DEP0042043DA - Einrichtung zur elektrolytischen Behandlung, insbesondere zur Oxydation von Drahten, Bändern, o. dgl. - Google Patents

Einrichtung zur elektrolytischen Behandlung, insbesondere zur Oxydation von Drahten, Bändern, o. dgl.

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Publication number
DEP0042043DA
DEP0042043DA DEP0042043DA DE P0042043D A DEP0042043D A DE P0042043DA DE P0042043D A DEP0042043D A DE P0042043DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oxidation
hollow body
wire
wires
electrolyte
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Zümendorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Siemens & Halske Miineben, aen 85.0.1949
Aktiengesellschaft ?A 9/ 511/101
Berlin*S ität
Briefanschrift:
Mil n* eben 1
Dienerβtr. 15/16
Einrichtung z«r elektrolytischen Behandlung, insbesondere Oxydation νότα Drähten, Bändern oder dergl,
Bei "bekannten Hinrichtungen zur elektrolyt ig oh en Behandlung, insbesondere Oxydation von Drähten oder dergl,, sind für das Hindurchführen des Drahte? durch das elektrolytipcbe Bad U.-nlenk- und Finrungsr ollen benutzt. Die Anordnung und der Betrieb solober Rollen in oder über eiern Badbehälter i<?t schwierig; Ferner ist für solche Beider eine pros se Eiektrolyt^enge erferderlich. Um das einwandfreie Arbeiten einer solchen Anlage zu ge^fibrleisten, rnü^^en besondere Tl8Sanabwen ^eIroffen werden.
Bieee Hacbteile v^ind gemäp«i der 3rfindunp- dadurch vermieden, dass Äap BadgefSPS als lan»geotrechter, nobnaler Hohlkörper, z.B, Hohl· zylinder», auegebildet ist, welcher an den Enden eine vorzuasweipe flansch ar ti ge, Isolierende Abachlur??- und Drahtfübrunpfscbeibe besitzt.
^in \usfuhrungsbeispie 1 der Erfindung sowie weitere ilin^eiheiten sind i:Tfolgenden beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.' Dabei zeigt
Kt) to φ 1 eine nohenuatipohe Seitenansicht einer Draht-Ory c! ie r e inr i ο b tun g.
, AlDb, 2 eine verprfi^serte Ansicht des rechten Sndes den Badge 1'%?$es nsch ^ϊ>Τ?β 1.
Die Einrichtung zur elektrolytischen Oxydation von Drähten besteht iTfl wesentlichen aus einem lancge?treckten Rohr 1, velcbes' als Zatbode ri-'er.t. Ueber einen Stutzen an meiner Unterseite ist dieses Rohr in der Mitte an eine Uralaufpumpe 2 für den Jloirtrolyt angsscbloseen. Habe den beiden finden des Rohres sind nach obdn Leitungen 3 und 4 heraus ^e führt, wc-lohe zur' Elektrolyt-
