DEP0038173DA - Spinnhülse für hängende Spinnzentrifugen - Google Patents
Spinnhülse für hängende SpinnzentrifugenInfo
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Description
Spinnhülse für hängende Spinnzentrifugen
In bodenlosen Spinn topf en oder Spinnhülsen, die fest oder abnehmbar mit der holilen Zentrifuge.nwelle verbunden sind, und
zylindrische oder nach unten ^fer^ngte Porm aufweisen, hält die Zentrifugalkraft1 den gebildeten JTadenkörper während der Το,ρΐ-
bzw. Hülsenrotation einwandfrei fest. Kaeh dem Abschalten des Antriebmotors verschwindet die Zentrifugalbeschleunigung, der
Padenkörper verliert dadurch seinen festen Halt und wird schliess-Iich aus der f as~t zum Stillstand gekommenen Hülse herausgescnleudert.
BieiiiGefahr kann durch einen am unteren Hülsenrand angebrachten ringförmigen BodfS Oder einen dort aufsetzbaren ringförmigen
Deckel beseitigt weraen, die dem fadenbegleitenden Flüssigkeitsstrom freien Abfluss gestatten- Derartige einrichtungen erschweren
jedoch den Spinnbetrieti oder machen es sogar unmöglich, dass die Spinnhülse nach unten herausgenommen werden kann.
Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten wird das Herausfallen des Fadenkörpers aus Spinn hülsen bei hängenden Spinnzentrifugen
exfla.MLun&ägsmfc.ss «LoUa-rca vernn.ea.en, ias-s am unteren üande der Spinnhülse ein elastischer laden, insbesondere ein Gummifaden,
in lorm einer geometrischen iigur, vorzugsweise in Porm eines Dreiecks, ausgespannt lsi;, deren Begrenzungslinien nicirt dureii
die Hülseiirotationsaelise g«h«n. Die fadenbegleitende flüssigkeit kann sodann frei abfliessen, ohne daas sie vom elastischen
Paden ges-tSrt oder versprüht wird.
In der Zeichnung ist die iSpinnhülse nach der Erfindung in
JPorm eines Ausführungsbeisj)ieles dargestellte
Fig, 1 zeigt einen aeasialen fertikalschnitt durch d«n unteren Teil einer nängenden Sj)innhülse,
Fig. 2 veranschaulicht eine Aufsicht auf den unteren Hülsea=-_ rand.
Eb ist 1 die Spinnhülse (iig.l), die an ihrem unteren Ende einen verstärkten Hand 2 besitzt. Der eingeschleuderte Spinnkuchen
3 endet lo-3o mm oberhalb der Hülsen-Unterkante.
Über den freien Hülsen-Querschnitt ist dreieckörmig ein kräftiger Gummifaden 4 ausgespannt (Pig.2). Zu seiner Befestigung
dienen drei Haken 5 (Pig.l), die am YerStärkungsring 2 derart angebracht sind, €ass der Hakengrund weiter von der
fiotationsachse entfernt ist als die Hakenspitze. Auf diese Weise kann der faden auch bei sehr hoher Eotationsgesehwindigkeit
nicht abgeschleudert werden.
Unterhalb jedes Hakens 5 besitzt der Hiilsenrand einen Einschnitt 6, der sich nach innen erweitert (Pig.2). Bei der Hülsenrotation
#ird der Gummifaden 4 in die strichpunktiert angedeutete Lage 7 ausgebogen (Fig.2). Ein Herausschleudern des Gummifadens
über die Hülsenaussenflache hinaus findet jedoch nicht statt, weil die Masse der als Sehne fungierenden Padenlange
grosser ist &lä die Masse der in die Haken 5 eingelegten Paden-
Beim nachlassen der Hulsen-itotationsgeschwindigkeit, cUJk*,. nach dem Abschalten des Zentrifugenmotors, zieht sieh. &ex_£iimmifaden
4 wieder auf seine Dreiecksform zusammen, lenn der Spinnkuchen nun durch die Zentrifugalkraft nicht mehr genügend festgehalten
wird und nacn unten ruxseht, iialt der kräftige Gupaifaden 4 ihn fest, sodass er nicht "aus der Hülse herausfallen
kann. Sobald die Spinn hülse -völlig zum Stillstand gekommen ist, wird der Gummifaden 4 von zwei Haltehaken 5 gelöst. Dann kann
der Spinnkuchen mühelos nach, unten aus der Spinnhülse herausgenommen werden. Hierauf wird der JTaden 4 wieder über alle drei
Haken 5 ausgespannt und die Zentrifuge eingeschaltet, worauf mit der Erzeugung «ines neuen Spinnkuchens begonnen werden kann.
Das Abnenmen und tfiederanbringen des Gummifadens 4 lässt sich leichter bewerkstelligen als das Abnenmen und Aufsetzen der
heute üblichen Spinntopfdeckel mit Spannfeder.
Zum Anspinnen von Spinnhiilsen bei hängenden Spinnzentrifugen ist bereits ein elastischer Paden vorgeschlagen worden, der am
unteren Hülsenrande' derart ausgespannt ist, dass er die Hotationsaciise in Porm eines Fadenkreuzes überschneidet. Der erfinaungsgemässe
Gummifaden wird im Gegensatz hierzu nicht aum anspinnen, sondern nur zum Halten des Spinnkuehens benutzt,
wenn dieser infolge nachlassender Zentrifugalkraft aus der Spinn hülse herauszufallen droht. Der erfindungsgemass ausgespannte
Gummifaden geht nicht durch die Rotationsachse und führt daher nicht zur Versprühung des flüssigen Padenf ördermittels.
Die Spannhülse 1 (Fig.l) kann mit einem porösen oder gelochten Einsatz 8 versehen sein, der aus Papier, Pappe, Textilstoff,
Gummi, Metall oder Kunststoffen, z.B. Celluloseverbinaungen, Kunstharzen oder 3uperpoivvamiaen, besteat. Aenn diese Einsätze
den opinnkucnen bei seiner Nachbehandlung begleiten sollen, werden sie zwecicmassig derart ausgeführt, dass sie der Schrumpfung des
Padenkörpers folgen. Bei der Hulsenrotation presst die Zentri— fugalKraft diese Einsätze fest gegen die Hülsen-Innenwandung.
Beim Nachlassen der Zentrifugalbeschleunigung wird ihr Herausfallen durch den gummifaden 4 verhindert.
Claims (2)
1. Spinnhälse für hängende Spinnzentrifugen, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verhinderung des Herausfallens des Spinnkuchens
aus der Hülse am unteren Hand derselben ein el&stischer Faden, insbesondere Gummifaden,, in Form einer geometrischen Figur,
vorzugsweise eines Dreiecks, ausgespannt ist, deren Begrenzungslinien nicnt durch die HÜlsen-Hotationsachse gehen.
2. Spinnhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Hülsenrand (2) Einschnitte (6) und über diesen Einschnitten
Haken (5) für die iinlegung und Befestigung des elastischen Fadens (4) vorgesehen sind.
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