DEP0048043DA - Verfahren zur Herstellung von Stahl- oder Metallbauteilen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Stahl- oder MetallbauteilenInfo
- Publication number
- DEP0048043DA DEP0048043DA DEP0048043DA DE P0048043D A DEP0048043D A DE P0048043DA DE P0048043D A DEP0048043D A DE P0048043DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- steel
- metal
- layer
- metal components
- production
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 title claims description 19
- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims description 19
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 title claims description 11
- 239000010959 steel Substances 0.000 title claims description 11
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 5
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 4
- 238000005507 spraying Methods 0.000 claims description 6
- 238000005266 casting Methods 0.000 claims description 5
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 claims description 3
- 238000005476 soldering Methods 0.000 claims description 3
- 238000009792 diffusion process Methods 0.000 claims 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 claims 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 4
- 208000015943 Coeliac disease Diseases 0.000 description 3
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 2
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 2
- 229910000897 Babbitt (metal) Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910000906 Bronze Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000007630 basic procedure Methods 0.000 description 1
- 239000010974 bronze Substances 0.000 description 1
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N copper tin Chemical compound [Cu].[Sn] KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 1
- 238000010120 permanent mold casting Methods 0.000 description 1
- 238000012805 post-processing Methods 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
Description
Als bekannt wird vorausgesetzt, dass Überzüge auf Stahl- und Metallteilen zur Veredelung oder Vervollständigung der Oberflächen aufgespritzt werden. Weiter ist bekannt, dass auf Gegenstände aufgespritzte Metallschichten abgelöst und diese abgelösten Metallschichten als Modell mittels einer Füllmasse einseitig verstärkt werden. Diese z.B. durch Zement verstärkten Metallspritzschichten können als Formen und Modelle für Gießereien, Kopierfräsmaschinen usw. dienen.
Im Gegensatz hierzu soll durch das nachstehende Verfahren und seine Vorrichtungen erreicht werden, dass Stahl- und Metallbauelemente für alle Arten der Industrie in Umkehrung der bisherigen Anwendung des Metallspritzens dergestalt hergestellt werden, dass man auf einem Urmodell mit besonders glatter und genauer Oberfläche mittels Metallspritzens Stahl- oder Metallschichten aufträgt, diese ablöst und im Anguss oder Verbundgussverfahren zum fertigen Stück vervollständigt. Diese Vervollständigung kann auch durch Aufbringung einer Hart- oder Weichlötschicht erfolgen. Auf dieser Schicht kann wiederum eine neue Stahl- oder Metallschicht hart oder weich aufgelötet werden. Die auf diese Weise hergestellten Teile entsprechen in ihrer Oberfläche sowohl hinsichtlich des Oberflächenmaterials und der Qualität als auch der Genauigkeit der sonst erreichten Oberfläche der bisherigen spanabhebenden oder spanlosen Bearbeitung. Damit die erforderlichen mechanischen Eigenschaften und Werte erreicht werden, können die verschiedenartigsten Metalle als Anguss- oder Verbundgussstoffe Verwendung finden.
Die Bedeutung der Erfindung liegt darin, dass durch diese besondere Art des Metallspritzens eine fertige Oberfläche erreicht wird, die irgendeiner Nachbearbeitung nicht mehr bedarf. Damit ist das von der Technik seit langem angestrebte Ziel der Einsparung der spanabhebenden oder verformenden Bearbeitung erreicht.
Bei besonders hoch beanspruchten Gegenständen können einzelne spanlos oder spanabhebend vorbearbeitete Stücke sowie gehärtete Teile mit eingespritzt werden, die im weiteren Verlauf der Fertigung beim An- und Verbundguss sogar mit eingeschweißt oder eingelötet werden können.
Eine weitere Möglichkeit der Verbindung zwischen der von dem Urmodell entstandenen Oberfläche und dem anzubringenden Teil des Gegenstandes oder der weiter aufzuspritzenden Zwischenschicht besteht insofern, als die gespritzte Oberfläche auf der Rückseite mit irgendeinem diffusionfähigen Material mittels Metallspritzen überzogen wird (z.B. Aluminium mit entsprechender Vorbehandlung).
Die Erfindung gestattet im übrigen, dass man insbesondere bei Gleitlagern auf die erste Spritzschicht besonders poröse Stahl- oder Metallschichten aufgespritzt, die nach Abnutzung des Lagermetalls sehr gute Notlaufeigenschaften besitzen.
