DEP0045731DA - - Google Patents

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DEP0045731DA
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Patentanwalt Dr.-litfl.S. Eichrnberg lo· Juni 1949.
DÜSSELDORF
Cecil1ena!i*s 7S *«* 23732
Pfeif er k Laugen KoIn1 Ilsdorf (BhIA).
tob
lach einem älteren Vorschlag der Anmelderin ist eine bekannte, aus einem oenlirecht stehenden Vorextraktor und einem diesem aachgeschaltoten und alt ihm durch ein Betonrohr verbundenen zweiten Eztraktionstunn bestehende Einrichtung mm. Extra* hieren von Ölen und Fetten dadurch sum kontinuierlichen Auslaugen von Zuckerrübenschnitseln brauchbar geworden, daß äps m extrahierenden Zuckerrübenschnitael den Vorextraktor unterhalb des Spiegels its ablaufenden Hohsaftes unter Druck zugeführt werden und m&r entgegengesetzt sur Drehrichtung ά&ζ Schnecke des Yorestraktors und tangential oder einseitig aus der litte des ExtraktorquerschnittB. Dabei geschieht die Aufgabe der Suckerrübenschnitzel durch eine Förderschnecke, der sie iwreh eine Aufgabe und einen Füllachlot zulaufen, lit diesen Maßnahmen gelang ee, dl© Schwierigkeiten m überwinden, die beim Auslaugen ταα Zuckerrilbangohnitaeln in der bakannten Uorrlofatmag
auf traten, iaB tie Scimit^el mxr sehr iinglaielÄilu la Zuiüiirungsturm eingezogen wurden« Es ergaben sich nänlich hin dahin bei größeren Turmdurohniessern imaer wieder unerträgliche ^chwanlcungen, weil sich mit untersohiedliaher Schnitselbe schaff enhe it &QT Einsug verminderte oder erhöhte, oder die über Mm Einzug ruhende Schnitselßäule größer oder kleiner wurda, Auch änderte sieh der Einsug mit eiern Ausmaß der Saftabführung, da τοπ ihr 4er Auftrieb &m ä©n Sotoitaela ©ntgegeaströiaeaaeÄ Saftes aWiäagig ist»
Diese Lbeletanae ließen sich nun dinxh don Vorschlag der ,uimelcierin beheben, die Zuckerrübenscriiiitsei unterhalb des Spiegels das ablauf enä©a fioksaf tes unter Druck in den Torextraktor einsufuhren. Erst mit dieser Anweisung gelang es, tie Zufuhr der ZuckerrübenschnitEel gleichmäßig: eu gestalten, so daß der
lc··'$·1949« "förricshttmg gum Auslaugen toe H
#ft
einmal tinges teilten Ixtraktionsflüssigkeitsmenge die richtige leüge an SchnitJäjjaass© stets ©ntspricht« Das richtig© und immer gleichbleibend® Terhältnis ?on Flüsstgkeitsmeagei Schill tselmenge ist aber für ä@n itrtssh&ftlieheB Betrieb der Auslaugeanlage ?on entscheidender Bedeutung, weil da?on der Auslaugungsgrad und die 2uckeraiis beute abhängt·
Die vorliegend© Erfindung stellt nun auf dem von der Anaelderin begangenen feg© einen weiteren entscheidenden Schrit dar, indem jetzt Torgeschlagen wird, die Zufuhr der Zuckerrüben schnitzel dem Turminneren des Yorextraktors aentra! durch die <8o Hohlteile ausgebildet© Welle der großen in dem Vorextraktor laufenden Ixir&ktionssehneeke MmtfUhren dergestalt, daß die Schnitzel ttber eine Durchbrechung in der Schneckenhohlwelle, di* dabei gwangsläufig die gleich© Drehbewegung wie die Sxtraktions· schnecke macht» fortlaufend den Gang dieser Schnecke züge* bracht werden* Da der Weg der Schnitzel tor ihrer Einführung in die Hohlwelle bis zum Sintritt in die große Extraktionsschnecke in sich geschlossen gestaltet «erden kann» wird die Unterdruckeinführung der Schnitzel in den Extraktionsturm völlij siangsläufig gestaltet* Damit ist aber auch jetzt ein absolut gleichmäßiger Einzug der Schnitzel gewährleistet. Um den Bonsai t aus dea obersten Schneckengang der groBen Ixtraktionsschnecke getrennt von den Schnitseln austreten zu lassen, ist es nur notwendig* diesen obersten Schneckengang gan£ oder teil-Tieise am lochen oder mit abgedeckten Durchbrüchen su tersehen, gegebenenfalls sogar mit Siebeinsätaen sa belegen. Dadurch und durch die zwangsläufige Führung der Selmitael ist mm auch der bisher übliche Siebseiher überflüssig geworden.
Is empfiehlt eich« den ersten G-ang der großen Ixtraktionsschnecke des Torextraktors erst etwa einen Meter unter dem Hohsaftspiegel beginnen zu lassen. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß der Flüssigkeitsdruck ausreicht, um die in den Hohlräumen zwischen den Schnitzeln befindliche Luft zu verdrängen, und swar bereits in deöi zentralen ^führungsrohr, so daß ein reisea Schnitsel-Saftgemisch dem eigentlichen Schneckengang zugeführt wird, Die Yerirängung der Luft wird noch vollkommener wexm mn den Scimitgeln 0chon auf ihrem feg durch die Hohlwelle
Ιο*6.1949· "Vorrichtung mm Auslaugen τοη f ##*
der großen Extraktion^sohnecke Kohsaft zuführt. In dem Fall kam der Abstand dsss ersten §ang©s torn fiahaaftsfiegsl verkürzt werden, wodurch dann auch noch Eztraktionsraum gewonnen wird*
Mit der Vorrichtung mm Auslaugen τ©η Sußkerrfibenscimltseln nach dieser Erfindung, die eine unbedingt gleichmäßige QBd ToUkoEUMB© Verteilung d©r guckerriibensehnit&el beim Kinzvg in des Toitxtraktor gewährleistet und damit auch 4as stets gleichbleibende Verhältnis τ on Flüssigkeitsmenge : Schnitseimenge, wird Hai Auslaugen im besonderen IaBd wirtschaft lieh, indem der Auslaogungsgrad und die 2ucI:erau«beutG sich ^&gmiZh&r früher sprunghaft ©rhöhen*
Im i®r ^eiehnmg lit di© Verrichtung mm Auslaugen ton 2uckerrübensöüEit£ela nach di&ier Erfindung in einen Auaführungsbeispiel dargestellt# imd Mar seigti
1 den Aufbau der Ixtraktioasaalage im Sehema»
2 ist @ia MngBschnitt durch den olaeren feil d@s Ver@xtraktars, su dam
,jj tinen Querschnitt nach der Linie A-B darstellt.
Die Anlage 2um Auslaugen ?en Zuckerrübenschnltgeln nach der Erfindung besteht aus den beiden extrakt ions türmen 1,2» die durch das Bodenrohr 3 miteinander verbunden sind« So* wohl in den fortxtraktor 1 als auch in dem anderen Extraktions· turm 2 lsufsn »ei Schnecken 3#4· Sem Vorextraktor 1 werden dl« Zucktrrübeaschnitsil «rfindungsgeuaäß über den Trichter 5 aufgegeben» Di® Ixtraktionsflüsaigkeit wird dem anderen Extraktion© turm durch d©a lohrstutaan 6 sugeführt« Während die Seimitsei im Vorextraktor 1 nach unten «andern und dsn Estraktor 2 durch den Auslauf T verlassen, läuft der ßohsaft mm dem Auslauf 8 frei ab*
lach der Erfindung 1st di© Welle der großen» in dem Vorextraktor bewegten Extraktionssöhnecke 5 als Hohlwell® 9 ausgebildet» in die der Stutzen Io des Scimitselaufgab®trichtern 5 sondet# in einer Durchbrechung 11 der Hohlwelle ist ein© Umführung 12 angeschlossen« die die Schnitzel nach dia Austritt aus der Hohlwelle in den Sohneokengang der großen Istraktionsschneek© umlenkt* X>i© !»urcfece-eämig 11 dar Hohlwelle liegt an· terhalb des Saftapiegels·
1ο»6,1949· "Torriehtung mm Auslaugen ton ♦ ♦♦**
la eier Hohlwelle 3 der großen Extrakt ions schnecke wegt eich ©i&a Fördeiv wa& Dosierschnecke 15» öle die Zufuhr der Sohnitsel twangelSufig gestaltet» Der iatrleb der gr©ßsa Sstraktiüassofan&eke geseiiieht über eis 2aharaä 14f äas bei 15 gelagert istf
5 seigt die lialeabing der aus der EoklieH© 11 2uökerrübenscbnit2el gegsa dea Gang der Schnecke 3· kabel Ist es zweckmäßig» dea ©terstea Sßtoeckeagaag gsas teilweise zu lock@at eit abgede&taa Bnrchbrüchea zu oder eegar mit $iebeiaaätjs§a mx besetzent am eine sauber© Toa Scimitzelrt und Bc&saft ζϊι bewirken« die dann bifher dasu aotweadigea Slebs^iiüer eatbeJarlich

