DEP0046922DA - Umlaufendes Gerät zum Mengen und Aufbereiten von Wurstmasse u. dgl. - Google Patents
Umlaufendes Gerät zum Mengen und Aufbereiten von Wurstmasse u. dgl.Info
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Description
Umlaufendes Gerät zum Mengen und Aufbereiten ^urstmassß und dergleichen»
Pie Erfindung betrifft ein umlaufendes Gerät zum Mengen und Aufbereiten mn Wurstmasse und dergleichen» Derartige Geräte sind
meiste wenn es sich um Menger HaMeIi1, als sogenannte SSengmaschinen im Gebrauch« Diese Mengmaschinen bedeuten mit dem Gestell^ den
umlaufenden Teilen, den Schutzvorrichtungen und allem Zubehör einen erheblichen Änlageweri, benötigen für ihre Aufstellung ziemlich viel Platz und verursachen einen gemissen Zeitaufwand zum
Reinigen« ß"o eine solche Mengmaschine aus Gründen der Sparsamkeit
oder des haummangels nicht aufgestellt werden kanns verwendet man
den in fast allen mechanischen Betrieben vorhandenen Fletschkutter
gleichzeitig als Menger und üersucht mit diesem das sogenannte
Anschaffen der fflur&tmasse zu besorgen«
Dieses Anschaffen bedeutet für den Fachmann aas richtige
Ineinander arbeit en verschiedener Fleischsorten mit Gewürzen u«s«.K>a
Der Zweck des Anschaffen® ist derteine intensive innere Bindung
zwischen den einzelnen Bestandteilen und eine gleichmässige Verteilung dieser zu erreichen» Bas sorgfältige und zweckentsprechende
Anschaffen des Wur&tgixtes ist daher für das Aussehen und die
Qualität der fürst mn ausschlaggebender Bedeutung. Vor allem
ist es wichtig, dass das ffurstgut auch dann, wenn ein zur Wurst
herstellung weniger geeignetes Fleisch, fJ. Rindfleisch, verarbeitet werden muss, im. ffurstanschnitt ein gutes Aussehen ergibt
und nicht wässerig erscheint»
Die Verwendung des Kutters zum. Mengen muss aber als Notbehelf
betrachtet werden, da der Kutter den oben genannten Anforderungen
nur in beschränktem Masse entspricht* Im Kutter wird z»B» das
grobe beigemischte FMsch Όοη den Messern üiel zu schnell feingehackt, SGdQSB man unter Umständen gezwungen wird, daß Wurst gut
schon aus dem Kutter zu nehmen, bevor dieses genügend innere Bin™
dung bekommen hat· Dies ist z*B„ notwendig, wenn bei bestimmten
Wurstsorten das grobe beigemischte Fleisch im Anschnitt sichtbar sein soll. In solchen Fällen ist man dann gezwungen die Wurstmasse vollends υοη Hand auf dem Tisch fertig zu mengen, was einen
bedeutenden Zeit- und Arbeitsaufwand erfordert»
Die Erfindung bringt eine wesentliche Verbesserung dieser Verhältnisse und üor allem eine Vereinfachung in der sorgfältigen
Aufbereitung der Wurstmasse durch ein %e ng gerät, bei meIcMm erfinäungsgemäss an einer Einspannplatte zwei oder mehrere in einer
Ebene mit dieser Platte liegende Arme gleichmässig Oerieili sitzen,
die derart geträumt nach au&sen verlaufen, dass äie eingebuchtete
Kante aes Gerätes in Drehrichtung vorne liegt* Durch die Ein
buchtung der Arme wird ein stetiges und gleichmässiges Eindringen
in das Menggui erreicht, was jedoch noch dadurch wesentlich uer
bessert wirä, dass nach der Erfindung das aussere Ende der Arme
gegenüber der Ansatzstelle an der Binspannplatie in Drehrichtung
weiter vorne liegt. Dem. gleichen Zweck dient erfindungsgemäss
das flache Profil des Querschnitts der Arme, wobei die grössere
Cuerschnittsachse in äsr Drehebene des Gerätes liegt* Dabei kann
die Länge der grossen Cuerschnittsachse des Profils der Arme
oder beider Achsen nach aussen stetig abnehmen» lh zu erreichen, dass die Arme die Bewegung äes Menggutes beeinflussen, z.B· fördern, ist äie Profilkante der Arme auf der Seite aes Ablaufs ae@
Menggutes abgeschrägt« Noch der Erfindung ist ausserdem am
äusseren Ende der Arme eine im Umdrehungskreis verlaufende Verbreiterung um etwa das doppelte der Endbreite der Arme angeordnet,
mit dem ^weck, aus diesen Teil, der sich cn der Zubringer wand
Oorbeibemegt, zum Aufbereiten und Mengen zu verwenden»
Besondere Vorteile ergeben sich aus der Erfindung dadurch, dass das Gerät ohne Veränderung der Messermeile und mit den
Mitteln für die Befestigung der normalen Kuitermsser auf dieser
!Seile befestigt werden und ohne Veränderung am Antrieb der Welle oder am Kutter selbst betrieben werden Rann.
