DEP0041280DA - Personenkraftwagen - Google Patents
PersonenkraftwagenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine besonders fortschrittliche Bemessung der Spurweite unabhängig aufgehängter Vorderräder grosser Personenkraftwagen, die einen pontonartigen, über 1900 mm breiten Aufbau besitzen und besteht darin, dass die Spurweite der Vorderräder höchstens 1350 mm beträgt und die Vorderräder innerhalb eines den Umriss des Aufbaus begrenzenden Aussenrahmens angeordnet sind.
Die Tendenz der Automobilkonstrukteure, die von Jahr zu Jahr breiter werdenden Fahrzeuge, insbesondere solche mit 3 oder 4 nebeneinander angeordneten Sitzplätzen, mit möglichst breiten Spurweiten auszustatten, kann anhand der Literatur unschwer verfolgt werden. Solche Personenkraftwagen der starken und stärksten Klasse weisen bereits heute Karosseriebreiten zwischen 1900 und 2090 mm auf, wobei deren Spurweiten zwischen 1450 und 1650 mm bemessen werden. Es ergibt sich daraus ein durchschnittliches Verhältnis zwischen Spur und Wagenbreite von 0,818 (aus ca. 50 Werten deutscher, englischer, amerikanischer, französischer und italienischer Wagen ermittelt) und nur in einem Fall ist ein vom Mittelwert stärker abweichendes Verhältnis von 0,703 bekannt geworden.
Eine eingehende Vertiefung in die vielfältigen Probleme des modernen Automobilbaues lässt indessen erkennen, dass aus einer Reihe triftiger Gründe (z. B. Entlastung
des Fahrgestelles von übermässigen Verwindungsbeanspruchungen, Niedrighaltung des Fahrgestellgewichtes, besseres Verhalten des Wagens in schwingungstechnischer Hinsicht, vollkommenerer Schutz der Räder bei Zusammenstössen, Möglichkeit der vollkommenen Verkleidung der Vorderräder, Möglichkeit der Umzäunung der Räder durch einen sogenannten "Aussenrahmen", dadurch Erhöhung des Schutzes der Fahrgäste bei Zusammenstössen, Durchführbarkeit einer organischen Struktur des Fahrzeug-Tragwerkes etc.) die Spurweite insbesondere der Vorderräder starker, breiter und breitester Wagen nicht mehr als 1350 mm betragen darf, um die erwähnten Vorteile erzielen zu können. Eine so geringe Spurweite wird auch in dem vorerwähnten Ausnahmefall nicht erreicht, der auch einen die Räder umzäunenden Aussenrahmen nicht aufweist.
In den Abb. 1 und 2 der Zeichnung werden in je einer Vorderansicht ein Personenkraftwagen bekannter Art einem solchen gemäss der Erfindung gegenübergestellt. In der Abb. 1 ist die Radspur mit S' und die Breite des Fahrzeuges mit B'; in der Abb. 2 die Radspur mit S und die Breite des Fahrzeugs mit B bezeichnet. Das bekannte Verhältnis S'/B' liegt in Abb. 1 bei etwa 0,8, während das Verhältnis S/B im erfindungsgemässen Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 unter 0,7 liegt. Die Räder liegen hierbei innerhalb eines den Umriss des Aufbaus begrenzenden Aussenrahmens.
Claims (1)
- Personenkraftwagen, dessen lenkbare Vorderräder unabhängig aufgehängt sind und der einen pontonartigen, über 1900 mm breiten Aufbau besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Spurweite der Vorderräder höchstens 1350 mm beträgt und die Vorderräder innerhalb eines den Umriss des Aufbaus begrenzenden Aussenrahmens angeordnet sind.
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