DEP0040840DA - Klebende Wickelbinde - Google Patents
Klebende WickelbindeInfo
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Description
Es ist bereits bekannt, Wickelbinden, wie Mull-, Gaze- und die elastischen Idealbinden, klebend als Pflasterbinde auszubilden, um so einerseits einen festen Halt und gewährleisten und andererseits für den Halt nicht zusätzliche Mittel zum Festhalten des Bindenendes zu benötigen.
Durch die Ausbildung der unelastischen Wickelbinde als Klebebinde (Pflaster) in ihrer Gesamtlänge erhält diese jedoch einen Charakter, der beim Tragen in seiner Wirkung ähnlich dem Gipsverband ist und somit, wenigstens in vielen Fällen stört und nicht zu verwenden ist. Auch die elastischen Klebebinden verlieren als Wickel ihre Dehnbarkeit zum grossen Teil und werden oft unerwünscht starr, schmierig, hautreizend und sind unwirtschaftlich.
Die Erfindung trägt dem dadurch Rechnung, dass die Wickelbinde ausschliesslich an mindestens einem ihrer beiden Enden klebend ausgebildet ist. Dabei kann die Anordnung in der Weise getroffen sein, dass an dem Ende der Wickelbinde ein klebender Bestandteil befestigt ist, der jeden anderen Verschluss (Knoten, Gummihäkchen, Mastix usw.) überflüssig
macht und dem angelegten Verband einen ausgezeichneten Halt und die gewünschte Kompression verleiht, andererseits leicht gelöst und wieder angelegt werden kann.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wickelbinde im Schrägriss.
Die Wickelbinde 1 besteht aus Gewebestoff und ist eine normale Gaze- oder Mullbinde, bzw. Idealbinde, wie sie gegen Schäden der Gelenke, Sehnen, Bänder, Muskeln oder auch zur Verhütung solcher Verletzungen, ferner zur Nachbehandlung von Knochenbrüchen, gegen Krampfadern und Fussbeschwerden angewendet wird.
Das freie äussere Ende 2 der Wickelbinde ist kleben ausgebildet, d.h. mit einem Klebstoff imprägniert, der vorteilhaft solcher Art ist, dass er nur auf Klebestoff gleicher oder ähnlicher Beschaffenheit klebt.
Wird die Binde als Schutz- oder Heilverband um ein Gelenk, Gliedmasse oder dergl. gelegt, ein Verfahren, das in der üblichen Weise auch bei der erfindungsgemässen Binde erfolgt, so wird schliesslich beim Wickeln das freie Ende 2 erscheinen und, da es von genügender Länge ist, eine ein- oder mehrmalige Restumwicklung des Gliedes oder dergl. gestatten und zufolge der klebenden Beschaffenheit für einen genügenden gleichbleibenden Halt der gesamten Binde und für die gewünschte Kompression sorgen.
Trotz dieser Verklebung des Bindenendes besitzt die Binde dieselbe Beschaffenheit, wie eine Binde üblicher Art, d.h. gegenüber denjenigen Binden, die ausschliesslich klebend ausgebildet sind, ist zwar der Vorteil verblieben, dass das freie Ende ohne zusätzliche Hilfsmittel selbsttätig gegen Lockerung gesichert ist, aber, es liegt der Nachteil nicht mehr vor, dass die Binde des elastischen Charakters beraubt ist.
Es ist natürlich keineswegs erforderlich, dass das freie Ende der binde mit einem Klebstoff imprägniert oder bestrichen ist; es ist auch denkbar, die Binde mit einem klebenden Fortsatz zu versehen, z.B. Naturgummi, Pflaster oder dergl.
Es wäre auch denkbar, beide Enden der Binde klebend auszubilden.
Soweit die Binde nicht einen an ihr befestigten, klebenden Fortsatz trägt, kann die Klebewirkung des Bindenendes z.B. durch Behandlung mit natürlichem oder synthetischem Kautschuk herbeigeführt werden. Die Klebekraft kann in Richtung des Bindenendes zunehmen oder, wie gezeichnet, am äussersten Bindenende verstärkt sein.
Claims (3)
1.) Klebende Wickelbinde, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe ausschliesslich an mindestens einem ihrer beiden Enden klebend ausgebildet ist.
2.) Wickelbinde nach Anspruch 1.), gekennzeichnet durch einen am Bindenende befestigten klebenden Bandteil.
3.) Wickelbinde nach Anspruch 1. und 2.), gekennzeichnet dadurch, dass das klebende Bindenende verlaufend klebend imprägniert ist in der Weise, dass die Klebekraft nach den Enden zu allmählich zunimmt, oder aber, bei sonst gleichbleibender Klebekraft, nur ein kurzes Endstück verstärkt klebfähig ist.
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