AT154929B - Apparat zur selbsttätigen Anzeige des Druckabfalles in untereinander verbundenen Druckflüssigkeitsbehältern und zur selbsttätigen Unterbrechung der Verbindung zwischen solchen Behältern. - Google Patents

Apparat zur selbsttätigen Anzeige des Druckabfalles in untereinander verbundenen Druckflüssigkeitsbehältern und zur selbsttätigen Unterbrechung der Verbindung zwischen solchen Behältern.

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AT154929B
AT154929B AT154929DA AT154929B AT 154929 B AT154929 B AT 154929B AT 154929D A AT154929D A AT 154929DA AT 154929 B AT154929 B AT 154929B
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pressure
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Giovanni Dall Olio Contri
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Giovanni Dall Olio Contri
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Description


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   Es sind bereits Apparate zum Ausgleichen des in zwei oder mehr untereinander verbundenen   Druekflüssigkeitsbehältern   herrschenden Druckes bekannt, die mit Vorrichtungen und Mitteln versehen sind, die geeignet sind, auch auf Entfernungen Meldungen zu bewerkstelligen, wenn mindestens in einem dieser Behälter der Druck aus irgendeinem Grunde abnimmt, und die Verbindung zwischen den einzelnen Behältern zu unterbrechen, wenn sich eine Druckabnahme einstellt, sowie von jenem Druck zu entlasten, der dasjenige Mass überschreitet, auf das die verschiedenen Behälter eingestellt oder geeicht sind. 



   Von derartigen Apparaten haben sich einige als für den Zweck, für den sie bestimmt sind, nicht geeignet erwiesen, während andere zu umständlich und kostspielig sind sowie Teile umfassen, die sieh in kurzer Zeit abnutzen. 



   Zweck der Erfindung ist, einen Apparat von einfacher Bauweise, beschränkten Abmessungen, zuverlässiger Arbeitsweise und bei verhältnismässig niedrigen Kosten zu schaffen. 



   Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, dass der Apparat ein Organ enthält, das in Abhängigkeit von den   Druckänderungen,   welche in wenigstens einem der untereinander in Verbindung stehenden   Druckflüssigkeitsbehälter   auftreten, hin und her verschiebbar ist, wobei dieses Organ mit seiner Verschiebung in der einen Richtung die Öffnung eines in dem Organ selbst eingebauten Ventils bewirkt, durch welches derjenige Druck entlastet wird, der das Höchstmass an Druck überschreitet, das in den verschiedenen Behältern jeweils herrschen soll, während die Verschiebung in der entgegengesetzten Richtung die   Unterbreehung   der Verbindung zwischen den verschiedenen Behältern herbeiführt, wenn eine Druckverminderung in wenigstens einem derselben eintritt,

   womit gleichzeitig eine optische oder akustische oder auch sowohl optische als akustische Meldevorrichtung betätigt wird, durch die die in Frage kommenden Beteiligten dann aufmerksam gemacht werden. 



   Ein anderes Merkmal der Erfindung ist der Umstand, dass der Apparat auch Mittel umfasst, die es ermöglichen, durch Betätigung eines Handgriffes oder Hebels jeweils denjenigen Behälter einer Gruppe zweier miteinander verbundener Behälter festzustellen, bei dem eine Druckminderung eingetreten ist. 



   Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung liegt in der besonderen Ausbildung der   vorerwähnten   Meldevorriehtung. 



   Endlich besteht ein anderes Merkmal der Erfindung in Verbesserungen, die sowohl bei dem in dem hin und her beweglichen Organ eingebauten Ventil vorgenommen wurden als auch an den   Zutritts- oder Zufiihrungsstellen   der Druckflüssigkeit in die miteinander in Verbindung stehenden Behälter. 



   Andere Merkmale und Einzelheiten ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. 



