DEP0045015DA - Rohrsystem für Wärmeaustauscher - Google Patents
Rohrsystem für WärmeaustauscherInfo
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Description
Es ist bei Wärmeaustauschern oder ähnlichen Apparaten normaler Bauart üblich, die Rohre in Rohrböden einzuwalzen oder einzuschweißen. Um die erforderliche Festigkeit zu erreichen, darf die Teilung, d.h. der Abstand von Rohrmitte zu Rohrmitte, nicht zu gering gehalten werden, da sonst die Befestigung der Rohre im Rohrboden nicht einwandfrei durchgeführt werden kann. Die Teilung beträgt gewöhnlich etwa das 1,2- bis 1,4-fache des äußeren Rohrdurchmessers. Eine solche bekannte Anordnung zeigt die Abb. 1. Sie lässt ohne weiteres erkennen, dass bei ihr der Raum recht schlecht ausgenutzt wird.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine bessere Raumausnutzung zu erzielen. Erfindungsgemäß werden zu diesem Zweck die Rohre an ihren Enden, z.B. durch Aufdornen, so ausgebildet, dass die Rohrenden Querschnittsformen erhalten, die es ermöglichen, sie ohne Zwischenräume aneinanderzusetzen. In dieser Lage werden die Rohre an ihren Enden miteinander verschweißt. Von den sich hier bietenden Möglichkeiten hat sich die Verwendung eines Querschnittes in Form eines regelmäßigen Sechsecks als besonders vorteilhaft erwiesen. Ein solches Ausführungsbeispiel ist in der Abb. 2 dargestellt. Sie zeigt, wie die Abb. 1, einen Blick auf die Rohrenden, die Sechskantform besitzen und wabenförmig zusammengestzt sind. Jedes Rohrende (mit Ausnahme der außen liegenden) wird also auf seinem gesamten Umfange von benachbarten Rohrenden berührt. So können die Enden der einzelnen Rohre ohne Schwierigkeiten miteinander verschweißt werden.
Die Verwendung eines besonderen Rohrbodens erübrigt sich. Die mit einer solchen Anordnung erzielte Raumersparnis wird besonders deutlich aus den Abb. 3 und 4, die Längsschnitte durch die Rohranordnungen zeigen, und zwar in Abb. 3 für die bekannte Ausführungsform nach Abb. 1 und in Abb. 4 für das erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel nach Abb. 2. Es ist erkennbar, dass bei diesem die Abstände a zwischen den Rohrwandungen b wesentlich geringer sind. Dadurch können z.B. bei Ammoniakverdampfern etwa zwei Drittel des Ammoniak eingespart werden. Die aufgedornten Rohrenden berühren sich bei c und sind hier miteinander verschweißt. Wie ein Vergleich der Abb. 1 und 2 weiterhin erkennen lässt, werden auch die Dimensionen des Gehäuses h der gesamten Anordnung wesentlich geringer.
Die erfindungsgemäße Ausbildung und Anordnung der Rohre ermöglichen auch eine in mancher Beziehung vorteilhaftere Ausbildung der Umkehrkammern u. Bei den bekannten Ausführungen (Abb. 3) war es üblich, den Deckel d mit den Trennwänden der Kammern (oder Rippen) e zu verschweißen oder beide in einem Stück zu gießen. Dieser Deckel wurde dann unter Zwischenlage von Dichtungen f auf das Rohrsystem aufgesetzt und mit diesem bei g verschraubt. Er berührt den Rohrboden nur mit den Schmalseiten der Trennbleche, und die an diesen Stellen angebrachten Dichtungen f mussten, damit sie die Rohröffnungen nicht verdeckten, ebenfalls sehr schmal sein. Es bereitete deshalb erhebliche Schwierigkeiten, diese Dichtungen so anzubringen, dass sie auch einen sicheren Abschluss der Umkehrkammern gegeneinander ergaben.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung werden die Trennbleche (Rippen) e direkt an die Stellen der Rohre angeschweißt, an denen diese am äußersten Rand der Enden miteinander verschweißt werden (Abb. 4). Die Rippen werden so bemessen, dass ihre freien Schmalseiten k und die des Gehäuses in einer Ebene liegen. Auf diese wird nun eine geschlossene Dichtungsscheibe f gelegt, die mittels eines planen, bei g mit dem Gehäuse verschraubten, Deckels d auf die Schmalseiten des Gehäuses und der Rippen gepresst wird. Auf diese einfache Weise wird eine absolut sichere Abdichtung der Umkehrkammern u gegeneinander erzielt, und die Verwendung eines scheibenförmigen Deckels ohne jedes besondere Profil bedeutet ebenfalls eine wesentliche Vereinfachung der Herstellung.
Claims (4)
1.) Rohrsystem für Wärmeaustauscher oder ähnliche Apparate, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel laufenden Röhren an ihren Enden eine solche Querschnittsform besitzen, dass sie mit diesen Enden lückenlos aneinandergefügt werden können und dass die sich berührenden Ränder der Rohrenden miteinander verschweißt sind.
2.) Rohrsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Rohrenden ein regelmäßiges Sechseck ist und dass die Rohrenden wabenförmig zusammengesetzt sind.
3.) Rohrsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennbleche der Umkehrkammern an die Schweißstellen der Rohrenden aufgeschweißt sind und die Abdeckung der Kammern mittels eines planen Deckels erfolgt.
4.) Rohrsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen dem Deckel und den Schmalseiten des Gehäuses und der Trennbleche angeordnete Dichtung aus einer die gesamte Gehäuseöffnung überdeckenden Dichtungsscheibe besteht.
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