DEP0036874DA - Mehrspindliger Bohrapparat - Google Patents

Mehrspindliger Bohrapparat

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DEP0036874DA
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DE
Germany
Prior art keywords
spindle
drilling apparatus
drilling
erich
central drive
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Erich Iversheim Posselt
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Description

Krioh Poaselt 12.3.1949
Iversheim
Mehrspitidliger Bobrapperat
is sind verstellbare Bohrapparate bekannt, bei denen die Bohrspindeln in zweierlei Weise um ein kreisrundes Kopfetüok radial schwenkbar angeordnet sind.
1. Oie Bohrspindel selbst ist um eine aa Außendurebne es er des £opfstf@k:#e befestigte Achse um 36© ° schwenkbar und kann von unten Her in jeder beliebigen Lage festgeklemmt werden·
2. Oie erwähnte AoHae 1st sltsast der Bohrspindel um das runde Kopfstück schwenkbar und kann ebenfalls in jeder Stellung geJrleeat «erden, soweit weitere aa Kopietück angeordnete üebsen alt Spindel dies »Blassen.
Auf diese feise 1st es in beschranktee IaSe möglieh. auCer sfeetrlaeaen und unregelmäßigen Looöbildern nuoh solohe einzustellen, bei denen die en bohrenden iöoher in einer Keihe liegen. In beschränktem Mai« insofern, als die Länge der -ochreihe QQd daslt die SpIndeis!ttenentfernung abhängig ist von der GrSEe des Kopfstückes* Daa Kopfstück «uß na so
frößer sein - nnl daaiit auch das Gewicht des geaamen Bohrapparatee - je §τ"6$9τ dia Sp in delait ten entfernung wird, nnd vor alle», nenn mehr als % Bohrspindtxn anzuordnen sind.
Diese Heihenanordnung bei solchen Apparaten bat aber de» nicht üu unteracHataeisdeB Nachteil, in,-β sie einseitig zur sentralen intrlebsspindel beew. zar Bohrkopfo.itte and Bohrkopfkieauung erfolgen rauß und awar na so «ehr. je größer das Kopfstück Ist, was bei großen Bohrieiatungen eine none Biegebeanspruchung der aentralen Intrlebsspindel and bei einer etwaigen ^bbieguB£ derselben TJngennuigkeit Io ioobbild nnd Mnrasaheit der ga bohrenden Töefetr anr Folg« bet·
ils «eiterer Nachteil koaat noch bin««» dass die Bobreplndel exatntriscb en der aa Kopfstück befestigten Klemaaobse angeordnet ist, der Pohrdrucfc also us» ein «älteres loaent exsentrisob znr Bohrkopfmitte wirkt, «as die Loobgenauigkeit - * beeinflnSt,
Fertiganganiißig muB noon ernannt werden, dass άί% radial a« runden Kopfstück angeordnete Fle&maohee einen komplieierten Frisgang ear Krzengnng der bogenföritifen inlageflaobe erfordert« wofür Spezialfraser alt eines bestieeten.dea Kopfstück entsprechenden Ourcbmeaser benötigt "erden. Die geringste U
Erioh Posselt 12.3,1949
itfkeit an dieser bogen fömigen Aalageflache, die siob bia SQT Bohrerapita· dear langen Hebelarm entsprechend ganz weaenilioh TergrÖÖern kann, erfordert 211 deren mneri&Öllohan Beliebige eeitrattbeisde iao&arbeit, die nur yod geübten Facaleaten »uegeführt werden αnun,
Oo einer» einwandfreien Zabneingrit'f zwischen »eßtra«. lenj Antriebsrad and den auf 4er fleraaaoftae site«»* den Zabarai zn gewährleisten, muß der JCopfstüet-Df sehr geDou eingehfliten werden.
SohlfceÜlioh ist noo^i -larauf binzuweisen, dass das Örebto dtr T-foy»ig©B lat a» iaöörta öarol5»*saer d fOpfatäokea aura ^9βϋΧ·ηα«Β der Klerrmaohpen einen iiit «cd e#itraub»Qdea ÜTb»lts^giig bedeutet.
tgtd dieser Annelduog ist tis Bohrappsrat »it is Reib· verstellbaren Bohrspindeln, welcher dit obec aufgeführten Mä&g«! bisher bekannter ronstruktiocen nioht fit
