DEP0039453DA - Beschickungsvorrichtung für Wanderroste - Google Patents

Beschickungsvorrichtung für Wanderroste

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DEP0039453DA
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DE
Germany
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bunker
loading device
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grate
distributor
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Heinrich Scholz
Original Assignee
Dürrwerke AG., Ratingen
Publication date

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Description

Or. Ing. Τ! I ger
Patentanwalt ÖöüS©!tk>ri Uhtenodto I
Dürr werk« I-Se β
IatiBgea - Oste
Beschickungsvorrichtung für Wanderroste.
Vol auf Wanderroaten einen gleichm&selgen Aoshrand su erzielen, 1st es erfordern ch# Brennstoffe untersohiedl icher 4rt and ISraiiBg auf die game Bosthreite gleichmässig zu verteilen· Sie hIsher su diesem Zwecke angewandten Kegel- und Pendelechurren haben den Hachteil4 dasa sie eine grosse Bauhöhe des Bunkerauslaufee über den Eosthett benötigen. Bei vorhandenen Kesselanlagen ist der nachträgliche Einbau dieser Schurren wegen Platzmangel »ist nicht möglich, da die Bunker saalInf« in nur geringer Höhe über dem Bostbett angeordnet sind.
Zur Vermeidung diesep Kachteiles ist es bereits bekannt, unter dem Bunker
einen oben und unten offenen, in nebenein-
Bßiler liegende Zell« unterteilten Verteilereagea anzuordnen, der in waagerechter Richtung Μη- und herbewegt und ron einer M ih» von oben hineinragende« Schurre sue dem Brennstoffbunker dauernd nachgefüllt wird. Dieaer Tertsilerwagen löst das Problem der gleicMaäösigen Verteilung dee Brennstoffes aber die Bo^tbreite nur unvollkommen, weil der Banircratiülauf in ,jeder Stellung des Vcrteilerwagens in denselben hineinragt.
Xtar Verteilerwagen muss hierbei us die hai Ό a Breite des Bunker ausl aufs länger 3ein, als die halbe Rostbreite. Infolge-— dessen bestreichen die einseinen Zellen des VerteilerwagQns nur einen Teil der Hoetbrtite.
infolge seiner grossen Baulänge weist dieser Verteilerwagen ein beträchtliches Sewicht auf, sodass grosse Massen bewegt werden müssen. Ausserdem muss bei seiner Fortbewegung auch noch die nicht unbeträchtliche Reibung zwischen der in seinem Innern, befindlichen Eohle und der bereite auf dem Eoet liegenden Sohle überwunden werdender zu seiner Bewegung erforderliche Kraftbedarf ist daher sehr beträchtlich.
Mit dem Gegenstand der Erfindung »erden die Bachteile der bekannten Verteilerwagen daduroh beseitigt bzw. β,ηψϊ ein Mindestmass zurückgeführt, dass der die Breite des BunkerauBlaufs nicht oder nur wenig überra-
gende oben und unten offene V er teil er wage η über die ganze Breite dee Roetee hin- und herbewegt Wirdp und beim Passieren des otter der an beliebiger Stelle der Rostbreite SHgesxdaetea 3uafesramsliu£«i mittels eines ▼on dem Terteilerwagen gesteuerten Schiebers gefüllt wird. Bieee Ausführung gemäss der Erfindung hat den Vorteil, dass die mit dem Ver teiler wagen entnommene Brennstoffmenge in dünnen Schichten über die ganze Rostbreite verteilt wird und dass durch die Verwendung eines in seinen -Ansaaten klein gehaltenen Terteilerwagens das Gewicht und die Reibung der su bewegenden Masse gering gehalten wird» Auf diese Weise können erhebliche Energiemengen eingespart und die Herstellungskosten wesentlich verringert werden. 2±a weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der Möglichkeit, den Bunkerauslauf an Jeder beliebigen Stelle der Rostbreite anordnen su köam«a* während bei den bekannten Ausführungen der BunkerauBlsaf in der Mitte des Kessels liegen muss. Man ist auf diese leise bei der Ausgestaltung der Bunkerauslauf« unabhängig von der Anordnung der Kessel im Kesselhaus®.
Die Verwendung eines verhältnismässig kleinen Verteilerwagens wird gemäss der Srfindung^ dadurch ermöglicht, dass der
Bunkeraualauf beispielsweise mit «iaea Runäschieber versehen, ist, des vom Terteilerwagea durch einen Mitaahaeretift so gesteuert wird, dass der Bunkerausl auf nur in der Pülletellung des Terteilerwegens unterhalb des Bunkerauslaufs geöffnet ist, heim Terlasaen der fuLlstellung in der einen oder anderen Riohtung Jedoch durch den Uitnehiserstift geschlossen wird.
