DEP0044419DA - Walze für Walzenstühle - Google Patents
Walze für WalzenstühleInfo
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Description
Die Mahlwalzen für Walzenstühle zum Vermahlen von Getreide oder anderen körnigen Stoffen bestehen in der Regel aus Hartguss. Diese Walzen weisen im Inneren einen Hohlraum auf, der bei hochbeanspruchten Walzen, die infolge dieser Beanspruchung warm werden können, dazu benutzt wird, mittels Wasser eine Wärmeabführung vorzunehmen. Das Kühlwasser wird durch den einen hohlgebohrten Walzenschenkel am anderen Ende der Walze abgeführt.
Um diese Wärmeabführung von den Mahlwalzen bei einem möglichst geringen Verbrauch an Kühlmitteln zu verstärken, werden erfindungsgemäss im Hohlraum der Walzen Kühlrippen vorgesehen. Diese Kühlrippen können in Richtung der Walzenachse liegen, sie können aber auch einen schraubenförmigen Drall aufweisen oder etwa radial verlaufen. Die Kühlrippen im Hohlraum der Walze können mit dem Walzenmantel gegossen werden, oder aus besonderen Blechen bestehen, die vor dem Giessen in den Walzenkern eingelegt und somit in den Mantel der Walzen mit eingegossen werden. Um den Weg genau zu bestimmen, den das Kühlmittel durch den Hohlraum der Walze hindurch zurückzulegen hat, und um diesen Weg möglichst zu verlängern, können in dem Hohlraum der Walze Umlenkbleche oder Füllkörper vorgesehen werden, wie man sie sonst bei Wärmeaustauschkörpern auf anderen Arbeitsgebieten kennt. So kann im Hohlraum der Walze ein mit den Kühlrippen in Verbindung stehender, etwa zylindrischer Körper vorgesehen sein, dessen Stirnflächen Abstand von den inneren Enden der hohlen Walzenschenkel haben.
Es hat sich gezeigt, dass man bei einer ausreichenden Vergrösserung der Kühlfläche innerhalb des Hohlraumes des Walzenmantels
auf ein flüssiges Kühlmittel verzichten kann und statt dessen mit einer Luftkühlung auskommt. Man erspart damit das Kühlwasser und die umständlichen Dichtungen an den rotierenden Walzenschenkeln und vermeidet die Gefahr des Einfrierens beim Stillstand des Walzenstuhles. Die Kaltluft kann durch den einen Hohlschenkel der zu kühlenden Walze eingeblasen und durch den anderen Hohlschenkel der gleichen Walze ins Freie entlassen werden. Insbesondere, wenn es sich um Walzenstühle handelt, bei denen eine pneumatische Förderung der Mahlpassagen angewendet wird, kann die aus der Walze heraustretende Kühlluft mittels einer Leitung in das Walzenstuhlgehäuse gesaugt werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, und zwar zeigen:
Fig. 1 und 2 eine Mahlwalze im Längs- und Querschnitt,
Fig. 3 ein Walzenstuhlgehäuse mit einer zu kühlenden Walze, bei der die aus der Walze heraustretende Kühlluft von dem Walzenstuhlgehäuse aus abgesaugt wird.
Die Mahlwalze nach Fig. 1 und 2 besteht aus einem Mantel 1 und den Walzenschenkeln 2 und 3. Diese Walzenschenkel 2 und 3 weisen eine Bohrung 4 und 5 auf. Beim Giessen des Walzenmantels 1 sind dünne Kühlbleche 6 in den Walzenmantel mit eingegossen. Die nach innen gerichteten Enden dieser Kühlrippen 6 sind an einem zylindrischen Füllkörper 7 befestigt. Zwischen den Enden des Füllkörpers 7 und den Seitenwandungen 8 der Walze ist ein Abstand 9 freigelassen. Das Kühlmittel nimmt beim Durchtritt durch diese Walze den in Fig. 1 gestrichelt eingezeichneten Weg. Das Kühlmittel bestreicht also sämtliche Kühlbleche 6 beidseitig und kann dadurch die sich im Walzenmantel aufspeichernde Wärme gut abführen.
Nach Fig. 3 wird als Kühlmittel Luft verwendet. Diese Kühlluft nimmt beim Durchtritt durch die Walze 1 c den ebenfalls gestrichelt eingezeichneten Weg 11.
An den Walzenschenkel, durch den die Kühlluft aus der Walze austritt, ist eine Leitung 12 angeschlossen, die in den unteren Teil 13 des Walzenstuhlgehäuses 14 einmündet, so dass das dort herrschende Vakuum die Kühlluft durch die Walze 1 c hindurchsaugt.
Claims (6)
1.) Hohle Walze für Walzenstühle, durch die ein Kühlmittel geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass im Hohlraum der Walze Kühlrippen (6) vorgesehen sind.
2.) Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlrippen aus Blechen bestehen, die in den Mantel (1) der Walze eingegossen sind.
3.) Walze nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch Umlenkbleche oder Füllkörper (7) im Hohlraum der Walze.
4.) Walze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Hohlraum der Walze ein mit den Kühlrippen (6) in Verbindung stehender geschlossener etwa zylindrischer Körper (7) vorgesehen ist, dessen Stirnflächen Abstand von den inneren Enden der hohlen Walzenschenkel haben.
5.) Walze nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass Luft als Kühlmittel verwendet wird.
6.) Walze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den Schenkel (3) der Walze, aus dem die Kühlluft austritt, eine Leitung (12) angeschlossen ist, die in das Walzenstuhlgehäuse (13) einmündet.
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