DEP0046926DA - Verwertung von Rotschlamm - Google Patents

Verwertung von Rotschlamm

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DEP0046926DA
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DE
Germany
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recycling
red mud
slag
sludge
wool
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English (en)
Inventor
J. Heinrich Köln-Lindenthal Gerdemann
Original Assignee
Firma Heinrich Gerdemann, Quadrath-Ichendorf (Bez. Köln)
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Description

J. Ieiiirioli Gerdemaimt Quadrath-Ichendorf Bez.Köln.
"Verfahren zur Yerwertiiag des aus des AiifachlaQ TQa Baaxit Stsaaeate Botsohlaaigfi* ·
Bsi des Aufschluß von Baait fällt ei» sogenannter EotschlaMa an, der neben Sisen noch "beträchtliche Mengen an Alkalien, Tonerde» Ealk und film enthält und dessen Verladung als ein "bisher noch nicht gelöstes Prohlea gilt» Sur der aus des sogenannten pyrogenen Verfahren stammende Rotschlamm. hat als Gasreinigungsmasse ein beschränktes Absatzgebiet gefunden, während man die Verhüttung des Botschlammes im Hochofen seines Alkaligehaltes wegen fur nicht ratsam hielt. Hinsu kommen noch die Schmerigkeiten der Stückigiaaehung des in Pul-Terform vorliegenden Trockenschlammes durch Sintern oder Brikettieren, d.h. durch Verfahren, die die Verhüttung des Schlammes in wirtschaftlicher Beziehung stärkstens belasten.
Langjährige Versuche und Überlegungen haben ;nun ergeben, daS asu den aus dem Bauxi t aufs chluß st aasenden Iotschlamm auf das wirtschaftlichste verwerten kann, wenn man ame ihm in verhSltniss&Big kleinen SohechtofsnsslggeB und in ein und dem selben Arbeitsgang Boheisen und Schlackenwolle erzeugt, und zwar unter Verwendung ron Bohbraunkohle als EeduktionsiEittel und Brennstoff.
Während man bekanntlich in der Hüttentechnik bisher Yergeblich Tersncht hat, mrverkokte Brennstoffe zur Schachtofenreäuktion zu verwenden, erfüllt überraschenderweise die Eohbraunkohle diese Iiiifgabef wenn man sie in eines Gemisch Ton KotschlanM und ergänzenden Schlackenbildern zu Briketten preßt, die dann ohne weiteren BrennstoffZuschlag im Schachtofen, niedergeschiaoIsen werden können. Wesentlich ist, daß die bsi der Verhüttung des BotschlaiafflB gebildete= Schlacke in Bezug auf die Selilaokenwolleherstellung ganz besondere günstige Eigers cliaf ten hat, die wahrscheinlich, aus dem hohen Alkaligehalt des Schlammes m erklären sind und im übrigen ein^Sisen anfällt, das unmittelbar m formstücken vergossen oder als Üaschmelseisen benutzt werden kann, fichtig ist, daß bei den kleinen Schaehtofeneiaheiten sowie wegen der latur der erzeugten Produkte das Terblaeen der Schlacke zu 'Wolle unmittelbar am Schachtofen geschehen kann, und zwar periodisch oder kontinuierlich.
Der Schachtofen kann außer mit Brikettes aus Eoh-
braunkohle und BotschlaoBL auch noch mit anderen Brennstoffen beschickt werden, beispielweise mit Koks, Kleinkoks oder
Ioksabtrieb. Itben Sotschlsmm und lohbraunkohle können die ε
Briketts auch noch Feinerise enthalten.

Claims (2)

Patentansprüche*·
1) Verfahren zur Verwertung τοη Botsclilaiioif dadurch gekennzeichnet, daß aus einem Gemisch von Iotschlsaisf Bohbraiiskohle und Mö11erzuschlägen beetehonäe Brikette im Sohaehtofen auf Ioheisen und Schlacke Terschaolseii werden and die des Schachtofen Terlasseade schmelsflüssigs Sehlacke uamittelhar zu Schlackenwolle Fsrhlasoa wird«
2) !erfahren nach Ansprach If dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Sotschlamia zusammen Feinerse brikettiert werden«

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