DEP0039298DA - - Google Patents
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Description
■Ing» L. Eberhards
Batertanwait
s 6, Post Reepsbolt 5# April 49
vV timui π O&tf ι~ί ino)
/ö*/«i Jf
Wilhelm Zorn in Mühlheim- Ruhr,
Schloßstraße 46.
Selbsttätige Alarmvorrichtung zum Anzeigen eines Unterdruckes in Kraftfahrzeugreifen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Alarmvorrichf-•inng
zum Anzeigen eines Unterdruckes in Kraftfahrzeugreifen. JBA&e Bekannte Vorrichtung», dieserArt arbeitet, mit einem elektrischen
Schalter, der in einer Gummihülle angeordnet ist, welche in gewissem Abstand vom !rdboden am Fahrzeug, vorzugsweise
Anhängern, befestigt ist und bei Luftleere des Reifens einknickt und den Schalter einschaltet, wodurch dann im Führerhaus
eine Kon troll- Lampe aufleuchtet. Diese e Vorrichtung ist in ihrem Aufbau kompliziert und daher teuer und
in ihrer Wirkung unsicher.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine selbsttätige mechanische Alarmvorrichtung zu schaffen, die sich auszeichnet
durch B^ajrtge
Sicherheit im Betrieb. Die neue Alarmvorrichtung soll ein durchdringendes Pfeifsignal ertönen lassen, wenn der Reifendruck
auf ein bestimmtes Maß, beispielsweise von 2 auf 1 atü absinkt und soll ansprechen, ohne daß etwa eine Übergangszeit
benötigt wird, in der die Vorrichtung nur schwach und mii Unterbrechung wirkte bei Unterschreitung einer bestimmten
Größe des Reifendruckes, z.B. bei 0,6 atü, soll eine Unterbrechung des Signals eintreten. Erfindungsgemäß ist diese
Aufgabe im wesentlichen in der Weise gelöst, daß die Vorrichtung mit einem Steuerventil und einen
Hauptventil "wegesehen ist, welches Steuerventil den Reifenluftdruck
jeweils nach seiner eingestellten Federspannung auf das gleichfalls unter Federspannung stehende Hauptventil
einwirken läßt, über das dann der unmittelbare Luftweg vom Reifen zur Pfeife odgl. geöffnet wird.
Das eine Schaftende dee Hauptventales und dessen Feder sind
von einem elastischen Rohr gegen deren Aufnahmeraum im Gehäuse luftdicht abgeschlossen, sodaß eine Art elastischer
Kolben gebildet ist, der auf das Hauptventil einwirken kann.
Die Vorrichtung ist mit einem Luftpumpemaaschluß versehen,
der ein Ventil anstelle des SchlauchtüTlenventiles enthält, und dessen Leitung unmittelbar mit dejji Schlauchanschluß und
dem Steuerventil in Verbindung steht, wobei dem Steuerventil gegenüberliegend ein gegen seinen Aufnahmeraum durch ein
elastisches Rohr luftdicht abgeschlossener Druckbolzen angeordnet ist, der mittels eines von außen zugänglichen Drückknopfes
beweglichrfist und zum Schließen des Ventilee zu Beginn
des Aufpugipena des Reifens dient.
Eine besondere Feder des Hauptventiles schließt dieses, sobald auf seinen Schaft über dessen elastischen Kolben ein
Druck nicht ausgeübt wird.
Die Vorrichtung kann unmittelbar an der Schlauchtülle des Reifens angeordnet werden. Um aber je nach ihrer Größe keine
zu große Schwungmasse bei hoher Umlaufzahl des Reifens am Felgenrand zu erhalten, dürfte es sich empfehlen, die Vorrichtung
an der Radnabe bezw. Radfelge anzuordnen und die Verbindung zur Schlauohtülle durch einen Druckschlauch herzustellen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht und zwar zeigen :
Abb. 1 die Vorrichtung schematisch im Schnitt,
Abb. 2 dieselbe, in Ansicht, an der Radnabe angeordnet.