Dadurch und durch die erfindungsgemässe Gestaltung des
Gerätes ergeben sich bezüglich Aufwand und Leistung sehr groBse forteile, die sick dot allem bei mittleren und kleineren Betrieben vorteilhaft auswirken» Da das Gerät in seiner
Herstellung einfach ist und sich au® hei starker Benutzung kam
abnützt, sodaea eine lange Lebensdauer gewährleistet ist, liegt
der Buizungsmeri weit über dem ins chaffungswert« Das erftnaungagemässe G£räi ersetzt die teuere $engmaschine in vollem Umfang
und ermöglicht e8s aus- jedem normalen FIeisckkutter - ohne jeg
liche Abänderung demselben - nur durch Austauschen gegen das
Kuttermesser, einen vollwertigen ^enger für die rasche tmd
saubere Herstellung Όοη Qualitätswurstwaren zu machen*
Die Zeichnung zeigt in. β Abbildungen ein Ausfiihrungsheispiel
des erfindungsgemässen Gerätest wobei die Abbildung 1 eine CM"
semianaichi und die Abbildungen P und J Schnitte A-B bzw« C -D
durch einen der Arme in pergrössertem Mas steh in Pfei!richtung
gesehen zeigen«
In Abh« 1 ist ein Gerät mit beispielsweise J Armen gezeigt«
Dabei ist die Einspannplatte mit 1 bezeichnet, sie dient zum Aufspannen des Gerätes auf die Kutterwelle» 2t5$4 sind die sich
an die Üin&pcnnplaite 1 ansohlt es se ride η Arme, welche gleiohmässig
im Kreis um, den Mittelpunkt P verteilt angeordnet sind und mit
der Einspannplatte im wesentlichen in einer Ebene liegen» Da® Gerät besitzt zum Aufspannen auf die Kutterwelle in der Ein spannplatte 1 eine ^mnefmung 6 mit dem kalben Sechskuni 7
und kanu mit den gleichen Befestigungsmittel?!, (Mutter und
Scheibe) wie die Üblichen Kuttermesser auf der Kutterwelle fest™
gezogen werden»
Die Platte 1 liegt mit den Armen 2,3,4 in der Drehebene
des Gerätes, deßsen Drehsinn durch einen Pfeil angedeutet ist*
Dq die Arme ebenso wie die Kuttermesser mit verhaltntsmassig
hoher Drehzahl umlaufen und für ein einwandfreies Mengen und iuf-
bereiten die Forderung besieht, dasB das Menggut nicht geschlagen wird, so verlaufen sie in die tangentiale Richtung
abgebogen nach aussen, mbei die eingebuchtete Kante 14, in.
