DEP0037292DA - Maschine zum Öffnen eines Büschels von an ihren Stielenden zusammengebundenen Tabakblättern - Google Patents
Maschine zum Öffnen eines Büschels von an ihren Stielenden zusammengebundenen TabakblätternInfo
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Description
Tabakblätter werden meistens in Büscheln von 20 bis 30 Stück an die tabakverarbeitenden Industrien geliefert. Solche Büschel sind an den Stielenden der Blätter von einem Tabakblatt umgeben. Bevor die Blätter verarbeitet, z.B. entrippt, werden können, müssen die Büschel durch das Durchschneiden des zusammenbindenden Tabakblat-
tes geöffnet werden. Dieses Losschneiden ist eine zeitraubende Arbeit und erfordert eine gewisse Vorsicht, da die Stiele der Blätter nicht verletzt werden dürfen. Die vorletzten Stiele könnten bei einer folgenden Bearbeitung leicht gebrochen werden, was in einigen Fällen nachteilig ist.
Die Erfindung bezweckt nun, eine Vorrichtung zum maschinellen Öffnen der Büschel zu schaffen, welche derart arbeitet, dass wohl die dünneren, aber nicht die dickeren Teile des Bindeblattes durchgeschnitten werden. Diese Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Messer zum Losschneiden der Büschel frei schwingend auf Wellen sitzen, die in einer Kreisbahn bewegt werden können. In dieser Maschine werden die Messer über das vom Tabakblatt umwickelte Ende eines Blätterbüschels in dessen Längsrichtung gezogen. Das Bindeblatt wird dadurch durchgeschnitten, und zwar dort, wo der Stiel am dünnsten ist. Schlägt ein Messer auf einen harten Teil, z.B. auf die dickeren Stielteile, so schwingt es um seine Welle zurück. Da die Messer sich in der Richtung der Stiele der zusammengebundenen Blätter bewegen, treten Verletzungen der Stiele kaum ein.
Vorzugsweise sind die Messer an ihren Spitzen abgerundet, und die Schneide erstreckt sich um die Spitze herum.
Zur Erläuterung wird auf die Zeichnung hingewiesen, die eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung darstellt; darin ist:
Fig. 1 eine Seitenansicht, und
Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1.
Die Maschine nach der Zeichnung ist doppelt ausgeführt. Mit 1 ist ein Gehäuse aus Metallplatten angegeben. In diesem Gehäuse ist ein Elektromotor 2 angeordnet. An beiden Enden ragt die Motorwelle aus den Schilden des Motorgehäuses heraus. Diese Wellenenden tragen Scheiben 3. Mittels exzentrischer Wellen 4 sind längliche Messer 5 schwingbar an den Scheiben angeordnet. Diese Messer sind an ihren Spitzen abgerundet, und ihre Schneide 6 erstreckt sich sowohl über die bei Drehung in der Richtung des Pfeiles 7 nach vorn gerichtete Längsseite als auch um die abgerundete Spitze herum. An der Stelle, wo die in den Bahnen der Messer liegenden Ebenen die Seitenwände des Gehäuses 1 treffen, ist mindestens in einer dieser Wände eine Öffnung 8 vorgesehen, an deren Aussenseite ein Trichter 9 und an deren Innenseite ein Stützorgan 10 anschließt.
Muss ein Büschel Tabakblätter aufgeschnitten werden, so steckt man diesen Büschel mit den Stielenden der Blätter, um die das Bindeblatt gelegt ist, in den Trichter 9 und die Öffnung 8, derart, dass dieses Büschelende auf das Stützorgan 10 im Bereich der Messer 5 zu liegen kommt. Bei Drehung der Elektromotorwelle werden dann die Messer 5 mit ihrer Schneide 6 auf das Bindeblatt des Büschels geschleudert. Die Messer können frei nach hinten ausweichen. Nur die Zentrifugalkraft und die Masse der Messer erzeugen den Druck, der zum Durchschneiden des Bindeblattes erforderlich ist. Mittels dieser Maschine kann man sehr schnell und genau arbeiten. Der Prozentsatz der Verletzungen der Blattstiele ist dabei auf ein Minimum beschränkt.
Selbstverständlich kann die Maschine auch einfach ausgeführt werden. Auch kann man in den Seitenwänden ei-
nander gegenüberliegende Einstecköffnungen vorsehen, sodass die Maschine nach der Zeichnung vier Einstecköffnungen besitzen würde. Es hat sich gezeigt, dass die Richtung, in der die Messer in Bezug auf die aufzuschneidenden Büschel gedreht werden, keinen Einfluß auf den Erfolg hat. Es ist daher unwichtig, ob die Einstecköffnung sich in der einen oder in der anderen Seitenwand befindet.
Claims (4)
1.) Maschine zum Öffnen eines Büschels von an ihren Stielenden zusammengebundenen Tabakblättern mit einer Anzahl um eine Welle drehbarer, nahezu radial gerichteter Messer, die je eine sich von der Spitze ab über die bei Drehung der Welle nach vorn gerichtete Längsseite erstreckende Schneide aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer frei schwingend auf Wellen sitzen, die in einer Kreisbahn bewegt werden.
2.) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer an ihren Spitzen abgerundet sind, und dass die Schneide sich um die Spitze herum erstreckt.
3.) Maschine nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Elektromotor, dessen Welle eine Scheibe mit den Messerwellen trägt, und durch ein Gehäuse, das den Elektromotor und die Bahn der Messer umgibt und in seiner Seitenwand mit einer Öffnung versehen ist, durch welche ein Büschel mit seinem aufzuschneidenden Ende quer zur Motorwelle in den Bereich der Messer hindurchgestreckt werden kann.
4.) Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor an beiden Enden seiner Welle eine Scheibe mit Messerwellen trägt und dass das Gehäuse in der Nähe seiner beiden Stirnseiten mindestens eine Einstecköffnung aufweist.
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