In den Abbildungen ist durch 1 der Anschluß für die Luftpumpe dargestellt. Hit 2 ist der Anschluß für den Verbindungsschlaurch
von der Vorrichtung zur Schlauchtülle 3 bezeichnet, während 4 das Anschlußröhrchen für die Pfeife
odgl. 5 darstellt. Das bisher üblicherweise in der Schlauchtülle 3 ( Abb. 2 ) untergebrachte Ventil ist von dort in
das Eohr 1 verlegt und in Abb. 1 bei$6 angedeutet. Die
wesentlichen Teile der Vorrichtung sind das Steuerventil 7 und das Hauptventil 8. Ist der Reifendruck z.B. größer als
1 .atü, so sind die beiden Ventile 7 und 8 geschlossen. Sinkt der Reifendruck jedoch unter 1 atü, so wird die entsprechend
dimensionierte Feder 9 das Ventil 7 allmählich öffnen und es strämt dann Luft durch den Kanal 10 in den
Raum 11, was zur Folge hat, daß das elastische Rohrstück
12 gegen die Federkraft 13 zusammengedrückt wird und das Ventil 8 sich öffnet. Damit wird eine unmittelbare Verbindung
vom Rohr 2 zu dem Sohr 4 geschaffen und die Pfeife ertönt. Die Feder 14 hat den Zweck, das Ventil 8 zu schließen,
wenn durch den elastischen Kolben 12 keine Kraft aumen Ventilschaft wirkt. Der elastische Kolben 15, der wie
der Kolben 12 in an sich bekannter Weise aus einem elastischen Rohr hergestellt 1st, hat den Zweck, den Druckbolzen 16
luftdicht abzuschließen, Der Druckbolzen 16 dient dazu, zu Beginn des Aufpumpens des Reifens das Ventil 7 zu
schließen.
Durch geeignete Bemessung der Federn 13 und 14 wird erreicht, daß ein Pfeifsignal beispielsweise nur dann erfolgt,
wenn der Reifendruck zwischen 1 atü und 0,6 atü beträgt. Bei geringerem Reifendruck als 0,6 atü schließt sich das
Hauptventil 8 wieder·
Als Verschluß der Bohrung 10 dient die Verschraubung I7.
Dieser Verschluß kann auch so ausgebildet werden, daß er
sich erforderlichenfalls zum Ablassen von Druckluft aus dem
Saum 10 und 11 eignet. Die Teile 18, 19, 20 und 21 sind zweckentsprechende Verschraubungen der Ventilbohrungen im Gehäuse.
Claims (6)
1) Selbsttätige Alarmvorrichtung zum Anzeigen eines Unterdruckes in Kraftfahrzeugreifen, dadurch gekennzeichnet, daß
ein unter niederspannung ( 9 ) stehendes Steuerventil ( 7 )
bei bestimmtem Beifenluftdruek eine mit der Schlauchtülle ( 3 ) verbundene Luftleitung ( 2, 10 ) zu einem ebenfalls
unter Federspannung ( 13, 14· ) stehenden Hauptventil ( 8 ) öffnet und entgegen dessen Federspannung ( 13, 14 ) dieses
lüftet, sodaß eine unmittelbare Luftleitung ( 2, 4 ) vom Eeifen zur Pfeife odgl. ( 5 ) geöffnet wird.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurck gekennzeichnet, daß
das eine Schaftende des Hauptventiles ( 8 ) und dessen Feder ( 13 ) von einem elastischen Bohr ( 12 ) gegen deren Aufnahmeraum
( 11 ) luftdicht abgeschlossen sind.
3) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem iuftpumpenanschluß ( 1 ) versehen ist, dessen
Leitung unmittelbar mit dem Schlauchanschluß ( 2 ) und dem Steuerventil ( 7 ) in Verbindung steht, und daß dem Ventil
( 7 ) gegenüberliegend ein gegen seinen Aufnahmeraum durch ein elastisches Rohr ( 15 ) luftdicht abgeschlossener Druckbolzen
( 16 ) angeordnet ist, der mittels eines von außen zugänglichen Drückknopfes beweglich ist und zum Schließen des
Ventiles ( 7 ) zu Beginn des Aufpumpens des Beifens dient.
4) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Feder ( 14 ) des Hauptventiles ( 8 ) dmeses
schließt, sobald auf seinen Schaft über dessen elastischen Kolben ( 12 ) ein Druck nicht ausgeübt wird.
5) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß an Stelle des Schlauchtüllenventiles ein solches ( 6 ) in dem Luftpumpenanschluß ( 1 ) angeordnet ist.
6) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie an der Radnabe bezw. Radfelge angeordnet und die Verbindung
zur Schlauchtülle durch einen Druckschlauch hergestellt ist.
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