DEP0036518DA - Anordnung zur Speisung von Verstärkern über die Adern unbelasteter symmetrischer Fernkabel - Google Patents
Anordnung zur Speisung von Verstärkern über die Adern unbelasteter symmetrischer FernkabelInfo
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Description
Die Versorgung unbemannter Verstärkerämter für Trägerfrequenzsysteme mit den erforderlichen Speisespannungen kann entweder örtlich oder über zusätzliche Leitungen und schließlich über die die Hochfrequenz führenden Leitungen selbst erfolgen. Bei Anlagen mit örtlicher Stromversorgung ist der erforderliche Aufwand sehr hoch und stellt einen beträchtlichen Prozentsatz der Gesamtkosten eines Zwischenverstärkers dar. Durch Fernspeisung der Verstärker kann dieser Aufwand weitgehend herabgesetzt werden. Ein weiterer Vorteil der Fernspeisung besteht darin, daß auch die Wartung der örtlichen Stromversorgungseinrichtungen auf diesen Ämtern fortfällt.
Bei einigen bekannten Anordnungen zur Fernspeisung von Verstärkern wird die erstrebte Einsparung in beträchtlichem Maße wieder dadurch hinfällig gemacht, daß für die Fernspeisung zusätzliche Schaltmittel benötigt werden. Dies ist z.B. der Fall bei Anordnungen, bei denen die Zuführung der Speisespannungen über besondere Andern erfolgt, die nicht der Nachrichtenübertragung dienen bzw. diesem Zweck entzogen werden. Auch bei Anordnungen, bei denen eine Stromversorgung über die Übertragungsadern selbst mittels Wechselströmen durchgeführt wird, tritt der gleiche Nachteil auf, da aus diesen Wechselströmen in den Verstärkern die erforderlichen Gleichspannungen erst gewonnen werden müssen, was nur durch zusätzliche Gleichrichteranordnungen möglich ist.
Es sind nun bereits verschiedene Anordnungen bekannt, bei denen für die Stromversorgung mittels Gleichstrom ebenfalls die Trägerstromleitungen herangezogen werden. Bei einer Anordnung für ein einadriges Seekabel z.B. wurde vorgeschlagen, wegen des hohen Spannungsabfalls auf dem sehr langen Kabel die zur Überwindung desselben nötige Spannung aufzuteilen und je zur Hälfte an jedem Kabelende aufzudrücken, um zu verhindern, daß das Potential gegen Erde am Kabelanfang untragbar hoch wird, was wieder besondere Isolierungsmaßnahmen zur folge haben müsste. Die erforderlichen
Spannungen zur Speisung der längs des Kabels verteilten Verstärker sind trotzdem erheblich und verlangen spezielle Stromversorgungseinrichtungen in den Endstellen.
Es ist ferner vorgeschlagen worden, die Speisung der Verstärker in unbemannten Ämtern mittels Gleichstrom von benachbarten bemannten Ämtern aus in der Weise zu bewirken, daß die Speiseströme den den einzelnen Übertragungsleitungen zugeordneten Verstärkern über die zugehörigen für diesen Zweck gleichstrommäßig parallelgeschalteten Leitungsadern zuzuführen. Dies hat gegenüber dem Bekannten den Vorteil, daß hierdurch eine Einzeleinschaltung bzw. Abschaltung von Verstärkern ermöglicht wird. Als Rückleitung finden bei dieser Anordnung andere Leitungsadern des Kabels bzw. die Erde Verwendung. Ein Nachteil dieser Anordnung besteht jedoch noch darin, daß im Betrieb wegen der verhältnismäßig hohen Betriebsspannungen ohne Abschalten der Verstärker keine Arbeiten an den Übertragungsleitungen durchgeführt werden können. Die Verwendung von Erde als Rückleitung ist jedoch bei größeren Verstärkerzahlen wegen der durch Korrosion entstehenden Schwierigkeiten nicht möglich.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Fernspeisung der Verstärker in unbemannten Verstärkerämtern in Übertragungsanlagen, bei denen für jede der beiden Übertragungsrichtungen ein besonderes, unbelastetes symmetrisches Fernkabel verwendet wird, und bei denen eine Fernspeisung einzelner Verstärker bzw. kleiner Verstärkergruppen über die gleichstrommäßig parallelgeschalteten Adern der diesen Verstärkern zugeordneten Übertragungsleitungen erfolgt. Erfindungsgemäß wird bei einer derartigen Fernspeisung vorgeschlagen, daß allen Verstärkern eine gemeinsame Rückleitung für die Speiseströme zugeordnet wird und hierfür die Parallelschaltung aller oder zumindest der Mehrzahl der Leitungsadern des der Nachrichtenübertragung in der Gegenrichtung dienenden Kabels verwendet wird.
