DEP0046765DA - Unsymmetrische elektrostatische Ablenkvorrichtung für Korpuskularstrahlen - Google Patents

Unsymmetrische elektrostatische Ablenkvorrichtung für Korpuskularstrahlen

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Publication number
DEP0046765DA
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DE
Germany
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deflection
voltages
space
deflection device
plates
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hermann Dr. phil. habil. Marloffstein über Erlangen Hinderer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Siemens u*d Halake München,den
Aktiengesellschaft Dienerstxasse 15/16
PA 9/530/13I
angemeldet zum. : Patent und GMH
Elektrostatisebe Ablenkvorrichtung für KorpuskularstrahljaShirene
Die Erfndung betrifft eine unsymmetrische elektrostatische Ablenkvorrichtung für Kerpuskularstrahlen und hat insbesondere Bedeutung für Elektronenstrahlröhren.Fernsehröhren und dergleichen. Es besteht dabei die Aufgabe, in einer Strahlanordnung zwei Ablenkungen in zueinander senkrechten Richtungen vorzunehmen und dabei die beiden Ablenkfelder so zusammenzusetzen,dass den Spannungen proportionale Ablenkungen entsprechen«
Ee ist bei Ablenksystemen für die genannten Zwecke günstig,wenn die beiden Ablenkelemente für die aufeinander senkrecht stehenden AbleBkrieatungen sich an ein- und derselben Stelle befinden, z.B. sich räumlich durChdringen eAuf diese Weise gelingt es,die Ableakempfindllchkeiten genau gleich und die Ablenkungen in beiden Richtungen auch hinalohtlich der Auslenkschärfen voneinander unabhängig zu mach en. Man hat dann bei räumlicher Durchdringung beider Afe^ lenkelemente nur noch den Ausgangspunkt des ElektronenstrahlbAndels imd den Ort der scheinbaren Abknickung des Bündels zu berücksichtigen,wenn man die Abbildung verfolgt. Bei den üblichen Anordnungen mit hintereinanderliegenden Ablenkeinrichtungen für die beiden zueinander senkrechten Ablenkungen müssen drei verschiedene Punkte beobachtet werden« Es ist daher schon versucht worden,von der üblichen Bauart der hintereinanderliegenden Ablenksysteme abzugehen und die Ablenkungen in den beiden Richtungen an derselben Stelle vorzunehmen, zumal dadurch noch der Vorteil entsteht, dass die Bau— länge der Elektronenstrahlröhre kürzer gehalten werden kann. Es ergkben sich aber bei einer solchen Anordnung Schwierigkeiten. Die dabei auftretenden Bildverzerrungen waren so gross,dass nur ganz geringe Auslenkungen des Elektronenstrahles ausnutzbar waren. Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt.
Die Erfindung besteht darin.dass ein zusammengesetztes Ablenkfeld mit einer für die beiden Ablenkspannungen gemeinsamen,vorzugsweise auf Hull-PotentIal liegenden Ablenkelektrode vorgesehen ^indi, die aus zwe!,einen Winkel von etwa 90 Grad bildenden Flächen besteht, welche zum Ablenkraum und dem durch die beiden Ablenkspannungen gebildeten Feld hin einen Winkel von etwa 270 Grad bilden.
Als Abschlussebene kann eine Widerstandsflache vorgesehen sein, an deren Aussenkanten die beiden Ablenkspannungen angelegt sind» Von den Endkanten der Widerstandsfläche aus können vorzugsweise ebene Ablenkelektroden parallel zu den für die beiden Ablenkspannungen gemeinsamen Ablenkelektroden angeordnet Sein eAnstelle eines Abschlusses durch eine Widerstandsfläche kann der Ablenkraum auch so gestaltet sein, dass zwei tob den beiden Ablenfegil spannungeVTpo tent ial—bedingte- Ab lenkplatten vorgesehen, sind Möbel ausserhalb des Ablenkraumes-diese Platten parallel oder auch gegeneinander bezw.auseinander-gekrümmt ausgebildet sein können.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen anhand der Zeichnung näher erläutert werden« Die Zeichnung zeigt Ausfuhrungsbeispiele fur die Erfindung in schematischer Darstellung der für die Erfindung wesentlichen Teile. Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht,bei der das für beide Ablenkspannungen gemeinsame Potential geerdet ist, und mit den Ahlenkblechen 1 und 2 in Verbindung Stehte Die Blech© 1 und 2 sind als ebene Flächen ausgebildet, die im reohten Winkel zueinander stehen« Der Ablenkraum ist durch die Widerstandsfläche 3 abgeschlossen, an deren Aussenkanten 4 und 5 die beiden Ablenkspannungen über die Anschlüsse 6 und 7 angelegt werden» An den Kanten 4 und 5 sind die aus gut-leitendem Material bestehenden ebenen Flächen 8 und 9 angelegt,die parallel zu den Platten 1 und 2 verlaufen.
Der Kathodenstrahl, der durch die Pfeile 10 angedeutet ist,gelangt ▼or dem Durchpassieren durch die eigentliche Ablenkvorrichtung durch eine Blende 11, die zweckmässig auf einem mittleren Potential der Strahleintrittsstelle in die Ablenkvorrichtung liegt.Dieses Potential kann durch Abgriff an dem Spannungsteiler 12 erzeugt werden. Es ist aber auch möglich, die Widerstandsfläche 3 unmittelbar als Spannungsteiler zu verwenden»
Jm Gegensatz zu demAusfuhrungsbeispiel nach Figur l,bei dem als Abschlussebene eine Widerstandsfläche vorgesehen ist,sind in den folgenden Ausfuhrungsbeispielen die Hess-Spannungen nur kapazitiv verbundene Jn den Figuren 2 bis 5 sind wiederum die Ablenkplatten 1 und 2 3m rechten Winkel zueinander angeordnet und bilden mit ihren Flächen zum Feld hin einen Winkel von 270 Grad« Die Flächen 8 und 9 sind in Figur 2 bis auf einen gewissen. Abstand zueinander geführt ,während bei Figur 3 zwei parallele ebehe Flächen 13 und 14 angewinkelt sind. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 4 kommen hier zwei auseinander» gebogene Flächen 15 und 16 und bei dem Ausführungsbeispiel nach Fige5 zwei zusammengebogene Flächen 17 und 18 zur Verwendung.
5 Fig.
9 PAe

