DEP0036984DA - Verstärker für Fernsprechstation - Google Patents

Verstärker für Fernsprechstation

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DEP0036984DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
microphone
telephone stations
semiconductor
germanium
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Erwin Dr. Hölzler
Friedrich Dr. Pfleiderer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

Bei der Auswahl der Mikrofone fuer Fernsprechstationen kann man von zwei Gesichtspunkten ausgehen. Man kann Mikrofone verwenden, welche eine hohe Leistung abgeben, muss aber dabei den Nachteil einer geringen Uebertragungsqualität in Kauf nehmen. Die Mikrofone neigen in diesem Fall zu unstetigem Klirren und die umsomehr, je groesser die abgegebene Leistung ist. Verwendet man auf der anderen Seite Mikrofone hoher Qualität, so hat man den Nachteil, dass diese nur eine geringe elektrische Leistung abgeben. Diese gegensaetzlichen Eigenschaften haengen bekanntlich mit der jeweils verschiedenen Art der Koernerfuellung des Mikrofons in den beiden Faellen zusammen.
Man kann nun Mikrofone hoher Empfindlichkeit verwenden und trotzdem eine grosse Sendeleistung erzielen, wenn man die vom Mikrofon ausgehenden Sprechstroeme verstaerkt. Roehrenverstaerker an der Station sind wegen des damit verbundenen grossen Aufwandes praktisch unerwuenscht. Die Erfindung sieht nun anstelle der teueren Roehrenverstaerker, welche zudem eine gewisse Wartung nicht entbehren koennen, roehrenlose Verstaerker an der Fernsprechstation vor, die um ein Vielfaches billiger sind als Roehrenverstaerker, keiner Wartung beduerfen und einen sehr geringen Platzbedarf haben, sodass sie ohne Schwierigkeiten auch im Stationsgehaese untergebracht werden koennen. Man verwendet vorteilhafterweise die unter dem Namen "Transistor" an sich bekannten Halbleiterverstaerker, welche die Oberflaecheneigenschaften eines Halbleiters z.B. Germanium fuer Verstaerkungszwecke ausnuetzen. Die Germaniumscheibe als die eine Elektrode wird von zwei nahe beieinander liegenden Woframspitzen beruehrt; die Germaniumscheibe mit der einen Wolframspitze entspricht dem Anodenkreis (Ausgangskreis des Verstaerkers) waehrend die zweite Wolframspitze die Funktion der Steuerelektrode hat. Obwohl derartige Verstaerker einen gewissen Klirrfaktor besitzen, ist ihre Verwendung vor allem als Mikrofonverstaerker moeglich, weil sie nicht wie die Leitungsverstaerker in grossen Anzahl innerhalb einer Fernsprechverbindung, sondern nur in geringer Zahl, in der Regel ein Verstaerker, vorzusehen sind.
Als Ausfuehrungsbeispiel der Erfindung zeigt die Figur eine Anwendung in einer gebraeuchlichen, sogen. "rueckhoerfreien" Stationsschaltung.
In der einen Sprechader a der Teilnehmerleitung liegen die beiden Wicklungen I und II der Induktionsspule S, an welche ueber die Wicklung III der Hoerer F induktiv angekoppelt ist. In der normalen Stationsschaltung liegt zwischen der Mitte der beiden Induktionswicklungen I und II und der anderen Teilnehmerader b das Mikrofon M, sodass die vom Mikrofon ausgehenden Sprechstroeme einerseits ueber die Wicklung I der Induktionsspule S und die Teilnehmeranschlussleitung, andererseits ueber die Wicklung II der Induktionsspule S und die Leitungsnachbildung N verlaufen. Dadurch heben sich die vom Mikrofon ausgehenden Sprechstroeme gegenueber dem eigenen Hoerer F auf.
Gemäße der Erfindung liegt nun im Mikrofonkreis der roehrenlose Verstaerker und zwar dergestalt, dass der aus der Wolframspitze E und der von dieser Elektrode beruehrten Germaniumscheibe Ge bestehende Verstaerkerausgangskreis zwischen die b-Ader und die Mitte der Wicklungen I und II der Spule S geschaltet ist; die Gleichspannung zwischen der Elektrode E Germanium Ge wird von der Amtsbatterie geliefert. Die Mikrofonstroeme steuern ueber die zweite Wolframspitze E(sub)1 diesen Ausgangskreis. Die Vorspannung der Steuerelektrode E(sub)1 erhaelt man dadurch, dass der ueber die b-Ader fliessende Amtsbatteriestrom an dem Widerstand Wi einen Spannungsabfall erfaehrt. Der fuer die Funktion der Relais im Amt erforderliche Strom kann z.B. durch geeignete Wahl der Groesse des Widerstandes festgelegt werden.

Claims (4)

1. Verstaerker fuer Fernsprechstationen, dadurch gekennzeichnet, dass als Stationsverstaerker vorzugsweise fuer die Mikrofonstroeme ein roehrenloser Verstaerker in der Form der an sich bekannten Halbleiter-Verstaerker verwendet wird.
2. Verstaerker fuer Fernsprechstationen nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Mikrofonverstaerker eine Halbleiteranordnung verwendet ist, bestehend aus einer Germaniumscheibe, auf welcher zwei Wolframspitzen aufliegen, von denen die eine (E(sub)1) als Steuerelektrode dient, die andere in Beruehrung mit der Germaniumscheibe den Ausgangskreis des Verstaerkers bildet.
3. Verstaerker fuer Fernsprechstationen nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Halbleiterverstaerker für die Mikrofonstroeme in einer rueckhoerfreien Stationsschaltung die ihre Speisung vorzugsweise vom Amt erhaelt, verwendet wird.
4. Verstaerker fuer Fernsprechstationen nach Patentanspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannung fuer die Steuerelektrode des Halbleiterverstaerkers ohne Verwendung einer besonderen Vorspannungsbatterie dadurch erzielt wird, dass die Germaniumelektrode ueber einen Vorwiderstand, die Steuerelektrode aus Wolfram dagegen unmittelbar an die die Speisespannung fuehrende Teilnehmerader angeschaltet ist.

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