   Eine praktische Anwendung der Erfindung besteht in der Überwachung des Druckes der Druckluft in den   Luftschläuchen   bei den miteinander in Verbindung stehenden Bereifungen der Zwillingräder schwerer Kraftfahrzeuge und der dazugehörigen Anhänger (z. B. von Lastkraftwagen oder Fahr-   zeugen für eine grosse Personenzahl usw. ).   



   Die Zeichnung, auf die sich die folgende Beschreibung bezieht, lässt das Wesen der Erfindung besser erkennen. Diese Zeichnung veranschaulicht die Anwendung der Erfindung auf die erwähnte Überwachung des Druckes in den miteinander verbundenen   Luftschläuchen   der Bereifungen bei Zwillingsrädern schwerer Kraftwagen ; die Erfindung kann jedoch bei   Druckflüssigkeitsbehältern   im 

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 allgemeinen zur Anwendung   kommen.'Fig. 1   ist ein Aufriss des Apparates in Vorderansicht. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der gebrochenen Linie A-B-C-D in Fig. 1 in grösserem Massstab. Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie E-F in Fig. 2. Fig. 4 zeigt die Vorrichtung zur Betätigung der Meldung im Längsschnitt.

   Fig. 5 ist ein axialer Längsschnitt des Ventils, durch das der   Drucküberschuss   abgeleitet wird, und das an der Zuführungsstelle der   Druckflüssigkeit   in die verschiedenen Behälter oder in die miteinander verbundenen Luftschläuche der Luftbereifungen untergebracht ist. Fig. 6 zeigt einen Teil des in Fig. 5 dargestellten Ventils, jedoch in einem Schnitt, der durch eine Ebene senkrecht zu der Schnittebene der genannten Figur gelegt ist. Fig 7 ist ein Schnitt nach Linie G-H der Fig. 5. 



   Der Apparat besteht aus einem vorzugsweise zylindrischen Block 1, in dessen vorderem Teil ein zylindrischer Raum 2 ausgespart ist, während im rückwärtigen Teil ein zweiter zylindrischer Raum 3 vorgesehen ist, der konzentrisch zu einem weiteren zylindrischen Raum 4 liegt, der einen geringeren Durchmesser aufweist, so dass ein Absatz 5 gebildet wird. 



   In der Zwischenwand 62 zwischen Raum 2 einerseits und den Räumen 4,3 anderseits sind zwei winkelförmig verlaufende Kanäle   8,   8'ausgespart, die mit einem Ende durch geeignete Dichtung-   ansehlüsse   57,57'je an einem Ende entsprechender, zweckmässig biegsamer Rohre 9, 9'angeschlossen sind, die mit ihrem andern Ende an entsprechende Ventile 22 und 22'von miteinander in Verbindung stehenden Luftschläuchen   11,   11'der Bereifung von Zwillingsrädern schwerer Kraftfahrzeuge im allgemeinen angeschlossen sind. Die in die Rückwand des Raumes 4   mündenden   Enden der Kanäle   8,     8'   laufen in Erweiterungen aus, in denen Dichtungsscheiben (z. B. aus Gummi) 12, 12'Platz finden, die leicht über die Ebene der genannten Rückwand hinausragen.

   Zweckmässig werden die Ausmündungen der Leitungen   8,     8'an   zwei diametral entgegengesetzten und vom Mittelpunkt der Rückwand gleich weit entfernten Punkten angeordnet. 



   Die Räume 3, 4 sind voneinander durch eine biegsame oder elastische Scheidewand   z   getrennt, deren Rand mittels eines auf ein auf der Innenwand des Raumes 3 angebrachtes Gewinde aufgeschraubten Ringes 14 gespannt ist. Zwischen dem Ring 14 und dem Rand der Scheidewand, die an dem zwischen den beiden Räumen 3, 4 gebildeten Absatz 5 anliegt, sind ein oder mehrere Dichtungsringe 14'so angebracht, dass sie sich nicht mit dem Ring 14 zusammen drehen können. Durch die Mitte der Scheidewand 13 tritt ein Schaft   15',   der aus der Mitte eines kleinen im Raum 4 untergebrachten Blockes 15 herausragt. Im Block 15 ist ein radialer Kanal 16 ausgespart, der in einen im Schaft 15'ausgesparten axialen Kanal 16'übergeht. Ein zweiter Ring 17 ist auf dem Ring 14 mittels linksgängigen Gewindes mit grosser Steigung festgeschraubt.