Anhand des nachfolgenden Beispieles eines Maschinenlagers soll der Produktionsvorgang nochmals besonders veranschaulicht werden. Durch Metallaufspritzen konnten bisher in die fertig vorgearbeiteten Lagerstützschalen die gewünschten Lagermetalle aufgespritzt werden. Zur Fertigstellung des Lagers musste dann die rauhe Oberfläche nachgedreht und fertig bearbeitet werden. In dem erfindungsgemäßen Verfahren
wird grundsätzlich so vorgegangen, dass zuerst die wichtigste Oberfläche des Lagers, die Gleitfläche, hergestellt wird. Auf dieser Schicht wird nun im weiteren Verlauf im Kokillenguss die Stützschale hergestellt.
Um diese zu erreichen, wird auf einem vorgeschliffenen, in Länge und Durchmesser genau gearbeiteten Bolzen eine Bronzeschicht von gewünschter Stärke aufgespritzt. Zur Verbesserung der Notlaufeigenschaften wird alsdann eine poröse Stahlschicht aufgebracht. Auf diesen vorbearbeiteten und aufgespritzten Bolzen wird ein zweiteiliger Ring gelegt. Dieser Ring bildet die Wand der Kokille für die Stahlstützschale. Er ist mit Eingussstutzen und Einführungen für Schutzgase versehen. In diese Kokille wird dann Stahl eingegossen. Nach Abnahme des äußeren Kokillenmantels und Entfernung der Angusstrichter kann das Lager maßhaltig mit eingespritzter und eingegossener Ölröhrchen und Ölnute fertig vom Bolzen abgezogen werden.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von Stahl- oder Metallbauteilen mittels Aufspritzen, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einem Modell aufgespritzte Schicht abgelöst und durch Angießen, Anpressen oder Löten beliebig mit Stahl oder Metallen verstärkt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Verstärken eine zweite Metallschicht aufgespritzt wird, die besonders günstige Diffusionseigenschaften besitzt oder z.B. bei Lagerschalen günstige Notlaufeigenschaften aufweist.
3.Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass halbfertige oder fertige Bauelemente durch Umspritzen, Umgießen, Löten oder einen Diffusionsvorgang im Bauteil mit befestigt werden.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10236339B3 (de) | Verfahren zum Herstellen von Turbinenschaufeln mit darin angeordneten Kühlkanälen | |
| DE1577073C3 (de) | Verfahren zum Herstellen eines zum Pressen von Blechpressteilen dienenden Gesenkelements | |
| DE102005047035B3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Kolbens für einen Verbrennungsmotor sowie danach hergestellter Kolben | |
| DE3424276C2 (de) | ||
| DE2317937A1 (de) | Spritzgussverfahren | |
| DE3150845A1 (de) | Verfahren zur herstellung einer pressform | |
| DE537839C (de) | Gesenk, insbesondere zum Pressen von Blechteilen | |
| DE2657271C2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines rohrförmigen Körpers aus verschleißfestem Metall | |
| DE2165058B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Her stellen eines Verbundgußstuckes aus einem Basismetall und einer harten Oberflachen schicht | |
| DEP0048043DA (de) | Verfahren zur Herstellung von Stahl- oder Metallbauteilen | |
| DE808520C (de) | Verfahren zur Herstellung von zwei- und mehrteiligen Metallformen | |
| DE279694C (de) | ||
| DE377072C (de) | Herstellung von Lagerflaechen an Buchsen o. dgl. | |
| DE3111548C2 (de) | Verfahren zum Herstellen von Verbindungsstangen für Radialkolbenmotoren | |
| DE4442453A1 (de) | Gießverfahren für ein Bauteil, insbesondere aus Leichtmetall | |
| DE310614C (de) | ||
| DE2813530C2 (de) | Zylinderblock für eine Axialkolbenmaschine und Verfahren zur Herstellung eines derartigen Zylinderblocks | |
| DE2154226A1 (de) | Anordnung zur herstellung von kreisbogenfoermig gekruemmten kokillen fuer stranggussmaschinen | |
| DE3715323A1 (de) | Verfahren zum beschichten eines aus teilschalen, insbesondere aus zwei lagerhalbschalen, bestehenden gleitlagers | |
| DE888602C (de) | Verfahren zur Herstellung von Dauerformen oder Modelleinrichtungen | |
| DE961044C (de) | Verfahren zum Herstellen von Pendellagern, Pendelgelenken u. dgl. und Werkzeug zur Ausfuehrung des Verfahrens | |
| DE2540421A1 (de) | Zweiteiliger rotor fuer drehkolbenmotoren und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE881580C (de) | Verfahren zur Herstellung von nahtlosen Gleitlager-Bauelementen | |
| DE3112248C2 (de) | Verfahren zur spanlosen Formgebung von Werkstücken | |
| DE2363141C3 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Preßform für das isostatische Pulverpressen |