DEP0039619DA - Gerät zum Herstellen der Originale für den Notendruck - Google Patents

Gerät zum Herstellen der Originale für den Notendruck

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DEP0039619DA
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Immanuel Dr.-Ing. Reutlingen Becker
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I>ATH.\TA.\\V V I.T K I'iiOK. UU. II. (iÖLLKI! · »It.lMi. VV. IIÖfiKH STt ■'ITCAin
Dr .-InR» fomanael Becker . ReutlingjBn,
Gerät zum Herstellen der Originale fur den Notendruck
Das bekannteste und älteste Verfahren zum Herstellen der Originale fur den notendruck ist der Notenstich, der sich seit Beginn des IIotendrucks bis zum heutigen Zeitpunkt nicht wesentlich geändert hat. Hierbei graviert der Stecher die Zeichen der notenschrift einschließlich der Wotenlinien als Negativ in eine Metallplatte, raeist eine Bleiantimonplatte. Die Hotenköpfe werden auch mit entsprechenden Typenstempeln aus Stahl indie Platte eingeschlagen. Die Sauberkeit des Stichs und die Übersichtlichkeit und Gleichmäßigkeit der IJotenverteilung auf dem Blatt und innerhalb der Linie hängt dabei ausschließlich von der Handfertigkeit des Stachers bzw. von seiner Begabang für die räumliche Einteilung ab.
In neuerer Zeit gibt es auch die Möglichkeit, die Originale auf Papier in positiver Ausführung, jedoch auch von Hand, aufzuzeichnen und von diesen Papieroriginalen die Druckoriginale auf photoraachanischem Wege anzufertigen. Auch bei dieser Uethode hängt das Ergebnis von der Handfertigkeit und der Veranlagung des IJotenschreibers für die richtige Verteilung der Noten ab. Die Eandfer-
tigkeit in dar Ausführung der einzelnen Boten/eichen kann ,;>, einem roriivjon Teil dadurch ausgeschaltet werden, daß man die Kotea und Zeichen nicht zeichnet, sondern für jedes dieser Zeichen einen Typenstemiiel vorrätig hat, und auf das Papierori^inal aufsteinjielt. Ea kommt aber auch hier noch auf die Geschicklichkeit beim Aufaetzen des Typenstempels sehr wesentlich an. Yor allem ist die Verteilung der Zeichen auf die Linien und das Notenblatt noch ganz dem Gefühl des Stemplers überlassen. Es ist aber sehr schwer, eine ausreichende Zahl von Arbeitskräften zu finden, die dies sichere Gefühl haben.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, auf diesem Gebiet Abhilfe zu schaffen, und zwar für jede Art von Stempeln, sei es beim Einschlagen von Stahltypen in die Metallplatte oder beim Aufstempeln von Zeichen auf eine Papiervorlage. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß dia Stelle des Originals, an der das Zeichen einzuschlagen oder aufzustempeln ist, anhand von Markierungen im voraus genau festlegbar sein muß, sodaß die Zeichen nach einem von einer dritten Person im voraus aufgestellten Einteilungsplan auch von solchen Personen richtig auf dem Original angebracht werden können, die selbst kein Gefühl für gleichmäßige Einteilung haben. Der StempeKftiat also keinen Einfluß mehr auf die Verteilung der Zeichen.
Dies Ziel ist gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch erreicht, daß der Typenschaft in einem zur Ebene des Originals senkrechten Führungsrohr, gegen Verdrehung gesichert, geführt ist, das seinerseits über dem gewünschten Ort des Originals feststellbar und mit Mitteln zum genauen Ausrichten über dieser gewünschten Stelle versehen ist. Hierbei ist unter einem Stempel sowohl ein solcher zum Einschlagen von Zeichen in Metallplatten als auch ein Stempel zum Aufdrücken von Zeichen auf Papier zu verstehen.
