DEP0039453DA - Beschickungsvorrichtung für Wanderroste - Google Patents
Beschickungsvorrichtung für WanderrosteInfo
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Description
Patentanwalt
ÖöüS©!tk>ri Uhtenodto I
Dürr werk« I-Se β
IatiBgea - Oste
Beschickungsvorrichtung für Wanderroste.
Vol auf Wanderroaten einen gleichm&selgen Aoshrand su erzielen, 1st es erfordern ch# Brennstoffe untersohiedl icher
4rt and ISraiiBg auf die game Bosthreite gleichmässig zu verteilen· Sie hIsher
su diesem Zwecke angewandten Kegel- und Pendelechurren haben den Hachteil4 dasa
sie eine grosse Bauhöhe des Bunkerauslaufee über den Eosthett benötigen. Bei vorhandenen Kesselanlagen ist der nachträgliche Einbau dieser Schurren wegen Platzmangel
»ist nicht möglich, da die Bunker saalInf« in nur geringer Höhe über dem
Bostbett angeordnet sind.
Zur Vermeidung diesep Kachteiles ist es bereits bekannt, unter dem Bunker
einen oben und unten offenen, in nebenein-
Bßiler liegende Zell« unterteilten Verteilereagea anzuordnen, der in waagerechter Richtung
Μη- und herbewegt und ron einer M ih» von oben hineinragende« Schurre sue dem
Brennstoffbunker dauernd nachgefüllt wird. Dieaer Tertsilerwagen löst das Problem der
gleicMaäösigen Verteilung dee Brennstoffes aber die Bo^tbreite nur unvollkommen, weil
der Banircratiülauf in ,jeder Stellung des Vcrteilerwagens in denselben hineinragt.
Xtar Verteilerwagen muss hierbei us die hai Ό a Breite des Bunker ausl aufs länger 3ein, als die halbe Rostbreite.
Infolge-— dessen bestreichen die einseinen Zellen des VerteilerwagQns nur einen Teil der Hoetbrtite.
infolge seiner grossen Baulänge weist dieser Verteilerwagen ein beträchtliches Sewicht auf, sodass
grosse Massen bewegt werden müssen. Ausserdem muss bei seiner Fortbewegung auch noch die nicht unbeträchtliche Reibung zwischen der in seinem
Innern, befindlichen Eohle und der bereite auf dem Eoet liegenden Sohle überwunden werdender
zu seiner Bewegung erforderliche Kraftbedarf ist daher sehr beträchtlich.
Mit dem Gegenstand der Erfindung »erden die Bachteile der bekannten Verteilerwagen daduroh beseitigt bzw. β,ηψϊ ein Mindestmass zurückgeführt, dass der die Breite des
BunkerauBlaufs nicht oder nur wenig überra-
gende oben und unten offene V er teil er wage η über die ganze Breite dee Roetee hin- und
herbewegt Wirdp und beim Passieren des otter der an beliebiger Stelle der Rostbreite
SHgesxdaetea 3uafesramsliu£«i mittels eines ▼on dem Terteilerwagen gesteuerten Schiebers
gefüllt wird. Bieee Ausführung gemäss der Erfindung hat den Vorteil, dass die mit dem
Ver teiler wagen entnommene Brennstoffmenge in dünnen Schichten über die ganze Rostbreite
verteilt wird und dass durch die Verwendung eines in seinen -Ansaaten klein gehaltenen
Terteilerwagens das Gewicht und die Reibung der su bewegenden Masse gering gehalten wird»
Auf diese Weise können erhebliche Energiemengen eingespart und die Herstellungskosten
wesentlich verringert werden. 2±a weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der Möglichkeit,
den Bunkerauslauf an Jeder beliebigen Stelle der Rostbreite anordnen su köam«a* während bei den bekannten Ausführungen
der BunkerauBlsaf in der Mitte des Kessels liegen muss. Man ist auf diese leise bei der Ausgestaltung der Bunkerauslauf«
unabhängig von der Anordnung der Kessel im Kesselhaus®.
Die Verwendung eines verhältnismässig kleinen Verteilerwagens wird gemäss der Srfindung^ dadurch ermöglicht, dass der
Bunkeraualauf beispielsweise mit «iaea Runäschieber versehen, ist, des vom Terteilerwagea
durch einen Mitaahaeretift so gesteuert wird, dass der Bunkerausl auf nur
in der Pülletellung des Terteilerwegens unterhalb des Bunkerauslaufs geöffnet ist,
heim Terlasaen der fuLlstellung in der einen oder anderen Riohtung Jedoch durch den
Uitnehiserstift geschlossen wird.