und Gas ableitung dienen» D-ibei entstehende Gape warden nach oben in Bobälter 5 bzw. β geleitet, wSbrc-nd ötr Elektrolyt nach unten in d^n Pumpensumpf 7 zurückfl i^sst, kn cUn End^n ist der Hohlzylinde-r flinscbartig ausgebildet. Dort ist tioT-'cils eine Abscblus9chv3ibc 8 vorgesehen, welche z\vc Ptihrunp el or zu oyydier.nden Dr ab to ε 9 dient, Di^e^r Draht iet als Inoae wirk? an, Die Ab^'chlu'-sch^ibe 8 "bildet gleichzeitig bis zu ^ intm »eiyisPen Grad« .„inc Abdichtung fiit den in a.mRohr 1 ^ntbait-n^n Sl:ktrolyt. Durch sie- ^twa hindurchdringender Ül.ktrolyt q:;ldrgt in rl ie Rän-Tic 10 bzw. 11, v«_lchc cb, n^all? rohr formig "au9p;bil{Jot sind und mit RticTrflusplcitunpvjn 12 bzw. V*- in V^rbindung '-tch^n, ATulobe ihrv.iPk.its ^i^dcrnm in den Pum-nitiFnvrmf inändcn. Sin -p^r-PoriortuS Isollicrrobr 14 umgibt im Innern d^s Hohlsylindv.rs 1 d^n Draht 9« jüe ist aus Hartgummi od=.r säur^bcBi lindigfn Kunststoff hwi pcsteilt und di-nt öazti, boi «.twaipera Drahtbruch Kurzschluss zv/Lgchtn Anode und Kathode au v-rhüten.
3oll ein^ elektrolyt is rbu Oxyöation imitt^l^ Dr.hstrom öurcbp·«- führt wurden, °o Rind ζ /ockmaaeig ärti parallel in gleich.τη Abstand geführte Droht: anzuordnen, ?/obei 6 .r Hohlζγΐinä^r als Uull-Leitur dienen ftann. An^t^llu d^B oorfori=rt^n Sobutzrohres kann unt.r &^m zu oryaieranden Draht auch ^in Isoli„rstoff-H^tz171 trt if .η ausgespannt sein.
TJm dio Strofflzuliibrung, insbesondere für Grleichstronb.b-xncilung, zu dem zv bebanr* .lndon Drybt oder riexQ;!. zu .rl .icht jb, kann ^in zweiter ßa^b^bält^r in d3r Trnng-portr ioht'T^or. d-s Drahtes vor das B.hanaiung^bT? gccbaltut eein. Bai 0? -dierung raitttlp G-l^icb^t) οτη >onn ή Yorbäa \mß Hsuptbad ftle icbertip beschaffen s^in. Din Vorbad kann aber uucb kl^in^r. ^bra.osung^n b.Pitzen, da dei ill'.ktrolvt in di^aum Bad b^i ein.r Orj-riation?b..Handlung* lcöirljcb alp Strornsufnbrung 6ient, v'^hrerid bei Durchführung an ei v. ivi V.rfahion, z.B. Abscheiden von Metal Inie^.-rpchl äg^n, , <„ ine zu larigu .in'viikonde ALtzb&bsndlung un^r^ürigcht wgrJ. D.r Bibält^r selbst oö^r „in b^sonä^re ül^Vtrodc übernimmt dann die Stromzuführung, cLr Draht ocUr d=rgl. pelbpt ist als Sv'ischwnlcitcr virksam. Bei Behandlung; "lit rr chscl^trom wtrden
uis^ zvv^i gleich grosso Bäd-r hint: t\ inand, r ^e^cbalt^t. uind Halbwelle üf3 Stromes ipt äann das ^in^'und övX irlchst^n öb,b an η rc Bad im °v wünschten Sinn« v;irlfiara. Im Rahmen der Jrfindunp· kann in dera Vorbad aber auch ^ in ? anrUrj Flüssigkeit als ri&r ^l.ktrolvt äe? H^untbacl.=' zur Stromzui'ihrung herangezogen fcrd:n. las ßcidPu-fäes k.ann öo'vn.lvanaig auapoMihrt v/^iden, v^ob^i der Hohlraum b„ls"icl°!veisr von E"übl- -/39'^r dut chflosser und ^ in. b;sonö.rv.. Kühlung d^s Elektrolyten nicht m„hr ^rPor5eyliab wird, t (
\t> Patentansprüche.
P A-bb.