Bei festgestelltem TOhran^srohr kann der Stempel nicht wie bei von Hand gehaltenem Schaft unbeabsichtigt von der ^ollstelliins abweichen and auch nicht etwa schräg zum Oricinal gehalten Werdenj wodurch das Stempelbild unscharf würde. Die Möglichkeit zum genauen Ausrichten eines Rohres über der vorbestimmten Stelle des Originals, z,B. durch Zeiger oder Marken am Führungsrohr und linien oder Karken auf dem Original, enthebt den Arbeiter der eigenen Auswahl des Orts der Anbringung des Zeichens, und lässt die Einhaltung eines vorher ausgearbeiteten oder gegebenenfalls nach wissenschaftlichen Prinzipien ermittelten Verteilungsplans zu.
Weitere Einzelheiten der Erfindung und ihre Vorteile können aus der nachfolgenden Einzelbeschreibung von Ausfuhrungsbeispielen entnommen werden. In der Zeichnung sind solche Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch ein Führungsrohr-4Xir eines Stempelschaft und—durch diesen - Seha f -t-,
Fig. 2 stellt eine -Eiarichtung zum mechanischen Einstellen des Führungsrohrs dar.
Fig. 3 gibt eine andere mechanische Verstelleinrichtung wieder, bei der das Maß des Verstellens an Skalen abgelesen werden kann.
Fig. 4 zeigt einen" Apparat zum mechanischen schrittweisen Verstellen des Führungsrohrs und
Fig. 5 die Anwendung dieser Einrichtung an einem Gerät mit unter dem Führungsrohr quer beweglichem Träger des Originals.
In dem Schnittbild der Flg. 1 ist der Stempelschaft als Rohr 1 ausgebildet, das an seinem oberen Ende den Handgriff 2 und am un-
to ro u die Tj ponplutte 3 tri'.gt. diese "iVpenplatte 3 ragt s,;ifc eine« Ucfcart 4 in eine im Durckniossor weso&tlich größere Tohrunr Jj im Boden des Itohrs 1 in dieses Hohr hinein. Die Platte 3 kann dabei durch eine bei abgenommenem Handgriff 2 vom oberen Hohrende her erreichbare butter 6 auf dem mit Gewinde versehenen Ende des Schafts 4 gegen den Boden des Rohrs 1 gespannt werden. Zur Justierung der Typenplatte 3 in ihrer Lage im Verhältnis zur Mittelachse des Rohrs 1 ragen drei von
außen verstellbare Madenschrauben 7 im Rohrboden in die Bohrung hinei
Der rohrförmige Stempelschaft 1 ist längsgeführt in einem Führungsrohr 8j in welchem er außerdem durch einen in den Schlitz 9 des oberen Endes des Rohrs 8 greifenden Stift 10 gegen Verdrehung gesiche ist. Das Rohr 8 ist seinerseits wieder von einer Hülse 11 am Ende eines Tragarms 12 gehalten. Ks ist durch Schrauben 13, welche durch einen Ansatz des Rohrs 8 mit Spiel hindurchgreifen, fest mit der HüIe 11 verbunden. Hach leichtem Lösen der Schrauben 13 kann das Rohr 8 ir Ausmaß des Spiels in der Hülse 11 verdreht werden. Der Fiihrangsschlit 9 für den Mihrungsbolzen 10 kann dadurch justiert werden^ in seiner Winkellage zur Hülse 11.ίDas untere Ende des Rohrs 8 trägt einen Zeigerring 14 mit Zeigern 15 und 17, von denen der letztere in T1Ig. 1 nicht erkennbar ist. Auch dieser Ring 14 ist mit einer Schraube 16, die durch einen Ansatz des Rings mit Spiel hindurchgreift, an der Hülse 11 gehalten und kann im Ausmaß des Spiels zum HachJustieren der Zeiger bei gelöster Schraube 16 verdreht werden.
Hg. 2 lässt eine Draufsicht auf das Führungsrohr 8 und die Hülse 11 samt Tragarm 12 erkennen. Sie zeigt auch den weiteren, gegenüber dem Zeiger 15 um 90° versetzten Zeiger 17.
