DEP0040021DA - Verfahren zur Behandlung keramischer Isolierkörper - Google Patents

Verfahren zur Behandlung keramischer Isolierkörper

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DEP0040021DA
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Authority
DE
Germany
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insulating
electrolysis
stone
anode
treatment
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Fred Dipl.-Ing. Weigelt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Publication date

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¥ Stuttgart -f jPorstBtz-iäßö'
Xgülier.k<jrp@r sisi oefeamtlicii 'bei' iaisder«s siie-Qj^fefcrtscuii? .isolatoren» Bei sieigeBdeir'
aas
tioiäs^ldi&rstßndgs snr Poise· äa]>ea,? :«fass Sber äea KärssSastöls"^I Is9@asi?!iiiii - awi söiieri ds&e©a: Metallg©Muss und/des? -.In. dsB; St^isi-
iiaea Ziindfxiateäa sohwächt ©der' d©a ZiM das Übarspri-ngisa des -ZundfunkeaS:'Yoilständig.--
ts dass1 das tamperatursbliäßgige "©lektrisohe. ■L aorgaalsofea?. ϊ soli-srs^off e ¥orwl©geml, auf ' tie' mi.'t-'^le
Tssi: Ist ύϊΐα dass τογ allen .'Dingea äie gla3i.gea''Beet©-2id%ail "S.toffe'f w-slöl?.e;,u'al.-«taig-aader Te/ape.rs.tiir·' sXlaäfiii.cli/'.iarwsi-a .ill.© fAg.©? des.'isi-t?:esMö;gexss ©nthalieiia Diese ' träger-'gmb. ■ e. lytischeB Leiw©KiBi%eßs in den- gensjastem- .Stoff an 'aiaä' eile :v ■also' die ."-F' g®Iacl-a.a©Ä;,löneri«-.'for allem.das. .Ion digs Hsteivüsb
'seilaas ■■imcl;\anoer:0^-'.SLi;JI~'^te-s s-w.· aenön. beispielsweise \[sxic'a st^iße/ gefcores..'■■;4'ojiV^:s.e!.t's.iä.ii der ijl;,e:rf:ii.Eirmng/ tmd. besosdaps
faraday·sehen Gesetz ©stsprechen* Die an der Anode angeführten Kationen wandern nash MaSgahe dieser Gese-tae sur Kathode». Bei hin-» reichender Feldstärke kontier die Ionen no oh duroii ausserordenflieii sälie Stoffe MndurchwaStdern«
lässt man erwärmte Isolierkörper der genannten Art abkühlen« so erhalten sie mieder ihren ursprünglichen gireen elektrischen Isclati on&si ü'uT s t and s
lan hat auch, solion ausgesprochen9 class du^cii lang andauernde EleiE-troljrs© iiii© Abnalisis der Leltfätorgkeit eintreten kann0 Ferner last man aueh f@Btg©etellt& class wans man das die lonenleltfaiiigkmt ^sdingende Sa-Ioü aus Bergfcistall oder Glas elektrolyslert,, oöti®- für weitere- Zmfulir aus elasr Amslgaman.ode su sorgene öaa Silllnat asa der· Anoöenaeite an den erforderlichen Trägern des'Leitvermögens verarmt s sociaas die El@ktrol.yso infolge ©tark. anateigenöea Widerstands siApüokgelrfeo Aa der Anodenseite bildet sich, ein© Ei$3©lsä/or@^ Schicht» al® schließlich den Strom praktisch vollständig -miterlor ie Ii to
Obwohl nun öle ijmeren Vorgänge 'b.ei der Elektrolyse anorganisolier Isolierstoffe weitgehend eri.orso.ht sind9 ist bisher ».och ksäine tec aiscii® Terwertusig dieser ErLanntnisse bekannt geworden«,
ß-eisäß der Erfina'ung werden die YorgäBge 'bei der JSlektrolyse teeiisiisoia simtsbar gemaciits' casa man keramiseile Isolierkörper· de ©ingangs genaaatea Art sur .Li4JS ie lung einer bleibenden Erliöhimg iiirss teiiperatuabiiängigen ■ Ig:ol&tion.swid©rs.tanaes ',in an sißii t©r a/eise bei erhöhten Temp&raturea. längere 'Zeit elektrolyaiert9 2iaa sie ihrem normaler: Verwendungszweck aufährt»
Bb h&t sioi?, ©rge.bea.s dass die nacli d@ia ©rfindxmgsgeiaässe.n T rea. la ©handelt es. lerssenatein© für den Betri@"betesiperatizr-Bs2?eiaii der Serzea ©in© "bleibenä.® S3 liöiiung des leölatiosiswiderStandes Tau; 50 ^ nad m&h£ aufweisen«. Dwell Sp-elctraiaufnahmen wiird© fiastgestel da's s-'bei aexi elektrolysiertea .Ee rs engt einen, die leitenden BeBtaKd. teile in ä-en an 41© Kathode aagesehlosseaea Teil de® Serseiisteiai
gew©scl©rig sinds- während am? übrige Tally also auch, die rait dsm metallischen Gtb.feie© in lierbindimg stehenden Stellendes Keys eilet sine eisi©iä weseiiiliols geringeren Aateil an Isitcäsidea Bestandteil??;:! sei-= wsieaia= \Dies© 5 ureä. alefetroly ti solle Belaandlimg Sii'aielt© Veränderung in d©r ausaiiiiaeasetiseng dsr iDerjsensteiiie wird stieb. aiirü.ht-Iaö . später« starke Erwä^iaMig der Ses'seasteiae liioht rileligasigig gemacat