Sie Seschsindigkeit, mit welcher der Terteilerwagen über den Sinlauftrichter des Rostes gefahren wird, wird asweok-■Issiger «eise mit der Rostgeschwindigkeit dadurch im Pinklang gebracht, dass man die Antriebsvorrichtung für den Terteilerwagttn über ein· Wendegetriebe Kit dem Rostantrieb kuppelt.
Bei sehr breiten Rosten, bei welchen die Rostbeschickung auf swei oder mehreren nebeneinander liegenden Bunkern erfolgt, ist mit nur einem einsigen Terteilerw&gen aussakomsen, der beim Passieren, eines jeden Bunker ausl aufs aus diesem immer wieder nachgefüllt wird.
Me ift&fgabe unterschiedlicher Brennstoffe aus mehreren Bunkern lässt sich mit dem Gegenstand der Erfindung in einfacher Weise durchführen. Ztor Terteilerwagea wird durch Trennbleche in hintereinander
liegende Zellen eof geteilt, und Jede Zelle wird beim Passierea des em ihr gehörenden Bunkers in der vorbeechriebenen feise gefüllt, las Verteilungeverhfiltnis ist bestimmt durch die Grösse der einseinen Zeltewm
Ien. Verändert *s& das Verteilungsverhsltnls^ wer den ^durch Verstellen der Trennbleche swischen den Zellen·
Der Brennstoff wird «af diese Weise dem Rostbett in übereinander liegenden Schichten sugeführt, was besondere feuerungstechnische Vorteile bringt.£a wird beispieleweise möglich« schwer *ündbaren Brennstoff mit einer Deckschicht von sündwilliger Sohle zu versehen. Bei den bekennten Beschickungsvorrichtungen 1st das Legen einer Deckschicht nur ans hintereinander liegenden Bunkern möglioh, während bei dem Gegenstand der Erfindung die Bunker auch nebeneinander liegen können. Dieses bringt nicht nur erhebliehe bauliche Vorteile bei der Ausgestaltung des Kesselhauses, sondern ermöglicht es auch in einfacher Weise, nebeneinander liegende Bunker mit nur einem Band su bekohlen.
Ser Gegenstand der Erfindung wird anhand «weier Ausführungebeispiele in den Abbildungen 1 bis 5 näher erläutert. Abb8I Beigt einen Querschnitt durch die Be-
schic knngsvorrl ehtung bei nur einem über dem Bost vorhandenen Bunker, Abb«2 stellt die Beachickungsvorrichtung mit sw©I nebeneinander liegenden Bunkern dar«
Abb.S ist ein Schnitt durch den rechten Bunker der ,Abb. 2 nach der Schnittlinie
Mit 1 ist der Aufgabetrichter eines in der Zeichnung nicht näher dargestellten Brennstoffbunkere bezeichnet* welcher in dem Bunkerauslauf 2 endet. An ^etsterem ist ein Rundschieber 3 angeordnet, der aus ewei parallelen Segmenten 4 gebildet wird, welche am unteren lad© durch eine Querwand 5 mit in der Mitte befindlicher Ihxrohlaesöffnung 6 miteinander verbunden und drehbar an der Afichse 7 befestigt sind.
Mit 8 ist der oben und unten offene Verteilerwagen bezeichnet , welcher mittels laufrollen 9 saf der Schiene Io hin-mad Mer^g®- fahren werden kann. Zu diesem Zweck ist der Verteilerwagen 8 in ein endloses Zugseil 11 eingespannt, das über Bollen 12 läuft, welche durch ein wendegetriebe 13 und einen Kettentrieb 14 mit dem Bostantrieb 15 gekuppelt sind. Hierdurch wird die Bewegung des Verteiler wagens mit der Bostgeschirindigkeit in Uebereinstimmung gebracht.
Zur Steuerung des Rundschiebers 3 ist an dem VerteHerwegen ein Mitnehmer 16
angeordnet, welcher Bit 2 am Emndschieber angebrachte^Hocken 17 dadurch zusammenwirkt, dass der Mitnehmer 16 beim Hia- und Hergang dee Tert eil er wagens swischen die beiden Socken eingeführt wird und dadurch den Rund-BChieber S nach der einen oder anderen Sichtung verschiebt» In der in Abb. 1 in vollen Linien dargestellten Sohieberstellung ist der Bunkeraualeuf vollständig geöffnet, as dass sich der Brennstoff aus dem Bunker in den Terteilerwagen entleeren kann, der sich in diesem Augenblick genau unter dem Bunkeraueleuf befindet. Beim Weiterwandern des Verteilerwegens beispielsweise nach linke in die punktierte Stellung wird der Bundsohl^ber 3 in die gleichfalls punktierte Stellung gedreht, wobei der Bunkerauslauf verschlossen wird. In dieser Stellung bleibt der Rundschleber stehen, da der auf der Acsperrfläche S i./astende Brennstoff eine selbsttätige Rückbewegung des Hundschiebers verhindert. $eim Rückgang des ?ert«ilerwag«as kommt der Mitnehmer 16 wieder mit den beiden Socken 17 des Hundschiebers S in Eingriff, wodurch ^etsterer über die PUllstellung in die rechte Auischlagsteilung übergeführt wird. Dieser Vorgang wiederholt sich bei der hin- und hergehenden Bewegung des Vertellerwagens Immer wieder.
