DEP0036854DA - Bildschieber für Projektoren - Google Patents
Bildschieber für ProjektorenInfo
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Description
Bildschieber für Projektoren
Die Erfindung betrifft Bildschieber mit wagerechtem Bildvorschub für Projektoren, bei denen die Diapositivplatten
zwischen zwei Führungswänden mit Hilfe eines Transportschiebers vor das Bildfenster und durch die folgenden Diapositivplatten
weiter bis ans Ende der Führung geschoben werden. Um das Vorführen von Lichtbildern mit Hilfe eines
solchen Bildschiebers sicher und pausenlos zu gestalten, sind magazinartige Kästen in Verwendung? aus denen die
Diapositivplatten durch Federkraft dem Bildschieber zugeführt werden. Die Zuführungsvorrichtung, die von Hand bedient
wird, erfaßt die -jeweils vorn im Hasten liegende Platte und bringt sie vor das Bildfenster, wobei die vorhergehende
Platte in ein zweites Magazin weitergeschoben wird» Solche Magazine haben grosse lachteile, weil die
Diapositivplatten unter erheblichem Federdruck gegeneinander verschoben werden müssen und dadurch die empfindlichen
Einfassungsränder leicht Beschädigungen erleiden, häufig aber auch Teilchen von den Bändern abgeschabt werden, die
auf die Bildfläche fallen und bei der starken Yergrösserung störend sichtbar werden» Ausserdeni können die Magazinkästen
nicht gleichzeitig als Aufbewahrungskästen der Diapositivplatten verwendet werden= Die Bilder müssen vielmehr in
einem leeren Kasten in umgekehrter Reihenfolge zurückgelegt werden und es ist dann notwendig, sie für die nächste Vorführung
wieder in die Hagaainkästen zu füllen.
Bei aem Bildschieber nach der vorliegenden Erfindung werden die Diapositivplatten von Hand in den Bildschieber
eingelegte Durch das leiterschieben werden sie jedoch selbsttätig einem Aufbewahrungskasten zugeführt, der gleichzeitig
als Magazinkasten dient und in dein sie nach der Vorführung wieder in der richtigen Reihenfolge liefen. Da das Einlegen
der Diapositivplatben selbsttätig in den gleichseitig als Magazin- und Aufbewahrungskasten dienenden Behälter erfolgt,
in dem sich auch die noch nicht vorgeführten Platten befinden und sowohl der Vorschub der Platten innerhalb des Kastens
als auch das Einlegen ausschliesslieh durch die Schwerkraft der Platten selbst innerhalb des schrägstehenden
Eastens erfolgt, ist die Reibung der Diapositivplatten an den Rändern beim Herausnehmen gering und es γ/erden die
vorgenannten Mangel vermieden» Ausserdem wird nur ein Kasten für die Vorführung und Aufbewahrung benötigt und die
Platten liegen nach der Vorführung wieder in der richtigen Reihenfolge.
Erfindung sgeiaäß ist am austrittsende des Bildschiebers ein Palischacht vorgesehen, der von der Verlängerung der
Plattenführung gebildet wird und durch den die Diapositivplatten bei Beendigung ihres Weges durch den Bildschieber
selbsttätig dem untergestellten jiUfbewahrungskasten zugeführt v/er den ο
Der Vorschub der Diapositivplatten erfolgt durch einen von Hand bedienten Transportschieber, an dem erfindungsgemäss
in der Nähe des oberen Randes der Plattenführung ein Anschlag angebracht ist, gegen den .sich der äussere
Rand der vordersten Diapositivplatte stützt, wenn diese über den Fallcchacht geschoben wird. Der Anschlag verhindert
ein Abkippen der Diapositivplatte auf seinem Weg über den Fallschaoht.
