DEP0036659DA - Befestigung von Messerschneiden an Waagebalken u. dgl. - Google Patents
Befestigung von Messerschneiden an Waagebalken u. dgl.Info
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Description
Dr.-Ing. Paul Bock Braunschweig, den 16. März 1949
Dr.-ing. Helmut Jooß
Johannes Lambertus ffranciseus Maria'Molenschot, Breda (Holland)» Teteringschedi.ik 55
"Befestigung von Messerschneiden an Waagebalken u#dgl*n
Patentbeschreibong
Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigung von Messerschneiden an den WaagebUgiken von Wägevorrichtungen, wie Brückenwaagen
9 Waggonwaagen, selbsttätigen Waagen u*dglo*
Die Befestigung von Messerschneiden hat so zu erfolgen, dass diese einerseits fest mit dem Waagebalken verbunden sind
und dass mehrere Messerschneiden auf einem Waagebalken genau in einer Linie zu liegen kommen.
Die Messerschneiden haben im allgemeinen einen fünfeckigen Querschnitt mit ein wenig ston der Schneide nach außen geneigten
Seitenflächen. Bei der üblichen Befestigungsweise werden die Messerschneiden quer zu der Längsrichtung im Waagebalken in
einer schwalbenschwanzförmigen Aussparung angeordnet und durch Festklopfen o.dgl. befestigt« Bas Ineineliniebringen mehrerer
Messersohneiden macht Schwierigkeiten, und es ist dann meist notwendig, die Oberflächen der Messerschneiden zu bearbeiten^
nachdem die Messerschneiden befestigt sind* Wenn bei einer Reparatur eine Messerschneide ersetzt werden muß, weil sie z«B«
stumpf geworden oder beschädigt ist, dann muß die Messerschneide aus dem Waagebalken herausgeschlagen und durch eine neue
ersetzt werden.
Die Erfindung bezweckt, eine einfachere Befestigung der Messerschneiden zu ermöglichen, welche den Vorteil hat, daß
die Messerschneiden viel leichter in die richtige Lage gebracht werden können, ohne daß es nötig ist, die eigentlichen Messerschneiden
zu bearbeiten» Letzteres bietet in der Praxis au-eh Schwierigkeiten, da die Messerschneiden sehr hart sind«,
Erfindungsgemäß wird an derjenigen Stelle, an der man eine Messersehn-eide auf dem Waagebalken anordnen will, eine Platte
befestigt»
■befestigt* auf der eine weitere Platte aufzuschrauben istt die
die Messerschneide trägt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung "beispielsweise dargestellt»
Fig. 1 sseigt die bekannte Befestigungsart der Messerschneide im Schaubude*
Fig. 2 zeigt einen Waagebalken mit einer darauf befestigten
Platte im Schaubi2.de.
Fig. 3 zeigt eine auf einer Platte befestigte Messerschneid© Fig. 4 zeigt die Befestigung einer Messerschneide*
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht der in Fig. 4 gezeigten Befestigung.
Fig« 6 zeigt die Anwendung einer bestimmten Schraube« Fig. 7 zeigt eine andere Befestigungsmoglichkeit der Messerschneiden
mit Hilfe von Platten.
Fig. 8 zeigt eine weitere Befestigungsmoglichkeit« Fig. 1 stellt schaubildlich die bekannte Befestigung einer
Messerschneide 1 in einem Waagebalken 4 o.dgl. dar. Die Messerschneide hat wie üblich einen fünfeckigen Querschnitt* Ihre Seitenflächen
2S3 sind nach oben zueinander geneigt. Die Messerschneide 1 ist von der Seite in eine schwalbenschwanzförmige
Aussparung des Waagebalkens 4 eingeschoben. Fs ist klar, daß* wenn die Messerschneide 1 in dem Waagebalken 4 einmal befestigt
ist, man die Lage der Schneide 5 nur durch Bearbeiten der Messerschneide selbst verändern kann.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist auf dem Waagebalken 4 eine Platte 6 befestigt« Diese Platte 6 kann angeschweißt und zum
Zwecke einer sicheren Befestigung mit einer Stütze 7 versehen sein. In der Platte 6 befinden sich vier Bohrungen 8* die mit
Innengewinde versehen sind.
In der Praxis sorgt man dafür, daß die obere Fläche der Platte 7 gut eben ausgebildet ist« Auf diese Tragfläche kommt
die Unterseite der Messersenneide 1 zu liegen? Fig* 3» Die Messer schneide I9 die die übliche Form haben kann, ist durch Festschweißen
auf einer besonderen Platte 9 befestigt. Die an der Unterseite der Messerschneide befestigte Platte 9 weist ebenfalls
falls Bohrungen 11 auf, die einen etwas größeren Durchmesser haben als die Bohrungen 8 in der Platte 6.
Die untere Seite der Platte 9 wird ebenfalls eben gearbeitet, lit diesen Platten 6t9 kann man die Messerschneide 1 leicht auf
einem Waagebalken 4 befestigen und wieder abnehmen.