Der Tragarm 12 ist an einem Schlitten 18 angebracht. Dieser ist seinerseits mit Hilfe von Rollen 19 an einem Lineal 20 längsge-
Hihrt. Bas Lineal selbst ist iait seinen Snden an weiteren .Schlitten 21 bzw. 22 befestigt, die mit einer Rolle 23 bzw. zwei Hollen 24 auf Laufstangen 25 laufen, ^iese Stangen 25 sind seitlich von dem Auflagebrett 26 zum Aufspannen des Originals 27 so vorgesehen, daß das Lineal 20 parallel zu sich selbst und zur Ebene des A-uflagebretts verstellbar ist.
Mit dieser Einrichtung kann das Führungsrohr 8 unter Zuhilfenahme des Zeigers 17 auf jede gewünschte, auf dem Original eingezeichnete Höhe in Bezug auf die Kotenlinien eingestellt werden. Mr die seitliche Verstellung mit Hilfe des Zeigers 15 auf einen vorbestimmten Ort des Originals entsprechend .deafVerteilungsplan für die Hotenzeichen sind auf diesem Original entsprechende senkrechte Markierungslinien, die selbstverständlich nachher entfernt werden können, anzubringen. Sachdem das Führungsrohr durch Einstellen der Zeiger auf die entsprechenden Markierungen des Originals genau über dem für das Anbringen des Botenzeichena vorgesehenen Ort des Originals eingestellt ist, kann es in dieser Stellung blockiert werden, z.B. durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Verriegelung des Schlittens 18 auf dem Linsal 20 und des Lineals auf den Laufstangen 25. Ein nunmehr in das Hihrangsrohr eingebrachter Stempelschaft der in Pigi beschriebenen Art muß dann infolge seiner unverdrehbaren Kihrung im Bohr 8 beim Niederdrücken oder Einschlagen das Hotenzeichen in genau ausgerichteter Lage genau an der vorgesehenen Stelle des Originals wiedergeben.
Das Beispiel nach Fig. 3 zeigt das wftrechte Lineal als feste, an der oberen Kante der Originalauflage anzubringende Schiene 28 mit darauf über Rollen 30 verschiebbarem Schlitten 29. Dieser Schlitten 29 trägt nun seinerseits an Lagerbolzen 32 ein senkrecht zur Schiene 28 verlaufendes Klapplineal 31. Die richtige Parallel-Lage zum Auf-
lar-obrett sichert eine am finde des Li .aals 31 angebrachte Laufrolle 33. Aui' dem Lineal 31 läuft mit Hollen 34 ein weiterer Schlitten An ihm ist der Tragarm 12 der Hülse 11 befestigt, in bzw. an welcher das Hihrungsrohr 8 sowie die Sinstellzeiger 15 und 17 erkennbar sind.
Diese Einrichtung kann in gleicher V/eise wie bei dem vorher beschriebenen Beispiel nach Fig. 2 durch Einstellen der Zeiger 15 und IV auf bestimmte Harken des Originals so bedient werden, daß der im Rohr 8 zu führende Stempel das Zeichen genau an der vorgesehenen Stell© des Originals abbildet.
Zusätzlich ist aber auch eine Einstellung der Schlitten 29 und 35 und damit des Führungsrohra 8 auf einen vorbestimmten Ort des Originals ohne Verwendung von Marken auf letzterem, nämlich anhand von Skalen auf den Schlitten möglich. Hierzu sind auf dem Lineal 28 und 30 jeweils Zahnstangen 36 und 37 angebracht, mit denen in den Schlitten 29 und 35 gelagerte Zahnräder 40 und 41 kämmen und beim Verechieben der Schlitten Skalenscheiben 38 und 39 unter Zeigern 42 und 43 verdrehen. Mit diesem Gerät ist es dann möglich, den Yerteilungsplan für die Verteilung der Uotenzeichen auf dem Original Miglich durch Angabe von Zahlenwerten festzulegen, die zum richtigen Ausrichten des FiihrungsrohrB 8 über den gewünschten Stellen des Originale auf den Skalen eingestellt werden müssen. Der Ort jedes Zeichens auf dem Original ist also durch die Angabe von zwei Zahlen, die jeweils für die Skala 38 bzw. 39 gelten, eindeutig festgelegt.
