0048205DA DEP0048205DA DEP0048205DA DE P0048205D A DEP0048205D A DE P0048205DA DE P0048205D A DEP0048205D A DE P0048205DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- air
- compressed air
- oil
- barriers
- signals
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 title claims 2
- LFQSCWFLJHTTHZ-UHFFFAOYSA-N Ethanol Chemical compound CCO LFQSCWFLJHTTHZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 3
- 230000008014 freezing Effects 0.000 claims description 2
- 238000007710 freezing Methods 0.000 claims description 2
- 239000003380 propellant Substances 0.000 claims description 2
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 claims 1
- 238000002224 dissection Methods 0.000 claims 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 2
- 235000010678 Paulownia tomentosa Nutrition 0.000 description 1
- 240000002834 Paulownia tomentosa Species 0.000 description 1
- HEMHJVSKTPXQMS-UHFFFAOYSA-M Sodium hydroxide Chemical compound [OH-].[Na+] HEMHJVSKTPXQMS-UHFFFAOYSA-M 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 239000013589 supplement Substances 0.000 description 1
Description
Sinriohtun@/%ur Stegerung v' on. Welchen^ Signalea fteW^s-
Cl
ialei
4 mt^fy^HyeL· ^w^^S^t
Im Eigenbahn-gicherungswesen werden die Signale and TSeiohen vielfach durch Elektro--Motereriii Tätigkeit gesetzt, wobei
diese Motore/vom. Htellwerk aus gesteuert Werdene Für daö Hin- und Rückläufen und die Überwachung sind eine entspreche Erde Anzahl von Leitungen erforderlich«
G-eiaäß der Erfindung wird ein wesentlich? günstigerer Betrieb dieser Einrichtungen dadurch erzielt, daß man den Motor
nicht unmittelbar auf die zu stellende Vorrlchtungi Z eBe Weiehe
einwirken ISfltl sondern den MotorYww»-#ej.'gI olTlfiigHr-ee. v
PrefllttfIirfHPentttzt und die Bewegung der zu s*@*e*Ä@e Vorrichtung
duroh die Preßluft bewirkt· Man müßte zunaohst annehmen, &§,ß dew cn das Hinzukommen des Pre ßluf tb ehält era eine größere
Haumbeanspruohung eintritt und daher eine solche Einrichtung ungünstig igt, da der von den Weichenantrieben normaler Weise
beanspruchte Eaum schon allzu erheblich ist, Die Erfindung beruht Jedoch auf der Erkenntnis, daß die Raumbeanspruchung
nickt größer sondern unter Umständen sogar noch geringer wird, denn der Preßluftbehälter selbst braucht nur verhältnismäßig
klein au sein, da er Ja nur ganz kurzzeitig beansprucht wird^ and für die Preßluft erzeugung braucht nur ein wesentlich kleinerer
liotor vorgesehen werden als für die Weiohenstellung, da für die Erzeugung der Preßluft genügend Zeit zwischen den
einseinen Umstellungen der Vorrichtungen übrig bleibt. Man
kann die lotore/f die anter Vermittlang einer entsprechenden luftpumpe, eines compressors oder dergleichen^ die Preßluft
erzeugen, z»B« dauernd laufen lassen und sie selbsttätig bei gefülltem fcreßluftbehälter abschalten« Siese Abschaltung kann
ζ3· durch ein Montaktmanometer erf Olgene Während nun also
eine größere ;ia umbeanspruchung kaum eintritt, sind aber erhebliche Vorteile mit der Erfindung verbunden; denn ein preßluftaotor
läuft ■Wegentlich schneller als ein normaler Welchenaotor, no daß also für das Umstellen der einzelnen Weichen
und damit für die Einstellung einer Fahrstraße wesentlich weniger Zeit beansprucht wird» Hinzukommt noch, daß der
Mangel der hohen Belastung der Leitungen durch gleichzeitiges Umlaufen mehrerer Weichenantriebe und vor allem durch die
hohen Anlauf spf.tzen etteh wegfällt · "^iaa. hatte bisher Z tB0 für
Ias Einstellen einer !Fahrstraße immer mehrere Weichen zu einzelnen Gruppen zusammenschließen, müssen und die Weichen
II
gruppenweise umlaufen lassen, um eine üb erbe la st ung der Leitungen
und der Stromquelle zu verhindern,. Hierdurch ergib^ sich auch wieder eine Verzögerung bei Einstellung einer Jahr··«
straße, während andererseits die Leitungen doch noch einen erheb Hohen Querschnitt aufweiten müssen« Alle diese Schwierigkeiten
fallen fort, wenn man die Weichenantriebe mit Preßluft steuert und den Strom lediglich verwendet, um den
^reflluftv or rat laufen&zu ergänzen»
Oer Erflndungsgegenstand ist in der ItIgur an einer scheaatlsohen
