DEP0040494DA - Verfahren zur Herstellung von festen, porösen Bau- und Isolierformlingen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von festen, porösen Bau- und Isolierformlingen

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DEP0040494DA
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DE
Germany
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terfahren
silicates
molds
solid
production
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Sigismund Dortmund Kienow
Original Assignee
Dr. C. Otto & Comp., GmbH., Bochum
Publication date

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Description

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IFm
um ein Ankleben des Brenngutes an der Form au verhindern und eine mehrmalig® Verwendung der gleiches !Form möglich zu machen s werden gemäß der weiteren Erfindung die Innenwände der Brennformen mit einer Mischung reinen Sandes, 2!βΒβ !Fördersand und organischen leims» wie Knochenleims, Gelatine, Βο^θΐ±ητΗΕί1&*«1±ϊϊτ~δ±β3ι^1«1ιη: bestrichen j der Mischung kann 5 "bis 10 $ feuerfester ϊοη "beigegeben werden«
Statt dessen teftimen die Innenwand© der Brennformen auch mit einer Aufschlämmung von Sonerdehydrat, gegebenenfalls unter Zusatz gemahlener Schamotte, derart ausgegossen und anschließend entleert werdenf daß eine 1 bis 2 mm dick© Schicht der Aufschlämmung an den Wänden haften bleibte
Eine weitere Verkürzung des Brenn- und Blähvorganges beruht auf einer Feststellung des Erfinders über die Umwandlungsvorgänge der Eisenoxide«, Der Blähvorgang ist nämlieh auf eine Entwicklung von Sauerstoff gas zurückzuführen 9 welches durch die bei 1100° bis 1200° einsetzende spontan© Umwandlung von 3-wertigem in 2-wertiges Sisen in Freiheit gesetzt Hierbei entsteht aus
6 Big©« -* 4 ^e3O. + O2·
Ss genügt bereits die Umwandlung von einem geringen Prosent» sats des im Rohstoff vorhandenen Bisenoaydsy um ein Produkt mit einem Raxuagewieht von 0f5 bis 0p7 g/cm5 zu erzeugen» Andererseits führt eine zu st^arke und plötzliche Eeduktion zu einem unerwünscht hohen Prozentsatz an 2-wertigem Eisen» welches als Hußmittel wirkt und die Zähigkeit der Schmelz© erheblich verminderte Me kleinen ©asbläsehens welche die Porenbildung verursachen^ körnen sich dann su größen Blasen sammeln* sodaß ein technisch wertloses Produkt entsteht.
gemäß der weiteren Erfindung erfolgt daher das Brennen in einer oxydierenden Atmosphäre» vorzugsweise in einer solchen mit einem Luftübersehaß von 30 56 oder mehr* Sin solcher Luftüberschuß. ist schon beim Aufheizen zweckmäßig 9 um das ursprünglich in dem Eohstoff vorhandene 2»wertige Eisen zu 3-wertigem zu oxydieren«
Ss ist bekannt^ daß beim Brennen eisenoxydhaltiger Tone in
reduäieremder
Atmosphäre Bläkersehe iawigea auf tr ©t en ? und @s wurde als ffiitt«! zur 7@rseiS.ung des dabei unerwünschten Auffelihens dl© Anwendung einer oxydierenden Atmosphäre empfohlen» Me 3i®hre der Erfindung ist aus dieser übung offensichtlich nicht am entnehmen»
jlusfuhrungsb ei spi el t
Ölaakonitifiröher foa Tom Uelsenea? Ebhenztig« Grafschaft Eeiit« s mit f®Xgead@r tasammensetsungt 66 >® ^ SiOg? 11,0 ^ 39 14fO # A2O5 + FeOt 0ff j£ 0aO, 2S3 j6 IgO9 β,Ι ?S ^O ff9 ^ dlühYerlust wird in einer S0hlemd©rmtlhle hom©g«- aisiert und verkleinerte Biese Mass« wird in ein© Sohamottefona gefüllt» deren fand© «±t «inem Überzug aus ?0 ^ gemahlener Sehamott© und 50 $> Sonerdehydrat Tersehen sind# und dann in einem !Eumielofe» mit stark oxydierender Atmosphäre 6 Stunden lang bei Segerkegel 8 gebrannt« Das Brennprodukt wird an der Oberfläche glattgeschliffen« Der so hergestellte Formstein, besitzt ein Eaumgewieht "Ton 0,6 bis 087 g/esr ταΑ eine Brußkfestigkeit toä 50 bis 7Q Om bei einer EorengrSß® Ton 1 bis 2 übe»

Claims (1)

  1. le) Terfahren sur Herstellung von festen» porösen Bau·» und Isolierformlingen aus eisenoxydhaltigen Silikaten, insbesondere Slaukonit? Seladonitp JJLaunschiefer? Qbisi&ian* dadurch gekennzeichnet f daß dl© Silikate in Formen aus Schamotte gebrannt werden und dadurch, die ßestalt der umgebenden Formen annehmen»
    2«) Verfahren nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet * daß die Silikat© ror dem Brennen einer Feinserkleinerung unter»
    3«) Terfahren nach Anspruch I9 dadurch gekennseichnetj daß die Silikate Tor dem Brennen ■bezüglich Korngröße und Zusammensetzung homogenisiert werden*
    4-») Terfahren nach Anspruch 1 bis uaaux-cxi geicenasexcn» nets daß das Brennen in oxydierender Atmosphäre erfolgt,
    5e) Verfahren nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet 9 daß der XiuftüberschuS während des Brennens 50 $ und mehr beträgt«
    6„) Verfahren nach Anspruch 1 bis 5? dadurch gekennzeichnet daß die Innenwände der Brennformen mit einer Mischung reinen Sandes (3?ör der sand) und organischen Leimes 9 wie Knochenleim* Gelatin© s ^θ!^γο^±Κγγ^ΪΑι314ώ^-"Μ'©&@1^«±μ u,a.e mit oder ohne einem Zusatz von 5 bis 10 $ feuerfestem Ton bestrichen werden®
    7*) Terfahren nach Anspruch 1 Ms 59 dadureh gekennzeichnet daß die Innenwände der Brennformen mit einer iLufschlSaaaung Ton fonerdehydrat@s9 gegebenenfalls unter Zusatss gemahlener Schamotte9 derart ausgegossen und anschließend entleert werdenn daß ein® 1 bis 2 mm dicke Schicht der Aufechlämmung an den Wänden haften bleibt«

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