DEP0041566DA - Verfahren zur Herstellung eines insekticid und baktericid wirkenden Bade- bzw Spritzmittels für Tiere. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines insekticid und baktericid wirkenden Bade- bzw Spritzmittels für Tiere.

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DEP0041566DA
DEP0041566DA DEP0041566DA DE P0041566D A DEP0041566D A DE P0041566DA DE P0041566D A DEP0041566D A DE P0041566DA
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DE
Germany
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solution
bactericidal
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cresol
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Expired
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English (en)
Inventor
Hans Malkowsky
Original Assignee
Knauber & Maas Chemische Fabrik, Mannheim
Publication date

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Description

Kiiauber & Maas 19„ Juli 1950
Chemische fabrik
IAOEE IM
Verfahre». zur Herstellung...eines insektieid und bakterioid
wirkenden Bade— bzw,».,. Spri. 1>gmittel.β für Tiere.
SehädlingsbekMmpfungsmittel auf Basis der halogeaiertea Kohlenwasserstoffe • eind in ihrer insekticiden lirkusg als Sontakt-Gifte bekannt und «erden in der Praxis angewandt»
Die bakterieide Wirkung von in lasser gelösten bzw. sum Teil darin dispergieren Phenolen und seiner Hoaologen ist ebenfalls bekannt und wird in öer Praxis aage\»iaadt.
Dagegen war es in dar Praxis bisher unbekannt und der chemischen Technologie aiefat möglich, Wirkstoffe mit iasektieiden 3igenschäften Bit solchen mit baktericiden Eigenschaften so su koppeln* daB beide !Wirkungen voll erhalten blieben* ISs wurde nun gefunden, daß man diesö Wirkung ersielt^ wann man di© halogenieren Kohlenwasserstoffe, wie Hexachlorcyclohexan, Dichlor-diphenyl-trichlorjae-thyl-methan, Dichlor-diphenyl-dichloraethylaetha», Difluor-diphenyl-trichlorme thy !-methan odsr ander© KontaktgifteT wie Diäthyl-nitrophenol-tiophosphat in eines jeiveils hierfür geeignetea Lösungsmittel löst imä ait Hetsiaitteln aws dem neutralen bis sauren PgfBereieh, vorbehandelt, dazu die Cartolsäure«, di© durch Vorbehandlung JaSt eines anionaktiven Netzmittel in eine in Wasser löslich© 9 bssw. dispergierbare For® gebracht sind, gibt. Ein® solche Mischung ist hitze- und kältebeständig und durehaus stabil. Ihre einzelnen Komponenten beeinträchtige» sich in der Mischung bzgl. ihrer spesifischea wirkung nicht,
Bie nach diesem Verfahren äispergierbar gemachten halogenierten Kohlenwasserstoff© und andere Kontaktgift® bildsn b©i größerer Verdünnung mit V.asser eine sich nicht trennende Dispersion, deren Seilchengröße unter 1 u liegen.
Di© erfinäuagsgSBiäß vorbelianäeltea Carbolsäurea ergebe» in größerer Verdünnung »it Wasser zum feil echte Lösungen.
In dieser aaeh ä@m erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Mischung der beides Komponenten* aäialieh der halogonierten Kohlenwasserstoffe odsr aaderen Kontaktgiften und der Carbolsäure bzw. deren Homolojien treten bei der Verdünnung oit Wasser beide ferteilungssustände nebeneinander auf. Die insektieid© iirkung wird durch die hochdispergierten feilohen der ©£?ralgierte» Kon taktin sekticide err©ioht9 α ie bakterieide Wirkung tritt durch die in beiden Phasen vorliegende Garbolsäure sin.
Beispielsweise werden die aklogenierten Kohlenwasserstoffe der cyclischen Beiho in organischen Lösungsmitteln gelöst und durch Buaisehea von Bnulgatoren von d©r Art d©r Äthyl©noxyaaBlagerungaprodukt© ©aulgiert tmä Phenole und sein© loaologen, di® durch Vorbehandlung rait anionaktiven !Ieta- bzw. üSsmlgiemitteln aus feil in @iae in Kasser dispergiorbare Fora gebracht worden eiad„ hinzufügt.
Beispiel 1
Lösung a)" 10 ϊθϋ© roinen öaaaa-Isoasres des Hoxachlorcyolohexans
250 Teilen Methylalkohol aand^aria gelöst. Hierauf werden 200 Teile Älkylnaphtaliasulfosäure eingerührt»

Claims (1)

Kiiauber & Maas Blatt 2 J 19. Juli 1950 Chemisch© Fabrik MAWSHIIM Lösung b) h$Q Teil© Kresol DA3 6 auf etwa 50-60 erwärmen und alt 50 ϊβϋβη alkylnaphtallasttlfosaurea Natrium bis zur klaren Löauag verrühren. Durch 2usa»iaen geben von Lösung a) und b) erhält raaa eiae hoiaogene^ klare Mischung, die noch in einer Verdünnung alt kaltem Wasser 1 : 1000 ein© starke insekticida uad baktericid wirkende Bade- bzw. S-pritzflüssigkeit» ergibt. Beispiel 2 Lösung aj"~ 10 2@ile reine (äamma-Isomere voa Hexachlorcyclohexan werden in 150 feilen Toluol gelöst «ad mit SO Teilen Föttalkoholstelfoaat versetzt, Zur Klärung der Lösuag werden 50 Teile Methylalkohol augsgobea wad darauf 230 Teile AlkylnaphtalinBulfosäure eingerührt. Lösunt. b) 450 Seile Kresol DAB 6 werden mit 50 Teilen alkylnaphtalinsulfosaureis Hatrium bei etwa 50-60° bis sur klare» Lösung irerriihrt« Bureh ilisehea dieser beiden Lösungen ?iird derselbe Effekt ersielt wie im Beispiel 1. Patea tan spy U1 ο he.:.
1.) Verfahren zur Herstellung eines insektieid und baktericid ¥>'irlseaäen Bade- bzw. Spritzaittola für lier® dadurch gekennzeichnet, daß Kontaktinsekticide, wie insbesondere halogeaierte Kohlenwasserstoffe in Lösungsmittel wie Methylalkohol und arosjatisehe Kohlenwasserstoffe, gelöst und mit einem Bmulgiermittol, wie Äthylenoxydanlagerungsprodukte oder Alkylnaphtalinsulfosäuren ¥ersetst werden, worauf Phenole und seine Homologent die mit alkylnaphtalinsulfosaursm latriUE in eine in Wasser löbliche bzw. dispargierbare Fora gebracht werden sinde mit uer Masse
2,) Ver£aiirea zur Herstellung eines insektieid und baktericid wirkenden Mittels nach Anspruch 1 dadurch gekennseichnet? daß die Gaiama-Isomere dQB Hexachlorsyolohexans verwendet werden.
3«) Verfahren zur Herstellung eines baktericid und insokticid wirkenden Mittels aach lasprüchea 1 und 2 gekennzeichnet durch di© Verwendung won Alkylaaphtalinsulfosäuren bzw. Anlagerungsprodukten fön Äthylenoayd oder sauren Sfet^initteln als Emulgator
5 Verfahren gur Herstellung ©iiaes ineekticid und baktericid wirkenden Mittels nach Ansprüchen 1-3« gekennzeichnet durch die Verwendung iron Kresol in Mischung mit einem aaionaktivea Netz» bzw. Hjaulgi©rmittel8 wie alkylnaphtalinsulfosäuren Hatriura.

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