DEP0045060DA - Vorrichtung zum Fördern von Schüttgut. - Google Patents
Vorrichtung zum Fördern von Schüttgut.Info
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Description
F.I.Smidth ft Co. A/S. Kopenhagen K. Vestergsde 33·
Vorrichtung gum Fördern
vom #t
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8
Die Erfindung bezieht eich auf eine solche Art von Vorrichtungen zum Fördern von Stoffen
in lösen Maesenf bei welcher das Gut über ein feststehendes Gestell durch FBrderglieder befördert wird, welche über dem Geetell hin und her
gehen. Gegenstand der Erfindung ist, eine verbesserte Form einer solchen Vorrichtung zu schaffen,
wie sie für viele verschiedene Zwecke gebraucht werden kann. Beispielsweise kann die Vorrichtung gebraucht werden, um Material aus einem
Silo am entnehmen und es einer Maschine oder einem anderen Förderer zuzuführen. Einige Stoffe
müssen während der Förderung einer physikalischen oder chemischen Behandlung unterworfen werden,
wobei oft ein Gas durch sie durchgepresst wird. So z.B. müssen Zementklinker gekühlt, Zementrohstoffe vorerhitzt oder Zement während der Förderung
gebrannt werden, wobei Luft oder andere Gase durch das Material gepresst werden, um die Kühlung,
Erhltzung oder Brennung zu bewirken. Andererseits werden manche Fördervorrichtungen auch al ar Gas-ίliter gebraucht, wobei staubhaltige Gase durch
das Material gesaugt werden, während dieses gefördert wird, sodass der Staub im wesentlichen
aus den Gasen dadurch entfernt wird. Das Ziel der Erfindung besteht.im besonderen darin, einen
Flrderapparat zu schaffen, welcher geeignet für die Verwendung bei allen solohen Verfahren let,
wobei ein Gas durch das Material durchgeleitet wird.
Bei eimer bekannten Vorrichtung der in Rede stehend®» Art ist das Sestell geneigt, sodass das
Material darauf gleitet, wenn die Heibung zwischen dem Material und dem Gestell durch die Wirkung der
Förderglieder während ihrer Vorwärtsbewegung überwunden wird. Bei einer eolohen Vorrichtung"feesteht
die Gefahr dee unkontrollierbaren Gleitens des Materials, besonders wenn ein Gas e Iiurohgeschickt undS-e-e dadurch teilweise in einen
fliessenden Zustand versetzt wird. Unkontrollierbares Gleiten ist sehr nachteilig und Veranlassung
zu vielfachen Übelständen, Weiterhin 1st bei der bekannten Vorrichtung das Material geneigt, sieh,
zwischen den Iordergliedern und dem Gestell festzusetzen.
Gemäss der Erfindung gleiten die Fördergüter über das Gestell und werden in enger Berührung alt
ihm gehalten. Die Glieder und das Gestell sind mit komplementären Gleitpberflächen versehen, und infolge des angewendeten Drucke zur Erzielung der
engen Berührung ist die Gefahr, dass Material zwischen die Gleitflaöhen gelangt und Festsetzen verursacht, erheblich verringert. Die Förderglleder
besitzen die Form eines Ke oder dergleichen, sodass sie das Material vor sich her bei ihrer
Vorwärtsbewegu^geohieben aber te e bei ihrer Rückwärtsbew^|^^nfett^c%gieiten. Bei der Verwendung solcher Fördermittel kann das Gestell
horizontal gemacht werden und die Gefahr des unerwünschten Gleitens des
Materials ist beseitigt.
Vorzugsweise werden die Förderglieder mit dem Gestell durch Federdruck in Berührung gebracht.
Dies kann vorteilhafterweis© durch Druck ergänzt werden, welcher von der Bewegung der Förderglieder
entlang des Gestells nach vorn resultiert. Zu diesem Zweck können die Vorderfläohen der Förderglleder nach rückwärte von der Senkrechten zur
Fläche des Gestelle geneigt sein, sodass der Druok des Materials gegen diese Flächen eine Komponente
besitzt, welche die Glieder in Berührung mit dem Gestell hält.
Bi« bevorzugte- Ausbildungsform der Vorrichtung nach der Erfindung soll Jetzt "beispielsweise
an Hand der Zeichnungsn beaehriebea werden« Es stellen darι
Figur 1 einen senkrechten Schnitt' durch einen Teil der Vorrichtuagi
Figur 2 einen senkrechten Schnitt durch eine Tollständige Vorrichtung9 während si©
aur Kühlung von Zementklinkern benutzt viird,
figur 3 einen Querschnitt nach Pigur 2, in ihrem linken Seil gemäss Linie
III-III und in ihrem rechten Teil gemäss Linie III'-III».
