DEP0037774DA - Verschweißter Wagenkasten für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Sport- und Rennwagen - Google Patents

Verschweißter Wagenkasten für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Sport- und Rennwagen

Info

Publication number
DEP0037774DA
DEP0037774DA DEP0037774DA DE P0037774D A DEP0037774D A DE P0037774DA DE P0037774D A DEP0037774D A DE P0037774DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
car body
longitudinal
ribs
body according
frames
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Wuppertal Drews
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

Links

Description

Es sind Wagenkästen für Kraftfahrzeuge bekannt, bei denen die einzelnen Bauelemente miteinander verschweisst sind. Hierbei werden vielfach Rahmenkonstruktionen benutzt, deren Aufbau vielgliedrig und daher zeitraubend ist. Um eine möglichst einfache Ausführung von Wagenkästen, insbesondere für Sport- und Rennwagen zu schaffen, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, vorne und hinten je zwei, der Höhe des Wagenkastens entsprechende Längsspanten vorzusehen, die durch Querspanten miteinander verbunden und aussen durch die Verkleidungsbleche tragende Spanten verstärkt sind. Diese vorderen und hinteren Längsspanten können durch einen Profilträger miteinander verbunden werden, der gleichzeitig als unterer Abschluss der Türöffnung dient. Die Längsspanten können aber auch aus einem Stück bestehen, wobei eine Türaussparung vorgesehen werden kann. Auf diese Weise kann man für die Wagenkästen verhältnismässig sehr dünne Bleche verwenden, die sich leicht verarbeiten lassen. Durch die vorgesehene Spantenkonstruktion wird ein verbiegungsfreier Wagenkasten erzielt, der allen Ansprüchen gewachsen ist. Die Spanten können in an sich bekannter Weise durch Abwinkelung mit den durchgehenden Längsspanten verschweisst werden. Diese Längsspanten sind als Vollwandträger ausgeführt und ihre Ränder können mit Abwinkelungen versehen sein.
Die zur Verstärkung dienenden Aussenspanten werden vorteilhaft seitlich neben den Rädern und gegebenenfalls neben der Türaussparung angeordnet. Die Längsspanten können aber auch mit ihrer Aussenverkleidung als geschlossene Hohlkörper ausgebildet sein, innerhalb deren die Räder angeordnet sind und durch entsprechende Aussparungen auf der Unterseite aus diesen Hohlkörpern herausragen. Auch die Querspanten können als Hohlkörper, insbes. als Rohre ausgebildet sein, wodurch der Aufbau des gesamten Wagenkastens äusserst stabil und einfach wird.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele für Wagenkästen gemäss der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht,
Fig. 2 einen Längsschnitt nach der Linie G-H der Fig. 1,
Fig. 3 die Seitenansicht einer Abänderung,
Fig. 4 einen Längsschnitt nach der Linie C-D der Fig. 5,
Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 4,
Fig. 6 die Seitenansicht eines Rennwagens,
Fig. 7 die Draufsicht und
Fig. 8 einen Querschnitt nach der Linie E-F der Fig. 6.
Nach Fig. 1 und 2 besteht der Wagenkasten z.B. aus den beiden parallel liegenden hinteren Längsspanten 31 und 32 und den beiden nach vorne etwas zusammenlaufenden vorderen Längsspanten 33 und 34. Diese Längsspanten sind durch Profilträger 35 bzw. 36 miteinander verbunden, die ihrerseits z.B. aus zwei ineinander liegenden U-Profilen bestehen können. Die Längsspanten erhalten ringsherum eine Abwinkelung 37, die vorteilhaft nach der Innenseite des Wagenkastens angeordnet ist. Die Längsspanten der einen Seite sind durch Querspanten 38, 39 und 40 bzw. 41 und 42 miteinander verbunden. Je nach dem, ob der
Motor vorne oder hinten in den Wagenkasten eingebaut wird, erhalten diese Querspanten entsprechende Aussparungen. Nach aussen hin sind die Längsspanten durch Spanten 42 verstärkt, an die die Verkleidungsbleche 43 befestigt werden. Nach Fig. 2 kann zwischen den beiden vorderen Längsspanten 33 und 34 der Kühler 44 angeordnet werden, wodurch ein entsprechender Querspant erspart wird.
Gemäss Fig. 3 bis 5 besteht der Wagenkasten für einen Sportwagen im wesentlichen aus den beiden Längsspanten 7 und 8, die ununterbrochen über die ganze Länge des Wagens durchgeführt sind. In diese Längsspanten können Einschnitte für die Türöffnung vorgesehen sein. Die beiden Längsspanten sind ebenfalls durch verschiedene senkrecht liegende Querspanten 9, 10 und 11 miteinander verbunden, die z.T. Aussparungen für den Motor oder den Gepäckraum usw. aufweisen können. Ausserdem ist im vorderen Teil des Wagens ein schräg liegender Querspant 12 angeordnet, der nach oben hin als Armaturenbrett 13 umgebogen ist. Unterhalb des Fahrersitzes ist ein weiterer Querspant 14 und im hinteren Teil des Wagens ein Spant 15 eingebaut. Selbstverständlich können diese Querspante je nach der Einrichtung des Wagens auch eine andere Lage einnehmen.
Auch bei dieser Ausführungsform sind zur Verstärkung der Längsspanten 7 und 8 aussen weitere Spanten 16, 17, 18, 19, 20 und 21 vorgesehen. Diese Spanten liegen im wesentlichen senkrecht zur Längsachse und sind so verteilt, dass beispielsweise die Spanten 16 und 17 sowie 20 und 21 zu beiden Seiten der Räder liegen, während die Spanten 18 und 19 die Türaussparung verstärken. Alle Spanten sind durch Abwinkelungen mit den durchgehenden Längsspanten verschweisst. Ueber die Aussenkanten der Aussenspanten sowie über die oberen Kanten der Längsspanten sind die
Verkleidungsblende 22 gezogen, wodurch der gesamte Aufbau einen sehr geschlossenen Eindruck macht und bei der niedrigen Ausführung auch einen sehr geringen Luftwiderstand bietet.
Nach Fig. 6 bis 8 sind z.B. bei einem kleinen Rennwagen die Längsspanten mit der Aussenverkleidung als geschlossene Hohlkörper 23 ausgebildet, wobei selbstverständlich im Innern die notwendigen Spanten vorgesehen sind. Die Räder 24 sind innerhalb dieser Hohlkörper angeordnet und ragen durch entsprechende Aussparungen aus den Hohlkörpern heraus. Um den notwendigen Ausschlag der Vorderräder zu erzielen, werden die Hohlkörper mit zusätzlichen Ausbauchungen 25 und 26 ausgerüstet. Bei dieser Ausführungsform sind die beiden Hohlkörper z.B. vorne und hinten durch entsprechend grosse, als Querspanten dienende Rohrkörper 27 und 28, sowie durch weitere dünnere Rohre 29 und 30 miteinander verbunden. Über diese rohrförmigen Querspanten sind dann die notwendigen Verkleidungsbleche gezogen. Selbstverständlich könnten auch bei dieser Ausführungsform anders geformte Querspanten Verwendung finden.