Eine notwendig werdende geringe Versetzung der Messerschneide 1 kann man, ohne die haarte Messerschneide bearbeiten zu müssen,
leicht erreichen«. Üblicherweise sind die Verstellungen der Messerschneide nicht großs so daß auch das Spiel in den Bohrungen
11 nicht groß zu sein braucht.
lach dem Zusammenschrauben der Platten 6,9 ragen die Köpfe der Schrauben 13* Fig. 5, über die Fläche der Platte 9 vor« Unbefugte
könnten dann die Messerschneiden verstellen und dadurch die Wägevorrichtung beeinflussen oder unbrauchbar machen* Damit
dieser Uachteil beseitigt wird, wird zweckmäßigerweise eine zusätzliche Deckplatte verwendet, die gleich oder nahezu gleich
hoch wie die Höhe der vorragenden Seh--raubenköpfe und mit Aussparungen versehen ist, die die Bolzenköpfe aufnehmen können»
Auch kann man zwei Deckplatten verwenden, z.B. an beiden Seiten einer Messerschneide, die einen Raum für die Bolzenköpfe freilassen.
In den Fig. 4 und 5 ist im Querschnitt gezeigt, daß z-u beiden Seiten der Messerschneide 1 um die Köpfe 13 der Bolzen 14
zur Sicherung der Drehung der Bolzenköpfe Deckplatten 12 vorgesehen sein können.
In Fig. 5 ist gezeigt, daß die Abdeckplatten IE nicht ganz um die Köpfe 13 der Schrauben 14 herumreichen müssen. Es genügt;
daß durch die Abdeckplatten 12 eine Verdrehung der Köpfe 15 verhindert wird* Zur Festlegung der Platten 12 sind durch die Abdeckplatte
12 Schraaben 15 mit versenktem Kopf geschraubt« Diese Köpfe liegen so vertieft in der Oberfläche der Abdeckplatte 12 9
daß der freie Raum mit Blei gefüllt werden kann, in dem der übliche Eichstempel einzudrücken ist.
Man kann auch, wie in Fig. 6 angegeben ist, zum Befestigen der Platte 9 auf der Platte 6 Schrauben 16 verwenden, die mit
einem außen runden Kopf in e ine runde Bohrung der Platte 9 hineinpassen und die innen im Kopf sechseckige oder vieleekige
Vertiefungen
PA 5 7 Ί 3 4 Wl 8.5 O
Yertiefunften haben, die zur Einführung eines Steckschlüssels dienen. Wenn man dafür sorgt, daß der Bolzenkopf nach dem Einschrauben
unter der oberen fläche der Platte 9 liegt, dann kann der freie Raum mit Blei ausgefüllt werden, in dem ein Stempel eingedrückt
wird β
Wenn man, wie in Fig. 7 angegeben» der Messerschneide eine andere Form gibts kann man sie auch zwischen zwei Platten 9 und
einklemmen. Wenn dabei die Bolzen 14 entfernt werden, ist die Messerschneide ganz frei, was beim eventuellen lachschleifen
der Messerschneide vorteilhaft ist«
Auch ist es, wie in Pig. 8 dargestellt, möglich, den Wasgebalken 4 zwischen die Platte 6 und die Platte. 9 einzuklemmen.
Statt der angegebenen Möglichkeiten zur Verriegelung können auch an sich bekannte Sicherungen angewendet werden.
Claims (1)
- Pat entanspräche1) Befestigung einer Messerschneide auf dem Waagebalken von Wägevorrichtungen u.dgl., dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Waagebalken (4) eine Platte (6) befestigt ist, die mit einer anderen Platte (9) verschraubt ist, auf der die Messersohneide (1) angeordnet ist«g) Befestigung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerschneide (l) auf einer Grundplatte (9) festgesehweißt ist, die auf einer auf dem Waagebalken (4) befestigten Platte (6) befestigt ist,5) Befestigung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerschneide (5) zwischen zwei Platten (6,9) eingeklemmt ist, die mittels Bolzen (14) o.dgl. zusammengehalten werden.4) Befestigung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet! daß der Waagebalken (4) zwischen einer Platte (6) an der Unterseite und einer Platte (9) an der Oberseite festgeklemmt wird, wobei an der letzteren Platte (9) die Messerschneide befestigt ist.5) Befestigung gemäß Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet ι daß am die Köpfe (13) der Befestigungsschrauben (14) eine oder mehrere Abdeckplatten (12) vorgesehen sind, von derselbenoderoder nahezu derselben Dicke wie die Hohe der Köpfe mit Aussparungen* so daß ein Yerdreh-^en dieser Köpfe unmöglich wird«6) Befestigung, gemäß der -Ansprüche 1 "bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Platten (6t9) miteinander durch Steckschlüssel schrauben (^6) o.dgl. befestigt sind, wobei der Innenraum der Köirfe mit Blei o.dgl. gefüllt ist und mit einem liehstempel o.dgle versehen sein kann·(Dr»Bock) Patentanwalt
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