Drehrichtung vorne liegt»
Da aas äussere %na.e der Arme, z*B. -% in Drehriahiimg
weiter Dorne liegt als die 'Ansatz£elle*an der Einspannplatie 1,
ergibt sich ein gleichmässiges Durchziehen der Arms. 2,3,4, durch
das Menggut, wobei jede :'chi ag wirkung wermieden ist? Diesem
Zwech dient auch das flache Querschnittsprofil der Arme, wobei
auch gleichseitig eine Stabilität bezüglich unerwünschter Schwingungen erreicht ist φ
Dis Formgebung der Arme dient »or allem dem Zweck,das Meng™
gut beim Durchlaufen der Arme an deren Flächen nicht su zer kleinern, sondern zu mischen und aufzubereiten» Dabei werden
die einzelnen Bestandteile des Menggutes ineinander gezwungen und durch stetiges Reiten und Drehen eins intensive Anlagerung
und innere Bindung der einseinen Teile, erreicht» An ihren äumemr
Enden sind die Arme mit Ansätzen 10>llil? versehen, die den
Zweck haben, auch das an der Wand des Behälters entlang qs-M'
führte Menggut zu bearbeiten«
Wie aus dem, Sohnittzeichwmgen Ahb. 2 and J ersichtlich,
ist die in das Menggut einlaufende Kante 14, der Arme auf der
Seite de3 Ablaufs dea Gutes, die vor der Zeichnungsebene zu
denken ist, mit einer Ähachrägung versehen* Bei einer entsprechend der Drehrichtung des Gerätes durch de Pfeile E angedeuteten Eindringrichtung der Arme in das Menggut und der Förderrichtimg F desselben, ergibt sich eine im Fördere inn wirkende
Kraft, eodass jede Stauung vermieden ist« Die Intensität des Meng ens und. Aufbereiten® kann den Osrschiedenen Fleischsorten
für die einzelnen fiuretarten dadurch angepasst werden, dass
man je nach Bedarf ein Gerät rn.it weniger oder m<$hr Armen Oerwendei. Jedoch ist es auch möglich, mit dem gleichen Gerät durch
die Bemessung der Dauer des MengOorgangea den richtigen Grad
der Aufbereitung zu erreichen«
Claims (1)
- Anspruchs1·) Umlaufendes Gerät zm Mengen und Aufbereiten von Wurstmasse und äergl., dadurch gekennzeichnet, dass an einer SinspannBoheihe (1) zwei oder mehrere Arme (2,3,4) im wßsemi*» liehen in einer Ebene mit dieser Platte, sitzen, die derart gekrümmt nach aussen verlaufen, dass die eingebuchtete Kante des Gerätes (14) in Drehricktung Oorne liegt«2») Gerät nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Enäe der Arme (8) in Drehrichtung weiter wrne ■ liegt g2s der Ansatx- (9) an der Einspannplatts (1).J«) Gerät nach den ansprächen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme einen flachen Querschnitt he$iizens wobei die grössere QwsrsQhnittsachse in der Brehehene des Gerätes liegt*4„) Gerät nach dsn vorhergehenden Ansprächen, dadurch gekennzeichnet,, dass die Länge der §rossen Qaersahnittsachse der Arme nach aussen stetig abnimmt»5«) Gerät nach den vorhergehenden Ansprächen, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Länge der kleinen Achse des ■'uerßchnitts nach aussen stetig abnimmt.6») Gerät nach den vorhergehenden ansprächen, dadurch gekennzeichnet, dass die Kante (14) der Arme auf der Seite des Ablaufs des Menggutes so abgeschrägt ist, dass eine diesen Ab^ lauf. fordernde Wirkung entsteht*7») Gerät nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet„ dass jeder Arm an seinem äusseren Ende eine im Ümlaufkreis liegende Verbreiterung (10,11,12) besitzt«8*) Gerät nach den vorhergehenden Ansprachen, dadurch gekennzeichnet, dass· das Gerät ohne Veränderung der Messerwelle eines Kutters und mit den Mitteln für die Befestigung der normalen Kuttermesser auf der Kutterwelle befestigt werden und ohne Veränderungen am Antrieb dieser Welle oder am Kutter betriehen werden kann»
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