Claims (1)

L1) Einrichtung zur elektrolytischen Behandlung, insbesondere Oxydation'von Di1Ah tun. Bändern oder rl.e.rgl.., dadurch ge-'. kennzeichnet, daeT das Badgef«ss als langgestreckter Hohlkörper aus ^'bildet 'let, welcher an don Enden ^e eine, ': ■ vorzugsweise flanschartige'-aus 'Isolierstoff be^tjhende ' cbeibc besitzt," die als· iühr-nnp: dient. .ύ ■ . I S.) Einrichtung nach Anfror.. 1, -dadurch gekennzeichnet, das.« ein perforiertes Ieolierrohr dan bzw. jeden Draht oder öergl. vorzugsweise über den ganzen Weg innerhalb de? Hohlkörpers ' ümschliesst. ■ 3.) .Einrichtung .nach einem der Anspr. 1 oder 2, dadurch gskennzoiobn.:.t, dass ein Isolierstoff^; tz -unterhalb des Drahtes oöcr dargl. ansgjFparmt ist·. 4.) Einrichtung nach 'Anspr. 1, gekennzeichnet d'rareb" . -in od-cr rac-brar-j Gaeablyitungsrubre, clie «rleicbEeitig als Ue Ό :~r lauf rohre ausgebildet sind,- ' " 5.) 3ini ichtung nach einem der Anopr. 1 - 4, dadurch ge- ichnot, daas dsr Slektrolyt mit Hilfe- einer"pumne·. Hohlkörper, vorzugsweise, unter Druck, zugeführt -ri 6.) üJinr ichtung nach Anepr. 5, dadurch gekennzeichnet, dass" der Elektrolyt -zum mindesten so hoch gehalten wird, als dem oberen' Rand dsP. Hohlkörpers entspricht. 7.) äinrichtung nach einem der Anspr, 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass'ittr den zv/isebsn Abschlusscheibe und dein Draht bzw. den Drähten oder dergl. nach aupsen dringender Elektrolyten ^Rückflnsplaitungen vorgesehen sind. 8.) Sin.riohtung nach Anspr. 7, dadurch .gekennzeichnet, dass dex ·.Elektrolyt aus den Rückfluss- und Ueberlaufleitungen zur Pumric zurnckgeführt -wird, ■ 3.) aitiricbtung nach Ane-pr, 7 oder 8, daaurcb' gc-kenn-zeicbnet, dops der ill ä'k tr ο Iy t umlauf bei Euflusp nabe"d;;r Mitte und Usberlaufrobren n^eb oben nabe den 3nden des Hohlkörpers. im we^entli-c.hen syrnmetriscb gestaltet ist. ." 10.) SinrIchtung nach einem der An"?pr. 1 - 9, inf?bisondere zur Oxydation eines einzigen .Drahtes oder dergl., dadurch gekennzeichnet, -dass der Hohlkörper eine Elektrode, insbesondere die Kathode, bildet, . 11«) Einrichtung nach einem der Anspr. 1 - 10, zur Oxydation von drei Drähten oder dergl. mittels Drebatro-m'·, dadurch ' gekennzeichnet, dass; das .Gefass als Halleiter dient. IS.) Einrichtung nach einem der An°pr. 1 - H, dadurch gekennzeichnet, dass der air behandelnde· Draht oder dergl. zum Zweckder "Stromeführung dairch einen .' Vor'behälter mit stromleitender FlüsRiRk/it geleitet ist. ■ ' . , -..-■■ ■13.) ßiraichtiing nach Anspr. 18,. äaö.urcb gekennzeichnet, dasB'-der Yorbehälter v;ie dar Hauptbehalter ausgebildet i!?t. 14.) Einrichtung nach An^pr. IS oder 13, insbesondere zur Oxydation mitteln Gleichstrom, dadurch gei-r-nnze-ichnet, daee .der Vorbehälter kleiner, als der Hauptbe halter aupge.bjldet ist. . " . 15.) Einrichtung nach.A.nRpr. 12 oder 13, irisbosondere zur Oxydation mittels Wechselstrom, dadurch gekennzeichnet,, dass die Grosse und vorzugsweise auch die Ausbildung . des Vorbehftlt^rs der des nachgsscho'lteten Hauptbebäiterar^laich ist.
1.6.) Jilinrichtn.ng nach einem der.A'nspr·. 1 - 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Badgefäsa doppelwandig aueRe--' führt und von einer Kühlflüssigkeit durchflossen wird.

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