Sie Seschsindigkeit, mit welcher der Terteilerwagen über den Sinlauftrichter des Rostes gefahren wird, wird asweok-■Issiger «eise mit der Rostgeschwindigkeit
dadurch im Pinklang gebracht, dass man die Antriebsvorrichtung für den Terteilerwagttn
über ein· Wendegetriebe Kit dem Rostantrieb kuppelt.
Bei sehr breiten Rosten, bei welchen die Rostbeschickung auf swei oder mehreren nebeneinander liegenden Bunkern
erfolgt, ist mit nur einem einsigen Terteilerw&gen aussakomsen, der beim Passieren,
eines jeden Bunker ausl aufs aus diesem immer wieder nachgefüllt wird.
Me ift&fgabe unterschiedlicher Brennstoffe aus mehreren Bunkern lässt sich
mit dem Gegenstand der Erfindung in einfacher Weise durchführen. Ztor Terteilerwagea
wird durch Trennbleche in hintereinander
liegende Zellen eof geteilt, und Jede Zelle wird beim Passierea des em ihr gehörenden
Bunkers in der vorbeechriebenen feise gefüllt, las Verteilungeverhfiltnis ist bestimmt durch die Grösse der einseinen Zeltewm
Ien. Verändert *s& das Verteilungsverhsltnls^ wer den ^durch Verstellen der Trennbleche swischen den Zellen·
Der Brennstoff wird «af diese Weise dem Rostbett in übereinander liegenden Schichten sugeführt,
was besondere feuerungstechnische Vorteile bringt.£a wird beispieleweise möglich« schwer *ündbaren Brennstoff mit einer Deckschicht von
sündwilliger Sohle zu versehen. Bei den bekennten Beschickungsvorrichtungen 1st das
Legen einer Deckschicht nur ans hintereinander liegenden Bunkern möglioh, während
bei dem Gegenstand der Erfindung die Bunker auch nebeneinander liegen können. Dieses bringt nicht nur erhebliehe bauliche
Vorteile bei der Ausgestaltung des Kesselhauses, sondern ermöglicht es auch in einfacher Weise, nebeneinander liegende Bunker
mit nur einem Band su bekohlen.
Ser Gegenstand der Erfindung wird anhand «weier Ausführungebeispiele in den Abbildungen 1 bis 5 näher erläutert.
Abb8I Beigt einen Querschnitt durch die Be-
schic knngsvorrl ehtung bei nur einem über dem Bost vorhandenen Bunker,
Abb«2 stellt die Beachickungsvorrichtung mit sw©I nebeneinander liegenden Bunkern
dar«
Abb.S ist ein Schnitt durch den rechten Bunker der ,Abb. 2 nach der Schnittlinie
Mit 1 ist der Aufgabetrichter eines in der Zeichnung nicht näher dargestellten Brennstoffbunkere
bezeichnet* welcher in dem Bunkerauslauf 2 endet. An ^etsterem ist ein Rundschieber 3 angeordnet, der aus
ewei parallelen Segmenten 4 gebildet wird, welche am unteren lad© durch eine Querwand
5 mit in der Mitte befindlicher Ihxrohlaesöffnung 6 miteinander verbunden und drehbar
an der Afichse 7 befestigt sind.
Mit 8 ist der oben und unten offene Verteilerwagen bezeichnet , welcher mittels
laufrollen 9 saf der Schiene Io hin-mad Mer^g®- fahren werden kann. Zu diesem Zweck ist der
Verteilerwagen 8 in ein endloses Zugseil 11 eingespannt, das über Bollen 12 läuft, welche
durch ein wendegetriebe 13 und einen Kettentrieb 14 mit dem Bostantrieb 15 gekuppelt
sind. Hierdurch wird die Bewegung des Verteiler wagens mit der Bostgeschirindigkeit in
Uebereinstimmung gebracht.
Zur Steuerung des Rundschiebers 3 ist an dem VerteHerwegen ein Mitnehmer 16
angeordnet, welcher Bit 2 am Emndschieber angebrachte^Hocken 17 dadurch zusammenwirkt,
dass der Mitnehmer 16 beim Hia- und Hergang dee Tert eil er wagens swischen die beiden
Socken eingeführt wird und dadurch den Rund-BChieber S nach der einen oder anderen Sichtung verschiebt» In der in Abb. 1 in vollen Linien dargestellten Sohieberstellung
ist der Bunkeraualeuf vollständig geöffnet, as dass sich der Brennstoff aus dem Bunker
in den Terteilerwagen entleeren kann, der sich in diesem Augenblick genau unter dem
Bunkeraueleuf befindet. Beim Weiterwandern des Verteilerwegens beispielsweise nach
linke in die punktierte Stellung wird der Bundsohl^ber 3 in die gleichfalls punktierte
Stellung gedreht, wobei der Bunkerauslauf verschlossen wird. In dieser Stellung bleibt der Rundschleber stehen, da der
auf der Acsperrfläche S i./astende Brennstoff eine selbsttätige Rückbewegung des
Hundschiebers verhindert. $eim Rückgang des ?ert«ilerwag«as kommt der Mitnehmer 16 wieder mit den beiden Socken 17 des Hundschiebers
S in Eingriff, wodurch ^etsterer über die PUllstellung in die rechte Auischlagsteilung
übergeführt wird. Dieser Vorgang wiederholt sich bei der hin- und hergehenden
Bewegung des Vertellerwagens Immer wieder.
