DEP0036553DA - Bagger zur Aufnahme von Schutt und sonstigem Material. - Google Patents
Bagger zur Aufnahme von Schutt und sonstigem Material.Info
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Description
Für das Aufnehmen von Schutt und sonstigem Material sind bisher neben dem Handbetrieb nur Krane in der Ausführung von Löffelbaggern oder Zweischalen-Greifer verwendet worden. Die Leistung dieser Einrichtungen ist nur verhältnismässig gering, da bei der Lagerung des Schuttes oft viele Hübe erforderlich sind, um eine befriedigende Füllung des Aufnahmegefässes zu erzielen.
Nach der vorliegenden Erfindung werden an sich bekannte Dauerförderer benutzt, die wegen ihrer ständigen Bewegung eine grössere Leistung ermöglichen, aber eine besondere und bisher nicht bekannte Anpassung an die Aufgabe erfordern.
Die Anordnung einer Baggervorrichtung zur Aufnahme von Schutt und sonstigen Materialien ist in den Skizzen Fig. 1 bis 4 gezeigt. Ein rotierendes Zellenrad a mit mehreren Schaufeln dient zum Aufnehmen des Materials und ist an eine Trägerkonstruktion vermittels Laufkatze b aufgehängt und in einem etwa horizontal gelagerten Rahmen c befestigt, auf dem sich auch das Triebwerk des Zellenrades befindet. Dieser Rahmen rollt am entgegengesetzten Ende auf einer Tragkonstruktion und kann durch einen mechanischen Antrieb d hin und her gewegt werden. Auf diesem Rahmen lagert ebenfalls das Traggerüst eines Becherwerks e, welches das durch das Zellenrad gebaggerte Material aufnimmt und durch Kippen der Becher f am oberen Ende des Förderers über die Schurre g auf das Förderband h entleert. Dieses Förderband h stürtzt das Fördergut in die Bunker i ab, von denen es dann durch andere Fördermittel abgeführt wird.
Fig. 4 zeigt das Zusammenarbeiten des Zellenrades a mit dem Becherwerk e. Jede Zelle entleert ihren Inhalt in einen
Becher. Die Entfernung der Becher von einander und die Fördergeschwindigkeit ist der Umfangsgeschwindigkeit des Zellenrades angepasst. Die Becher bewegen sich von oben nach unten, sind dicht an das Rad herangeführt und nehmen auf ihrem Lauf kurz vor dem unteren Ende bereits Fördergut auf. In der untersten Lage der Becherbahn nimmt der Becher in einem momentanen Stillstand den Rest des Zelleninhaltes auf und wird dann seitlich abgezogen. Die Kettengeschwindigkeit bleibt kontinuierlich gleichmässig. Die Verzögerung und der Stillstand des Bechers wird dadurch erreicht, dass der Pendelbecher durch ein Zwischenglied k mit der Kette verbunden ist. Durch entsprechende Anordnung der Rollenführung n der oberen linken Umführung (Figur 4) wird erreicht, dass das Zwischenglied k sich wieder in die richtige Lage für die untere Umführung einstellt. Die Lage des Bodens der ausschüttenden Zelle des Zellenrades bei der Untersten Stellung des Bechers ist durch eine gestrichelte Linie eingezeichnet.
Die Aufnahmevorrichtung ist drehbar angeordnet und in der Vorschubvorrichtung des Zellenrades so bemessen, dass eine erhebliche Menge des Fördergutes ergriffen werden kann, ohne die Maschine zu verfahren. Zum Herausziehen von Konstruktionsmaterial aus dem Schutt dient die am vorderen Ende der Maschine angebrachte Kran-Hubvorrichtung.
Eine weitere Anordnung einer kontinuierlich fördernden Baggervorrichtung ist in den Skizzen Figur 5 und 6 dargestellt. Hier ist das Zellenrad a gewissermassen an einem schwenkbaren Drehkran aufgehängt und an einem Doppelhebel 1 befestigt, der etwa in der Mitte durch ein Gerüst m gefasst wird und durch dieses vermittels eines horizontal verlagerten Schraubenspindel- oder Seilzug-Antriebes hin und her bewegt werden kann.
Das schräg gelagerte Becherwerk n hat bei diesem Entwurf oben nur eine grössere Umführungsscheibe, arbeitet aber in der-
selben Weise wie es in Figur 4 der vorbeschriebenen Anlage dargestellt ist. Diese obere Umführung ist von der Laufkatze o getragen, die auf der Fahrbahn p läuft und die gleichzeitig am unteren Ende die Umführungsrolle des Förderbandes q trägt. Das andere Ende des Förderbandes q ist eine Laufkatze r eingebettet, die eine drehbare Schnurre trägt. Beide Laufkatzen laufen auf derselben Laufbahn und sind mit einander verbunden.
Wird der Doppelhebel 1 durch das Gerüst m hin und her bewegt, so machen Becherwerk und die Laufkatzen o und r die Bewegung automatisch mit. Das vom Zellenrad aufgenommene Material wird von dem Becherwerk übernommen und von diesem über die Schnurre s auf das Förderband q gestürzt und durch dieses in den Füllrumpf t entladen. Der Kranhaken am vorderen Ende des Auslegers dient zum Herausziehen von Hindernissen.
Die Konstruktion des Zellenrades ist an die gezeichnete Zellenzahl nicht gebunden. Je nach der Beschaffenheit des aufzunehmenden Materials oder der Festigkeit des Bodens kann die Zellenzahl grösser oder kleiner sein.
Für den Strassentransport kann der Ausleger gesenkt und auf einen Hilfswagen gestützt werden. Die Konstruktion erlaubt auch das Aufnehmen des Schuttes aus den Kellern, sowie das Ausheben von Gruben. Als Beispiel für andere Verwendungszwecke wird das Aufnahmen von Kohlenhalden sowie die Abraumförderung beim Braunkohlen-Tagebau aufgeführt.
Claims (6)
1) Baggervorrichtung zur Aufnahme von Schutt und sonstigem Material, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufnahmevorrichtung 2 Hebevorrichtungen vereinigt sind, ein Kran zum Heben von Trägerteilen und 1 Bagger zum Heben des Materials.
2) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung zum Heben von Schutt und sonstigem Material eine Vereinigung eines Radbaggers und einer Fördervorrichtung für die Weiterleitung des gehobenen Materials enthält.
3) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung für Schutt und dergl. aus 3 Teilen besteht, einem Zellenrad zum Aufnehmen, einem Becherwerk zum Heben und einem Förderband für die Weiterleitung des gehobenen Materials.
4) Anordnung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zellenrad zum Aufnehmen und das Becherwerk zum Heben so zusammenarbeiten, dass jede Zelle des Zellenrades in einen Becher des Becherwerks entladet.
5) Anordnung nach Anspruch 1,3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Becher des Becherwerks durch Lenker und Schienen so geführt sind, dass die Beladung der einzelnen Becher ganz oder nahezu im Ruhezustande erfolgt.
6) Anordnung nach 1,3,4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zellenrad am Ende eines Doppelhebels angeordnet ist und gemeinsam mit dem das Fördergut aufnehmenden Becherwerk vor und zurück bewegt werden kann.
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