n" "* \ j1 Jw »^ __L'v^.i » ν- ι Anordnung s bei spiel
lter IGsrsonstaiB. 1 weist ein© '.uängsbojäriäng 2 auf s derea. ο ©ere,;:}, erviöitertas Bad.© mit eiiaeia Gswiacle 3 s^m Eins öhr arisen äer niclit li&b.©? ciairgsstallten MittslelektzOde verseiisn isto Das uatere^'iia Betrisl? der güMkerse asm fertorenaiuigsrauai sug©kelarte EMe des Sarg esst sins ist ä©r .SteinfuS 4« Da® -«atgsgeagesetste Ende, ist ü&r St-ainkopf 5»' Der Ysrstarlete Mittslabsoimitt des Kersenstelaes ist der Steii:.':-αηά 69 Bei siasamaiengebauter Slisakörae stehen di<3 Stirnfläcliem des Steiia ]yosd@s ·β ait dem nics&t dargestellten m@taliisölaea im elektrisefc. leitender YerbiM
Zur Ausführ-img der J5Iektrolys-3 wird der SteiaJEopf 5 an die Anode wan . asr StöiiiitA» 4 SIi fii© Kathode ang@schlc?asesio J)Ie Anode "bestellt .aus einsiä ia eijaem Keraailisrolaroliea 7 geführten Platindraiit. 8? diässeia an,s clsm EiSlireiien lierausrageades unteres Ende au eines -HiBg gebogen IstP des in das Gewinde 3 ä&B 'Ser:aeristsias eingescliraubt werdea. kanu, .DIa Kathode bestellt aus einem Keramikrohr 9S w^leäes das untere konlsGüe Ende aes- SteinfuÖes 4 umfasst* Ha clas Eohr 9 ist ein Platin ilraiit 10 gewickelt.;. <i®r a:a de.:a Minuspol dies SleielistroiPfe:reiss!i? &ageil wirf!ο
Die "betaahriQ'hmi® Aiiordaimg: wi;;?d..in eines.' geeignetes Ofen einges^etst taad dort -auf. 1£:00 IjIs- 1300uG erwärmi, woraaf der Jlektroljaier-ungsetr&s Toa meiirersxi. tausöiidj bis su 10 000 TsIt Gleichspannung, 3iagesöhaltet νίτύ. Je nach, 'ά<..-■;■ Spaaaimg uEd Stromstärke des Elsk^ral;]/-■ eiertmgßetroEee- -blöibt des·.. Eeyaasstaln t ei der angegebaaen Se-Kvarat-ui1
längere ZeIt9 beispielsweise oine oder meiisrare Stunden9 in den lcreis eingeschaltet
Beiia Eriait se si 5, es -ferseBBtedns verhält steil der darin enthalten® Korund (A!,P Ο?,) elektroshealscii indifferent β Die glasigen Bestandteile fiee Ksraessteias nehmes. jedoch, einen EWeichungsssastand as Md ■beginnen elektrolytisch ss.diiisosiiereru so dass eier EersenirfcsdB elsae gewisse Jj'ei"sfäkigl?:eit eriiältc, üntör dem Einfluss des Patsnttalgw-= £1X1©S .der"..-angel@gtsn Glßichc-ipamitmg wandern' die positiv geladsnea Katri?aii-g' Salsitui-- und Magnesiusi'-Xonen in Eichtiang sur Kathode in -" *r» steiaftaß 4.
Di© Toriibergehead ©ntstandenea freien Metalle oxydieren aber infolge Ihrer efaeiBisollen Haafetionsfäliigksit sofort wieder zn ihr-en Oxydes nnü "bilden ΐιΐΐ den im SteinfiiB- vorhandenen Silikateö. Söhmelsfliissej, öl® t©ilwels@ sogar aus eier Oberfläche des Steinfusses iaeÄiugtre'tea« ■ Ds aus der Platin-Anode keine weiteren lonea in den Jle^sae&etein naeiiwäjadeyn können9 verarait die Maase des Kersensteias bei fortg^«- setzter Elektrolyse aa leitenden Bestandteilen^, sodass der Isolati-' onssiiderstand des Kerseneteins wieder ansteigtft Die in der Iseschrie- · "hen@kl Weise elefctrolysierten Xersenstein© sswlgtes gegenüber dea Biiba-
Kersexisteinen im Betriebstempeiraturbereich der Sündkersea · 500-300°G ©inen um 50 und mehr ^höheren Iso
Wie bereits- ©rwäiir).t$ wards durch Spektralanalyse festgestellt5 dass bsi'den elsktrolysierten Kerseasteinen in Steinfuß 4- eine wes.entliöiie Anreicherung an leitenden Bestandteilen vorhanden ist* Q®geiäM%s&T äea ßbrigeii Teilen des Ker sens te ins wurde Im SteinfuS υογ alle;-;. · Mngea eine Anhäufung von Kalssium und Magnesium^ ,jedoch nur te:Llweisa auch Katriiiia asoiigewiesens Vermutlich ist das ?jei hoher Temperatur. flüchtig© latrimrn infolge der längeren starken Erwärmung'd©s· Esr=· ssastöins verdampft oder als lieaonders leicht bewegliche© Ion :tn äi© aus eiiiem lEeramieeiien Isolierkörper bestehend© Kathode ^ g
Bai (iesi auf der SeicüiTong ä^rgastellten Kersea&tein köjantea. die Slelrtrooen xiatärliola aaeli amgek-ehrts also die Kathode 9 an-dea