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Ie Unsynmietrische elektrostatische Ablenkrorrichtung fur Korpuskularstrahlen, insbesondere für Elektronenstrahlröhren^, mit an der gleichen Stelle erfolgender Strahlablenkung in zwei senkrecht zueinander liegenden Richtungen,dadurch gekennzeichnet, dass ein zusammengesetztes Ablenkfeld mit einer für die beiden Ablenkspannungen gemeinsamen,vorzugsweise auf Null-Potential liegenden Ablenkelektrode vorgesehen ist,die aus zwei, einen Winkel von etwa 90 Grad bildenden Flächen besteht, die zum Ablenkraum und dem durch die beiden Ablenkspannungen gebildeten Feld hin einen Winkel von etwa 270 Grad bilden«
    2· Ablenkvorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass als Abschlussebene des Ablenkraumes eine Widerstandsfläche vorgesehen ist, an deren Aussenkanten die beiden Ab«. Ienkspannungen angelegt sind»
    3, Ablenkvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, dass vor der Ablenkvorrichtung eine Blende angeordnet ist, an der ein durch Spannung stellung aus den beiden Ablenkspannungen gebildetes Potential liegt.
    4« Ablenkvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,dadurch gekennzeichnet, dass an der Widerstandsfläche das Potential für die Blende abgegriffen ist.
    5. Ablenkvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4,dadurch gekennzeichnet, dass an den Endkanten der Widerstandsfläche vorzugsweiseebene Ablenkelektroden parallel zu den für die beiden Ablenkspannungen gemeinsamen Ablenkelektroden angeordnet, sind,
    6. Ablenkvorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,dass
    der Ablenkraum durch^zwei^on den beiden Ablenkspannungen, po« ,Jpntiel^bedingten^ Ablenkplatten gebildet ist, „
    7. Ablenkvorrichtung nach Anspruch 6,dadurch gekennzeichnet,dass die Ablenkplatten parallel zu den für die beiden Ablenkspan·* nungen gemeinsamen Ablenkelektroden angeordnet sind»
    8» Ablenkvorrichtung nach Anspruch 7,dadurch gekennzeichnet,dass die beiden Ablenkplatten ausserhalb des Ablenkraumes parallel verlaufen,
    9. Ablenkvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet ,«läse die beiden Ablenkplatten ausserhalb des Entladungsraumes konkav oder konvex gekrümmt sind,,

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