DEP0048205DA - Einrichtung im Eisenbahn-Sicherungswesen zur Steuerung von Weichen, Signalen, Schranken u. dgl. - Google Patents

Einrichtung im Eisenbahn-Sicherungswesen zur Steuerung von Weichen, Signalen, Schranken u. dgl.

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Publication number
DEP0048205DA
DEP0048205DA DEP0048205DA DE P0048205D A DEP0048205D A DE P0048205DA DE P0048205D A DEP0048205D A DE P0048205DA
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DE
Germany
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air
compressed air
oil
barriers
signals
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Robert Dipl.-Ing. Braunschweig Hitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Sinriohtun@/%ur Stegerung v' on. Welchen^ Signalea fteW^s-
Cl
ialei
4 mt^fy^HyeL· ^w^^S^t
Im Eigenbahn-gicherungswesen werden die Signale and TSeiohen vielfach durch Elektro--Motereriii Tätigkeit gesetzt, wobei diese Motore/vom. Htellwerk aus gesteuert Werdene Für daö Hin- und Rückläufen und die Überwachung sind eine entspreche Erde Anzahl von Leitungen erforderlich«
G-eiaäß der Erfindung wird ein wesentlich? günstigerer Betrieb dieser Einrichtungen dadurch erzielt, daß man den Motor nicht unmittelbar auf die zu stellende Vorrlchtungi Z eBe Weiehe einwirken ISfltl sondern den MotorYww»-#ej.'gI olTlfiigHr-ee. v PrefllttfIirfHPentttzt und die Bewegung der zu s*@*e*Ä@e Vorrichtung duroh die Preßluft bewirkt· Man müßte zunaohst annehmen, &§,ß dew cn das Hinzukommen des Pre ßluf tb ehält era eine größere Haumbeanspruohung eintritt und daher eine solche Einrichtung ungünstig igt, da der von den Weichenantrieben normaler Weise beanspruchte Eaum schon allzu erheblich ist, Die Erfindung beruht Jedoch auf der Erkenntnis, daß die Raumbeanspruchung nickt größer sondern unter Umständen sogar noch geringer wird, denn der Preßluftbehälter selbst braucht nur verhältnismäßig klein au sein, da er Ja nur ganz kurzzeitig beansprucht wird^ and für die Preßluft erzeugung braucht nur ein wesentlich kleinerer liotor vorgesehen werden als für die Weiohenstellung, da für die Erzeugung der Preßluft genügend Zeit zwischen den einseinen Umstellungen der Vorrichtungen übrig bleibt. Man
kann die lotore/f die anter Vermittlang einer entsprechenden luftpumpe, eines compressors oder dergleichen^ die Preßluft erzeugen, z»B« dauernd laufen lassen und sie selbsttätig bei gefülltem fcreßluftbehälter abschalten« Siese Abschaltung kann ζ3· durch ein Montaktmanometer erf Olgene Während nun also eine größere ;ia umbeanspruchung kaum eintritt, sind aber erhebliche Vorteile mit der Erfindung verbunden; denn ein preßluftaotor läuft ■Wegentlich schneller als ein normaler Welchenaotor, no daß also für das Umstellen der einzelnen Weichen und damit für die Einstellung einer Fahrstraße wesentlich weniger Zeit beansprucht wird» Hinzukommt noch, daß der Mangel der hohen Belastung der Leitungen durch gleichzeitiges Umlaufen mehrerer Weichenantriebe und vor allem durch die hohen Anlauf spf.tzen etteh wegfällt · "^iaa. hatte bisher Z tB0 für Ias Einstellen einer !Fahrstraße immer mehrere Weichen zu einzelnen Gruppen zusammenschließen, müssen und die Weichen
II
gruppenweise umlaufen lassen, um eine üb erbe la st ung der Leitungen und der Stromquelle zu verhindern,. Hierdurch ergib^ sich auch wieder eine Verzögerung bei Einstellung einer Jahr··« straße, während andererseits die Leitungen doch noch einen erheb Hohen Querschnitt aufweiten müssen« Alle diese Schwierigkeiten fallen fort, wenn man die Weichenantriebe mit Preßluft steuert und den Strom lediglich verwendet, um den ^reflluftv or rat laufen&zu ergänzen»