ßie iasfthraog eiaes eolohea Soarapparates zeigen Figur I und II auf Biet! 1·
ae einfache faulaenforaige iopfstück (3) besitet ait kiraeeter Aesl»«iang von iltie Äntriebsspindel fl) eis* flmohfthrung {I3),«n *eloher duroh Kot asd ^eder (11) geffhrt, 2 Tiereelig geforate Spindell8f#rblöQke (4) seitIioh *erstellbar and mittels einer fraveira* {9} klemabar «Bfeordaet sind. Der Boördraoit der Bohrspindeln (8) wird an diesen Blöetea i© üblioher feie» dareb DraoVlager (12
Die Zeioünung zeigt» ilass des abb ^ed sear klei ο ist and eaöerdta darch die
Art der Befestigung in idealer ieiae aafgenomaen wird·
An eise® Aofataettolr (14) des Spindellagerblocks (4) wird ©in 2wis©hear&d (S) radial ear Bohrkopfspindelachse (8) gesebvenkt, wobei ea in dauernde» Zehneingriff alt de« veraahnten Bohrspindeltopf ftf Heiöl« Das «eatrale Aatrleöseafinrafli {?) sitet in bekannter Weise wie ein Werkzeug in der Aufnahaehillse der zentralen l&triebeapindel (1).
Bei einer,,Veränderen«,der aeliUeeterttö wird das ^wieonenrad (5] aaoß 3e» -oeeö des 7le bolseßd (6) so «alt in einer kreisförmig an die BohrapindelaeN« (8) ?erlaufenden f»S«i {16} as Aneetaetüok (14) ^ereobiienkt. bim ea «it de» ZeDtrslan Antriebszatinracl (7) la Kingriff steht. Aus der
Brich Posselt 12.3,1349
Iversheim
Konstruktion geht ohne weiteres hervor, da as für das Stiofanaß swiaohen zentrales! Antriebassahnrad (?) UBd nachführung (13) bezw. Bobrkopfspindel (B) keine
gen am β *? ο ί eras ζ eingehalten ι» erde» smß.
Die in der Eeichautig dargestellte größte Spindelrai tteifeatfernung kann leioht vergrößert iserdan duroh Einsatzes eines grö5or®n zentrales Antriebszahnradea (?J.'Hs ist erkennbar, dass dabei der Spindellagerbiock (4) aitsaai Zwlsehenzabnrad (5) weiter naob außea ^eraohobee werden kaoQ. Die Flaohfflhraag (13), die aus*feciiaelbar ist, kaon Io diese® *»11 dwro;: ei»© längere ersetzt d
figur III auf Blatt 2 zeigt den gleiubeo Apparat, jedoch mit beide eltig aögeordoeten Spiadella^era (4). Bei diesem Apparat koDBeo also auf b©id@a Oeiteo je 2 3pisdeln ih'Beibt verstellt werdeo,
Oi ο haupta-chliöhsteß ^erkaale und Yoraüge dieses Bohrapparatea gegeaüber beliancteii mit runde« Kopfstück' ein·! folgeade:
1.) Qedrätigtö Bauform ait Jeskbar kürzester Ausladung von -aitte ^Qtriebaspiödel (1) bis Bohrapiadel (B), dadurch günstigste Bobrdraokaufashae and geringste ibtiegaag _un d sosiit höoh3te GeaaJigieit des eingestellten l.ochbildes und aaßgereohta Qualität der zu bohrenden Löcher·
S.) Sehr aiöfaohe Ausführung der einz®lnm Bohr- !opftfdie, gekennzeichnet durch folgende Punkt©:
a) el&fachos Hobeln oder Fräa«n dar plan ebenen PlaohführuQg (13) für die Bohreüinlelblöoke (4), wobei für das 3tiohiaaß eine sehr grobe Toleranz gegeben werden kann.
b) Auch beim ilobeln oder Datzfrasen der degenfläche am Spicdellagerblock (4) ist man an kein genaues StiohiaaB gebunden.
o) ?är jede Spindelgruppe wird eis Zaharad
©inaobl. Befeatigungseinrlohtung eisgeapart, da der Spind^lJsopf TB) direkt verzahnt wird (iltili)
(ilatsrialeiüpag)
d) An Stelle eines komplizierten flemab mit sohwierig hei β teilbarer radialer Auaf 3 äaiing, die Mit gunaueaa 3tiohmaß herg#at©llt
sein Muß, tritt eine einfache Vierkantkopf-
sohraube (6) «it Seohekantmutter. β) Kleine Abwessun« der Zahnräder (5 und?),
daduroh iaterialeinaparang und geringere Fertigungszeiten,