   Das Ende des Schaftes 15'tritt zweckmässig unter leichter Reibung durch das Loch in der Mitte des Ringes 17. Gegen die nach dem Raum. 3 zu gelegene Fläche der Scheidewand   1. 3   liegt eine auf dem Schaft 15'aufgezogene Dichtungsscheibe 18. Zwischen dieser und der   Innenfläche   des Ringes 17 ist eine verhältnismässig kräftige Spiralfeder 19 
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 trachtet, im Gegensatz zu dem Druck, der im Raum   4   und in den mit diesem durch die Leitungen   8,     8'   und die biegsamen Rohre 9,   9'in   Verbindung stehenden   Luftschläuchen   11,   11'herrscht.   



   In jenen Fällen, in denen man es nicht für nötig erachtet, den   überschüssig   zugeführten Druck abzuleiten, kann man das Organ 15, 15'und die Scheibchen 12, 12'fortlassen. Die beiden letzteren können durch zwei kleine Böckchen ersetzt werden, die axial durchbohrt sind und eine im wesentlichen sphärische, gut geglättete, freie Fläche haben, auf welche die durch die Feder 19 dagegen   gedrückte   Scheidewand wirkt, wobei die letztere in diesem Falle keine Verbindung zwischen den   Räumen'3,-7   aufweist. 



   In den Ring 17 ist ein Stopfen 20 eingeschraubt, der durch die Gegenmutter 21 gesichert wird. 



  Dieser Stopfen 20 ist mit einem oder mehreren Löchern 67 versehen. Am Ausgang der Bohrung oder des Kanals 16'des Schaftes 15'ist ein Ventil angeordnet, dessen Bau und Arbeitsweise weiter unten beschrieben wird und welches den Ventilen 22,22'der   Luftsehläuche   11, 11'gleicht. 



   An dem Ring 17 ist ein anderer Ring   23   fest angebracht, von dem ein radialer Arm 24 ausgeht, der eine im rechten Winkel dazu angeordnete Verlängerung   24'besitzt,   die parallel zur Achse des Blockes 1 verläuft und auf der gekrümmten Oberfläche desselben schleifen oder gleiten kann. 



   In einer an passender Stelle der   die Kammern 2 und 4 trennenden Wand 62 angebrachten Bohrung   ist ein Ende einer Vorrichtung befestigt, die zur elektrischen Betätigung der Meldungen über Druckverminderungen dient, die aus irgendwelchen Ursachen sich einstellen ; diese Vorrichtung ist in Fig. 2 mit dem Buchstaben U bezeichnet, während sie in Fig. 4 in den Einzelheiten und in grösserem Massstabe dargestellt ist. 



   Die Vorrichtung ist wie folgt konstruiert :   31   ist ein röhrenförmiger Körper, der an einem Ende eine mit Schraubengewinde 60 versehene Verdiekung 59 aufweist und am andern Ende mit einem Schraubengewinde 61 versehen ist. Der Körper   81   ist an der Wand 62 mittels einer Rohrkappe   43   befestigt, die auf das mit Gewinde 61 versehene Ende aufgeschraubt und gegen die Wand 62 durch die Ringscheiben 46,47 aus Isoliermaterial elektrisch isoliert ist ; diese beiden Ringscheiben haben ausserdem die Aufgabe, den Körper   81   von der Wandung der Bohrung, durch die er hindurchgeht, entfernt zu halten. In der axialen Bohrung des Körpers 31 sind zwei   Schäfte   25,26 hintereinander untergebracht, die sich mit ihren Enden berühren.