Darstellung beispielsweise erläutert · Hierbei ist dag Gehäuse, beispielsweise eines Weichenantriebes, bei welßheiataaa
gemäß der ,Erfindung die ,Stellstange 10 nicht mehr über eine Zahnstange und ein Zahnradgetriebe y.on dem-iHoTor,
sondern nun durch von dein)Motoryerzeugte Preßluft angetrieben Wlrd0 Dies kann Z 0Be dadurch geschehen, daß die Stellstange
-3-
10 mit einem Kolben 2 versehen Isti der in einem Zylinder
läuft» .Dieser Zylinder 3 erhält entweder durch die Öffnung oder durch die Öffnung 5 von einem Freuluftbehälter 6 die
1) ruck ζ uf uhr, eo daß die stange in der einen oder anderen Richtung bewegt wird» Der Preßluftkehalter wird^gespeist/'
von, einer Pumpe TXdie durch einen(4itotor 8 angetrieben wird, Deriü^to?' 8 kann automatisch dir oh ein Helaig be zw. ein Ventil in Tätigkeit gesetzt werden,
das bei nachlassendem Druck I* Behälter 6 anspricht. Für die Zufuhr von Luft abweohselnd
durch die öffnung 4 oder 5 kann man eine Sohiebergteuerung verwenden, ähnlich wie sie bei .u aapf mag oh ie ne η zur Anwendung
kommt· Sin besonderer Vorteil der Erfindung ist nooh, daü Infolge der geringeren Leitungsbeanapruchung man nun auch
hinsichtlich der Entfernungen zwischen Stellwerk und den gesteuerten Antrieben unbeschränkt ist · Bazu kommt noch/ daß
Zwis ehe ntrangf ormat ore η fortfallen usw. Beim AufeohneideA eiaer Weiohe ist es unter Umständen notwendig,?u verhindern,
daß naoh der Beendigung des Auf sohneidvorgangöe der KoH-ea%/ wiede» in. die Ureprungslage zurückläuft, ©q daß also dann
der überwaohungsmagnet im Stellwerk wieder anziehen würde, und der Aufschneldvorgang nicht erkennbar M>
Um dies zu "Berhinderni kann man die Anordnung zjB, so treffen, daß außer
der normalen öffnung 4 und 5 für die üufuhr der ^ruokluft aooh ie eine öffnung 13 bezw* 14 vorgesehen ist, wobei erste -re bei der gezeichneten Lage
de« ^olbens 2 durch diesen vereper*t ist; sobald aber der kolben beim Aufschneiden der
Weiohe die erste Teilbewegung in der Pfeilrichtung gemacht bat, gelangt B ruck luft durch die leitung 13 hinter den kolben und treibt
diesen ganz in der Pfeilrichtung bis in die Endlage» Die Lage der Weiche stimmt dann mit der Lage des
Stellhebels nicht mehr überein^und der Überwachungsmagnet im stellwerk bleibt ab gefalle n. Gleichzeitig kann man auch.
noch in irgendeiner Weise den λ uf a ch neidv ο rgang durch einen
Auffahrmelder im stellwerk anzeigen, der z eBe dadurch in
Tätigkeit gesetzt werden kann, daß Luft durch die Leitung 15 geführt w- ire ", die normalerweise nicht in Tätigkeit
tritt. uie Ventile 9 und 15 können in Abhängigkeit von der Weiehenlagef also der Stellstacge IO oder von der Schiebersteuerung
betätigt werden, während dag Ventil 11 durch einen Solenoid 12 Strom erhält, sobald eine Weichenumstellung
erforderlich 1st«. Ähnlich werden die Ventile 16 u» 17 so gesteuert,
daß je nach Lage des Kolbenäyiö oder 17, im vorliegenden Jalle 16^ geöffnet wird.
Um das Einfrieren der Ventile bei Front zu verhindern werden die Ventilöffnungen zweckmäßig so gestaltet, daß eine
möglichst große Luftgeschwindigkeit und möglichst viel Reibung erzeugt wird, so daß durch diene reibung eine Erwärmung
eintritt, die den Fr opt ansät ζ verhindert. Eine weitere inögliohkeit, sich gegen Einwirkung von Frost zu β lohe rn, wäre
Mischung der druckluft mit irgendeiner Flueelgkeltf die einer. sehr niedrigen li-efrlerpunkt hat, ζ-ώ»'Alkohol· ..Man könnte also
automatisch in bestimmten Abständen, ζJ)· bei jedem Umstellen der Weiche durch einen Injektor fein zerstäubten Alkohol in
den Luftbehälter einspritzen, Eine weitere üöglichkeit ist. als Treibmittel öl zu verwenden. Ia diesem Falle würde also
BeSe der Behälter 6 zu einem Teil mit öl gefüllt werden, so daß also durch die Ventile und Rohrleitungen immer nur Ol
fließt, das kältebeständig ist und in den Behälter 6 von dem kompressor 7 eingepreßte Luft die steuerung der Qlaenge auf
diese oder jene Seite im wölben des Zylinders bewirkt, Es
Claims (1)
