DEP0039337DA - Kontakteinrichtung, insbesondere für elektrische Entladungsröhren - Google Patents
Kontakteinrichtung, insbesondere für elektrische EntladungsröhrenInfo
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Description
Die Aufgabe, bei mehrpoligen Kontakteinrichtungen Stecker und Fassung in einer bestimmten gegenseitigen Stellung miteinander zu verbinden, ist schon auf die verschiedenartigste Weise gelöst worden. In der Röhrentechnik insbesondere sind zwei hauptsächliche Weg beschritten worden, um zwischen den Elektroden einer Röhre und den zugehörigen Zuleitungen in einfacher und unverwechselbarer Weise eine Verbindung herzustellen. Der erste Weg besteht darin, unabhängig von der Zahl der Zuleitungen die Stifte in unsymmetrischer Weise auf der meist kreisförmigen Grundfläche des Sockels anzuordnen, so dass die gesockelte Röhre nur in einer einzigen Stellung in die Fassung eingesteckt werden kann. Bei der ständig wachsenden Zahl der Elektroden, die eine entsprechende Erhöhung der Zahl der Anschlußstifte notwendig machte, war es nicht mehr möglich, auf den ersten Blick die richtige Einsteckstellung der Röhre zu erkennen und bedurfte umständlichen Probierens, was leicht zu Beschädigungen des Sockels oder der Fassung führte. Diese Gefahr ist auch bei der neueren Ausführung des Einheits--Stiftsockels, bei dem auf der einen Hälfte 5 und auf der anderen 3 Stifte angeordnet sind, nicht ganz beseitigt. Herstellungsmässig besteht aber auch bei dieser Sockelart die Schwierigkeit, den Ort der Stifte trotz des gleichen Abstandes von der Kreismitte unsymmetrisch auf dieser Kreislinie exakt zu fixieren.
Die zweite Art, das Einsetzen der Röhre in die Fassung zu erleichtern, besteht beispielsweise bei den sogenannten Schlüsselröhren darin, einen zentral mit einer Nase versehenen Führungsstift anzubringen oder anstelle eines solchen Stiftes am Glaskolben selbst oder am aufgesetzten Abschirmring eine Nase anzubringen.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird nun sowohl auf die unsymmetrische Anordnung mehrerer Stifte als auch auf die zusätzliche Anordnung eines Führungsstiftes oder einer Führungsnase verzichtet. Das mühelose Auffinden der richtigen Einsteckstellung der Röhre wird dadurch ermöglicht, dass einer der Sockelstifte länger als die übrigen ist und in kleinerem Abstand vom Mittelpunkt als die übrigen Stifte angeordnet ist. Zweckmässigerweise wird der Ort des längeren Stiftes in geometrisch einfacher Weise definiert, indem er beispielsweise von den beiden ihm zunächst liegenden Stiften gleichen Abstand hat oder mit ihnen zusammen ein gleichseitiges Dreieck bildet. In dieser Anordnung wird sowohl der Forderung einer genügenden Exzentrizität als auch der Forderung eines ausreichenden Abstandes von den beiden zunächst liegenden Stiften Genüge getan. Eine genügende Exzentrizität muss nämlich deshalb gefordert werden, damit sich beim Einsetzen keine Stellung der Röhre gegenüber der Fassung ergibt, in der durch eine übereinstimmende Stellung eines Teiles der Sockelstifte mit irgendwelchen Buchsen oder Kontaktelementen der Fassung der Eindruck der richtigen Stellung der Röhre vorgetäuscht wird, und durch gewaltsamen Druck Sockel oder Fassung beschädigt wird. Eine solche Stellung, bei der nur ein Teil der Stifte mit Fassungsbuchsen übereinstimmt, wird bei dem erfindungsgemässen Sockel grundsätzlich vermieden. Beim Einsetzen der Röhre wird der längere Stift in die der Mitte am nächsten liegende Buchse der Fassung eingesteckt und die Röhre so lange um die exzentrische Achse gedreht, bis sie in der einzig möglichen und zwangsläufig richtigen Stellung in die Fassung hineingleitet.
Auf der anderen Seite ist das Mass der Exzentrizität des Suchstiftes dadurch begrenzt, dass dieser Stift zur Vermeidung lästiger Kapazitäten und aus Gründen der Einschmelztechnik, insbesondere bei sockellosen Röhren, einen bestimmten Mindestabstand von den zunächst liegenden Stiften nicht überschreitet.
Der Vorteil der erfindungsgemässen Anordnung besteht ausser der leichten Auffindbarkeit der richtigen Einsetzstellung der Röhre und der Vermeidung der Gefahr der Beschädigung von Röhre und Sockel insbesondere darin, dass, von der längeren Ausführung
des Suchstiftes abgesehen, sämtliche Sockelstifte in gleicher Weise gefertigt werden können und die Orte ihrer Anbringung in geometrisch einfacher Weise - beispielsweise paarweise - mittelpunktsymmetrisch oder in gleichen Abständen auf den Umfang eines Kreises fixiert werden können.
Die erfindungsgemässe Anordnung von Kontaktstiften ist nicht auf Röhrensockel beschränkt, sondern kann bei jeder beliebigen Art von Steckkontakten Verwendung finden.
In den Abbildungen, in denen der Suchstift mit 1 bezeichnet ist, ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Sockels in schematischer Weise dargestellt, bei dem der Suchstift mit den beiden ihm zunächst liegenden Stiften 2 und 3 ein gleichseitiges Dreieck bildet, während die übrigen Stifte gleichmässig auf dem Umfang eines Kreises angeordnet sind.
Claims (3)
1.) Kontakteinrichtung insbesondere für elektrische Entladungsröhren mit Festlegung der gegenseitigen Stellung von Stecker bzw. Sockel und Fassung, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker bzw. Sockel Stifte, von denen einer länger als die übrigen und in kleinerem Abstand vom Mittelpunkt als die übrigen Stifte angeordnet ist, aufweist.
2.) Kontakteinrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der längere Stift von den beiden diesem benachbarten Stiften gleichen Abstand hat.
3.) Kontakteinrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der längere Stift mit den beiden diesem benachbarten Stiften ein gleichseitiges Dreieck bildet.
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