Während bei den bisher beschriebenen Beispielen nach Fig. 3 und 4 die Schlitten jeweils von Hand auf den Linealen verschoben und auf die gewünschte Stelle ausgerichtet werden mussten, ist in Fig. 4 ein Beispiel dafür gezeigt, wie die Yerstellung der Schlitten auch vom Ende ihrer Führungen aus, sei es durch Handkurbel
u.ior at: oh :l»rch einen n^cl.Jiniuchen Aiitiiob vorteilt werde;; !rönnen. Tisne Pig. 4 lässt eine Spiudol 44 erkennen, die .-,um Versionen den sie mit einer Hutter umgreifenden Schlittens oder dergleichen best xmnt ist. Das Ende dieser Spindel 44 ist in einem Lagerral-jnen 45 gelagert und endet in einem mit einer Handkurbel 46 versehenen Zapfen 47. Ein Verdrehen der Handkurbel 46 bewirkt also ein Yeratellen des Schlittens in einer in Fig. 5 noch näher zu erläuternden Weise.
Innerhalb des Lagerrahmens ist eine V'echselkupplung dargestellt deren mittlerer Kupplungsteil 48 mit dem einen Kupplungsteil 50 oder mit dem anderen Kupplungsteil 51 in Eingriff gebracht werden kann. Diese beiden Kupplungsteile erhalten über ein pleuelartig ausgebildetes Gestänge 52, 53 bzw. 54, 55 von den Eubstangen 56 b^w. 57 einer intermittierend wirkenden Antriebsvorrichtung 58 jeweils schrittweise Drehimpulse, die bei dem Kupplungsteil 50 die umgekehrte Richtung haben wie beim Kupplungsteil 51. Der Antrieb dieser Kupplungsteile 50 and 51 ist dabei so eingerichtet, daß sie jeweils nur in der einen Drehrichtung treibend wirken, beim Rückhub aber frei laufen.
Die Antriebsvorrichtung 58 für die Erzeugung von IIubbewegungen der Teile 56 and 57 kann in beliebiger Weise aasgebildet sein. Es soll jedoch die Möglichkeit bestehen, di© Hubgrößen za variieren, am den Schaltschritt der Spindel 44 und damit des Schlittens usw. den jeweiligen Bedürfnissen anpassen zu können. Je nach Einstellung des Schwenkhebels 49 bewirken die Hubbewegungen der Heile 56 bzw. 57 eine Bewegung des angetriebenen Schlittens usw. in der einen oder in der anderen Richtung.
Pig. 5 zeigt die Anwendung einer in Fig. 4 dargestellten Einrichtung an einem Gerät, bei welchem einerseits ein Schlitten 59
i.iit Rollen GO auf einem festem und unbeweglichen Lineal 61 ruit Hilfe einer Spindol 02 hin- und herbewegt werden kann, öer Hebel o3 am Schlitten 59 dient zu seiner Blockierung auf dem Lineal 61. i)as Führungsrohr 8 für den Stetnpelsohaft ist in diesem Falle unmittelbar am Schlitten 59 vorgesehen. Fur den Antrieb der Spindel in der einen oder anderen Richtung ist eine Vorrichtung, die genau derjenigen in Fig. 4 entspricht, vorgesehen und deshalb mit den gleichen Bezugsziffern versehen»
Für die Einstellung der Höhenlage des gewünschten Stempelorts ist im Falle der Fig. 5 die Auflage 64 für das Original auf Prismenschienen 65 uif und ab verstellbar, und zwar mit Hilfe einer Spindel 66. Uit dem Hebel 67 kann die Einstellung der Auflage 64 auf den Schienen 65 blockiert werden. Auch fur die Bewegung dieser Spindel 66 ist wiederum eine Antriebsvorrichtung gemäß Fig. 4 vorgesehen. Sie unterscheidet sich von dieser lediglich dadurch, daß der Schwenia hebel 68 für den mittleren Kupplungsteil noch an einer Stange 69 angelenkt istm, damit die Verschwenkung von einem weiteren Schwenkhebel 70, d.h. von dem am unteren Ende der Zeichnung vorgesehenen Bedienungsplatz aus möglich ist. Im übrigen ist die Einrichtung wiederum mit den gleichen Bezugsziffern wie in Fig, 4 versehen.
