DEP0047395DA - Einrichtung im Eisenbahn-Sicherungswesen, wobei für die Stromversorgung bei Netzausfall ein Reserveaggregat vorgesehen ist - Google Patents
Einrichtung im Eisenbahn-Sicherungswesen, wobei für die Stromversorgung bei Netzausfall ein Reserveaggregat vorgesehen istInfo
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Description
Für den Betrieb von StellwerJcen and allem Zabehör an den verschiedensten Binrichtangen im Eisenbahn-Sicherungswesen
■wird der elektrische Strom normalerweise aas dem Metz entnommen. Um· sich für den Betzaus'f all za Sichernir wird eine
Batterie vorgesehen, die dann anmittelbar Gleichstrom abgibt, z.B. für den Betrieb der Kelais and über Wechselrichter
oder einen Umformer Wechselstrom zum Betrieb anderer Jlinrichtangen. Yielfach hat man aach ein uiee^!aggregat vorgesehen, daß bei Hetzausfall die stromversorgang übernäam, da
bei größen Bahnhöfen die notwendigen Aeservebatterien za umfangreich werden würden. Man benatzte dann die Batterien
nor, am 'e nalaiaa. χ.ine Schwierigkeit bei all diesen Anlagen besteht noch darin, daß das
Wiederanläufen der generatoren bei Iietzaasfall, sei es nan, daß sie von einer batterie oder von einem jiie^el angetrieben
werden, immerhin eine erhebliche 4eit beanspracht, während deren die Relais und andere Vorrichtungen ihre Stellung wechseln
and nun erst wieder in die Betriebslage zurückgebrach+ werden müssen.
Gemäß der Erfindung wird dieser Mangel behoben und ein Stellungswechsel der verschiedenen Yorrichtungen dadurch verhindert
, daß ein Preßluftmotor vorgesehen wird, der die Zeit
~2-
zwiachenKetzaasfall and Anlauf des Dieselmotors Uberbriicfct0 üer surf i ndunelie ge η f °^^^| j^1 ^^^^ za Grande. ilas
Anlaufen d"^^^neratoreTtVaus einer .oaxxerie geht schneller· vonstatten al? mit Hilfe eines iiiesels. **ie Batterien reichen
jedoch nicht lange vor und werden auch, wenn nur mit einem kurzen Hetzausfall gerechnet wird, bei großen Bahnhof san~
lagen sehr umfangreich, nehmen viel it.aum "weg und sind kostspielig»
Es ist also zweckmäßig, auf alle Fälle einen !liege Iant rieb zu verwenden. Uan braucht in diesem Pali also
die Batterie nur noch, um das zeitintervall zu üb erb rücken, das zwischen Ketzaugf all und der Die β elb e nut ζ ung, d.h. also
wenn der Mesel die nötige Tourenzahl erreicht hat, liegt. üas sind zwar nur einige Sekunden, die Batterie muß aber
trotzdem auch für diesen Fall einen erheblichen Umfang haben, um ein zu starkes sinken der "Klemmenspannung beim üinschalten
der Motore/zu verhindern» wiese Schwierigkeit wird nun beheben, wenn man einen Preßluftmotor für die Überbrückung
des genannten Zeit Intervalls benutzt.auf die Lauer -würde ein Preßluftm-ötor nicht als Reserve bei «etzausf all genügen,
weil eine zu große Aeserve an Preßluft und die dafür notwendigen Behälter vorgesehen werden müßten. Aber gerade dadurch,
.daß es sich hier nur um die Juerbriickung eines Zeitintervalls von wenigen Sekunden handelt, ist der Preßluftmotor außerordentlich
geeignetj diese Aufgabe zu übernehmen« Es genügt ein ganz geringer Vorrat von Preßluft, um das genannte zeitintervall
zu überbrücken und der Vorrat kann, sobald der diesel angelaufen ist, durch diesen wieder aufgefüllt werden«
Ein besonderer Vorteil ist nun noch, daß ein preßluftmotor
~3~
wesentlich schneller anläuft als ein von der Batterie gespeister Motori so daß also ein stromloses Zeitintervall