chen für die BrensstoiffeeseMekimg zwei ©der Btehrer e Bunker Tor ge sehen sind, genügt ein
einsiger Terteilerwagen zur gleichmassigen Verteilung des Brennstoffes auf den Rost*
da der Verteilerwagen beim Passieren der Bunker ausläufe imei wieder nachgefüllt
wird»
Sie in dem Abbildungen 2 und S dargestellte Beschickungsvorrichtung^! weleher unterschiedliche Kohlensorten aus
ewei nebeneinander liegenden Bunkern entnommen werden, arbeitet grundsätzlich in der
gleiohen Weis© wie die vorgeschriebene Beschickungsvorrichtung, Jedoch ist der Verteilerwegen
8 durch ein Trennblech 18 in zwei hitttereinsnderliegende Zellen 19 und So geteilt· Zur Anpassung der Durchlaeeöffnung
6 in der Querwand 5 des Rundschiebers 3 an die Lage des Trennbleches 18 ist in dem Bunlcerauslsuf 2 eine ELappe 21
angeordnet, die entsprechend der Lage des Trennbleches 18 so eingestellt wird, dass
die unter der Klappe liegende Zelle nicht gefüllt werden kann. In AublLdung 3, in welcher
ein Schnitt durch den rechten Bunker gezeigt wird, ist durch die Klappe Sl die hintere Zelle fco abgedeckt, so dass nur die
Zelle 19 vom rechten Bunker gefüllt werden kann. Die Klappenstellung Im Bunkerauslauf
des linken Bonkers ist strichpunktiert angedeutet« sie regelt nur die Füllung der Mate otviytk
res Zelle 2© «A4- de»/linken Bunker. üm während des Betriebes die Verstellung der Klappe
21 Eu ermöglichen, wurde der BunkerabSperrschieber 24 angeordnet® Bevor man die Klappe
a ▼erstellt, schliesst msa den Bunkerschieber 24,
Bei dieser Anordnung ist es möglich, durch Verstellung des Trennbleohes 18 und
entsprechende Einstellung der Klappe 21 die beiden Brennstoffe in jQdem gewünschten
Verhältnis dem Bost zuzuteilen. Sollen aus beiden Bunkern gleichartige ILohlen aufgegeben werden, so werden die Elappen
Sl nach unten gestellt und das Trennblech 18 wird aus dem Verteilerwagen 8 entfernt.
1st z.B. bei backenden Brennstoffen die homogene Jfisetiung unterschiedlicher EoJalen
erwünscht, so kann in den unter dem Verteilerwagen liegenden Hosttrichter ein Rührwerk
eingebaut werden.
Claims (5)
- PatentansprücheIe) Beschickungsvorrichtung #ür Wanderroste mit einem unterhalb des Brennstoffbunkers angeordneten fahrbaren, ölen und unten offenen Verteilerwagen, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Beaker auslaufbreite (g) nicht oder nur wenig überragender Verteilerwägen (8) über die ganze Rostbreite hin- und her bewegter angeordnet ist und an jedem Bunkerauslauf ein durch den hin- ντΛ herbewegten Verteilerwagen gesteuerter Schieber für fas Füllen des Verteiler wagens angebracht ist.
- 2. ) Beschickungsvorrichtung nachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber als Rundschieber ausgebildet ist.
- 3. ) Be schic kangsvorri ohtung nachoder 2Anspruch 1,/dadurch gekennzeichnet, dass der Verteüerwägen (8) für mehrere nebeneinander liegende Bunker vorgesehen ist.
- 4. ) Beschickungsvorrichtung nachAnspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteilerwagen (B) für mehrere hintereinander liegende Bunker vorgesehen ist.
- 5. ) Beschickungsvorrichtung nacheinem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , dass der Verteilerwagen (8) suaIiseheB von Breasstoffen la swei oder mehrere hintereinander liegende Zellen. (19,So) aufgeteilt ist, wobei jede Zelle ans einem Bunker gespeist wird*BfiBChiateangevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 his 5, dadurch gekennseiebnet, dose die Tr*?nnbleche (18) swieehen den Zell en verstellbar angeordnet sind.B^BchickungBTorrichtung nach einem der -Anjsprüoh.s 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, &SBB in &«a Rc*ttrichter unter dsm Verteil er w*e«T> (8) ein Rührwerk eingebaut ist·
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