DEP0047042DA - Elektromotor - Google Patents

Elektromotor

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DEP0047042DA
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Germany
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axis
electric motor
rotor
motor according
bearings
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Werner Dr.-Ing. Setzepfand
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Description

Für viele Zwecke werden Elektromotoren benötigt, die besonders geräuscharm laufen müssen. Die Motorengeräusche entstehen im wesentlichen in den Lagern, verursacht durch Ungenauigkeiten der Lager selbst und durch ungenügendes Fluchten und mangelnde Parallelität der Lager. Die Fehler werden im wesentlichen dadurch bedingt, dass es bei der üblichen Bauart der Elektromotoren schwierig ist, genau fluchtende Lager herzustellen.
Diese Schwierigkeiten vermeidet der Motor nach der Erfindung. Er besteht in bekannter Form aus einem feststehenden Motorgehäuse, an das zwei Lagerschilder angeschraubt sind. Entgegen der gebräuchlichen Bauform ist erfindungsgemäß die Motorachse in eine Laufachse und eine treibende Achse aufgeteilt, von denen die Laufachse in dem einen Lagerschild fest angebracht und die treibende Achse mit dem Rotor fest oder lösbar verbunden ist. Auf der feststehenden Laufachse läuft ein Rotor üblicher Form, in den ein Lager selbst als Wälz- oder Gleitlager bekannter Art in geeigneter Weise eingebaut sind. Da die Lagerstellen in dem gleichen festen Körper liegen, lassen sich sich in einfacher Weise genau fluchtend herstellen. Dadurch werden die oben erwähnten Ursachen für die Motorgeräusche ausgeschaltet und in einfacher Weise ein geräuscharmer Lauf erzielt.
Zur Beseitigung des Längsspiels ist auf der Achse am einen Ende eine in bekannter Weise z.B. durch Gewinde nachstellbare Scheibe angebracht, die über ein elastisches Zwischenglied, z.B. eine Feder, gegen eine zweite Scheibe drückt, die an der Stirnseite des einen Lagers anliegt. Das zweite Lagerschild dient nicht mehr zur Lagerung des Rotors, sondern lediglich als Schutz für die Wicklung. Es kann daher aus schwachem Material z.B. in bekannter Weise als Stanzteil aus Blech bzw. als Press- oder Spritzgußteil hergestellt werden, wodurch sich eine zusätzliche Vereinfachung und Verbilligung des Motors erreichen lässt. Ein weiterer Vorteil der Bauart nach der Erfindung besteht darin, dass sich die Lager durch eine Mittelbohrung der feststehenden Achse in bekannter Weise bei Stillstand und während des Betriebes leicht schmieren lassen. Dadurch wird in einfachster Weise eine sichere Schmierung bei Verwendung von Gleitlagern ermöglicht. Ein weiterer Vorteil des Motors besteht darin, dass die treibende Achse die Lagerung des Motors auf der einen Seite fest abschliesst und dadurch, insbesondere bei senkrechter Anordnung des Motors der Verlust des Schmiermittels unmöglich gemacht wird.

Claims (5)

1.) Elektromotor, bestehend aus normalem Stator, Lagerschildern, Achse und Rotor, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse in einer Laufachse und eine treibende Achse aufgeteilt ist, von denen die Laufachse in dem einen Lagerschild fest angebracht und mit dem Stator fest oder lösbar verbunden ist, und dass der Rotor, in den die Lager in bekannter Form eingebaut sind, auf dieser Achse läuft, während die treibende Achse am Rotor fest oder lösbar angebracht ist.
2.) Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die treiben- de Achse die Lagerung des Motors auf der einen Seite dicht abschliesst.
3.) Elektromotor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmierung der Lager durch die Mittelbohrung der feststehenden Achse erfolgt.
4.) Elektromotor nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Lagerschild lediglich dem Schutz der Wicklung dient und daher in bekannter Art als Stanzteil aus Blech bzw. als Press- oder Spritzgussteil hergestellt werden kann.
5.) Motor nach Anspruch 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Laufachse eine Druckscheibe elastisch und nachstellbar angebracht ist, die eine Längsverschiebung des Rotors auf der Achse verhindert.

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