DEP0047968DA - Holzschutzmittel für nasse Hölzer - Google Patents

Holzschutzmittel für nasse Hölzer

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DEP0047968DA
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DE
Germany
Prior art keywords
wood preservative
wet
paste
sals
wood
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English (en)
Inventor
Paul Dr. Augsburg Heisel
Rudolf Dr. Rheydt Lehmann (Rhld.)
Original Assignee
Lech-Chemie Gersthofen, Gersthofen über Augsburg
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Description

Bol g schtttgfllttel für Baaso Baiger
Die Schutzbehandlung saftfrischer ©der durchfeuchteter Silaer nach dem Oemose-V er fahren beruht snf dem Prlnsipt dass eine wasserlösliche Salse enthaltende Paste auf der Oberfläche dieser Hölzer aufgetragen wird und «in silmalillches lindringen der Salsa In die tränkbaren Anteile des Bolses nach einer Blnwirkungsselt von 3-4 Honaten mater möglichst weit* gehendem Luftabschluss von statten geht« Für diesen Zweck kommen die verschiedensten in der Rolssohutstechnlk bekannten anorganischen und organischen Sslse allein oder in aemlsohen sur Verwendung, wie s.S. Satriumfluorld, Satriumarsenat, Satriumblchroraat, Zinkchlorid, Quecksilberchlorid, Dinitrophanol t Dinitroorthekreseinetrlum, die mit Quellaltteln1 wie s*B. Dextrin oder Gummiarablcum und Wasser In einen pastenförmigen Zustand gebracht werden, fix diesen Zweck werden beispielsweise Gemische benutzt, die aus
10 f Diaitrophenol
85 # Fluornatrium
5 # Oummlarablcum ( pulv.)
zusammenge se tat und im Verhältnis 6 : 4 mit fässer au einer eoA eben fii©ss»al#a Paste angetelgt «erden* ist moa weiterhin bekannt, Hclsschutspaeten unter Verwendung von anorganischen und organischen Selsen mit ölen, wie s.S. Steinkohlente eröl, BliebeaholBt»sxQly Jü&tiurneeBBl and ähnlichen su verarbeiten. Pasten dieser Art setsen sich s.B. zusammen «as?
etwa 50 Satriumfluorid ,
25 # Bucbenhols teeröl
10 fS eines Smulgators auf Basis sulfurlerter üle sowie 15 £ Wasser und Kieselgur.
Bie Wirkungsweise dieser Holzschutspasten, die bevorzugt ftir die Sachpflege verbauter Xeltungemaeten in der besonders gefährdeten Srd-Iuft-Zone benutzt werden, ist derartig, dass
beispielsweise Siatriumfluorid ia Laufe einer längeren linnirkungsseit alMlli^ ia 4ae Hela «IMriegts «j&anjsl die ia den Pastea enthal tenen öl «teil« la den äussersten Zonen des Holzes abgelagert «erden.
Ss wurde nun gefunden, dass ein wesentlich ergiebigerer Holsschuts su erzielen ist, wenn man den bisher benuteten anorganischen oder organischen Mitteln alt fungislden ligenschaften einen Anteil an sich nicht «IrksaiDerl jedoch «eitgehend wasserlöslicher Sslse beigibt, wie s.B« aatriusohlorld oder Magnesiuaiehlorld oder ähnliche. Xhirch die Atstesenheit dieser Salsa «ird ein wesentlich sehnelleres Sindriagen der Sohutemittel in das Hole und eine für den langwährenden Holeschute besonders wertvolle Durchdringung des gesamten tränkbaren Anteils der Hölzer erreicht. Ba man bei der Durchführung dieser Bolzschutsverfahren aus CrOnden der Sicherheit stets mit eines erheblichen überschuss an Tränksalzen In den zum Aufstrich benutzten Fasten arbeitet, wird gemäss der vorliegenden Srfindung durch den Zusats dar die Diffusion beschleunigenden Salze bsi Anwendung gleicher Schutsmlttelmengen eine weitgehend« Üasji«Ri»g ®m wirksamen Schutssaleen waä im» rückstandslose Ausnutzung «rrelcht. Is 1st auf diese Weise müglieh, etwa JQ · 50 £ des in den fasten enthaltenen Anteils an Schutssaleen durch billige anorganische Salze su ersetzen. Fttr diese Semlsche kommen erklärlicherweise nur solche Salse In Frag«, die keine die Wirkung der bekannten Schutssalsa mit fungiziden Slgensehaften beeinträchtigende tfmsetsung oder Ausfällung hervorrufen.