Schließlich ist an der Fig. 5 noch ein Schaltbrett 71 mit Bedienungsknöpfen 72 und 73 zu erkennen, die auf die im vorliegenden Fall elektrischen Antriebsvorrichtungen 58 wirken. Diese sind dabei so eingerichtet, daß nach ihrer Einschaltung die Einrichtung nicht unbegrenzt läuft, sondern nach einer vorbestimmten Zahl von Hüben, d.h. Schaltschritten des Schlittens 59 bzw. der Auflage 64 wieder zum Stillstand kommt. Bie Zahl der Schaltschritte kann man an dem Schaltbrett 71 durch Niederdrücken des entsprechenden Schaltknopfes 72 für die Bewgung des Schlittens 59, bzw. 73 für
die Bewecuns der Auflage 64 auswählen. In Verbindung mit dor '••Orate] 1 barkeit der Hubgröße und damit der Größe der ^chaltsohrit t e lüaot sich eine weitgehende Uechanisierung in der Anfertigung von Originalen für den Hotendruck erreichen.
Bei der Aufstellung des mit einem Gerät nach der Fig. 5 einzuhaltenden Einteilungsplans Itann man z.B. davon ausgehen, daß zur Schaffung eines harmonischen Gesamtbildes einerseits gewisse in ihre: absoluten Größe feststehende Abstände zwischen den Botenzeichen bzw, vom Rand einzuhalten sind,- and daß der danach verbleibende Restbetrag einer linienlänge in Abstände aufgeteilt werden muß, die jeweils ein ganzes Vielfaches eines für diese Kotenlinie maßgebenden Grundabstandes darstellen. Wenn man nun den Hub der Antriebsvorrichtung auf diesen Grundabstand einstellt, so genügt es, bei der Aufstellung des Planes gewisse Abstände in absoluter Größe anhand von Skalen (entsprechend Fig. 3) anzugeben und für die übrigen Abstände nur die Vervielfachungszahl des ebenfalls anzuwendenden Grundabstands.
Bei dar Beienung des Geräts nach Fig. 5 wirkt sich das so aus, daß die in absoluter Größe angegebenen Abstände mit den Handkurbeln 46 nach Maßgabe von in Fig. 5 nicht dargestellten skalen verstellt werden. Solche absoluten Abstände kommen in einer Hotenlinie seltener for als solche, die sich als Vielfaches eines Grundabstands darstellen. Für die Verstellung des um ein Vielfaches des Grundabstands genügt Θ8, bei der Einrichtung nach Fig. 5 einen dieses Vielfache anzeigenden Schaltknopf 72 oder 73 der Schalttafel 71 niederzudrücke worauf bei entsprechend eingestelltem Hub der Antriebseinrichtung 58 die entsprechende Anzahl von Sehaltschritteη im Ausmaß des Grund abstands erfolgt.