Diese Anordnung hat gegenüber den bisherigen Schaltungsanordnungen den Vorteil, daß bei Auftrennen einer oder mehrerer Adern im Falle der Durchführung irgendwelcher Schaltarbeiten an dem Rückleitungskabel während des Betriebes dessen Weiterführung gesichert bleibt, ohne daß eine unzulässig hohe Spannung gegen Erde auftritt. Ein weiterer Vorteil gegenüber der Verwendung von Einzelrückleitungen, die naturgemäß entsprechend der Zahl der Hinleitungen die gleiche Zahl von Rückleitungen erforderlich macht und damit die gesamte Adernzahl des Kabels in Anspruch nehmen würde, kann bei der Ver-
wendung einer gemeinsamen Rückleitung durch Parallelschalten einer größeren Zahl von Kabeladern ohne Gefahr einer Überlastung und unzulässiger Spannungsänderungen ein Teil der Kabeladern von der gemeinsamen Rückleitung frei gemacht und für andere, z.B. Signalzwecke ausgenutzt werden. Damit auch im Falle etwa notwendig werdender Schaltarbeiten an Leitern des Kabels, über welche, jeweils getrennt für jeden Verstärker, die Speiseströme den unbemannten Verstärkerstationen zugeführt werden, diese in der gleichen Weise wie an dem der Rückleitung dienenden zweiten Kabel ausgeführt werden können, ist die Anordnung gemäß der weiteren Erfindung so getroffen, daß die beiden Kabel inbezug auf die Zuordnung der Speisespannungen miteinander vertauschbar sind, d.h. also, daß das Kabel I als Rückleitungskabel dient und über das Kabel II die Speisespannungen den einzelnen Verstärkern zugeführt werden. Die hierfür erforderlichen Umschaltungen an beiden Enden der Leitungen bzw. des Kabels können auf irgendeine bekannte Weise, vorzugsweise durch Fernschaltung, bewirkt werden.
In der beigefügten Abb. ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung schematisch an einem Zweidrahtträgerstromsystem dargestellt. Im linken Teil der Abbildung ist das abgehende Ende der Fernleitungen mit der Anschaltung der Speisestromquelle gezeigt, recht das ankommende Ende in einer unbemannten Verstärkerstation mit einem Zweidrahtzwischenverstärker. Die einzelnen Stammleitungen des Kabels sind jeweils für sich gleichstrommäßig parallelgeschaltet, indem die Speisestromquelle in an sich bekannter Weise an die Mitte der leitungsseitigen Abschlußübertragerwicklung angeschlossen ist. Jede solche Leitung dient zur Speisung des ihr am fernen Ende zugeordneten Verstärkers, wo die Speisespannung ebenfalls von der Übertragermitte abgenommen wird. Anoden- und Heizströme werden gemeinsam übertragen und erst am Zwischenverstärker getrennt, wobei zweckmäßig im Heizstromkreis Mittel zur Spannungsstabilisierung eingeschaltet sind. In den Anodenstromkreisen ist diese Maßnahme nicht notwendig. Im unteren Teil der Abbildung sind einige Leitungspaare des Kabels II dargestellt, das für die Nachrichtenübertragung in der Gegenrichtung dient. Diese Leitungspaare sind nun in gleicher Weise wie die Hinleitungen gleichstrommäßig parallelgeschaltet und untereinander ebenfalls parallelgeschaltet, indem alle Punkte, die keine Wechselspannungen führen, miteinander verbunden sind. An diese Punkte ist die Rückleitung von allen dem Kabel I zuge-
ordneten Verstärkern angeschlossen. Die dem Kabel II an demselben Verstärkungspunkt angeordneten Verstärker der Gegenrichtung werden in diesem Falle von dem inbezug auf die Übertragungsrichtung vorgeordneten bemannten Amt aus in gleicher Weise gespeist, wobei entsprechend die Adern des Kabels I als Rückleitung dienen.
Die Anordnung lässt sich sinngemäß auch bei Anwendung von Vierdrahtübertragungen und Phantomkreisbildung anwenden.
Claims (4)
1) Schaltungsanordnung für die Speisung unbemannter Verstärkerämter von bemannten Ämtern aus mittels Gleichstrom über die der Trägerstromübertragung dienenden Adern unbelasteter symmetrischer Fernkabel in Anlagen mit getrennten Kabeln für die beiden Übertragungsrichtungen und Speisung der einzelnen Verstärker über die gleichstrommäßig parallelgeschalteten Adern der zugeordneten Übertragungsleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß allen Verstärkern eine gemeinsame Rückleitung für die Speiseströme zugeordnet wird und hierfür die Parallelschaltung aller oder zumindest der Mehrzahl der Leitungsadern des der Nachrichtenübertragung in der Gegenrichtung dienenden Kabels verwendet wird.
2) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den beiden Übertragungsrichtungen zugeordneten Kabel bezüglich der Anschaltung der Speisespannungen miteinander vertauschbar sind.
3) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichspannungen den Leitungsadern an Punkten zugeführt bzw. abgenommen werden, die keine Wechselspannungen führen.
4) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung und Abnahme der Speisespannungen an den Mitten der leitungsseitigen Wicklungen der die Leitungen beiderseits abschließenden Übertrager erfolgt.
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