Claims (4)

Ιο,6*1949* "Vorrichtung zum auslaugen Heiler & I*aflgen Kola, Iladorf (Bald)« Patent ansprilclie 8
1) Vorrichtung gun Auslaugen vom Zusk©rrüb©ssciinitgeliif besteaesd aus einem Vorextrakt®r und eine» diesem n&chgeschaltetea, mit ihm durch ein Bodenroiir verbundenen zweiten tztraktioriBturm, in dem ©ich, wi© la Voreac traktor* eine Schnecke dreht, dadurch gekennzeicimetg daß die Walle der im Torextraktor befiadlißhen Ixtraktioagsohatcke mm Zwecke der zentralen Zufuhr der zu extrahierenden Zuckerrübensoindtsel als Hohlwelle (9) a»sge~ bildet und mit einer Diirehbreohung (11) unmittelbar Tor dsm Siiitritt In den erstes feag der Extraktioasichneeke aüsgestattet ist# ma die sieh eiae iiiafühmag (12) aasohlieBtt die die 2wai3§släufige EiBfüiarung der Schnitzel ia die Gänge der Ixtraktionsachaaeolse (5) sichert»
2} ITorriahttHJg aach inspruoli lt dadurch gekenn2©iGhaetf daß die wisoheß dem DurchbriiGh CIl) Äer Hohlwelle (9) uad dem ersten &aag der Ixtraktiöassclmeto i5) aage ordnete Umiüimtag (12) geselilossaa ausgebildet 1st»
3) Vorrichtung xiä&h den Ansprüchen 1 und 2f dadurch gekennzeichnet! ä&S die Hohlwelle (9) ait einer Schnecke (13) ausgestattet ist» die die durch den Stutsea CIo) des Aufgabe trichtere (5) la die Hohlwelle eintretenden Sueksrrütensoimitsel fördert und deren Drehisaiil regelbar 1st»
4) Vorrichtung nach deß Issprüahen 1 bis 3f dadurch gekeimaeicimet, daß die Hohlwelle (9)f die umführung (12) und der oberste Sckneokengaag ait Siebeinsätsen versehen sind sum 2weoke der Trennung der Schnitsel Ton Luft und Saft.

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