   Die Gesamtlänge der Schäfte 25,26 ist grösser 

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   Der untere Zeiger 7 ist auf dem Ende einer drehbaren Welle 52   aufgekeilt,   die in der Kammer 2 angebracht ist und durch ein Loch in der Mitte des Zifferblattes 6 tritt. Dieser Zeiger bildet das Anzeigeorgan eines in der Kammer 2 untergebrachten und in Fig. 2 schematisch angedeuteten Manometers   58,   das durch eine kurze Leitung 66 in unmittelbarer Verbindung mit einer der beiden Leitungen   8,     8'   steht (wie z. B. in Fig. 3 dargestellt ist, mit der Leitung 8 allein). 



   Die Kraft der Feder 19 und die Tiefe, bis zu welcher jeweils der Stopfen 20 in den Ring   17   geschraubt wird, sind Elemente, die dazu dienen, den Druck der Luft (Atmosphären), die durch den Stutzen 56 in die   Luftschläuche     11,   11'eingeblasen werden soll, festzusetzen. Einem tieferen Einschrauben des Stopfens 20 entspricht nämlich ein geringerer Druck beim Aufblasen der   Luftsehläuehe,   während einem weniger tieferen Einschrauben ein stärkerer Druck entspricht. 



   Um den Apparat zu eichen, so dass in den beiden   Luftschläuchen   11,   11'ein   Druck von beispielsweise 6-5 Atm. vorhanden ist, entfernt man die Gegenmutter 21 und schraubt den Stopfen 20 los. 



  Darauf bläst man die Luft durch den Stutzen 56 ein und gibt dabei auf den Zeiger 7 acht, der sich längs der unteren Skala 65 bewegt. Wenn der Zeiger 7 in eine einen etwas höheren Druck als 6-5 Atm. anzeigende Stellung gelangt ist, schraubt man den Stopfen 20 so weit ein, bis durch die Bohrungen desselben und der Kappe 70 Luft entweicht. Nunmehr stellt man den Stopfen 20 mittels der Gegenmutter 21 fest. Endlich lockert man den Ring 23 und verstellt ihn auf dem Ring   17   so weit, bis der der Zeiger   50'   (oder 24") sich mit dem   5-5 Atm.-Strich   der oberen Teilung 64 deckt. Dann wird der Ring 23 an dem Ring   17   festgemacht. Der Apparat ist damit so   geeicht,   dass der zirka 6-5 Atm. überschreitende Druck entladen wird. 



   Zu dem Apparat gehört ferner ein Schutzgas 53 für das Zifferblatt 6. 



   Weiter ist der Apparat mit Mitteln versehen, um ihn in seiner Stellung zu befestigen, z. B. mittels eines Ansatzstückes   54   an dem Block 1. Die Befestigung selbst kann durch Bolzen, die durch die Löcher 55 gehen, und dazugehörige Muttern erfolgen. Die Befestigungsart kann jedoch auch von der in dem Beispiel dargestellten verschieden sein. 



   73 ist ein blindes Ventil, das an dem Körper 1 befestigt und mit dem Stutzen 74 versehen ist. 



  Wenn infolge eines Druckverlustes in einem der   Luftschläuche   (z. B. 11) ein Teil des Druckes aus dem andern, intakten Schlauch (z. B. 11') entnommen wird, löst man das Rohr 9 von dem Anschluss des Ventils 22 des Luftschlauches 11 und schliesst es an den Stutzen 74 des Ventils 73 an. Auf diese Weise stellt man einen Kreislauf her, der es möglich macht, in den Luftschlauch 11'neue Luft einzupumpen, bis darin der gewünschte Druck erreicht ist, während gleichzeitig der Schlauch 11 allmählich weiter Druck verliert. 