Bach Figur 1 ist ein feststehendes horizontales Gestell 1 mit bearbeiteten Gleitflächen 2
versehen, über welche höhle Förderglieder hin und her gehen. Das Gestell 1 ist mit Öffnungen ausgerüstet,
die gross genug sind, um Gas durchzulassen und es in und durch das Material zu leiten, aber
klein genug, um das Durchfallen des Materials durch sie eu verhüten. Diese öffnungen sind in den
sich sifisohen den bearbeiteten Flächen 2 befindlichen Teilen des Gestells angebracht. Die FKrderglieder
si^d auf ihren Unterseiten offen und bestehen aus einer Vorderwand 3, einem MlttelstUok
5 und einer Hinterwand 7, welche Teile durch Hippen 4 und 6 und durch nicht dargestellte Seltenwände
verbunden sind. Die Wand 3 stellt eine nach hinten geneigte Fläche darf welche, wenn
das Glied sich nach vorn, das ist auf Figur 1 nach links, bewegt, das Material vor sich her schiebt.
Die Wand 7 wirkt wie die Spitze eines Keila und befähigt das Glied, rückwärts durch das Material
eu gleiten, ohne dies^lm wesentlichen Umfange mitzunehmen. Anstelle der Verwendung von Gliedern
mit genau der dargestellten Form können auch andere Glieder verwendet werden, welche von vorn nach
hinten entweder in der Höhe oder in der Breite oder in beiden Spitz zulaufen.
Jedes Förderglied liegt über einem Loch 8 im Gestell und 1st durch dieses Looh mit einem durch
einen nicht dargestellten Antrieb bewegten Hahmea verbunden. Der Rahmen besteht aus Längsholmen 15»
die mit zwei Querholmen 18 verbunden sind, welche ihrerseits an swei Längsholme» 19 angeschlossen
sind» Diese Holme 19 liegen auf Bädern' 20, welche
getragen werden, dojdass das ganze Holmengertlst in der Längsrichtung auf diesen Rädern hin und her
gehen kann« Bs wird durch eine Welle 27 angetrieben, welche von Lagern 28 getragen und um ihre Achse hin
und her gedreht wird mittels des erwähnten Antriebs über einen Arm 29» welcher am Ende der Welle befestigt
ißt. Die Welle 27 besitzt zwei fast auf ihr verkeilte Arae 24-, von welchen Jeder gegabelt ist, um eine
Rolle 26 auf Sunehraenil die auf einem Scharnierzapfen
25 getragen wird und zwischen zwei an der Unterseites eines Holms 19 gesicherten Plattgn^
2j^gelegen ist. Wenn die Welle hin und her -geh*, ygjfaSht daher der Eingriff der Rollen 26 mit
den Platten 23 das Holmengerüst zun Hin- und Hergehen.
Die Förderglieder sind alle durch zwei Bolzen 10 mit einem der Holme 15 verbunden» Jeder
Bolzen 10 geht durch eine Lochplatte 11, welche an einem Querglled 12 befestigt ist, das seinerseits von dem Holm 15 getragen wird. Auf der Unterseite des Holms 15 befindet sich ein weiteres Querglied 13, ebenfalls mit einem Loch versehen, durch
welches der Bolzen 10 geht. Zwischen dem Querglled
13 und Muttern 17 auf dem Bolzen 10 sind eine Feder
14 und eine Stütze 16 angeordnet. Jedes Förderglied wird in dieser Weise gegen die ^leitflächen 2 mittels
der Bolzen 10 In nachgiebiger fels© angepresst» Liese Konstruktion erlaubt Änderung des
Druckes zwischen den gleitenden Flächen und gibt die Sicherheit, dass die gleitenden Flächen wirksam
gegeneinander drücken.
Wie in Figur 3 dargestellt, sind mehrere zueinander parallele Holme 15 vorhanden, von welchen
jeder eine Reihe 30 von Fördermitteln In der eben beschriebenen Art trägt.
Weaa die PSrderfflittel ia der durch den Pfeil in Figur 1 angedeuteten Richtung bewegt werden, wird jede
land 3 das Material nach 150m schieben und die ganze MaterxaLechieht au£>"{Jeetell 1 wird in Sichtung des
Pfeile nach vorn bewegt waa^e^u Da die Wand 3 nicht senkrecht zum Gestell-J-Sf" sondern
eine leichte Neigung nach hinten besitzt, hilft dae teterial selbst das Förderglied gegen die
Gleitfläche 2 zu drücken. Während der Rückwärtsbewegung des PBrderglieds wird die Hinttrwand 7
unter das Material geschoben, welche* daher mit dem Förderglied nicht naoh hinten geschoben, sondern
nur ein wenig aufwärts gehoben wird. Daa Gestell kann in der Klehtung der Bewegung des MaterialB
oder in der entgegengesetzten geneigt sein, aber im allgemeinen ist die horizontale lage de®
Gestells bevorzugt.