zwischen Hetzaasfall and Stromahgahe durch den vom Preßluftmet fr betriebenen Generator kaum noch vorliegt and infolgedessen
auch ein Abfällen der Relaie usw. verhindert wird. Alle wachteile einer Batterie, wie das Aaffiilleng die schnelle
Abnatzangy das Oxydieren der a.Iemmeni die großen Bllfsgchütze
beim Einschalten usw» werden gleichzeitig gegenstandslos»
Aier irfindungsgegenstand igt in der Pigar beispielsweise erläutert* hierbei ist angenommen, daß für den betrieb der
Weichen ein Brehstrom von 50 Hz aus dem Ketz entnommen wird und für den betrieb der anderen Einrichtungen, ζ •B . Signale
und G-Ieisstromkreise ein Umformeraggregat vorgesehen ist, das einen Strom von 100 Hz erzeugt« Normalerweise führt
der Strom über die Leitungen 1, 2, 3 von dem Netz RST anmittelbar zum Verbraucher» Sei Hetzausfall wird durch Kontakte
10, 11, 12 das Netz abgeschaltet und auf den Generator umgeschaltet, Imrch ein Anlaßventil wird der Preß luft met or
20 in !Tätigkeit gesetzt und treibt den Generator 21 an, der den Strom von 50 Hz erzeagt, Lin «^wvter 22 erhält
normalerweise aus dem Hetz Rsl Strom and erzeagt über den mit ihm gekuppelten Generator 23 den Strom vjn 100 Hz für den
Betrieb der Gleisstromanlagenl Signale usw. Sebald das Netz auefällt wird dieser Generator 23 durch einen Preßluftmotor
24 angetrieben, der durch ein schnelle ehalt relais und ein entsprechendes Ventil angelassen wird, üurch ein entsprechendes
lie laxe wird auch der dieselmotor 25 angelassen und sobald
dieser die nötige Tourenzahl erreicht hat , "werden über die automatisch in Tätigkeit tretenden kupplungen (z*B. magnetische)
26 und 27 die Generatoren 21 und 23 mit dem Giesel gekuppelt. Hierbei erfolgt wieder automatisch eine Abschaltung
der preBluftm«t«re/20 und 24. Sebald das Ketz -wiederkehrt j wird durch entsprechende Schalt schütze das üe serveaggregat
wieder Äußeret rieb gesetzte Bas dargestellte Beispiel zeigt die Erfindung nur in den Grundzügen und kann je
nach den Verhältnissen verschiedene Abänderungen erfahren* Bas äußerst schnelle Anlaufen des Preßluftmotors würde ζ •B.
auch ermöglichen, in dem Falles wo eine Batterie als Reserve vorgesehen igt, das Zeitintervall zwischen Netzausfall
und Anlaufen der aus der Batterie gespeisten M»t#re(zu überbrücken, dan hätte in diesem Pail noch den Vorbeil, daß
AM?
man die Batterie nicht mit den Anlaufepttzen der niot*rsf belastet ·
Claims (2)
1. Einrichtung im Eisenbahn-Sioherungewesenl ^ebei für die Stromversorgung bei Hetzausfall ein Ueserveaggregat vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitintervall zwischen Hetzausfall und Anlaufen des IieserveaggPHgaI;β
durch einen Preßluf tmotor überbrückt wird.
2 · Einrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet daß
bei Vorhandensein eines Umformeraggregatee für die Erzeugung einer ν·η dem &etz abweichenden Prequena ein zweiter
Preßluft motor für den Betrieb stsa Sondergenerators vorgesehen ist·
- BinricLtang-naoh ÄnsBracii 1 Oder 2, dadurch gekenn-'Zeichnett ..
daß. ■.bel ^eaäis©@ÄÄ^ines !»ienels als'Reserve die Seneratoren (21 und 23) für die Erzeugung der beiden
Frequenzen wahlweise von zwei PreßluftmOtoren (20 und 24) und ν em Diesel (25) angetrieben -werden können»
Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der jwiesel mit den G-eneratoren (21s23) über magnetieohe
kupplungen (26, 27) verbojpden ist® 1
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