   Die Arbeitsweise des Apparates ist folgende :
Fig. 2 zeigt den Apparat in Betriebsstellung, d. h. in der Stellung, bei der in den Luft-   schläuchen   11, 11', Rohren 9,9', Leitungen 8, 8'und Kammern 4 Luft mit einem Druck von 6-5 Atm. eingeblasen ist. Das Einblasen ist, wie oben gesagt wurde, durch den   Stützen 36   erfolgt. Es ist nicht erforderlich, diesen Stutzen mit einem Ventil zu versehen, da, sobald man mit dem Einblasen der Luft aufhört, während der Griff 24,24'verstellt wird, so dass der Zeiger 50'auf der Teilung 64 auf 6 Atm. zeigt, die Feder 19 auf die Zwischenwand 13 und auf den Block 15 einwirkt und so den letzteren dazu bringt, die Verbindung zwischen den Leitungen   8,   8'abzusperren.

   Wenn man dann unmittelbar darauf den Stutzen 56 mittels des Stopfens oder der Dichtungskappe   56'verschliesst   und dann den Griff 24, 24' für einen Augenblick nach links verschiebt, so gibt die Feder 19 nach und der Druck hat die Möglichkeit, 
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 durch die Kammer 4 hindurch wiederherzustellen. 



   In der dargestellten Ausführungsform ist angenommen, dass mit dem Apparat, wenn ein 6-5 Atm. übersteigender Druck erreicht ist, der   Drucküberschuss   durch das am Ende des Kanals 16'des Schaftes   15'   der Scheibe oder des Blockes 15 angebrachte Ventil 22 entladen wird, u. zw. dadurch, dass dieser Block nach rechts hin verschoben wird, während der bewegliche Teil 69 des Ventils 22, dessen Ende aus dem Ventilkörper herausragt, auf den Stopfen 20 trifft, durch den dieser Ventilteil, entgegen der Wirkung der Feder 75, nach links verschoben und auf diese Weise das Ventil geöffnet wird, durch das sich der Luftüberschuss entlädt, der dann durch die Bohrungen des Stopfens 20 und der Kappe 70 entweicht. 



  Wenn man nunmehr mit dem Einblasen der Luft aufhört, herrscht in den beiden Schläuchen 11, 11', in den zugehörigen Rohren 9,9', den Leitungen 8, 8'sowie in der Kammer 4 der gleiche Druck. 



   Es sei nun angenommen, dass der Luftschlauch 11 zum äusseren und der Schlauch 11'zum inneren Rad gehöre. Der Schlauch 11 steht mit der Kammer 4 durch Rohr 9 und Leitung 8 in Verbindung, wobei weiter die Leitung 8 durch den kleinen Kanal 66 unmittelbar mit dem Druckmesser 58 verbunden ist. Es sei ferner angenommen, dass in dem Luftschlauch aus irgendeinem Grunde eine Abnahme des Druckes eintritt.

   Da beide Leitungen   8,   8'mit der Kammer 4 in Verbindung stehen, wird in die Leitung 8'aus der Leitung 8 und dem Luftschlauch 11 Luft eintreten, was einer allmählichen Druckabnahme in beiden   Luftschläuchen   11,   11'gleichkommt.   Nunmehr tritt die Feder 19 in Tätigkeit, die, da ihr die Wirkung des Druckes nicht mehr entgegensteht, die Scheidewand 13 und den Block 15 nach links verschiebt, bis der Block den Verschluss der Leitungen 8,   8'betätigt.   Dies hat die Wirkung, dass in dem Luftschlauch 11'ein Druck von etwas unterhalb 6-5 Atm. aufrechterhalten bleibt. Gleich- 

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 zeitig kommt der Block 15 in Berührung mit der Spitze 40 des Apparates U, der die Meldung der erfolgten Druekverminderung tätigt.

   Da diese Berührung die Schliessung eines Stromkreises herbeiführt (der nicht dargestellt ist und nach irgendeinem Schaltungstyp angeordnet sein kann), der optische oder akustische oder sowohl akustische als auch optische Meldegeräte umfasst, die in der Nähe des Fahrzeugführers ihren Platz haben, wird dieser die Meldung wahrnehmen. Er kann so das Fahrzeug anhalten, absteigen und die notwendigen Griffe vornehmen, um festzustellen, in welchem der   Luftsehläuche   die Druckverminderung erfolgt ist. Um dies zu bewerkstelligen, wird er zuerst den Griff 24,   24'nach   links verstellen, wodurch der Ring 17 mitgedreht wird, der, da er mit Linksgewinde von hoher Steigung ausgebildet ist, sich von der Scheidewand 13 entfernt und ein Nachlassen der Feder 19 herbeiführt. 