1. Für die Behandlung seftfriseher BctndhdXeer nach dem Osmoseverfahren verwendet man ein Snlxgeaisoh, das aus 65 $ Fluoraatriua 30 £ Inehesls 5 # Dextrin
besteht und mit fässer ia Verhältnis 1 : X sn einer breiigen Paste enget ei gt wild. Bie geschälten und entbeste ten Hülser «erden In 2 - 3 am starker Schicht mit dieser Paste gieichnässlg bestrichen, im Stapel gelagert und abgedeckt. ITach einer Iinwirkungsseit von 2-3 Monaten hat das Fluornetriua den gesamten Spllntholsanteil der BundhSlzer durchdrungen, wobei der HaF-Oehalt dieser Holsteile mindestens 0,2 $> beträgt» Bee Selsgeiaisch ist vom Heizkörper rüokstaadslos absorbiert.
2» Piir die SaohpfXege verbauter Leitungsmasten aus Kiefernholz findet eine HoXseehutspaste Verwendung, die nach folgender Beseptur
30 f ohXoriertes MineraXgX
10 3S latoeenöl
10 eA «ulfuriertes Sizlnusöl
25 # Chlorsink
20 # Kagneeluaohl oxid
zusa&aengese tst 1st, auf der Ird-Luft-Zone der Hasten in satte» Anstrich aufgetragen und mittels einer Bandage aus wasserundurchlässigem KaterlaX abgedeckt wird. Sech einer SlnwirkungeseIt mm 4 Wochen ist is gesamten Splintholzanteil der Maste innerhalb der behandelten Zonen das iSblöMink amehweisfeev
Sin sum Yerglelch mit einer Paste behandelter ISaet, die 45 £ ChXorslnk, jedoch kein BagnesluaehXoridt bei sonst Ilberelnstlmmender Zueaaaensetzung enthalt, weist bei gleichem Feuchtigkeitsgehalt des Hölzes eine Sindringtiefe des SohutzsaXzee auf, die nur ungefähr 30 - 50 £ des SpXintholsanteiis beträgt.
3· Blr den Schuts von aohwaosgefahrdeten mmmn BSlsero la lestos ebenso mim far IS» Seieraag bereits vom Sehwasui befallener Holsteile wird beispielsweise eine Holesehuts~ paste benutst, die sich wie folgt sueesiffiense tz t;
20 $ Buohenholsteeröl
10 jfc AataunmattL
10 ^ Sttlftiriertes üzSäsöI
5 Jf kieselgur
10 £ Wasser
25 ?luoraatrium
20 * üoehsalz.
Bi« Paste wird la der vorliegenden Pora auf die gefährdete» besw* vom Schwamm befallenen Hölzer im Mengen von etwa 400 */«* ort»*»««, ta. ta dieser Saat« «rtlalten. flmormtriUÄ dringt ««B« is SteKtftBlser { Fielite) mit eisern FeuchtigkeItsgehel t Ton 30 - 50 £ innerhalb 4 Wochen 5 - 4 ©a tief ein und gewährleistet mmtmm, alt dsm ölaateil der Pasten einen sicheren Yollectauts des Solses gegen leas- und Xellerechwsam.

Claims (1)

  1. Aktenzeichen: ρ 47968 If i/38 h 33
    (uns. Sr. 110)
    ff a t ® a t a a. a ρ y tt e h
    Holzechutsmittel für nasse Iilsers bestehend aas fast« aus fungizide» aaoreflttieelum nauft lesw* o&ar ©rgsaiselea Salssen alt oder Oha» gasmtm von Ölen, dadurch geteaaz#iefea©t, dass etwa 30 bis 50 # des SaLsanteils du roh an sich unwirksame, aber weitgehend wasserlösliche ÄBörgasieeä« Sals·« »i© IatyinacMlerit, M agne siumchl ο rid νααΛ Iej1Sl« ersetzt sind.

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