- ist ferner zweckmäßig, die Auslaßventile für die im Zyltndor befindliche Luft be zw« das öl so zu gestalten;, daß das Abfließen der Luft bezw* des Öls verzögert wirdr so daß zimmerein gewisses Luft- beznu ölpolster vorhanden ist, das d:'.e Schläge beim Umstellen der Vorrichtung, ζ «Β <, der Weiche verhindert ·Patent aneprüche1· Einrichtung im Bigenbahn--Sicherungiwesen zur Steuerung ν ο "to^c^^^ÄM^^te Weichen, Signale^Schrankeη und dergXe:'. chen, dadurch gekennzj^ich^t, daß der in der Stellvor; richtung vorgesehene^ttotor nicht unmittelbar auf B4aNs4e&tang einwirkt, gonderjftftm* Treßxuf terzeuger^ bezw. Behälter^2® Einrichtung nach Anspruch Ii dadurch gekennzeichnetdaß die^Prj^luft zufuhr vom Stellwerk aus gesteuert wird und der/#ptor, der den Preßlufterzeuger, Z0B0 eine Kunpo π antreibt, automatisch bei im Preßluftbehälter sinkenden Druck- zJ3 · durch ein aontaktmanometer eingeschaltet -κ Ire!β Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bewegung der Stellvorrichtung ein Zylinder mit Kolben und Schiebersteuerung vorgesehen istP4· Einrichtung nach Anspruch 1 bis 2? dadurch ge.kenn.7-e-*.ch-net, daß für das Aufschneiden der Yfeiche eine sweite J^fL zuführung,4r-) vorgesehen i«t, die in der Endlage ceg Ko."'.-bene (Z) von diesem abgedeckt Wird0 5· Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4* dadurch p-ek3nr_^^:'..:b ' net, daß die Ventile so gestaltet sind, daß eine mög-· liehst große Luftgeschwindigkeit und möglichst große Rel bung an den Viandungen eintritt^-6-6, Einrichtang nach Anspruch 1 bis 5; dadurch gekennzeichnet, daß durch Einspritzen von zerstäubtem Alkohol oder anderen Flüssigkeiten mit niedrigem Gefrierpunkt die Frostgefahr
beseitigt wird*7· Einrichtung nach Anspruch 1 big 6, dadurch gekennzeichnet, daß Öl als Treibmittel benutzt wird, daß zum Zwecke der
Bewegung der Vorrichtung durch die Preßluft verdrängtwird®
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DEP0048205DA (de) | Einrichtung im Eisenbahn-Sicherungswesen zur Steuerung von Weichen, Signalen, Schranken u. dgl. | |
| DE616042C (de) | Fluessigkeitsgetriebe | |
| DE827283C (de) | Vorrichtung zum Abschneiden gleich langer Stuecke von einem geschweissten Rohrstrang, der mit grosser Geschwindigkeit aus einem Walzwerk austritt | |
| DE803271C (de) | Druckwandler | |
| DE202007014027U1 (de) | Kühl- und/oder Gefriergerät | |
| DE814399C (de) | Geraet zum Einregeln der Geschwindigkeit von Kraftfahrzeugen | |
| DE346871C (de) | Vorrichtung nach Art eines Kaminkuehlers zum Enteisenen, Entsaeuern oder Enthaerten von Wasser | |
| AT138092B (de) | Spurkranzschmiereinrichtung. | |
| DE1928353U (de) | Zur erzeugung einer linearen vorschubbewegung dienendes pneumatisches aggregat. | |
| DE2257368A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum betrieb einer rohrbiegemaschine | |
| DE2028428A1 (de) | Hydraulische Kraftubertragungsein richtung mit hydraulischen Motoren, die mit einer Vorrichtung zur Freilauf Ein stellung versehen sind | |
| DE589729C (de) | Elektrischer Antrieb mit Haupt- und Hilfsmotor fuer Cotton- und aehnliche Wirkmaschinen | |
| AT16962B (de) | Antriebsmechanismus für Fahrzeuge. | |
| DE656270C (de) | Leistungsschalter mit mehreren gemeinsam zu bewegenden Schaltbruecken | |
| DE655315C (de) | Bremseinrichtung fuer Flugzeugabstossbahnen | |
| DE683324C (de) | Fluessigkeitsantrieb fuer insbesondere elektrische Fahrschalter von Fahrzeugen | |
| DE696743C (de) | Brennkraftverdichter mit gegenlaeufigen Freiflugkolben | |
| DE3626135A1 (de) | Steuerung zur versorgung der beiden schneidwalzen eines walzenladers mit unterschiedlichen fluessigkeitsmengen | |
| AT93172B (de) | Verfahren zum Mischen von Gasen in bestimmten Verhältnissen mittels einer mechanischen Meßvorrichtung. | |
| DE391681C (de) | Kuehlwasserrueckkuehlung fuer Dampfkondensationsanlagen auf Lokomotiven | |
| DE864942C (de) | Vorrichtung zum Regeln von mindestens zwei ueber je ein Getriebe auf eine gemeinsameWelle arbeitenden Zahnrad-Druckluftmotoren | |
| DE102020001160A1 (de) | Druckgasenergiewandlungsvorrichtung | |
| DE842724C (de) | Viertaktgasmaschine | |
| DE20916C (de) | Gaslokomotive | |
| DE1230615B (de) | Luftgekuehlte Brennkraftmaschine |