DEP0039141DA - Gebläsegehäuse - Google Patents
GebläsegehäuseInfo
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Description
Es ist bekannt, Zentrifugalgebläse mit spiralförmigen Gehäusen zu umschliessen. Die äussere Begrenzungswand besteht in diesem Falle aus einer Spirale, die gleichzeitig der äusseren Stromlinie der Strömung entspricht, welche also rund um das Gebläse herumläuft und an einer Stelle tangential austritt. Die Austrittsöffnung aus dem Spiralgehäuse ist dabei im allgemeinen klein im Verhältnis zum Gebläsedurchmesser.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ausführungsform der Gehäuse von Zentrifugalgebläsen, bei denen eine Austrittsöffnung mittels strömungstechnisch exakter, spiralförmiger Führung des Strömungsmittels erreicht wird, die gross ist im Verhältnis zum Gebläsedurchmesser.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die äussere Begrenzungswand die Form von zwei sattelförmig zusammenstossenden Spiralen oder spiralähnlichen Kurven entgegengesetzter Krümmung besitzt.
In der Figur 1 ist eine Ausführungsbeispiel eines derartigen Gebläses dargestellt. Es besteht aus dem um die Welle 1 rotierenden Gebläserad 2 und dem Gehäuse, dessen äussere Begrenzungswand durch die beiden Spiralen 3 und 4 gekennzeichnet sind. Beide Spiralen stossen an der Spitze des Sattels 5
aneinander, die dem Umfang des Gebläserades am nächsten liegt. Den Vorteil der Erfindung erkennt man aus der Verfolgung der gestrichelt gezeichneten, einzelnen Stromlinien. Die innen aus dem Gebläserad tangential waagrecht austretende Stromlinie a mündet unmittelbar an der Sattelspitze und teilt sich in die beiden längs der beiden Spiralen verlaufenden Stromlinien b und c. Alle übrigen Stromlinien verlaufen ebenfalls auf spiralförmigen Bahnen innerhalb dieser beiden äussersten Stromlinien, wobei die einen Stromlinien die Krümmung der Spirale 3 und der Stromlinie c, die anderen die entgegengesetzte Krümmung der Spirale 4 und Stromlinie b besitzen. Dazwischen liegt eine geradlinige Stromlinie, die in der Figur mit der Stromlinie d angedeutet ist. Die Austrittsöffnung 6 aus dem Gehäuse ist groß, im Verhältnis zum Gebläsedurchmesser 7.
Die Erfindung findet überall dort mit grossem Vorteil Anwendung, wo die Aufgabe gestellt ist, Luft in einen Raum zu blasen, der gross ist, im Verhältnis zum Gebläse, und wo wenig Platz vorhanden ist, um eine lange Rohrleitung zwischen Gebläse und dem Raum zwischenzuschalten, andererseits aber auch nicht mit hohen Geschwindigkeiten in den Raum eingeblasen werden darf, wie es bei der Anwendung üblicher Zentrifugalgebläse der Fall wäre.
Die Erfindung ist ferner in allen Fällen mit grossem Vorteil anzuwenden, in denen eine möglichst geringe Wandberührung des Strömungsmittels erwünscht ist, wie dies in der chemischen Industrie bei aggressiven Strömungsmitteln oder bei der För-
derung staubhaltiger Gase in häufigen Fällen der Fall ist. Die Strömung wird strömungstechnisch einwandfrei, d.h. wirbel- und stossfrei auf sehr kurzem Weg in eine geradlinige Strömung übergeführt, wobei ein minimaler Stromlinienanteil und dieser nur längs eines kurzen Weges mit der Wand in Berührung ist.
Claims (1)
1. Gehäuse von Zentrifugalgebläsen, dadurch gekennzeichnet, daß die äussere Begrenzungswand die Form von zwei sattelförmig zusammenstossenden Spiralen oder spiralähnlichen Kurven entgegengesetzter Krümmung besitzt.
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