Claims (8)

1.) Verschweisster Wagenkasten für Kraftfahrzeuge, insbes. für Sport- und Rennwagen, dadurch gekennzeichnet, dass vorne und hinten je zwei, der Höhe des Wagenkastens entsprechende Längsspanten (31, 32, 33, 34) vorgesehen sind, die durch Querspanten (38, 39, 40, 41, 42) miteinander verbunden und aussen durch die Verkleidungsbleche (43) tragende Spanten (42) verstärkt sind.
2.) Wagenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein vorderer und ein hinterer Längsspant (31, 33) durch einen Profilträger (35 oder 36) miteinander verbunden sind.
3.) Wagenkasten nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsspanten (7, 8) aus einem Stück, gegebenenfalls mit einer Türaussparung, bestehen (Fig. 3 bis 5).
4.) Wagenkasten nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Querspanten in an sich bekannter Weise durch Abwinkelungen mit den Längsspanten verschweisst sind.
5.) Wagenkasten nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsspanten ringsherum mit einer Abwinkelung versehen sind.
6.) Wagenkasten nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenspanten seitlich neben den Rädern und gegebenenfalls neben der Türaussparung angeordnet sind.
7.) Wagenkasten nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsspanten mit ihrer Aussenverkleidung als geschlossene Hohlkörper (23) ausgebildet sind.
8.) Wagenkasten nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Querspanten aus Rohren (27 bis 30) bestehen.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4209879C2 (de) Vordere Karosseriestruktur eines Fahrzeugs
DE728111C (de) Verschweisster selbsttragender Wagenkasten fuer Kraftfahrzeuge
DE765576C (de) Kraftfahrzeug
DE976332C (de) Fahrzeugunterrahmen, insbesondere kombinierter Fahrgestell- und Wagenkasten-Unterrahmen
EP1532040A1 (de) Kraftwagen-karosserie mit einer tragstruktur aus grossformatigen teilmodulen
DE1188452B (de) Personenkraftwagen mit einem den Fahrzeuginnenraum einschliessenden Wagenkasten
DE1630211B2 (de) Selbsttragende karosserie fuer personenkraftwagen
DE19943242C2 (de) Bodenanlage für einen Kraftwagen
DE2936708C2 (de) Omnibusgerippe für einen Linienbus
DE611155C (de) Kraftfahrzeug, bei welchem der Fahrgestellrahmen gleichzeitig den Unterrahmen des Wagenkastens bildet
DE2006250C3 (de) Omnibus
DE602006000101T2 (de) Längsträger und Struktur eines Kraftfahrzeuges mit so einem Längsträger
DE19805804B4 (de) Fahrzeugkarosserie
DE102013100585B4 (de) Aufbaustruktur und Kraftfahrzeug
DE69907835T2 (de) Kraftfahrzeugchassis
DE10117364A1 (de) Öffnungsfähige Dachkonstruktion für ein Fahrzeug
DE1430774C3 (de) Dach für Kraftwagen, insbesondere Personenkraftwagen
DEP0037774DA (de) Verschweißter Wagenkasten für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Sport- und Rennwagen
AT160682B (de) Vereinigter Fahrgestell- und Wagenkastenunterrahmen.
DE951549C (de) Fahrgestellrahmen fuer Kraftfahrzeuge
DE19724557B4 (de) Selbsttragende Fahrzeugkarosserie
DE69600405T2 (de) Vorderes Fahrgestell an der Karosserie eines Kraftfahrzeuges
DE1171763B (de) Muldenfoermiger, zwischen den Radachsen angeordneter Unterteil fuer den Fahrgastraumvon Kraftfahrzeugen
DE767573C (de) Wagenkasten
AT144428B (de) Metallener, selbsttragender Wagenkasten, insbesondere für Kraftomnibusse.