DEP0044703DA - Kühlturm zum Waschen und Kühlen von Gasen - Google Patents

Kühlturm zum Waschen und Kühlen von Gasen

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DEP0044703DA
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DE
Germany
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cooling
spray
washing
tower
gas
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Gustav Sommer
Original Assignee
Gottfried Bischoff GmbH, Essen
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Description

Der neue Kühler gehört zu denjenigen Bauarten, in denen das Gas von unten nach oben durch einen Turm hochsteigt und dabei mittels Sprühwasser aus Düsen gewaschen und gekühlt wird. Es ist daher ein Quer-Gegenstromkühler. Die neue Erfindung bezieht sich nicht auf das äußere Kühlgehäuse; vielmehr besteht einer ihrer Vorteile darin, dass es jede beliebige zweckmäßige Gestalt haben und daher sowohl in der Bauweise als auch im Baustoff dem Bedürfnis des einzelnen Anwendungsfalles anpassbar ist. Das eigentliche Kühlergehäuse mit Mantel, Deckel, Boden Gasein- und -austritt, gegebenenfalls Bedienungsbühnen und Steigeleitern entspricht also dem bekannten Hauben- und Hordenkühler.
Die neue Erfindung besteht in der Art der Spritzwasserzufuhr. Das Wasch- und Kühlwasser wird seitlich zugeleitet. Die hier dienende Steigeleitung führt das Wasser zu den Ringleitungen, von denen aus es durch die Spritzarme in den Innenraum des Kühlers gelangt. Dort wird es durch fein zerteilende Düsen zerstäubt. Diese Düsen sind in verschiedenen Ringzonen angeordnet. Innerhalb einer Ringzone sind ferner die Düsen an verschieden langen Armen angebracht, die in einer Zone auf konzentrischen Kreisen liegen, so dass die Wassermenge gleichmäßig über den gesamten Querschnitt verteilt wird. Hierdurch wird das Gas sehr nachdrücklich gewaschen bzw. gekühlt. Die Spritzrohre sind außerdem unter einem Winkel gegen den Gasstrom geneigt, und zwar in dem einzelnen waagerechten Spritzebenen entgegengesetzt, abwechselnd unter einem spitzen und einem stumpfen Winkel. Hierdurch wird das Gas in jeder waagerechten Spritzebene zu einer Richtungsänderung gezwungen und das Gas und Wasser innig durchmischt.
Durch diese neue Anordnung der Ringzonen, der Düsen auf konzentrischen Kreisen, sowie der Spritzarme, wird ein besserer Entstaubungsgrad als bisher bei gleichzeitig geringerem Wasserbedarf gegenüber üblichen Gaskühlern bzw. Waschern erreicht. Durch Fortfall der Einbauten wird außerdem der Druckverlust im Kühler bzw. Wascher und damit der Kraftbedarf der Gebläse erheblich herabgesetzt. Trotzdem ist die praktische Ausführung der Erfindung einfach und billig.
Die neue Erfindung ist in der Zeichnung in einer bevorzugten Ausführungsform dargestellt.
Fig. 1 ist ein Aufriss;
Fig. 2 stellt einen Querschnitt nach II-II der Fig. 1 dar.
Außen am Kühlergehäuse 1 bekannter Bauart ist die Steigeleitung 2 hochgeführt. Daran sind unter Einfügung von Absperrorganen 3 Ringleitungen 4 angeschlossen. Im gezeichneten Beispiel sind in der Hauptkühlzone vier solcher Ringleitungen vorgesehen. Von ihnen zweigen die Düsenarme 5 ab, endigen in Zerstäubungsdüsen 12. Da aus Fig. 2 hervorgeht, dass innerhalb einer Kühlzone Wasserarme von drei verschiedenen Längen vorgesehen sind, so liegen die dazu gehörigen Düsen 12 auf drei konzentrischen Kreisen innerhalb einer Sprühzone. Zweckmäßig sind die Düsen schräg zum Gasstrom geneigt, und zwar in aufeinanderfolgenden Sprühebenen entgegengesetzt. Die Ringleitung 4 mit Absperrorganen 3, Düsenarmen 5 und Sprühdüsen 12 sind von Bühnen 6 aus zugänglich.
Das zu kühlende und zu waschende Gas tritt durch den Stutzen 7 in das Kühlergehäuse 1 ein und durch den Stutzen 14 aus ihm aus. Der Deckel ist mit einer zusätzlichen Berieselung versehen, die aus der Ringleitung 9 und den Berieselungsapparaten
10 besteht. Im Deckel ist die Entlüftung 11 untergebracht. Der bekannte Abflussboden 8 leitet das verbrauchte Wasch- und Kühlwasser zur Kanalanordnung 13.
In Fig. 2 sind gestrichelt die, durch die konzentrisch angeordneten Düsen gebildeten Spritzebenen I, II und III kenntlich gemacht.

Claims (2)

1) Turm zum Kühlen und Waschen von Gasen im Quergegenstrom, dadurch gekennzeichnet, dass unter Vermeidung von Einbauten durch eine seitliche Steigeleitung gespeiste, zonenweise übereinander angeordnete Ringleitungen mit verschiedenen langen Armen besetzt sind, die auf konzentrischen Kreisen angeordnete Sprühdüsen tragen.
2) Turm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprühdüsen in aufeinanderfolgenden Zonen gegenläufig gegen den Gasstrom geneigt sind, so dass der Sprühdruck das Gas mechanisch zu einer Richtungsänderung zwingt.

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