Oer Erflndungsgegenstand ist in der ItIgur an einer scheaatlsohen Darstellung beispielsweise erläutert · Hierbei ist dag Gehäuse, beispielsweise eines Weichenantriebes, bei welßheiataaa gemäß der ,Erfindung die ,Stellstange 10 nicht mehr über eine Zahnstange und ein Zahnradgetriebe y.on dem-iHoTor, sondern nun durch von dein)Motoryerzeugte Preßluft angetrieben Wlrd0 Dies kann Z 0Be dadurch geschehen, daß die Stellstange
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10 mit einem Kolben 2 versehen Isti der in einem Zylinder läuft» .Dieser Zylinder 3 erhält entweder durch die Öffnung oder durch die Öffnung 5 von einem Freuluftbehälter 6 die 1) ruck ζ uf uhr, eo daß die stange in der einen oder anderen Richtung bewegt wird» Der Preßluftkehalter wird^gespeist/' von, einer Pumpe TXdie durch einen(4itotor 8 angetrieben wird, Deriü^to?' 8 kann automatisch dir oh ein Helaig be zw. ein Ventil in Tätigkeit gesetzt werden, das bei nachlassendem Druck I* Behälter 6 anspricht. Für die Zufuhr von Luft abweohselnd durch die öffnung 4 oder 5 kann man eine Sohiebergteuerung verwenden, ähnlich wie sie bei .u aapf mag oh ie ne η zur Anwendung kommt· Sin besonderer Vorteil der Erfindung ist nooh, daü Infolge der geringeren Leitungsbeanapruchung man nun auch hinsichtlich der Entfernungen zwischen Stellwerk und den gesteuerten Antrieben unbeschränkt ist · Bazu kommt noch/ daß Zwis ehe ntrangf ormat ore η fortfallen usw. Beim AufeohneideA eiaer Weiohe ist es unter Umständen notwendig,?u verhindern, daß naoh der Beendigung des Auf sohneidvorgangöe der KoH-ea%/ wiede» in. die Ureprungslage zurückläuft, ©q daß also dann der überwaohungsmagnet im Stellwerk wieder anziehen würde, und der Aufschneldvorgang nicht erkennbar M> Um dies zu "Berhinderni kann man die Anordnung zjB, so treffen, daß außer der normalen öffnung 4 und 5 für die üufuhr der ^ruokluft aooh ie eine öffnung 13 bezw* 14 vorgesehen ist, wobei erste -re bei der gezeichneten Lage de« ^olbens 2 durch diesen vereper*t ist; sobald aber der kolben beim Aufschneiden der Weiohe die erste Teilbewegung in der Pfeilrichtung gemacht bat, gelangt B ruck luft durch die leitung 13 hinter den kolben und treibt diesen ganz in der Pfeilrichtung bis in die Endlage» Die Lage der Weiche stimmt dann mit der Lage des
Stellhebels nicht mehr überein^und der Überwachungsmagnet im stellwerk bleibt ab gefalle n. Gleichzeitig kann man auch. noch in irgendeiner Weise den λ uf a ch neidv ο rgang durch einen Auffahrmelder im stellwerk anzeigen, der z eBe dadurch in Tätigkeit gesetzt werden kann, daß Luft durch die Leitung 15 geführt w- ire ", die normalerweise nicht in Tätigkeit tritt. uie Ventile 9 und 15 können in Abhängigkeit von der Weiehenlagef also der Stellstacge IO oder von der Schiebersteuerung betätigt werden, während dag Ventil 11 durch einen Solenoid 12 Strom erhält, sobald eine Weichenumstellung erforderlich 1st«. Ähnlich werden die Ventile 16 u» 17 so gesteuert, daß je nach Lage des Kolbenäyiö oder 17, im vorliegenden Jalle 16^ geöffnet wird.
Um das Einfrieren der Ventile bei Front zu verhindern werden die Ventilöffnungen zweckmäßig so gestaltet, daß eine möglichst große Luftgeschwindigkeit und möglichst viel Reibung erzeugt wird, so daß durch diene reibung eine Erwärmung eintritt, die den Fr opt ansät ζ verhindert. Eine weitere inögliohkeit, sich gegen Einwirkung von Frost zu β lohe rn, wäre Mischung der druckluft mit irgendeiner Flueelgkeltf die einer. sehr niedrigen li-efrlerpunkt hat, ζ-ώ»'Alkohol· ..Man könnte also automatisch in bestimmten Abständen, ζJ)· bei jedem Umstellen der Weiche durch einen Injektor fein zerstäubten Alkohol in den Luftbehälter einspritzen, Eine weitere üöglichkeit ist. als Treibmittel öl zu verwenden. Ia diesem Falle würde also BeSe der Behälter 6 zu einem Teil mit öl gefüllt werden, so daß also durch die Ventile und Rohrleitungen immer nur Ol fließt, das kältebeständig ist und in den Behälter 6 von dem kompressor 7 eingepreßte Luft die steuerung der Qlaenge auf diese oder jene Seite im wölben des Zylinders bewirkt, Es