Weitere Merkmale der Erfindung bestehen darin, dass der Anschlag mit einem Ansatz in eineji Schiita der
Plattenführung greift» Hierdurch dient er gleichzeitig als Führung des !TransportSchiebers an der Plattenführung ο Ferner
befindet sich am Auslaufende des !Fallschachtes eine schräge "bzw* gebogene, parallel zur Ebene der Diapositivplatten
liegende Führung. Die schräge Führung liegt zweckmässig frei unterhalb des Fallschachtes. Da häufig während einer
Yorführung ein Bild, welches bereits gezeigt war, nach dem folgenden wiederholt werden soll und es infolgedessen nötig
wird, dieses bereits in der Plattenführung vorgeschobene Bild aus der Führung herauszunehmen Lind erneut einzusetzen,
ferner auch das letzte Bild, welches durch keine nachfolgende Platte mehr innerhalb der Führung weitergeschoben wird, aus
dieser herausgenommen werden muss, sind zweckmässig am oberen Rande der Diapositivführung neben dem Fallschacht Lind ne~ben
dem Bildfenster Aussparungen vorgesehen, die den oberen Sand der Diapositivplatten freilassen, sodass diese mit den Fingern
ergriffen werden können«,
Auf der Zeichnung ist ein Ausführung-sbeispiel des Bildschiebers nach der Erfindung dargestellt*
Fig. 1 ist eine Seitenansicht,
Fig» 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 3 ist eine Ansicht von oben zu Figur I5 Fig» 4 ist eine Rückansicht von Figur 1«
Der Bildschieber besteht aus den beiden Führungswänden 1 und 2, welche die Führung für die Diapositivplatten
3a-c bilden= Die Diapositivplatten gleiten auf einem Zwischenstück 4» Die Führungswände, nicht aber das Zwischenstück
4s sind am Austrittsende verlängert und bilden einen Fallschaeht, der oben und unten offen, am Ende jedoch durch
eine Abschlusswand 5 geschlossen ist« Am unteren Rande des Fallschachtes befindet sich eine schräge bzw» abgerundete
Führung 6, der entsprechend der untere Rand 7 der Plattenführungswand 1 nach aussen abgebogen ist. An der Plattenführung
ist der Transportschieber 8 mittels einer Handhabe längsverschiebbar, an dem sich ein zwischen die Plattenfiüirungswande
greifender Ansatz 10, sowie ein .anschlag 11 befindet, der in der Iahe des oberen Randes der Plattenführung
liegt und mit einem Ansatz 12 in einen Schlitz 13 der
~ 4
Plattenführungswand 2 greift.
In den Plattenführung sy; and en "befindet sich das Bildfenster 14, dem ein Bildfenster in dem Transportschieber
entspricht. Am oberen Rande der PlattenfiUirujigen befinde en sich Ausschnitte bei 15 und 16, die ein Erfassen
und Herausnehmen der in der Mitte der führung befindlichen Diapositivplatten na.cn oben ermöglichen. Durch !Federn
wird die vor dem Bildfenster befindliche Platte leicht angedrückt.
ITach der Zeichnung nimmt der Transportschieber die zum Einsetzen einer neuen Diapositivplatte 3 c erforderliche
Stellung ein» Beim Bildwechsel wird der Transportschieber in Richtung des Pfeiles verschoben, wobei
der Ansatz 10 die eingesetzte Platte 3 c vor das Bildfenster 14 bringt, während die Platte 3a über den Falls chacht
gleitet, aus dem sie jedoch erst nach unten fallen kann, wenn die hintere Kante über den Rand des Zwischenstückes
4 gelangt ist. Der Anschlag 11 verhindert ein vorzeitiges Abkippen, sodass sich die Platte bis zum Einfallen in den
Schacht und beim Durchfallen nur parallel verschiebt. Die schräge Führung unterhalb des Fallschachtes bremst einerseits
die herabfallende Platte ein v/enig ab und bringt sie in-die für den schräg darunterstehenden Magazin- und
Aufbewahrungskasten erforderliche Lage,
Claims (6)
1) Bildschieber mit wagerechtem Bildvorschub für Projektoren, dadurch gekennzeichnet, dass am Austrittsende
des Bildschiebers als Verlängerung der Plattenführung (1, 2) ein Fallschacht vorgesehen ist, durch den die Diapositivplatten (3) selbsttätig in den untergestellten Aufbewahrungskasten
geführt werden«
2) Bildschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Transportschieber (8) in der Fähe
seines oberen Rande-s ein Anschlag (11) angebracht ist, gegen
den sich, der äussere Eand der vordersten Diapositivplatte (3a) stützt, wenn diese über den Fallschacht geschoben wird.
3) Bildschieber nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (11) in einen Schlitz
(13) der PlattenfiihrungsYrand (2) greift und dadurch als Führung des TransportSchiebers (8) dient.
4) Bildschieber nach Anspruch 1$ dadurch gekennzeichnet, dass sich am Auslaufende des Fallschachtes
eine schräge bzw0 gerundete, parallel zur Plattenebene liegende Führung (6) befindet,
5) Bildschieber nach Anspruch 1 und 4? dadurch gekennzeichnet, dass die schräge Führung (6) unterhalb
des Fallschachtes frei liegt -
6) Bildschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Rande der Diaxjositivführung
(1, 2) neben dein Fallschacht und dem Bildfenster (14) Aussparungen (15 und 16) vorgesehen sind.
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