Claims (1)

  1. Erich Posselt lg.3.1949
    Iv ersheim
    f) An teile der aa äußeren Durchmesser des froöen, runden üopfetuekes einzudrehenden -JSut tritt die kürze T-Kut (16) era Ao* eotsatüoJi (14) dea Spiadellagerblocks (4), deren imrebuesser bedeutend κ] eis er Ist, wodurch wiederum Arbeitszeit eingespart wird
    Durch diese Merkmal® verringert sieb &gi Herstellunga· preis um windes tans %o$ und die üaterHleinspsrubg
    t 5^
    3.) 3ohnell©? bequeae uad genaue liiastellun« der ipindölaitteüeQtferoung, die mittels Maßstab uod ^oaiua (15) verfeinert werden iana,
    4.) Die größte Suiadtliaitteoeotferauog kaöia aocb gaoz lieaohtlioh vergrößert werden, iodea ledi lioh eiß größeres zentrales Antriebszehnrsd (
    usl eiee längere rlaoaftihrung (13) eingesetzt au werden braucht·
    3e hu tza&sprüohe·
    1.) .«ehrspiüdliger Soiirapparat mit an eines Köpfet SLo Ji in Beihe veratellbaren Bohrspindeln
    derung u«r Spiadeliaiitenentiernusg seitlich verstellt und in der Jeweiligen l'inatellusg gekl©mat werdtß können«
    2.) Mebrspißüiiger Bohrapparet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet? d»B8 die ebene Aufspaanfiäch© (13) mit mögliohet geringer Ausladung ton Mitte Eentrales Intriebsrad besw. zentraler Antriebs spindel angeordnet ist.
    3.) Mehrspindliger Bohrapparat nach den Ansprüchen 1 bis 2, dsaurch gekenniäeiehnet, dass d©r Zabnr&dantrieb unterhalb der 'ipindellngernn^r erfolgt und die Bohrspindel (3) as oberen Ende unmittelbar als Eshnrad ausgebildet ist.
    4.) Mehrspiadliger ßobrapparat nach des Änapriiehen 1 bia 3, dadurch gekenoseiohnet, dafte die -
    ebene Äufepannflaohe (13) als auswechselbare Platte ausgebildet lat·
    Erich Posselt
    3.1949
    5.)
    7.) 8.) 9.)
    Mehrspindliger Bohrapparat nach den Ansprüchen 1 bis 4S dadurßh gekennzeichnet, dass fur di© liaat©llung größerer Spindelmittenentfernungen als normal ¥orges©h@a# lediglich eis größeres zentrales Antriebsrad eingesetzt zu werdoa braucht* wahrend die Boiirspiadelaggregate sohließlich Episch ©ar ad era uair ©räat det
    pg Betirapparat na oh den lßsprüoh@a 1 bis 5» dadurch g@keiiBaeiobnetg dass das 2wisoh@srad (5) Ie oiaer bogeaföxmigea T-Kut(16) aß ©ineoi Ißsata (14) d©s SpiBd©llag@rs radial a® di@ Bohrspindel sohnenkbar ist·
    ehrspindliger Bohrapparat nach deö Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmung der einzelnen Spindellager von vorn
    mittels eiߩr Flachtraverse {9} und Stehbolzen (Io) erfolgt,
    Mehrepindliger Bohrappar-at- nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gele ©as zeichnet g dajs die zum Elenmen bestimmte Flaohtraverse als Maßstab ausgebildet und am Spindellager ©in lonius angeordnet ist·
    Mehrspindliger Bohrapparat asch den Ansprüchen 1 bis 8«, daaurGü gekesQzeichiiötj dass die AufspaßöfläoheB (13) der Spindellager am Kopfstück doppelseitig angeordnet wtrd©*ü können, sodass die Bohrspindeln in 2 siah gegesüberliegeßdeö n -"--»η öiastellbar sind·
    Der S^
    Erich Posstlt
    am 12·3·1949

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