Claims (1)

  1. ist ferner zweckmäßig, die Auslaßventile für die im Zyltndor befindliche Luft be zw« das öl so zu gestalten;, daß das Abfließen der Luft bezw* des Öls verzögert wirdr so daß zimmerein gewisses Luft- beznu ölpolster vorhanden ist, das d:'.e Schläge beim Umstellen der Vorrichtung, ζ «Β <, der Weiche verhindert ·
    Patent aneprüche
    1· Einrichtung im Bigenbahn--Sicherungiwesen zur Steuerung ν ο "to^c^^^ÄM^^te Weichen, Signale^Schrankeη und dergXe:'. chen, dadurch gekennzj^ich^t, daß der in der Stellvor; richtung vorgesehene^ttotor nicht unmittelbar auf B4aNs4e&tang einwirkt, gonderj
    ftftm* Treßxuf terzeuger^ bezw. Behälter^
    2® Einrichtung nach Anspruch Ii dadurch gekennzeichnetdaß die^Prj^luft zufuhr vom Stellwerk aus gesteuert wird und der/#ptor, der den Preßlufterzeuger, Z0B0 eine Kunpo π antreibt, automatisch bei im Preßluftbehälter sinkenden Druck- zJ3 · durch ein aontaktmanometer eingeschaltet -κ Ire!
    β Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bewegung der Stellvorrichtung ein Zylinder mit Kolben und Schiebersteuerung vorgesehen istP
    Einrichtung nach Anspruch 1 bis 2? dadurch ge.kenn.7-e-*.ch-net, daß für das Aufschneiden der Yfeiche eine sweite J^fL zuführung,4r-) vorgesehen i«t, die in der Endlage ceg Ko."'.-bene (Z) von diesem abgedeckt Wird0Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4* dadurch p-ek3nr_^^:'..:b ' net, daß die Ventile so gestaltet sind, daß eine mög-· liehst große Luftgeschwindigkeit und möglichst große Rel bung an den Viandungen eintritt^
    -6-
    6, Einrichtang nach Anspruch 1 bis 5; dadurch gekennzeichnet, daß durch Einspritzen von zerstäubtem Alkohol oder anderen Flüssigkeiten mit niedrigem Gefrierpunkt die Frostgefahr
    beseitigt wird*
    7· Einrichtung nach Anspruch 1 big 6, dadurch gekennzeichnet, daß Öl als Treibmittel benutzt wird, daß zum Zwecke der
    Bewegung der Vorrichtung durch die Preßluft verdrängt
    wird®

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