Bei sehr breiten Rosten, bei wel-
chen für die BrensstoiffeeseMekimg zwei ©der Btehrer e Bunker Tor ge sehen sind, genügt ein einsiger Terteilerwagen zur gleichmassigen Verteilung des Brennstoffes auf den Rost* da der Verteilerwagen beim Passieren der Bunker ausläufe imei wieder nachgefüllt wird»
Sie in dem Abbildungen 2 und S dargestellte Beschickungsvorrichtung^! weleher unterschiedliche Kohlensorten aus ewei nebeneinander liegenden Bunkern entnommen werden, arbeitet grundsätzlich in der gleiohen Weis© wie die vorgeschriebene Beschickungsvorrichtung, Jedoch ist der Verteilerwegen 8 durch ein Trennblech 18 in zwei hitttereinsnderliegende Zellen 19 und So geteilt· Zur Anpassung der Durchlaeeöffnung 6 in der Querwand 5 des Rundschiebers 3 an die Lage des Trennbleches 18 ist in dem Bunlcerauslsuf 2 eine ELappe 21 angeordnet, die entsprechend der Lage des Trennbleches 18 so eingestellt wird, dass die unter der Klappe liegende Zelle nicht gefüllt werden kann. In AublLdung 3, in welcher ein Schnitt durch den rechten Bunker gezeigt wird, ist durch die Klappe Sl die hintere Zelle fco abgedeckt, so dass nur die Zelle 19 vom rechten Bunker gefüllt werden kann. Die Klappenstellung Im Bunkerauslauf
des linken Bonkers ist strichpunktiert angedeutet« sie regelt nur die Füllung der Mate otviytk
res Zelle 2© «A4- de»/linken Bunker. üm während des Betriebes die Verstellung der Klappe 21 Eu ermöglichen, wurde der BunkerabSperrschieber 24 angeordnet® Bevor man die Klappe a ▼erstellt, schliesst msa den Bunkerschieber 24,
Bei dieser Anordnung ist es möglich, durch Verstellung des Trennbleohes 18 und entsprechende Einstellung der Klappe 21 die beiden Brennstoffe in jQdem gewünschten Verhältnis dem Bost zuzuteilen. Sollen aus beiden Bunkern gleichartige ILohlen aufgegeben werden, so werden die Elappen Sl nach unten gestellt und das Trennblech 18 wird aus dem Verteilerwagen 8 entfernt.
1st z.B. bei backenden Brennstoffen die homogene Jfisetiung unterschiedlicher EoJalen erwünscht, so kann in den unter dem Verteilerwagen liegenden Hosttrichter ein Rührwerk eingebaut werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche
    Ie) Beschickungsvorrichtung #ür Wanderroste mit einem unterhalb des Brennstoffbunkers angeordneten fahrbaren, ölen und unten offenen Verteilerwagen, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Beaker auslaufbreite (g) nicht oder nur wenig überragender Verteilerwägen (8) über die ganze Rostbreite hin- und her bewegter angeordnet ist und an jedem Bunkerauslauf ein durch den hin- ντΛ herbewegten Verteilerwagen gesteuerter Schieber für fas Füllen des Verteiler wagens angebracht ist.
  2. 2. ) Beschickungsvorrichtung nach
    Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber als Rundschieber ausgebildet ist.
  3. 3. ) Be schic kangsvorri ohtung nach
    oder 2
    Anspruch 1,/dadurch gekennzeichnet, dass der Verteüerwägen (8) für mehrere nebeneinander liegende Bunker vorgesehen ist.
  4. 4. ) Beschickungsvorrichtung nach
    Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteilerwagen (B) für mehrere hintereinander liegende Bunker vorgesehen ist.
  5. 5. ) Beschickungsvorrichtung nach
    einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , dass der Verteilerwagen (8) sua
    IiseheB von Breasstoffen la swei oder mehrere hintereinander liegende Zellen. (19,So) aufgeteilt ist, wobei jede Zelle ans einem Bunker gespeist wird*
    BfiBChiateangevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 his 5, dadurch gekennseiebnet, dose die Tr*?nnbleche (18) swieehen den Zell en verstellbar angeordnet sind.
    B^BchickungBTorrichtung nach einem der -Anjsprüoh.s 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, &SBB in &«a Rc*ttrichter unter dsm Verteil er w*e«T> (8) ein Rührwerk eingebaut ist·

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