Da die gezeigten yörderglleder hohl und an der Unterseite offen sind, sind die Glelffltichen
der iörderglieder klein und infolgedessen fest gegen die Gleitfläche» des Gestelle an allea
Punkten angedrückt.
Figur 2 zeigt eine zur Kühlung von Zementklinker η gebrauchte Vorrichtung, über dem Gestell
befindet sich ein Gehäuseversehen mit einer Irennwand 36, Gasauslässen 33 und 34, einer
Zufuhrrutsche 32, einer Trennwand 31 und einem Klinkerauslasa 35· Unter dem Gestell ist eine durch
die fände 21 begrenzte Kammer, zu deren Innern Kühlluft durch Einlass 37 zugeführt wird. Vor dem
Gestell 1 befindet sich eine perforierte Auflage 39, welche den Abschluss eifener alt Einlass 38
versehenen Ksnrner 40 bildete
Beim Betrieb dieses Kühlers werden die he Im sen Klinker durch die Rutsche 32 zugeführt und üher
die Auflage 39 ausgebreitet« Die Förderglieder bringen sie dann Uber da^Gestell 1 zum Auslass
35. Zur gleichen Zeit wird Kühlluft durch die Einlasse 37 und 38 in die Kammern unterhalb des Gestellt
1 und der Auflage 39 eingeführt. Die Kühlluft geht dann durch Auflage 39 und Gestell 1 aufwärts
und durch die Klinfcerschicht. Die Trennwand 36 ermöglicht, den Teil der Kühlluft, welcher duroh.
ei ie hei säen Klinker am stärksten erfa.it st wurde, durch den Kiinal 33 zu führen, schass er für die
Feuerung des Brennofens benutzt werden k&n% währen« der kältere fell der Kühlluft durch den Auslass
34 abgeführt wird. Die Kühlluft geht duroh die Durchlässe im Gestell 1 und ferner durch die öffnungen
8 in den Gleitflächen 2 zum Innern der Fördermittel und von dort durch die Spalten zwischen
den Rippen 4 und € in die umgebende Material-Schicht, Pie getrennte Luftströmung aus Kaamer
40 durch Auflage 39 veranlasst plötzliche Kühlung der au a dem Ofen kommenden he iesen Kiinkert Eine
gleiohmässige Verteilung der Klinker auf der Auflage kam durch Anordnung von Verteilungsmittein
in der Rutsche 32 bewirkt werden, sodass der Klinkerfluss zuerst ein Verteilungsglied trifft
und in zwei Ströme unterteilt wird. Jeder dieser Ströme trifft ein anderes, weiter unterhalb in
der Rutsche angeordneteβ verteilendes Glied und wird seinerseits wiederum In zwei Ströme aufgeteilt
usw. Auf diese Weise kann der Klinkerstroia des Gestell in der gewünschten 2ahl von
gleichmäesig über die Breite des Gestells verteilten Strömen und ohne Verstopfen der Rutsche 32
sugeführt werden,
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Fördern von Stoffen in losen. Massen über ein Gestell, bei welcher das Geetell
feststehend ist und die Förderglieder über .se3 hin und her gehen, dadurch gekennzeichnet, dass die
Fcrderglieder über das Gestell gleiten und fest an das Gestell angedrückt werden, wobei Glieder
und Gestell mit komplementären Gleitflächen ausgerüstet sind und die Förderglieder die Gestalt
eines Keile© oder dergleichen besitzen, Ec^dass sie das Material bei Ihrer Vorwärtsbewegung vor
sich her,echieben, aber bei ihrer Rüekwärtsbewegun 
2. Vorrichtung nach Anspruch !,wöbei die Vorderflächen der Pfederglieder rückwärts geneigt von
der (Senkrechten zur OberflSclie des Gsatslls sind, sc^aya der Bruck des Materials gegen diese
PlGeliea eine die &li«der in Berührung mit dem Gestell zwingende Komponente Isesitat *
3· Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, wobei die förderglied« Uber Xst§e.;er jj» Oestell liegen
iind durch diese Löcher mix einen hin und her gehenden i.atriebs^echanismus verbunden sind.
4. Vorrichtung nach einen der vorhergehenden
AnsjE1Iiehei *«obsi die Förderglleder höhl und mt
der Iintereelte offen sind unä die unteren Eanten ihrer wände in gleitender Berührung mit dem
Gestell stehen®
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Anspräche , wobei die Federglieder durch Federdruck
alt dea Gestell in Berührung gehalten sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Anspru· che, ViObei das Gestell oder die Fbrderglieder
oder beide mit CSffnwigen veraenen Siadf weich© gross genug sind, um Gas cLnrehzulassen n»d in
und durch due »aterial zu leiten, aber klein genug, um das Durchfallen von Material durch sie
zu verhindern»
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die obere Fläche dee Gestells
horizontal ist.
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