DEP0043403DA - Bremsnabe für Fahr- und Motorräder. - Google Patents
Bremsnabe für Fahr- und Motorräder.Info
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Description
Dr„Ing. Klaue
Uberlinp;enSee Bremsnabe für Pahr„ und
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremsnabe für Fahr« und Motorräder, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass in die eine
im. Durchmesser erweiterte Seite der Nabe eine Scheibenbremse gekapselt eingebaut ist, welche aus zwei in an sich bekannter -7/eise
durch in Ausnehmungen mit Schrägflächen angeordneten Kmgeln miteinander vo^m Bremsscheiben besteht, von denen die eine auf
der fiabenachse in Umfangsrichtung unbeweglich und die andere derart drehbar angeordnet ist, dass durch ihre Verdrehung beide Bremsscheiben
durch Auflaufen der Kugeln auf den Schrägflächen der Ausnehmungen axial auseinander gedrückt und damit einerseits gegen
die Bremsfläche des Nabenkörpers und andererseits gegen die Bremsfläche des Nabendeckels gepresst werden.
Für Kraftwagen sind Scheibenbremsen mit zwei Bremsscheiben bekannt, die auf der Aussenseite einen Bremsbelag und auf der Innenseite
Ausnehmungen mit schrägen Auflaufflächen haben, zwischen denen Kugeln gelagert sind. Derartige Bremsen haben den Vorzug
grosser Pinfachheit und Betriebssicherheit. Die Bremswärme wird wegen der trossen Oberfläche und Ventilatorwirkung des rotierenden
Bremsgehäuses gut abgeführt» Die bisher bekannten Ausführungen dieser -Scheibenbremsen wurden aber nur in grössere Kraftfahrzeuge
eingebaut. Die bisher bei Fahr- und Motorrädern, benutzten Vorderrad- und Hinterradbremsen sind von ganz anderer Bauart« Vollständig gekapselt in die Vorderradnabe von Fahrrädern eingebaute Bremsen,
die durch einen Handhebel von der Fahrradlenkstange aus zu betätigen sind, haben den grossen vorzugs dass sie nicht verschmutzen,
können. Die erfindungsgemässe Bremsnabe kann auch in das Hinterrad von Fahr-und Motorrädern eingebaut und durch Rücktritt
betätigt vjerden.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Fahrunä Motorradbremsnabe nach der Erfindung dargestellt. Weitere
Einzelheiten der Srfindung sinü der Beschreibung dieses Ausführungsbeispiels zu entnehmen.
Abb. 1 zeigt einen Schnitt der Bremsnabe durch die ßabenachse, während
Abb. 2 die Abwicklung eines ringförmigen durch den Mittelpunkt der Kugeln 13 parallel zur JMabenachse durchgeführten
Schnittes der Bremsscheiben wiedergibt,,
»2-
Mit 1 ist der nabenkörper "bezeichnet, in aen auf der ßremsenseite der üremsdeckel 2 geschraubt ist. Der i^feil in Abb. 2 gibt die
Drehrichtung des Kabenkbrpers 1 an. 4- stellt die Achse der iiabe dar, die an den Gabelrohren b und 6 in der üblichen Weise befestigt ist«
Der Nabenkörper 1 läuft auf Kugellagern 7 und 8 um die Achse 4„ Die Abdichtung gegenüber dem Bremsgehäuss und gegen aussen erfolgt durch
Dichtungsringe 9 und 1o. Die scheibenbremse besteht aus den beiden Bremsscheiben 11 und 12, die im ganzen aus Bremsbelagmasse gepresst
oder auch als mit Bremsbelag versehene Stahlscheiben ausgeführt sein können. Die Scheiben haben gleichmässig im Kreis verteilte Ausnehmungen,
in denen Kugeln 15 liegen. Die Ausnehmungen haben? wie aus Abb» 2 hervorgehts bei der nicht drehbaren Scheibe 12 - von deren
Bremsfläche in Vorwartsdrehrichtung der Kabe aus gesehen - ansteigende, bei der Scheibe 11 - von deren Bremsfläche aus gesehen, in
Vorwartsdrehrichtung abfallende Auflaufflächen. Die nur in axialer .Richtung verschiebbare Bremsscheibe 12 wird in limfangsrichtung auf
öem genutet ausgeführten Lagerkegel 14 festgehalten» der das Bremsmoment über den Abstützhebel 15 auf das Gabelrohr 5 überträgt. Die
in Umfangsrichtung verdrehbate Bremsscheibe 11 ist mit der Mitnehmerklaue 16 starr aber axial verschiebbar gekuppelt. Die Mitnehmerklaue
16 wird bei der Bremsung durch den Br-emsbe tat igung sheb el in der Vorwartsdrehrichtung der Nabe verdreht. Dadurch laufen die
Kugeln 15 auf den schrägen Auflaufflächen der Ausnehmungen der Bremsscheiben 11 und 12 auf und pressen die Bremsscheibenan äie
umlaufenden Bremsflachen des Nabenkörpers 1 und des Bremsdeckels 2» Das Verdrehen der Bremsscheibe 11 in Vorwartsdrehrichtung der Nabe
1 wird durch die von dieser auf die Bremsscheibe ausgeübten Servo— wirkung unterstützt«
Claims (1)
- Patentansprüche1β) Bremsnabe für Fahr- und Motorräder, dadurch, gekennzeichnet, dass in die eine im Durchmesser erweiterte Seite der Nabe(1) eine Scheibenbremse gekapselt eingebaut ist, welche aus zwei in an sieb, bekannter Weise durch in Ausnehmungen mit Schrägflächen angeordnete Kugeln (13) miteinander gekuppelten Bremsscheiben (11?12) "besteht, von denen die eine (12) auf der Nabenachse (4) in Umfängsrichtung unbeweglich und die andere (11) derart drehbar angeordnet ist, dass durch ihre Verdrehung beide Bremsscheiben durch Auflaufen der Kugeln auf den fcichrägflachen der Ausnehmungen axial auseinander gedrückt und damit einerseits gegen die Bremsfläche des Nabenkörper s (3) und andererseits gegen die Bremsfläche des Habendeckels (2) gepresst werden.2,) Bremsnabe nach Anspruch 1, dadurch gekennsselehnet, dass auf einem auf der JSabenachse (4) sitzenden, aus dem Nabendeckel(2) herausragenden und an der Radgabel (5) gegen Drehung gesicherten Lagerkegel (14) die in umfängsrichtung unbewegliche Bremsscheibe (12) axial verschiebbar und die andere mit der ebenfalls aus dem Nabendeckel (2) herausragenden Mitnehmerklaue (16) starr gekuppelte, aber axial verschiebbare Bremsscheibe (11) drehbar gelagert ist,5.) Bremsnabe nach Anspruch 1 und 2, dadurch, gekennzeichnet, dass mittels des Bremsbetätigungshebels (17) über die Mitnehmerklaue (15) die in UmfangsdrehriGhtung bewegliche Bremse4*~ bett (11) verdreht wird«,
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