  Infolge Nachgeben der Feder 19 wird der im Luftschlauch 11 vorhandene Druck den Block 15 von der Rückwand der   Kammer") loslösen   und so die Verbindung zwischen den Leitungen   8,   8'und damit auch zwischen den   Luftsehläuchen     11,   11'wiederherstellen. Nunmehr vermindert sich der Druck auch im Luftschlauch   11',   steigt aber im Schlauch 11, was eine Verschiebung des Zeigers 7 nach links bewirkt, womit angezeigt wird, dass, da der Druck in der Leitung   8,   die in unmittelbarer Verbindung mit dem Druckmesser b8 steht, und folglich auch im Rohr 9 und im Luftschlauch 11 zunimmt, eben in diesem letzteren die Druckverminderung erfolgt ist. 



   Wenn dagegen die Druckverminderung in dem Luftschlauch 11'des Innenrades erfolgt ist, dessen Leitung 8'nicht in unmittelbarer Verbindung mit dem Druckmesser 58 steht (sondern nur über die Kammer 4), dann wird sich der Zeiger 7 des Druckmessers 58 nach rechts verschieben (wenn der Griff 24,   24'nach   links verstellt wird), weil ein Teil der Luft, die im Luftschlauch 11 enthalten ist, der intakt ist und in unmittelbarer Verbindung mit dem Druckmesser 58 steht, in Leitung 8', Rohr 9' und Luftschlauch   11'des   Innenrades übertritt, welcher eben der ist, der an Druck eingebüsst hat. 



   Selbstverständlich ist die Erfindung nicht ausschliesslich auf die eben dargestellten Ausführungformen beschränkt, und man kann an dieser verschiedene Abänderungen hinsichtlich Form, Anordnung und Bau der Elemente vornehmen, die bei der Verwirklichung herangezogen werden, ohne damit aus dem Bereich der Erfindung herauszutreten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Apparat zur selbsttätigen Anzeige des Druckabfalles in untereinander verbundenen Druckflüssigkeitsbehältern und zur selbsttätigen Unterbrechung der Verbindung zwischen solchen Behältern bei eintretendem Druckabfall, gekennzeichnet durch ein Organ (15, 15'), welches in Abhängigkeit von dem in einer mit den verschiedenen Behältern   (11,     11')   in Verbindung stehenden Kammer   (4)   vorhandenen Druck wechselläufige Bewegungen vollführt, welche in der einen Richtung die freie Entlastung des den vorbestimmten Druck überschreitenden Überschusses herbeiführt, während die Verschiebung in der entgegengesetzten Richtung es dem erwähnten Organ (15, 15') ermöglicht, die Unterbrechung der Verbindung zwischen den verschiedenen Behältern zu vollziehen, u. zw.

   durch Absperrung der die Behälter (11,   11')   verbindenden und in die erwähnte Kammer   (4)   mündenden Leitungen (8, 8') zu dem Zweck, in den Behältern, in denen ein Druckabfall nicht eintritt, einen Druck sicherzustellen, der nur wenig unter dem vorbestimmten liegt.