Claims (1)

  1. 'Steinkopf 5 -laaß $1© Aaoas 8 e,n den Steinfuß 4 angeschlossen'wör^eru Bbtc-ü. cli© auf &®r Zeichmmg dargestellte Anordnung dar Elektroden wurd@a jeäooii vorteilhaftere Ergebnisse
    Bas ©rfiiicliingsgemäöse Verfahren kann natürlich auch bei. anderem keramischen Isolierkörpern angewendet werdens die im Betrieb hohen Temperaturen miä. Spa-mitmgea aufgesetzt sind o
    Jerfahren sur Behandlung keramischer Isolierkörpers dis im Gebrauch erhöhten Temperaturen ausgesetat sind und deren Isolations« widerstand Mit steigender Temperatur sinktδ insbesondere wn 2öziät:eraensteinens, dadurch gekennzeichnetg dass der Isolierkörper zuT ErsieiuBg einer bleibeadea iSrliöliuiig seines temperaturabtiäisgi-· gea IsoIatiOB.ewiderstandeB la an, sich "bekannter Weise länger® ZqX'% bei' erhöhten Temperaturen elektroljraiert wird0
    ?®rfahpen naeJa 4&®prueh I5. dadurch gekennzeichnet9 dass miaxlsstens die- an den Isolierkörper ansusehliessende Anode a^s eixiss Stoff besteht«, disssen Ionen nicht'im den Isolierkörper wanftars.
    ο Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 g dadilrcli, •gekenns.eioimetj. dass ■ der Stein "bed der Elektrolyse mit dem. Kopf (3) an die Anode (8) land des "bei Gebrauch eier lierse dem Verbrennungsraum des Mo.tors zugekehrten WuB (4) an dl© Kathode (9) angeschlossen.wird»
    s.o ferfshrea nach AasprnciA 39 dadurch, gekenngeieianett dass die Elektrolyse bei eiaer Temperatur γόη etwa 1200 bis 13000O -and .mit. einer Gleichspannung von mehreren tausend Volt ausgeführt wirS'o-
    5» ferfaiirsn nach einis. dir Torriergaiienden .ikiiepriicho s dadurch ge·»» kemissichneti dass dia Elektrolyse minäeetens eine StISMs^d-XyCh-
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