Die absoluten Abstände bruuoi ou ebeu.Vills nicht ,■.i..'„ .C einstellung eingestellt zu worden, sondern können mit ο ines, -ksh.iltwerk, das auch auf den "absolutem Cruiidabotaad " β inc L θ Ubar is!-, einzeln oder in Vielfachen gesteuert -.verden. Dieser absolute Oruntiechnitt ändert sich nie, braucht also nicht variabel ausgebildet :;n sein.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1) Gerät zum Herstellen der Originale für den Notendruck durch Einschlagen oder Aufstempeln der als Kinzeltypen vorliegenden "eichen der Kotenschrift, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft des Typenhalters in einem zur libene des Originals senkrechten Püiirungsrohr, gegen Verdrehung gesichert, geführt ist, das seinerseits Uber dem gewünschten Ort des Originals feststellbar und mit Kitteln zum genauen Ausrichten über dieser gewünschten Stelle versehen ist.
    2) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtungshilfsmittel aus an dem Hihrungsrohr vorgesehenen "eigern'.odar Zeigermarkierungen bestehen, welche die Lage des ^tewpelrnittelpunkts im Vergleich mit Markierungen, zweckmäßig wagrechten und senkrechten Linien des Originals anzeigen.
    3) Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr (8) für den Typenschaft (l) an einem Verstellmechanismus angebracht ist, mit dem es mit stets senkrecht zur Originalebene stehender Lanysachse verstellt und am gewünschten Ort festgestellt werden kann.
    4) Gerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, aa2 das "=1Uhrungsrohr (8) für den Typenschaft (1) mit einem Schlitten (Ic) längs eines zu den Notenlinien parallelen Lineals (2c) verstellter ist, das seinerseits an seinen Snden r _e r ..... seiner LUnr"--
    rieht.uun and parallel zur Crigiuulebene verstellbar .;e.T.Vrt iül, 22, 25) ist.
    Γι) Gerüt nach Anspruch 1 biß 3. dadurch ^ekeniizeichnot, dal; an einem
    (Zfi)
    zu den Notenlinien parallelen festen lineal £2»? ein Jchlitten „tit daran befestigtem senkrecht zu den Kotenlinieu gerichteten Xlapplineal (31) geführt ist, an welch let:;! ο rom das Tuhrungsrohr (s) für den Typenschaft (l) mit einem Schlitten (35 ) geführt ist.
    6) Berät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger des Uriginals (64) unter dem rührungsrohr (8) verstellbar ist.
    7) Gerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens an dem in Richtung der Kotenlinien verstellbaren Schlitten (29) eine Ablesevorrichtung mit Skala (38) und Seiger (42) für den Stand des Kihrungsrohr (8) vorgesehen ist, mit der die 3instellung nach vorheriger rechnerischer Ermittlung der Schaltschrittliingen ohne Eintragung der und ohne Vergleich mit den Ausrichtungslinien des Originals, nach Zahlenwerten vorgenommen werden kann.
    8) Gerät nach Anspruch IMs 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens für einen der verstellbaren Teile (Schlitten 50, Brett 64) eine Einrichtung zum schrittweisen Fortschalten (44 bis 58) vorgesehen ist.
    9) Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltschrittlänge veränderbar ist.
    10) Gerät nach Anspruch ß und 9, dadurch gekennzeichnet, daß für die Schrittschaltung ein elektrischer Antrieb (58) vorgesehen ist.»
    11) Gerät nach Anapruch IO1 dadurch gekennzeichnet, daß für die Auswahl des ganzen Vielfachen dec Schaltschritta eine elektrische Wähleinrichtung (71 bis 73) vorgesehen ist.
    12) Gerät nach Anspruch 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrittantrieb von aineui elektromagnetisch bewagten Schwinghebel ausgeht, der mit jedem Ausschlag einen Schritt schaltet.
    13) Gerät nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß an dem das Führungsrohr (β) tragenden Schlitten ein Gerät zum Ziehen gerader linien anbringbar ist.
    14) Typenschaft für ein Gerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Zylinder (I) besteht, der in einem zentrischen Loch (5) seines Bodens die eigentliche Type (3) an einem Schaft (4) trägt, der darin Spiel hat und durch radiale Justierschrauben (5) in der Sollstellung darin gehalten wird.

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