Claims (1)

  1. 2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wechselläufig verschiebbare Organ (15, 15') in die die Sperrung der Verbindung zwischen den Leitungen (8, 8') bewirkende Stellung durch eine Feder (19) oder durch ein anderes Mittel geschoben wird, das geeignet ist, sich der Wirkung des Druckes entgegenzusetzen.
    3. Apparat nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das wechselläufig verschiebbare Organ (15, 15') mit seinem Teil (15') abgedichtet durch die Mitte einer biegsamen Scheidewand (13) hindurchtritt, welche eine der Wandungen der Kammer (4) bildet, die mit den verschiedenen Behältern (11, 11') in Verbindung steht, wobei die genannte Feder oder ein gleichwertiges Organ (19) sich zwischen der Scheidewand (13) und einem mit Linksgewinde von grosser Steigung ausgebildeten Ring (17) betätigt, während durch das Organ (15, 15') ein Kanal (16, 16') geführt ist, der die Kammer (4) mit der Aussenluft in Verbindung setzt,
    wozu an dem der Aussenluft zugewandten Ende dieses Kanals ein Ventil (22) eingebaut ist, das selbsttätig geöffnet wird, wenn der Druck in der Kammer (4) und folglich auch in den Behältern (11, 11') höher steigt als der festgesetzte, wobei die Öffnung des Ventils (22) durch einen Stopfen (20) bewirkt wird, der in dem genannten Ring (17) so angebracht ist, dass seine Stellung darin geregelt werden kann, und die Öffnung des Ventils durch die Wirkung des Auftreffens des Endes des beweglichen Teiles (69) des Ventils (22) auf den Stopfen (20) erfolgt.
    4. Apparat nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät zur Meldung des in wenigstens einem der untereinander in Verbindung stehenden Behältern erfolgten Druckabfalles durch die Verschiebung des wechselläufig beweglichen Organs (15, 15') in die die Sperrung der Leitungen (8, 8') bewirkende Stellung betätigt wird, wobei die Auslösung des erwähnten Meldegerätes nach irgendeinem Typ (z. B. elektrisch, pneumatisch, hydraulisch usw. ) ausgebildet sein kann, u. zw. so, dass ein optisches, akustisches oder auch ein gemischt optisch-akustisches Signal zustande kommt. <Desc/Clms Page number 6>
    5. Apparat nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät zur Tätigung der Meldung des in wenigstens einem der Behälter erfolgten Druckabfalles im wesentlichen aus einem Druckknopfkontakt (40) besteht, der, wenn er in Berührung mit dem wechselläufig verschiebbaren Organ (15) kommt, den einen oder mehrere optische und/oder akustische Meldegeräte umfassenden elektrischen Stromkreis schliesst.
    6. Apparat nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Druckmesser (58), der in unmittelbarer Verbindung mit einer der mit den Behältern (11, 11') verbundenen Leitungen (8, 8') steht, während die andere der beiden Leitungen mit dem Druckmesser (58) über die Kammer (4) Verbindung hat.
    7. Apparat nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch Organe, vermittels deren nach Wunsch sowohl das Höchstmass des Druckes der in die verschiedenen untereinander verbundenen Behälter (11, 11') eingeführten Flüssigkeit geregelt werden kann, als auch das Mass des Druckes, bei dem die Sperrung der Verbindung zwischen den Leitungen (8, 8') einsetzen soll, die ihrerseits mit den betreffenden Behältern (11, li') verbunden sind.
    8. Apparat nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass je ein gleichartiges Ventil EMI6.1 Organs (69) des Ventils mit Wegen (Abplattungen, längs-, schräg-oder schraubenförmigen oder ähnlichen Nuten) für den leichten Durchgang der das Ventil sowohl bei Eintritt in die wie bei Austritt aus den Behältern durchströmenden Flüssigkeit versehen sind.
    9. Apparat nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Gewindestutzen (74) aufweist, an welchen das vorher von dem entsprechenden Ventil (22 bzw. 22') abgenommene Rohr (9 bzw. 9') des Druck verlierenden Behälters (11 bzw. 11') angeschlossen werden kann, um durch den Stutzen (56) in den nicht Druck verlierenden Behälter (11 bzw. 11') Fluidum einblasen zu können.
AT154929D 1936-10-29 1937-10-29 Apparat zur selbsttätigen Anzeige des Druckabfalles in untereinander verbundenen Druckflüssigkeitsbehältern und zur selbsttätigen Unterbrechung der Verbindung zwischen solchen Behältern. AT154929B (de)

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